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Geschenke - Eltern

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Selaya, 11. Oktober 2005.

  1. Selaya

    Selaya Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2005
    Beiträge:
    105
    Ort:
    Österreich
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    [FONT=Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif]"Glaubet nicht, Geliebte, die ihr Kindheit betrachtet und zu erkennen meint, dass eure Eltern euch von eurer Essenz scheinbar abgebracht haben, dass ihr ihnen Unrecht vorzuwerfen hättet. So habt ihr mit euren Eltern vor eurer Inkarnation eine Vereinbarung getroffen, die euch dazu führen will, eure Essenz zu erkennen, sie zu entfalten und sie zu leben. Ihr habt in der Tat eingewilligt, Kind der Eltern zu werden, deren Kind ihr geworden seid. Und so habt ihr auch darin eingewilligt, in welcher Weise eure Eltern euch an die Bewußtheit eurer Essenz heranführen, nämlich über den Gegenpol![/FONT]
    [FONT=Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif][/FONT]
    [FONT=Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif]Beschuldigt eure Eltern nicht, denn ihr alle habt - so ist es vorgesehen - vergessen, was jene vorgeburtliche Vereinbarung war. Danket ihnen für dieses Geschenk, das sie euch machten, indem sie euch so behandelt haben, wie ihr es wünschtet.[/FONT]
    [FONT=Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif][/FONT]
    [FONT=Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif]Glaube, wenn du meinst, deinen Selbstwert oder deine Selbsteinschätzung in dir nicht zu finden, wenn du darunter leidest, dass dein Selbstwertgefühl unterentwickelt, deine Selbstachtung dir verschwindend gering sei, glaube dann nicht, dass deine Eltern dir dies auferlegt haben in einer Weise, für die du sie mit Schuldzuweisung versehen müsstest. Wenn du erkennst, dass deine Eltern dir zu Minderwertigkeitsgefühl und Selbstverachtung verholfen haben, dann haben sie jene Arbeit vereinbarungsgemäß verrichtet, die ihr abgesprochen hattet. Diese Vereinbarung kann dadurch entstanden sein, dass du sie darum gebeten hast, dir Selbstwertgefühl und Selbstachtung zu nehmen, damit du diese Aufgaben, die du vielleicht in früheren Inkarnationen nicht gelöst hast, nun in dieser Inkarnation lösen kannst.[/FONT]

    Diese Aufgabe ist es nun, als Schöpfer deines Lebens, dir deiner Minderwertigkeit bewußt zu werden, mit der dich deine Eltern konfrontieren, dich daraus zu lösen und deinen gesunden strahlenden Selbstwert anzuerkennen und anzunehmen. Hast du dies vollbracht, so kannst du dich als Meister deines Lebens in dieser Hinsicht feiern. Hast du deine geringe Selbstachtung in dir erkannt, gilt es, deine hell leuchtende Selbstachtung zu schaffen und du kannst dich auch in dieser Hinsicht Meister deines Lebens nennen. (...)"

    "Sananda spricht"​
     
  2. Maud

    Maud Guest

    Was ist mit den Eltern die Ihre Kinder quälen misshandeln und Töten.
    Suchen diese Kinder sich das auch aus?
    Und ergiebt es einen Sinn für das Kind, ist schwer zu glauben oder?

    Maud
     
  3. tamash

    tamash Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2005
    Beiträge:
    1.198
    Sananda... :brav:

    Ich möchte dir zustimmen, doch einfach ist es nicht.
    Ich sehe es ja ein, dass die Einsamkeit die mir meine Eltern gegeben habe mich für meine Taten stärken sollten, mir Unabhängigkeit und Freiheit gegeben haben. Ebenso sehe ich es ein, dass meine Befreiung aus dem erdrückenden Griff meiner Eltern mir wertvolle Erfahrung gegeben haben, mich auf einen edlen Pfad geleitet haben.

    Doch musste das alles wirklich sein? Ja? Ach du heilige scheisse....
     
  4. Selaya

    Selaya Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    105
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    Österreich
    ich habe selber so einiges erlebt... im bezug auf meine eltern aber nicht nur... daher weiß ich auch wovon ich spreche und auch das dass es nicht leicht ist diesen standpunkt der dinge zu akzeptieren: dass es sein musste, dass wir damit einverstanden waren (vor der geburt)... etc.

    ich weiß eins: trotz allem was in meinem leben alles passiert ist (mit oder ohne mein einverständnis), trotz all den schwierigen momenten und harten zeiten... bereue ich nichts und würde auf keinen fall etwas daran ändern wollen - denn genau das hat mich zu dem menschen gemacht der ich bin und ich bin stolz auf mich. ich bin ein guter mensch, der verzeihen kann.

    alles liebe
    selaya
     
  5. Shanna1

    Shanna1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ich empfinde diese Aussage im 1. Posting als absolut schlimm.

    Ein Schlag ins Gesicht für all jene, die misshandelt und/oder missbraucht wurden. Wie kann die Person, die DAS sagt, diese Meinung vertreten angesichts des Falles der kleinen Jessica, die misshandelt wurde und elendiglich und vermutlich unter unvorstellbaren Schmerzen verhungert ist?

    Ja, im Angesicht ihres Todes hätte sie sich vermutlich bei ihren Eltern "bedanken" sollen, für das, was sie lernen "durfte"...schließlich war sie vor ihrer Geburt mit diesem Schicksal einverstanden? Tut mir leid, das ist doch wohl blanker Hohn.
    Selaya - jetzt sag mal, was würdest du diesem Mädchen sagen, warum sie das alles erleben musste? Stell dir vor, das müßte wirklich einem Kind erklärt werden...und dann versuch das mal.

    Grüße,

    Shanna
     
  6. Selaya

    Selaya Mitglied

    Registriert seit:
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    Österreich
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    ich weiß es ist ein sehr heikles thema... und ich kann dein entsetzen nachvollziehen... es ist auch vollkommen verständlich.
    kindermisshandlung ist etwas furchtbares, schreckliches - ich weiß denn ich habe es selber erlebt.
    jahre lang lebte ich in hass, wut, verbitterung... wie auch immer.
    heute habe ich dieses kapitel meines lebens völlig abgeschlossen und verziehen was zu verzeihen war. auch mit meinen eltern habe ich frieden geschlossen... es dauerte lange bis die wunden ganz verheilt waren und heute weiß ich mehr und erkenne auch den sinn des ganzen - zumindest für mich. ich weiß einfach was es mir gebracht hat. und es hat mich viel weiter gebracht. mein gott, ich möchte jetzt nicht behaupten dass es toll war und ich die zeiten vermiesse - aber die sache ist die, dass um eine bestimmte art von sachen zu lernen muss man auch durch gewisse oft unermäßlich schmerzvolle erfahrungen durch gehen. es ist grausam und es treibt einen in den wahnsinn aber wenn es vorbei ist, wenn du damit fertig wirst und eines tages rückblickst und siehst erkennst wieviel du gelernt hast... dann willst du es nicht nicht erlebt haben.
    es mag sich jetzt krank anhören. ich kanns nicht besser erklären.

    alles liebe
    selaya
     
  7. Shanna1

    Shanna1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    1.527
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    Graz
    Hallo Selaya,

    ich finde es bewundernswert stark, dass du für dich wirklich einen "Schlußstrich" ziehen konntest und wirklich damit leben kannst, WAS dir alles angetan wurde.
    Ich denke, ich könnte vielleicht auch einen Schlußstrich ziehen, aber ich könnte einer Person, die mir so unsagbar schlimme Dinge angetan hat niemals verzeihen. Ich könnte vermutlich nur dafür sorgen, diesen Menschen aus meinem Leben zu verbannen...

    Bitte versteh es auch nicht falsch, ich will dich und deine Meinung nicht "angreifen", sondern einfach das Thema besser verstehen. :kiss3:

    Hm, du HAST noch die Gelegenheit bekommen, zu leben und zu vergeben, andere haben diese Möglichkeit nicht mehr...zu viele haben keine Gelegenheit mehr, das Erlebte zu verarbeiten und weiterzuleben.
    Es gibt m. M. einfach zu viele "Ausnahmen", zu viele Extremfälle, um das "ehre deine Eltern, denn durch alles was sie tun lernst du" so stehen zu lassen.
    Zu viele Kinder können leider nur von ihren Eltern lernen, wie man etwas NICHT macht - und machen selbst die selben Fehler wieder, denn sie wissen es nicht besser.

    Lg

    Shanna
     
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  8. Selaya

    Selaya Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2005
    Beiträge:
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    Ort:
    Österreich
    vollkommen richtig. ich weiß...

    es ist natürlich nicht sofort passiert - das verzeihen, es dauerte jaaaaaahre bis ich so weit war, aber dann gelang es mir. es war nicht ein mal mehr nötig mich mit ihnen auszusprechen, es reichte sie zu sehen und zu sagen: "ich verzeihe euch". sie schauten mich an und hatten tränen in den augen - und ein "danke" und erleichterung spürte ich auch ihrerseits. dann ging der hass weg und machte platz der liebe.
    doch es war ein sehr harter und schmerzvoller weg.
    bis heute fällt es mir schwer die nähe anderer menschen zu ertragen, aber mit der zeit wird es besser.

    es gibt ein buch dass mir auf diesem weg geholfen hatte und es war "Kennst du deinen engel" von Benjamin Klein. ich bekams von meiner schwiegermutter. wollte es gar nicht lesen denn ich glaubte gar nicht an engeln und mit ihr führte ich des öfteren gespräche über bibel und gott - sie glaubte, ich nicht - die fast immer in einem streit endeten.
    das buch hat mich aber umgehauen. war voller liebe, licht und wärme. ein schwerstens behindertes mädchen, furchterregende familie und ein weg voller erniedrigungungen, schmerzen, den sie gehen musste... und daraus resultierende weisheit dank dem engel der das mädchen begleitete. wirklich wunderschön.

    alles liebe
    selaya

    ps: keine sorge... ich nehme es nicht persönlich. wie schon gesagt - ich weiß, es ist ein schwieriges thema...
     
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  9. Zauberin

    Zauberin Guest

    Hallo!

    Die Vereinbarung ist beidseitig: Die Eltern haben vereinbart schlimm zu sein, die Kinder haben vereinbart schlimm zu sein. Sie helfen ihren Eltern ihre Lektionen zu
    lernen in dem sie sie hassen, in der Schule versagen, Drogen ode Alkohol-
    süchtig werden oder sie sogar umbringen.
    Es ist wirklich toll diese Welt, in der man ständig über Liebe redet, Eierkuchen-
    frieden beteuert, damit man immer wieder heiter und zufrieden die Anderen verletzen, quälen, misshandeln oder sogar töten kann. :cool:

    Wie blind muss man sein, dass man so etwas glaubt. :rolleyes:

    Ich habe diesen Unsinn sogar in sehr liebevollem Buch Die Farben deiner Aura von Lea Sanders gefunden, den sie aber später - wahrscheinlich unbewusst - selbst widerlegt.
    Da steht irgenwo am Anfang:
    Später:
    Aber das war doch vereinbart, dass es keine Liebe von den Eltern bekommt.
    Also ist es genau richtig, wenn es ihm schlecht geht oder? :rolleyes:
    Die müssen wie aber vergessen, damit wir die bösen Eltern sein können und
    so unseren Kindern ihre Lektionen geben können. Wie könnte jemand mit
    Liebe in dem Herzen sein Kind quälen, misshandeln usw.? :confused:

    Noch interessanter:
    Also doch keine Vereinbarung, keine freiwillige Entscheidung, sondern wenn
    ich karmisch belastet bin, kann ich nur von ähnlich karmisch belasteten Eltern
    zur Welt gebracht werden. :D

    Kurz gesagt: Man hat die Eltern, die man verdient und man hat die Kinder, die man verdient. Wenn man auf sich fleißig arbeitet: Verständnis
    und Liebe entwickelt, kann man sich für nächstes Mal bessere (= liebevolle,
    verständnisvolle) Eltern verdienen. ;)
    Es ist die einfache, alte, biblische Weisheit: Was Du säst, das wirst Du
    ernten.
    Wenn Deine Eltern Dich gequält und misshandelt haben, kannst Du für sie
    nur beten (wenn Du es ihnen verziehen hast), dass ihr karmischer Ausgleich
    nicht (zu) sehr hart ausfällt. Ob es viel helfen wird? :rolleyes:

    Alles Gute :)
    P.
     
  10. Stephan

    Stephan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2005
    Beiträge:
    1.693
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    Hallo Selaya,

    ich habe deinen Einführungstext mehrfach gelesen und ich finde ihn schlimm und zynisch!

    Ich respketiere aber selbstverständlich, daß dir diese Sicht der Dinge möglicherweise geholfen hat - dann ist es in Ordnung so - für Dich.

    Was hier von Sananda (den/die ich nicht kenne) verkündet wird, empfinde ich in seiner Generalität und in seinem Allgemeingültigkeitsanspruch anmaßend und entwürdigend.
    Es ist eine reine Glaubenssache, ob sich die Seele vorher ihre neue Familie aussucht und ob es irgendwelche "Vereinbarungen" dabei gibt.
    Ich persönlich glaube nicht daran. Es gibt keinerlei Beweis oder Indiz dafür. Wenn du einen kennst oder hast - ich bin gern bereit dazuzulernen.

    Hier werden vom Autor dieses von dir zitierten Textes schlimme Handlungen pauschal relativiert und quasi als immer von vornherein "vereinbart" zwischen Täter und Opfer bezeichnet.
    Das ist eine Sichtweise, die ich als schlimm und anmaßend empfinde.

    Es ist das eine, schlimme Geschehnisse als geschehen zu akzeptieren und sie zu nutzen, um daran zu wachsen und zu lernen und so noch etwas Gutes aus dem Schlimmen erwachsen zu lassen.

    Es ist etwas anderes, schlimme Handlungen generalisierend zu relativieren und zu verharmlosen, indem man ihnen per se von vornhreien einen höheren, guten Sinn zuschreibt.
    Das wird den Opfern nicht gerecht und entläßt die Täter aus ihrer Verantwortung.

    So gesehen, könnte ich jedes Verbrechen, jede Mißhandlung jeden Massenmord "rechtfertigen" und als "von vornherein vereinbart" verharmlosen.


    Daß du das dann mit Geschenke - Eltern übertitelst... nu ja... :rolleyes:
    Da du dich mit dem Text offenbar 100% identifizierst, kann ich es nicht als Ironie betrachten, sondern es nur als Zynismus werten.

    Nichts für ungut.

    liebe Grüße

    Stephan
     
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