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Franz Bardon :aufgefundenes Notizenmaterial

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Milchmann, 13. November 2004.

  1. Milchmann

    Milchmann Guest

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    Fundsache bei FBA :

    In dem Nachlass von Franz Bardon wurden Notizen zum Thema Hermetik gefunden. Bitte zu berücksichtigen, das es sich nicht um ein vom Autor durchgesehenen, richtiges Manuskript handelt, sondern lediglich um Notizen, die aus dem Tschechischen übersetzt wurden :

    Hermetische Wissenschaft von Franz Bardon

    Die hermetische Wissenschaft gibt den Menschen die höchste
    Einweihung über alle Universalkräfte und lehrt, diese praktisch anzuwenden. Somit kann man ohne weiteres sagen, daß hermetische Wissenschaft den Menschen vervollkommnet.

    Die Lehrer des Menschen sind vom hermetischen Standpunkt:
    das Schicksal,
    der Mensch selbst (bewußt oder unbewußt).
    Ein Lehrmeister (= Guru), d. h. Eingeweihter, aber selbst der höchste Eingeweihte kann nur der Wegweisende (der Aufklärende) sein.

    Die hermetische Wissenschaft hat zwei Wege: (Grundgruppen)
    den Weg selbst (unbewußt oder bewußt durch Anleitung),
    die Urreligion

    Der Weg lehrt die quantitative Seite der hermetischen Wissenschaft, und die Urreligion lehrt die qualitative Seite der hermetischen Wissenschaft.
    Man kann es auch ohne weiteres so deuten:

    quantitativ = magisch = der Weg,
    qualitativ = mystisch = die Urreligion.

    Das magische (quantitative) Gleichgewicht herstellen, bewirkt die Herstellung der Harmonie im Großen wie im Kleinen. Makrokosmos und Mikrokosmos = All und Mensch.

    Der Mensch

    Der Mensch hat einen Geist, eine Seele und einen Körper.
    Der Geist des Menschen hat folgende Grundeigenschaften:

    das Feuerelement = der Wille
    das Luftelement = der Intellekt oder der Verstand
    das Wasserlement = das Gefühl (Leben)
    das Erdelement = das Bewußtsein.

    Ohne die Vorstellung dieser vorgenannten 4 Elemente (in der
    Mentalsphäre) ist die Vorstellung des Geistes nicht möglich.

    Das 5. Element = Akasha ist das göttliche Prinzip im
    Menschen, das alles zusammenhält.

    Die Geistform ist der Mentalkörper
    Der Mentalkörper besteht aus den Mental-Elemente-Stoffen.

    Jeder Mensch hat in seinen 4 Mental-Elemente-Stoffen
    (Feuer, Luft, Wasser, Erde) = Wille, Intellekt, Gefühl und
    Bewußtsein - eine Disharmonie.
    Eine Harmonisierung dieser 4 Elemente in quantitativer und
    qualitativer Form (d. h. in magischer und mystischer Form)
    bezweckt die hermetische Wissenschaft.

    Die Seele

    Die Seele ist der form-bestimmende Körper der Geistes. Der
    Körper der Seele = Astralkörper ist aus dichterem Astralstoff
    der Elemente zusammengesetzt.

    Der Körper

    Der Körper des Menschen ist der grobstofflichste Körper und
    somit die letzte und dichteste Elementstoffhülle. Der
    Zusammenhalt aller vorgenannten Körper ist wie folgt:

    Der Geist ist durch die Mentalmatritze an seinen
    Mentalkörper gebunden. Man kann es auch so deuten:
    Die Mentalmatritze ist der Verbindungsstoff des Mentalkörpers
    und dem Geist.

    Der Bindestoff zwischen Geist, einschließlich Mentalkörper,
    mit dem Astralkörper wird Astralmatritze genannt.

    Der Mental- und Astralkörper wird durch die grobstoffliche
    Matrize (mental und astral) an den grobstofflichen Körper
    gebunden und hält diese 3 Körper zusammen.

    Nahrung der 3 Körper (übersichtlich)

    Der Mentalkörper wird durch Sinneseindrücke genährt.
    Der Astralkörper wird durch den Atem genährt.
    Der grobstoffliche Körper wird durch jede Nahrung am Leben
    erhalten.

    Nahrung des Geistes (Mentalkörper):

    Nahrung von außen: durch die 5 Sinne.
    Nahrung von innen: durch Gedanken, Wünsche, Vorstellungen
    und Ideen.

    Die quantitative Form ist die Menge,
    die qualitative Form ist deren Eigenschaft.

    Auswirkungen:

    Die quantitative Form wirkt sich aus in der Mentalebene
    durch deren Intensität.
    Die qualitative Form wirkt sich in der Mentalebene aus durch
    ihre Reinheit (Klarheit).

    Beispiele:

    Der Wille:

    Der Wille ist frei, wenn er quantitativ und qualitativ gleich
    ist. Bei Ungleichheit (quantitativ und qualitativ) ist er unfrei.

    Bei quantitativem Übergewicht drückt sich der unfreie Wille
    durch Impulsivität aus.
    Bei qualitativem Übergewicht drückt sich der unfreie Wille
    durch Rechthaberei aus.

    Der Intellekt (der Verstand)

    Die quantitative Form des Intellektes wirkt sich in der
    Mentalsphäre durch die Ausdauer des Geistes aus.

    Die qualitative Form des Intellektes (Verstandes) wirkt sich in
    der Mentalsphäre durch die Aufnahmefähigkeit des Geistes
    aus.

    Das Gefühl des Geistes

    Die quantitative Form des Gefühls wirkt sich durch deren
    Vitalität aus.
    Die qualitative Form des Gefühls wirkt sich durch deren
    Selbsterhaltungstrieb aus.

    Das Bewußtsein

    Die Zusammenfassung aller 3 Grundeigenschaften des
    Geistes (Wille, Intellekt und Gefühl) machen das Bewußtsein
    aus. Somit ist die quantitative Form des Bewußtseins die
    Impulsivität, Ausdauer und Vitalität.

    Die qualitative Form des Bewußtseins ist somit das
    Rechthaben (im positiven Sinne die Rechtsauffassung. Im
    negativen Sinne die Rechthaberei), Aufnahmefähigkeit und
    die Selbsterhaltung.

    Das Normalbewußtsein (ich bin):

    Die quantitative Form des Bewußtseins ist die Stärke des
    elektromagnetischen Fluidums.
    Die qualitative Form des Bewußtseins wirkt sich in der
    Mentalebene in der Reife des Geistes aus.

    Nahrung der Seele (Astralkörper):

    Nahrung von außen durch den Atem. Nahrung von innen durch
    den Elementestoff der grobstofflichen Nahrung.

    Der Astralkörper besteht aus der sogenannten Astralmaterie
    gleich Astralelementestoffe

    Die quantitative Form der Astralmaterie ist der
    Astralelementestoff, der seine Nahrung und Erhaltung aus
    den Elementestoffen der grobstofflichen Nahrung zieht
    (Nahrung von innen).

    Mit dem Atem wird gleichzeitig zur Erhaltung, Belebung und
    Ernährung des Astralkörpers das elektro-magnetische Fluid
    eingeatmet (Nahrung von außen).

    Die qualitative Form des Astralkörpers ist die
    Akkumulationsfähigkeit aller Gedanken und Ideen, die sich
    bei ständiger Wiederholung in Form der
    Charaktereigenschaften äußerst (Der Astralkörper ist somit
    ein fluidischer Kondensator in der Qualitätsform).

    Die quantitative Form des Astral- und Mentalkörpers in seiner
    Äußerung in der Astral- und Mentalsphäre drückt sich durch
    die Intensität seines Charakters nach außen aus.

    Die qualitative Form des Astral- und Mentalkörpers drückt
    sich nach außen durch seine astrale und mentale Aura aus.

    Die Nahrung des grogstofflichenKörpers

    Der grobstoffliche Körper erhält sich am Leben durch die
    Nahrung und wird belebt durch den physischen Atem. Durch
    den physischen Atem zieht man gleichzeitig die grobstoffliche
    Form des elektro-magnetischen Fluidums in sich ein.

    Die quantitative Form des grobstofflichen
    elektro-magnetischen Fluidums äußert sich durch
    vollkommene Gesundheit, und vollkommene und
    überschüssige Lebenskraft.

    Der Haupteinfluß des elektro-magnetischen Fluidums zerlegt
    sich in zwei Gruppen:

    Rechter Körperteil - elektrisches Fluid,
    Linker Körperteil - magnetisches Fluid.

    Elemente : Die einzelnen Elemente sind ein Dichtigkeitszustand, mit
    ihren kompakten Eigenschaften:

    Feuer, Wasser, Luft und Erde. Sie unterscheiden sich:

    Feuer = elektrisches Fluid / Wasser = magnetisches Fluid
    Luft = ausgleichend (elektro-magnetisch-neutral)
    Erde = elektro-magnetisches Fluid.
     
  2. Milchmann

    Milchmann Guest

    Will der angehende Eingeweihte die höchsten Stufen der Vollkommenheit erreichen, so ist der Schlüssel zur hermetischen Wissenschaft der Ausgleich (Harmonisierung) der Elemente in allen 3 Sphären (Mental-, Astral- und
    grobstofflich = Geist, Seele, Körper) der Anfang von allem.

    Da der Astralkörper in seiner Auswirkung die Aura als Intensität seines Charakters hat und gleichzeitig der Astralköper der Mittelpunkt zwischen Geist und Körper ist, muß der angehende Eingeweihte mit der Harmonisierung
    seines Astralkörpers (Ausgleich seines Charakters) anfangen. Gleichzeitig mit dem Beginn der Veredelung des Charakters (Harmonisierung der Astralelemente) schult er bzw. gleicht er die Mentalelemente im Geistkörper
    (Mentalkörper) und die grobstofflichen Elemente im grobstofflichen Körper aus. Die Folge ist:

    Bei Ausgleichung des Charakters = ein guter Charakter,
    bei Ausgleich der grobstofflichen Elemente = ein gesunder Körper,
    bei Ausgleich der Mentalelemente = ein gesunder - reifer Geist.

    Erst bei Ausgleich aller Elemente in allen 3 Sphären kann der angehende Eingeweihte im Studium der hermetischen Wissenschaften weitergehen.

    Wichtig ist, ganz gleich ob es sich um das Erfassen der Harmonie des Schicksals oder der Methode auf dem Wege zur Vervollkommnung handelt, daß immer der Quantitäts- und Qualitätsschlüssel zu beachten ist.

    Auf dem Wege der Methodik bei der wahren Introspektion
    (Charakterveredelung) ist der Quantitäts- und Qualitätsschlüssel Grundbedingung.

    Übermäßige Qualität, ganz gleich welcher Ebene, geht immer auf Kosten derselben Ebene und desselben Elementes.

    Übermäßige Quantität (elektrisches -, magnetisches -, oder
    elektro-magnetisches Fluidum) hebt die Analogien (Qualitäten), ganz gleich ob im positiven oder negativen Sinne.

    Gut ist es, sich den Qualitätsschlüssel des Astralkörpers mit all seinen Eigenschaften und Leidenschaften (positive und negative) aufzustellen (magischer Charakterspiegel) und den Elementen entsprechend wieder zu zerlegen (darüber zu meditieren).

    Jede Elementeaufstellung der Tugenden und Eigenschaften des entsprechenden Charakters ist entsprechend der Intensität in 3 Gruppen einzuteilen. Die entsprechende Intensität ist mit dem quantitativen
    Verhältnis des entsprechenden Elementes des Astralkörpers identisch.

    Methodik : Zu allererst ist es notwendig in der Introspektion sich des
    Qualitätsschlüssels der Charaktereigenschaften zu bedienen. Die negativen Charaktereigenschaften den 4 Elementen entsprechend müssen in positive
    umgewandelt werden. Die verschiedenen Methoden sind:

    durch Kampf (Bekämpfung),
    durch Autosuggestion,
    durch Transmutation
    durch Isolierung.

    Der Quantitätsschlüssel : Durch den Kampf mit den negativen Leidenschaften wird die Intensität der einzelnen Fluide (elektrisches, magnetisches und elektro-magnetisches) erzielt und die Dynamide gestärkt. (Es bezieht sich auf alle Elemente).

    Durch Suggestion werden die negativen Leidenschaften bei Entziehung von Zeit und Raum ausgeschaltet. Bis die gewünschte positive Eigenschaft zur Gewohnheit geworden ist, kann die negative Eigenschaft immer noch den Menschen angreifen. Erst nach vollkommener Angewohnheit der guten
    (positiven) Eigenschaften ist die negative Leidenschaft vollkommen ausgeschaltet und kann den Menschen niemals mehr angreifen.

    Durch Transmutation (Umformung) wird immer die Kapazität der quantitativen Kraft gehoben. Wenn bei mir die positiven Eigenschaften der entsprechenden Elemente zu schwach sind, muß ich durch Transmutation der vorhandenen negativen Leidenschaften die positiven Eigenschaften verstärken.

    Isolierung: wenn ich weder das eine oder das andere anwenden will oder kann, gebrauche ich eine Isolation, indem ich die Aufmerksamkeit den negativen Leidenschaften gegenüber entziehe. Dadurch erreicht man quantitativ nichts, d. h. also, man übergibt sich selbst dem Schicksal.

    Der Quantitätsschlüssel ist der Messer der Konzentrationsübungen. Die Dauer der Konzentrationsfähigkeit hängt von der Quantität des betreffenden Elementes (Fluid) ab.
    Je quantitativer ein Fluidum vorherrscht, um so länger ist die
    Konzentrationsfähigkeit. So z. B. ist quantitativ das elektrische Fluid gut vorhanden, so geht die visionäre Konzentration dementsprechend gut.

    Ist die akkustische Konzentration gut, so hat man das elektrische, wie auch das magnetische Fluidum genügend mengenmäßig in sich. Handelt es sich aber um die Konzentration des Gefühls, so benötigt man das reine
    magnetische Fluidum, welches erst genügend vorhanden sein muß, wenn es von Erfolg gekrönt sein soll.

    Die 3 Sinneskonzentrationen (Hellsehen, Hellhören und Hellfühlen) erfordert das elektro-magnetische Fluidum quantitativ, weil bei derselben beide Fluide (elektrisches und magnetisches Fluid) gemeinsam bebraucht werden und auch verbraucht werden.

    Eucharistie (bewußtes Essen) : Eucharistie ist die Lehre qualitativ und quantitativ eine Speise oder einen Trank mental, astral und auch grobstofflich zu imprägnieren.

    Man unterscheidet qualitative und quantitative Imprägnierung.
    Qualitativ imprägniert sind nur diejenigen Speisen und Getränke, welche mit nur einem Gedanken, einem Wunsch, einer Vorstellung, einer Idee usw. angewendet werden.

    Ist die Ladung mit dem entsprechenden Wunsch mit Lebenskraft (Prana) verbunden, dann imprägniert man qualitativ und quantitativ.

    Die Methode der Imprägnierung ist 3-fach, und zwar:

    durch die visionäre Form (Feuer = Elektro-Fluid)
    durch die intellektuelle oder akkustische Form (Luft), (verstandesmäßige Anwendung) d. h. Hineinsprechen des Wunsches in die Flüssigkeit oder Speise.
    durch die gefühlsmäßige oder empfindende Methode (Wasser = magnetisches Fluid).

    Am wirksamsten allerdings ist es, wenn man jedwede Imprägnierung mit der 3-Sinnenkonzentration qualitativ und quantitativ vornimmt. Arbeitet man mit der 3-Sinnenkonzentration, die eigentlich die stärkste Imprägnierungsform ist, so geschieht die Wirkung nicht aus den einzelnen Regionen des Geistes (Wille, Verstand, Gefühl), sondern direkt aus dem Bewußtsein heraus.

    Bei jeder Imprägnierung muß man für die Mentalebene oder den Mentalkörper zwecks Realisierung stets die Zeit der Realisierung einfügen (immer beachten).

    Die astrale Imprägnierung geht folgendermaßen vor sich:

    Die zu ladende Nahrung, die wir aufnehmen (essen) wollen, muß zu einem astralen Kondensator umgewandelt werden, der wie ein trockener Schwamm aus dem Universum das elektro-magnetische Fluid aufsaugt, ähnlich wie die Lunge beim Atmen.

    Man muß die Gewißheit haben, daß beim Konzentrieren die Kraft aus dem Universum automatisch in die Nahrung übergeht und sich dort dynamisch staut.
    Bei diesem Vorgang muß dann gleichzeitig die Qualität (d. h. die gewünschte Eigenschaft) mit einverleibt werden.

    Beim Genießen der zum sogenannten fluidischen Kondensator gewordenen Speise (oder des Getränkes) muß man die vollkommene Gewißheit und Überzeugung aufbringen, daß die so gestaute Kraft direkt auf den
    Astralkörper qualitativ und quantitativ übergeht.

    Die Ladung muß so oft, ganz gleich ob mentalisch oder astralisch, ausgeführt werden, bis der Erfolg sich befriedigend einstellt und zur Gewohnheit geworden ist.

    Niemals soll man eine andere Fähigkeit anwenden, bis die vorhergehende restlos erreicht ist.
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    Nochmals, es handelt sich nur um Notien und nicht um ein vom Autor durchgesehenes Manuskript. Der Text wurde aus dem Tschechischen übersetzt, das manchmal keine Artikel und manchmal keuine Bindewörter benutzt. Daher kling dier deutsche Übersetzung im Detail etwas holprig.
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    Ein Magier braucht einen makellosen Willen....... :) .... Mm
     
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