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Gibt es eine innere Seilschaft der Liebe

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von ELi7, 5. September 2009.

  1. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
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    Las Terrenas, Dom.Rep.
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    Voraussetzung
    Seit meiner Tätigkeit in der Sterbebegleitung bin ich mir bewusst, dass eines der kosmischen Gesetze lautet:

    Das meint nicht nur den Vorgang des Sterbens an sich, sondern vielmehr das Leben danach. So, wie wir im diesseitigen Leben gelebt haben, genau so leben wir in andersartiger Gleichheit auch danach weiter. Es sei denn, jemand hätte bereits die Stufe des Lichtes erreicht, so wie Jesus Christus oder Buddha es uns vorgelebt haben.

    Das 'Wie' des Spruches meint hierbei die Liebe zum Nächsten und zu sich selbst. Wie kann diese Liebe aber gelebt werden, z.B. im Sinne von Jesus Christus:
    Mir scheint es aus eigenen Ertfahrungen heraus nun so, als ob es Schutzengel, Schutzgeister, FührerInnen, Heilige, Seelenwesen gibt, deren sehnlichster Wunsch es ist, uns zu helfen, dass wir diese hohe Stufe der Liebe erreichen und und auch wirklich leben können.
    Die Tatsache, dass wir es nicht tun, hat bestimmte Ursachen, die dies verhindern wollen und auch zumeist erreichen.

    Was sind das für Ursachen und wer steckt dahinter?
    Wie können wir uns vor ihnen schützen und wie können wir diese Mächte, Wesen, Wollungen und Verhinderer bewusst machen und ihnen die Wirkung nehmen?
    Das Wichtige daran und das ist mir eine Frage: 'Gibt es eine Gruppe von Wesen, die wir als unsere innere Seilschaft bezeichnen können, Heilige, Engel, Seelenwesen, die uns helfen wollen und können - und wie macht man diese als eine Gruppe bewusst?'

    Es nützt ja nun wenig, irgendwelche Sprüche aus bekannten Büchern oder von Heiligen oder Schutzengeln aufzulisten, wie man das machen kann. Sondern es kommt auf eigene Erfahrungen an. Gibt es Erfahrungen von Gruppen oder vielleicht solche inneren Seilschaften, die uns nahe sein und helfen wollen. Ich selbst habe da eigene Vorstellungen und auch Erfahrungen - aber auch Zweifel. So kommt es mir denn auf die Erfahrungen Anderer an. Erst das gibt Sicherheit, wenn Bestätigungen von Anderen kommen.

    Alles Liebe von ELi
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
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    burgenland.at
    Hallo Eli7!

    In Deinem Text sind mir gleich zwei Eckpunkte aufgefallen, die immer wieder Verwendung finden, und in ihrer Ursprünglichkeit eine abkürzende Vereinfachung in der Sprache darstellen wollen, ohne lange und breite Erklärungen.

    Das soll nun keine grundsätzliche Kritik sein, aber in der darauf folgenden Forderung versuchst Du genau jene langatmige und umfangreiche Erklärung zu erhalten, die davor im Wege der Vereinfachung ausgespart wurde.

    Es handelt sich dabei um den Status „im Licht zu sein“,
    und um das Verhalten ein Leben „in Liebe“ zu führen.

    Wenn man sich auf die Reise macht um das zu Erlangen was in spirituellen Kreisen als Erleuchtung gepriesen wird – etwa im östlichen Buddhismus – dann ist dieser Erfahrungsbereich mit dem Licht erst der Anfang in einer Entwicklung in der man als Mensch aus seinem gewohnten Leben aussteigt und sich als Seele dieser Funktion Seele bewusst wird und auf diesem Pfad Fortschritte erzielt, die nach vorgegebenen Mustern ablaufen können, aber auch individuell gestaltet sein können.

    Selbstverständlich ist es sehr sinnvoll einen scheinbaren Erfahrungsbereich, der ohnehin mit der bisher gewohnten Lebensweise sozusagen Tür-an-Tür zu finden gewesen wäre, mit den entsprechenden etappenweisen Belohnungen zu versehen. Daher kann man hier die Bezeichnung in Verbindung mit dem Licht – eine Ausdrucksweise von Alters her der Seele, im Bestreben Werte aus dem Licht aufzunehmen – sowohl als eine willkommene Verkürzung in der Bezeichnung verstehen, aber auch als das übliche „Zuckerl“ als Aufmunterung im weiteren Bestreben.

    Nicht anders verhält es sich mit der Liebe zwischen den Menschen. Auch hier wird die Übertrumpfung der niederen Empfindungen und die Handlungsweise von Seelen in deren Wahrnehmung prägnant in einer gekürzten Form dargestellt und festgehalten und beinhaltet jene Ausrichtung der positiven Sichtweise, die in einer Befindlichkeit von Sein und Nichtsein zwingend langfristig erforderlich ist. Nur gelegentlich kommt ein kurzfristiges Ansammeln von Werten einem solchen Grundgedanken in die Quere und verhält sich dazu kontraproduktiv.

    Das heißt dann aber auch mit anderen Worten, dass der Mensch in der menschlichen Gemeinschaft von Grenzen abhängig ist, die mit entsprechenden Signalwirkungen sehr schmerzlich erfahren werden können. Während die korrekten Vorgangsweisen mit den Impulsgebungen von angenehmen Glücksgefühlen begleitet werden.

    Wie sehr der Mensch zwar von seinen langfristigen Grundlagen abhängig ist, aber mit seinem kurzfristigen Denken nur seinen kurzfristigen Verlangen entgegen kommt, das erkennen wir vielleicht daran, er hat für sich die Nacht zum Tage gemacht durch das künstliche Licht, um eben diese seine unmittelbaren Wünsche eines langen und erfüllten Erdenlebens so umfangreich wie nur irgendwie möglich auszuleben.
    Aber wenn es darum geht etwa die sinnliche Liebe langatmiger werden zu lassen, dann ziert er sich immer noch das was getrennt ist mit einer entsprechenden Verschraubung und einem beweglichen Kugellager einer wesentlichen Verbesserung zuzuführen.

    Hier greifen dann komischer Weise jene Gesichtspunkte die ein Leben aus dem Menschen heraus gestalten sollen, und nicht ein Konsumieren das nur oberflächlich von außen gelebt wird. Richtungsweisende Vorgaben aus der menschlichen Vergangenheit werden wegen der Überschaubarkeit weiterhin favorisiert.

    Hier lebt der Mensch also noch aus sich selbst nach außen.
    Er zäumt das Pferd somit nicht vom Schwanz her auf.

    Aber selbst Moses hat es nicht für Notwendig erachtet darauf zu drängen,
    dass zwei Menschen im Wege der Zeugung zwei Menschen in die Welt setzen müssen,
    um zumindest den Bestand der Menschheit zu erhalten.
    Lediglich im Gewand des Priesters wurde das mit den Lossteinen Urim undTummim symbolisiert.
    Bei den Christen zum Beispiel ist das schon recht ausgedünnt mit nur einem „Sohn Gottes“,
    und findet gerade noch mit zwei „Menschensöhnen“ ihren Widerhall.

    Grundsätzlich und dogmatisch könnte man sagen,
    es ist eine Haupttätigkeit der Seele und der Seelengemeinschaft,
    im menschlichen Bereich als beschützend und bewahrend zu fungieren.
    Nur in der Ausnahme und in verlierenden Richtungen sind da anderen Tendenzen zu erkennen.

    Die Frage in diesen Zusammenhang die uns beschäftigt in der Gesamtheit,
    wie hier in diesen Rahmen die Problematik der verschiedenen Rassen und Interessen der Menschen überwunden werden konnte oder wie sie zu bewältigen wäre?
    Dreht es sich doch um menschliche Gemeinschaftsbildung genau so wie um die jeweilige Persönlichkeitsbildung.
    In denen wir uns zwar wissentlich bewusst sind, dass sich die Erde um die Sonne dreht,
    und doch geht jeden Tag am Morgen die Sonne auf und am Abend versinkt sie wieder.

    Oder, um bei den Geschlechtern zu bleiben, ein Mann sei etwa an 360 Tagen im Jahr zeugungsbereit,
    während die umfangreiche Bereitstellung der Befruchtung nur 12 mal im Jahr ausgelagert werden könnte,
    und die Zuwendung zu einer Seite hätte einen Faktor von 30 zur Folge.

    Einmal davon abgesehen, dass in einem silbernen oder goldenen Ehejubiläum genug Möglichkeiten vorhanden sind, um die erforderlichen zwei Kinder auf die Welt kommen zu lassen, und dazu eigentlich kein schriftliches Gebot von Nöten sein müsste.

    Aber die Menschen verhalten sich im Erdenleben anders,
    kurzfristig wie bei einem Kurzschluss einer elektrischen Leitung …





    und ein :weihna1
     
  3. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Teigabid
    Herzlichen Dank für die zwei von dir genannten Eckpunkte, die deine Beachtung und Hervorhebung gefunden haben:

    Beide Eckpunkte scheinen auch mir äusserst sinnwirkend und im Verhalten zukunftsweisend. Ich gebe dir jedoch zu bedenken, dass es sich bei beiden um Visionen handelt, deren Erfüllung vom Entwicklungsweg des je einzelnen Menschen abhängig ist und wohl kaum als Voraussetzung, schon garnicht für alle Interessierten gelten können.

    Wir kommen ja nicht darum herum, den jeweiligen Entwicklungsstand des Einzelnen als status quo zu akzeptieren und darauf aufzubauen.
    Ich weise auch darauf hin, dass es ja nicht die Menschen sind, die bereits im Licht sind, welche ihre innere spirituelle Hilfe benötigen, sondern eben solche, die der Hilfe bedürftig sind.

    Also wenden wir uns doch einstweilen dem Menschen zu, der des universalen Magnetismus, nämlich der Liebe, bedürftig ist und suchen nach dem Seil, das ihn (oder sie) mit dem Göttlichen verbinden kann, mit den Worten:

    Liebe Grüsse von ELi
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Ach so!

    Ich habe nur sagen wollen,
    es handelt sich um eine grundsätzliche Fähigkeit und Tätigkeit der Seele,
    beschützend und behütend zu agieren.

    So wie es für den Menschen ansich nicht erforderlich scheint eine Seilschaft zu finden,
    die ihm zum Menschen-sein führen soll.

    Aber so etwas kann natürlich sehr wohl verschüttet oder verdrängt sein.

    Daher meine ich jeder Mensch kann von sich behaupten diese Fähigkeit zu haben,
    Du, ich, der nebenan, und der 100 Km entfernt lebt,
    jeder kann behaupten der gute Hirte zu sein.
    Daran ist nichts Besonderes.
    Es wird etwas hervorgerufen, was schon vorhanden ist.
    Wird sozusagen nur mehr beim ursprünglichen Namen genannt.



    und ein :weihna2
     
  5. RonS

    RonS Mitglied

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    Hallo Eli,

    du bist ja nun schon sehr erfahren wenn ich auf die Anzahl deiner Beiträge sehe hier im Forum unsossehr verwundert mich deine Frage etwas.. so geht es doch in fast jeden Beitrag um ebend diese Probleme.

    Die Erkenntnis die du gewonnen hast ist schon richtig, ähnliches sagen auch die Theorien um Wiedergeburt bzw Inkarnationen aus.

    Wie Taigabid schon sagte wohnt die Seele in jedem Menschen, siehe auch mal die Diskussion um den Geistigen Führer an - ebendso gibt es Diskussionen um Karma - dies ist der ganze "springende" Punkt. Im laufe der Inkarnationen soll der mensch befähigt werden und dies als grosses Ziel sämzliche Karmische Ballast abzubauen um damit die Seele frei aus sich herausstrahlen zu lassen.
    Solange dieser Prozess nicht vollständig abgelaufen ist beginnt er an dem Punkt wo er durch den Tod aufgehört hat.. dazu kommt dann immer noch das Karma aus den jeweiligen Leben dazu oder nicht dazu je nachdem wie der Mensch von Grundauf , und durch seine Umgebung eingestellt ist...

    Also sind deine Beobachtungen durchaus richtig. Allerdings muss ich auch bemerken das der gesamte Prozess durch Bewusstwerdung des grossen Ziels der Seele durchbrochen werden kann , möglicherweise durch spirituelle Tätigkeit - auch äussere einflüsse wie Zb eine Weihe sind da im Bereich des Möglichen.

    Es wird ja in jedem Leben mehr oder weniger am Karma gearbeitet.. immer dann wenn es schmerzt dh die eigene entwicklung grundsätzlich behindert und somit ins das Bewusstsein gelangt - so möchte ich behaupten das schmerz bzw leid der wesentliche Auslöser zur Karmabereinigung ist sowie die Angst welche aus dem Ego erscheint das wesentliche Hemmnis dagegen ist

    es gibt aber noch andere Faktoren wie hauptsächlich Gesellschftliche, Politische oder Religiöse welche weiter beeinflussen und die Bewusstwerdung des eigenen ICHs behindern.

    also grundsätzlich versucht die Seele dich zu führen oftmals ohne erfolg - was sich dann in pers. Leiden oder Krankheiten ausdrückt - und somit auch in Weiterentwicklung keine Fortschritte gemacht werden

    ich hoffe einige anregungen gegeben zu haben.. mich hat die schöne Ausstrahlung ebend bewegt auf diesen Beitrag zu Antworten....

    seid ganz lieb gegrüsst
    Ron
     
  6. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Ron
    Danke für deine Hinweise.
    Wenn ich von mir spreche, so spreche ich eigentlich von Menschen, wie ich oder du oder wie andere, also 'vom Menschen an sich'.
    In meinem Eingangsbeitrag habe ich nun folgende Prämisse aufgestellt:

    Der Fokus liegt also auf den Wesen, die nicht mehr mit einem Körper begabt sind (Seelen der verstorbenen Menschen) und auf den himmlischen Wesen, die sich um das Seelenheil der noch lebenden Menschen sorgen (Engel und Heilige). Dass die meisten von uns nach dem Tode auch zu ihnen gehören, habe ich bereits erwähnt.

    Stelle dir doch einmal vor, die Seele meiner verstorbenen Mutter, die ich sehr geliebt habe, wache über mich, liebend, helfend, heilend und segnend mir ein gutes und sinnwirkendes Leben zu ermöglichen. Und weil ich sie liebte und auch heute noch liebe, spüre ich ihre Liebe und spreche oft mit ihr.

    Stell dir auch vor, mir ist Jesus Christus durch sein 'Neues Gebot der Liebe' sehr nahe und ich nehme das von ihm verheissene Licht des Lebens gerne an und mühe mich, ihm nachzufolgen.

    Stell dir weiter vor, durch den jetzigen Dalai Lama, die 14. Inkarnation des Buddha Avalokiteshvara, habe ich diesen Buddha des Mitgefühls, den höchsten Buddha im tibetischen Buddhismus, als Spirituellen Bruder von Jesus Christus erkannt und als geistigen Führer angenommen.

    Stell dir weiter vor (ich hoffe, ich überfordere dich nicht), durch meine spirituelle Lebensweise und Lernerfahrungen ist mir Hermes Trismegistes ein Lehrmeister und geistiger Führer geworden.
    Jetzt haben wir eine Seilschaft oder eine Gruppe, in der ich zuhause bin, weitere gehören dazu. Dies ist meine spirituelle Familie der Liebe.


    Siehst du, so meine ich das. Indem jeder Mensch zu einer solchen oder andersartigen Gruppe gehört, verfolgt diese seine Gruppe eigene Ziele und Zwecke.
    Diese Beitragsreihe möchte also bewusst machen, dass jeder seine geistig-seelische Gruppe hat, zu der er gehört und die ihn führt und leitet, selbst wenn es sich um verfehmte oder diabolische Massenverführer handelt. Was mich nun interessiert, sind die Erfahrungen der geneigten Forengeschwister.

    Liebe Grüsse von ELi
     
  7. RonS

    RonS Mitglied

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    Hallo Eli,

    ja nun verstehe ich besser was du meinst bzw. aus deinem Standpunkt betrachtend. Mein Standpunkt ist jedoch ein anderer und zwar der das Mensch kein spezielles anderes nichtphysisches bewusstsein, ausser dem ganz grossen, dem, von allem was IST, für alle zugängliche, benötigt und dieser Zugang ebend von dem Karma beschränkt wird. Und diese Karma ebend auch dafür verantwortlich ist womit man sich geistig beschäftigt. Dies beruht darauf das es meine Ansicht ist das alles mal gleich war und wieder gleich werden will und wird.

    liebe Grüsse
    Ron
     
  8. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Ron

    Du nimmst das an, zu dem du dich hingezogen fühlst. Und wenn du dich 'nur' zu dem ganz Grossen hingezogen fühlst, ist das, wie du richtig sagst, dein Karma, und daher anzuerkennen.
    Wenn unser Karma es zulässt, eine mitmenschliche Liebe hier im Leben zu pflegen, so werden wir dies auch nach dem Tode tun.

    @ All
    Wer nun hier im Leben, bei der Arbeit, sogar in der Familie oder anderswo bedrängt, gedemütigt oder gar bedroht wird (ja, das gibt es), der braucht einen Schutz. Und dieser Schutz ist die Gruppe der Liebe, die jeden Menschen umgibt. Das ist seine spirituelle Familie.
    Mein Anliegen ist es daher, sich dieser Familie bewusst zu sein und sie zu pflegen. Und wenn ein Moslem seine ganze Liebe, sein Leben und seine Zuversicht allein Allah anvertraut, so ist Allah seine Familie, seine Liebe, sein Schutz, seine Sicherheit und seine Zuversicht.

    Ich bin dabei, die Mitglieder meiner Familie zu visualisieren. Ich fertige Fotos verstorbener lieber Menschen an, die dazu gehören, drucke Bilder von 'meinen' Heiligen aus, lasse sie oder ggf. eine Vision von ihnen malen und stelle alle in einem kleinen Hausaltar zusammen. Ich mache diese Gruppe bewusst und spreche mit ihnen und auch mit einzelnen von ihnen. Ich teile meine Liebe mit ihnen und meine Sorgen. Ich bitte sie, einem Mitmenschen unsere Liebe und Hilfe zukommen zu lassen und segnend, heilend und in Liebe begleitend für ihn da zu sein.
    Weil ich nun nicht mehr in meinem 'alten' Wirkungskreis bin, aber noch Menschen dort sind, die einer Begleitung bedürfen, bitte ich meine spirituelle Familie, diese 'Arbeit' für mich zu tun.

    Wenn ich selbst eines Schutzes bedarf, so werde ich um ihren Schutz bitten und ggf. auch darum, einen Schutz für mich zu organisieren und Gefahren abzuwenden.

    Wer hat ähnliche Erfahrungen?
    L.G. von ELi
     
  9. maria45

    maria45 Guest

    Lieber Eli,

    ich bin mir gar keiner Schutzbedürftigkeit bewußt..., schließe aber alle die unter meinen Schutz gestellt sind, konkret in meine Fürbitte ein. Diese spüren auch oft meine Nähe, sie wissen, daß ich bei ihnen bin.

    Du stellst die Frage, wie man sich dies bewußt macht. Ich glaube und habe die Erfahrung, daß eine Offenheit dafür und ein Wissen darum, daß da viele sind, die uns helfen, schon ausreicht. Wenn es wichtig ist, daß wir diese innere Seilschaft der Liebe konkreter kennenlernen, zeigt sie sich uns schon.

    liebe Grüße,

    eva-maria
     
  10. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Maria
    und @ All

    Wenn ich Menschen, vor allem fortgeschrittenen Alters begleite, stelle ich immer wieder fest, dass Verdrängungs- und Einsamkeitsängste da sind. Wie tröstlich ist es doch, bewusst zu machen, dass niemand allein sein muss, jeder kann ein Netzwerk der Liebe frühzeitig aufbauen, hier in der physischen Welt, in der himmlischen Welt und mit den verstorbenen Familienangehörigen und Freunden, die nicht mehr mit einem Körper begabt sind.

    Was unsere Zivilisation braucht, das ist ein funktionierender Totenkult, ohne jede Verdrängungsphobie. Machen wir uns doch einmal bewusst, was passiert, wenn jemand gestorben ist:

    Als Wichtigstes brennt sich die allerletzte Lebenssituation fest in die scheidende Seele ein. Ein Mann, der seine sterbende Frau am Sterbebett in Liebe begleitet, gibt ihr eine ganz wichtige 'Wegzehrung' mit, damit sie loslassen kann - oft eben aber auch nicht. Gehen-können ohne Schuldgefühle, sondern Getragensein von der Liebe der Zurückbleibenden. Dieses Gemeinsamkeitsbewusstsein trägt weiter, in die Verarbeitungszeit des Lebens hinein.

    Viele Menschen sind jedoch auch in Bedrängnissen, schutzlos ihren eigenen Ängsten ausgeliefert, überfordert von der Ungewissheit des Sterbens und des Danach. Wie oft habe ich festgestellt, dass Ruhe, Frieden, Geborgenheit und Zuversicht einkehren, wenn sie eine göttliche Wesenheit wie Jesus Christus als das innere Licht innerlich annehmen können.

    Und wenn dann gefragt wird, wie man das denn machen kann, gebe ich immer wieder eine Visualisation an:
    'Atme tief ein und spüre in der Mitte deiner Brust beim Herzen einen Raum. Atme in Ruhe solange, bis du diesen Raum erspürst. Dann trete ein in diesen Raum und siehe, da ist ein Altar. Knie nieder und blicke empor auf das ewige Licht, das über dir leuchtet. Und du siehst und hörst und vernimmst eine Stimme, die die Worte spricht:
    Das ist Jesus Christus, der allen Menschen, die an ihn glauben, sein Angebot der Liebe, des Lichtes und des ewigen Lebens macht. Und wenn du ihn als das innere Licht in dir annehmen willst, dann sprich in deinen eigenen Worten: 'Ja, Herr Jesus Christus, ich nehme dich heute, hier und jetzt als mein inneres Licht der Liebe und des Lebens und als meinen göttlichen Schutz an'.

    Und fortan bist du nicht mehr allein, alle Bedrängnisse haben aufgehört, denn

    Liebe Grüsse von ELi
     
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