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Feinstofflichkeit erklärt von einem Physiker

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Benjamin, 8. Juli 2014.

  1. Benjamin

    Benjamin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2003
    Beiträge:
    356
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    Die Menschen suchen immer wieder einen naturwissenschaftlichen Beweis dafür, dass es Übersinnliches gibt. Zunächst möchte ich dazu sagen, dass man in der Naturwissenschaft selten von „Beweisen“ spricht. Man sagt viel mehr „eine Theorie wurde bestätigt“, weil es – wenn man es mit der Logik streng nimmt – keine eindeutigen naturwissenschaftlichen Beweise gibt. Aber nun gut, ich möchte mich hier nicht in Wortklauberei festfahren.
    Was die meisten Menschen meinen, wenn sie nach einem Beweis für Übersinnliches suchen, ist so etwas wie eine naturwissenschaftliche Theorie, die man im Experiment bestätigen konnte. Doch was meint „übersinnlich“ eigentlich? Physikalisch gesehen sind Radiowellen und Röntgenstrahlen auch übersinnlich, weil wir sie mit unseren physischen, körperlichen Sinnen nicht wahrnehmen. Aber wir können sie mit technischen Hilfsmittel nachweisen. Sie sind Experimenten zugänglich und können naturwissenschaftlich „bewiesen“ werden.
    Kann man die Aura eines Menschen, Geister, oder andere Energien vielleicht auch naturwissenschaftlich nachweisen, mit technischen Geräten z.B.? Es gibt so viele Berichte von Menschen, die übernatürliche Dinge wahrgenommen haben oder sie wahrnehmen. Gibt es denn keine Möglichkeit, diese Dinge mit moderner Wissenschaft zu bestätigen?

    Die Naturwissenschaft beschäftigt sich mit der groben Materie. Das ist die Materie, die wir mit unseren körperlichen Sinnen wahrnehmen. Bäume, Steine, Wasser, Wolken, aber auch die Luft bestehen aus dieser Form der Materie. Alle Elemente, die ihr im Periodensystem der Elemente findet, sind grobstofflicher Natur. Im Unterschied dazu gibt es die feinstoffliche Materie. Und mit diesem letzten Satz habe ich den festen Boden der Naturwissenschaft verlassen. Denn es gibt bis heute keine irgendwie bestätigte und anerkannte Theorie, ja nicht einmal eine solchen experimentellen Befunde, die feinstoffliche Materie nachweisen konnten. Wie wohl gibt es dazu viele Versuche. Ich möchte auch nicht abstreiten, dass es gewisse Erfolge bei diesen Versuchen gab. Fakt ist aber, dass man in der Mainstream-Naturwissenschaft nichts darüber findet.

    Der Grund ist, soweit ich das heute sehe, dass die feinstoffliche Materie nur sehr schwach mit der grobstofflichen wechselwirkt. Das heißt, feinstofflich und grobstofflich durchdringen einander, existieren sogar direkt nebeneinander, aber sie beeinflussen sich nicht oder nur kaum. Feinstoffliche Materie durchdringt grobstoffliche wie Radiowellen die Wände unserer Häuser durchdringen. Kein technisches Gerät kann diese Materie nachweisen, weil das technische Gerät grobstofflich ist. Es registriert Feinstoffliches nicht. So ist es auch mit unseren Augen. Unsere Augen registrieren nur das Spektrum elektromagnetischer Strahlung, das wir als Licht bezeichnen. Das Spektrum ist aber viel, viel größer. Es gibt viele Strahlen, die wir mit unseren Augen nicht wahrnehmen, die wir aber mit technischen Hilfsmitteln nachweisen können. Wie die schon genannte Röntgenstrahlung oder Gammastrahlung oder Infrarot, Mikrowellen, Radiowellen, usw. All diese Wellen haben gemeinsam, dass sie mit der grobstofflichen Materie wechselwirken. Man muss jedoch für jede Strahlung (für einen gewissen Frequenzbereich), die richtige Methode finden, um sie nachzuweisen. Radiowellen werden z.B. anders nachgewiesen als Röntgenstrahlung. Damit Strahlung nachgewiesen werden kann braucht es einen Stoff, der resonant zu dieser Strahlung ist.
    Feinstoffliche Energie ist jedoch nicht resonant zur grobstofflichen Materie. Daher beeinflusst das eine das andere nicht. Dennoch gibt es Menschen, die Feinstoffliches wahrnehmen. Das geht, weil jeder Mensch einen feinstofflichen Körper hat. Wenn ihr etwas Übersinnliches wahrnehmt, dann weil ihr mit euren feinstofflichen Sinnen arbeitet. Das Bewusstsein des gewöhnlichen Menschen ist voll und ganz auf seinen grobstofflichen Körper fokussiert, daher nimmt er nichts Feinstoffliches wahr. Das heißt natürlich nicht, das es nicht existiert. Röntgenstrahlen existieren auch selbst wenn wir sie nicht wahrnehmen. Sie können uns sogar erheblichen Schaden zufügen.
    Feinstoffliche Energie hat eine viel höhere Schwingung als grobstoffliche. Feinstoffliche Strahlung hat eine weit höhere Frequenz als Gammastrahlung (die Strahlung mit der höchsten Frequenz, die wir noch nachweisen können). Aber es gibt nicht nur feinstoffliche Strahlung, sondern auch feinstoffliche Materie. Der Unterschied zwischen Materie und Strahlung ist, dass Materie eine Form hat und fest am Ort verharren kann im Gegensatz zur Strahlung, die sich wie eine Wasserwelle immer bewegt, und nie zur Ruhe kommt, und damit auch keine Form hat, nur ein Muster.
    Es gibt auch feinstoffliche Wesen mit Körper ähnlich unseren grobstofflichen Körpern. Man könnte sagen, diese feinstofflichen Körper sind Abbilder der grobstofflichen, in der Tat ist es jedoch genau umgekehrt. Die grobstofflichen Körper sind Abbilder der feinstofflichen. Nichts Grobstoffliche existiert, das nicht vorher feinstofflich existiert hat.
    Feinstoffliche Strahlung sind übrigens unsere Gedanken. Oder genauer gesagt, unsere Gedanken schaffen feinstoffliche Strahlung, wie eine Glühbirne Licht ausstrahlt, strahlen unsere Gedanken feinstoffliche Wellen. Wer Gedanken sehen kann, sieht uns leuchten. Und zwar in bunten Farben. Weil jeder Gedanke eine eigene Frequenz und damit Farbe hat.
    Ähnlich dem Licht, das Einfluss auf die grobe Materie hat, haben die Gedanken Einfluss auf die feinstoffliche Materie. Im Reich des Feinstofflichen beeinflussen die Gedanken die Materie unmittelbar. Die tief im Menschen verwurzelten Phantasien über Zauberei, Magie, Gedankenlesen, Telekinese usw. rühren von Erinnerungen aus den feinstofflichen Gefilden her, die wir alle haben, weil wir neben unseren Leben in einem grobstofflichen Körper auch unzählige Leben in einem feinstofflichen haben.
    Wir vergessen dies aber meist mit unserer Geburt. Es gibt für das Vergessen einen konkreten Grund, wie es auch einen konkreten Grund gibt, warum Menschen keine feinstofflichen Wahrnehmungen haben. Wer tief in der groben Materie verwurzelt ist, kann nichts Feinstoffliches wahrnehmen. Dies ist von der Natur so gewollt, weil das Reich des Feinstofflichen viel Macht bedeutet. Diese Macht wird dem Menschen nur zugänglich, wenn er viel Liebe in sich verwirklicht hat. Wer andere aufgrund ihrer Gedanken verurteilt, ausspioniert oder betrügt, bekommt nicht die Fähigkeit Gedanken zu lesen. Die meisten Wissenschaftler haben auch aus diesem Grund keinerlei feinstofflicher Wahrnehmungen. Zu egoistisch ist ihre Grundhaltung. Man denke nur an die vielen Tierversuch, an die Waffenindustrie, wie überhaupt jede Industrie, die den Planeten zerstört und verschmutzt, oder Tier und Mensch ausbeutet. Die führenden Köpfe dahinter sind oft Wissenschaftler.
    Es ist den Menschen versagt, die Feinstofflichkeit zu entdecken und nutzen, solange sie selbstsüchtig handeln. Aber die Zeiten ändern sich.
     
    kulli gefällt das.
  2. Chirra

    Chirra Aktives Mitglied

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    Chemnitz
    Von welchen Physiker kommt diese Erklärung ? Mir ist nur ein Chemiker/Wissenschaftler bekannt der versuchte feinstoffliche Materie/Energie nachweisen zu wollen.
     
  3. Benjamin

    Benjamin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2003
    Beiträge:
    356
    Von mir.
     
  4. Chirra

    Chirra Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2006
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    3.368
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    Chemnitz
    Oh... das kommt nicht häufig vor, dass ein Physiker in einen Esoterikforum etwas über Feinstofflichkeit schreibt und es nicht gleich als Hirngespinst abtut. Ich bin selber zwar keine Physikerin, aber ich beschäftige mich in meiner Freizeit mit Physik und mit feinstofflicher Energie, weil ich gerade mit Letzteren viel zu tun habe und versuche das physikalisch ein zu ordnen. Wobei ich persönlich nicht sagen würde, dass feinstoffliche Energie/Materie einen schwachen Einfluss auf gewöhnliche Materie hätte. Wenn ein Bewusstsein mit feinstofflicher Energie arbeitet, kann das durchaus starken Einfluss auf gewöhnliche Materie haben.
     
  5. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    Hamburg
    Hallo Kollege

    Neutrinos? WIMPS? Sind das die "feinstoffliche Materie"?

    Was spricht denn dafür, dass es existiert?

    Dir ist sicher die Formel E=hf bekannt, die z.B. die Energie von Photonen eines EM-Feldes der Frequeny f beschreibt. Welche Energie haben "feinstoffliche Photonen"? Mit Mitteln der Gamma-Astronomie haben wir Photon-Energien in der Größenordnung von 100 TeV schon beobachtet. Höhere Energien haben wir nicht deswegen nicht beobachtet, weil sie plötzlich aufhören mit der Materie zu wechselwirken, sondern, weil sie zu selten sind. Es gibt aber Pläne, Experimente und Observatorien auch für Photonen mit Größenordnung höheren Energien zu bauen.

    Soweit mal zu einigen Deiner Ausführungen, die physikalische Gesetze treffen.
     
  6. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

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    Radiowellen und Röntgenstrahlen gehören genauso wie das sichtbare Licht, ultraviolette und Infrarot-Strahlen zum Spektrum elektromagnetischer Wellen und stellen damit eine physikalische Realität dar, die, wie Sie selbst schreiben, technischen Messapparaturen zugänglich ist.

    Raum und Zeit - das vierdimensionale Raumzeitkontinuum - sind dagegen weder direkt beobachtbar noch messbar. Worum handelt es sich also bei der sog. Raumzeit?

    Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie muss die Raumzeit logisch zwingend mehr sein als nur ein mathematisches Beschreibungsinstrumentarium, mit dessen Hilfe man z. B. kosmologische Phänomene und kinematische Prozesse deskribieren kann. Denn immerhin induzieren die Krümmungsareale der vierdimensionalen Raumzeit die Beschleunigung materieller Objekte, gravitative Zeitdilatationen, Lichtablenkungen an Sonnen und Galaxien (Gravitationslinsen). Die Raumzeit schreitet also offensichtlich mit Materie und Energie in Interkation. Das Nichts vermag solches nicht (Widerspruch zum Energieerhaltungssatz).

    Es gibt kein Messgerät, mit welchem sich die Zeit messen lässt. Eine konventionelle Uhr ist eine technische Konstruktion, die lediglich durch die konstante Zufuhr elektrischer Energie funktioniert. Sobald man der Uhr den Strom entzieht, misst sie absolut gar nichts mehr. Sie steht still. Doch bleibt dann auch die Zeit stehen? Offenkundig nicht.

    Die Raumzeit, die Albert Einstein ab 1920 auch als lokal variablen Äther bezeichnete, bleibt ein physikalisches Mysterium, über dessen Substanz bis heute keine validen Aussagen gemacht werden können. So kann man auch heutzutage gemeinsam mit Isaac Newton und James Clerk Maxwell sagen: "Denn was der Äther ist, weiß ich nicht."

    Da sich spezielle Sektoren der Raumzeit mit superluminarer Geschwindigkeit von uns entfernen, wissen wir mit absoluter Sicherheit, dass es sich bei der Raumzeit nicht um Materie oder Energie handeln kann. Denn sowohl der Masse als auch der Energie ist es unmöglich, eine Hyperlichtgeschwindigkeit zu erreichen. Bei den oben beschriebenen Vorgängen kommt es also zur reziproken Wechselwirkung zwischen Materiellem (Materie, Energie) und Immateriellem (Raum und Zeit, Raumzeit).

    Manche nahmen an, beim das Weltall dominierenden Äther handele es sich um feinstoffliche Materie.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Juli 2014
  7. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

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    11. Januar 2014
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    Dem kann ich mich anschließend. Auch wenn die Gravitation als die schwächste der vier Naturkräfte eingestuft wird, ist sie doch letztlich die das Universum beherrschende Kraft, die allem erst eine strukturelle Basis verleiht. Gravitationsfelder sind schlussendlich nichts anderes als geometrische Modifikationen der vierdimensionalen Raumzeit-Struktur. Doch weder das Nichts noch die Geometrie vermögen es, Materie und Energie zu beeinflussen. Welcher Natur die rätselhafte Raumzeit ist, bleibt daher eine relevante Frage. Vielleicht ist sie eine Manifestation von Feinstofflichem?
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Juli 2014
  8. Chirra

    Chirra Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.368
    Ort:
    Chemnitz
    Der Wissenschaftler und Chemiker Klaus Volkamer hat mal den Gedanken aufgegriffen, dass es einen Äther im Weltall geben muss, denn wenn man eine Raum - Zeit wie Einstein postuliert, muss es etwas geben, dass sich krümmt. Vakuum kann sich ja schlecht krümmen und kann daher nicht den Gravitationseffekt von Himmelskörpern erklären, erst Recht nicht, dass schwarze Löcher Krümmungen hervorrufen kann die die Raum - Zeit so stark krümmt, dass die Zeit aufhört oder Licht nicht entkommen kann. Klaus Volkamer ist auch derjenige von dem ich schrieb, dass er sich mit feinstofflicher Materie/Energie beschäftigt hat. Er hat irgendwie irgendwie herausgefunden, dass feinstoffliche Materie/Energie sich an Phasengrenzen (zum Beispiel im Erdinneren) sich in grobstoffliche Materie/Energie umwandeln könnte (Ursache der Erdexpansion) und er kam auf die Idee feinstoffliche Materie/Energie zu wiegen die bei künstlichen Phasengrenzen in abgeschlossenen Gefäßen entstand. Es gibt ja dieses Gesetz, dass die Massen in abgeschlossenen Gefäßen immer gleich bleiben sollen, aber er fand raus, dass es Massenwachstum - oder Verminderung gibt die als Vielfaches der plank´schen Masse auftritt. Er soll zwei Arten von feinstofflicher Materie/Energie entdeckt haben und zwar eine Art die gravitativ positiv (macht vieles schwerer) ist und entropisch und eine Art die gravitativ negativ (macht vieles leichter) ist und negentropisch. Naja, das ist etwas komplitziert, aber Interessant, weil sich durch die Existenz von feinstofflicher Materie/Energie plötzlich einige physikalische Probleme lösen die er in einen seiner Bücher beschreibt. Ich hab ein Buch von ihm, aber obwohl ich Mathekenntnisse bzw. Physikkenntnisse auf Hochschulniveau habe, muss ich manche Formeln und experimentelle Tabellen mehrmals angucken um sie nachvollziehen zu können.
     
  9. Venja

    Venja Guest

    .
    Der feinstoffliche Körper und seine universelle Verschränkung - Vortrag von Dr. Klaus Volkamer

     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Juli 2014
  10. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Exakt so ist es aus meiner Sicht! Albert Einstein schließt sich uns in gewisser Weise sogar an: "Auch nach der speziellen Relativitätstheorie war der Äther absolut, denn sein Einfluss auf Trägheit und Lichtausbreitung war als unabhängig gedacht von physikalischen Einflüssen jeder Art. [..] Der Äther der allgemeinen Relativitätstheorie unterscheidet sich also von demjenigen der klassischen Mechanik bezw. der speziellen Relativitätstheorie dadurch, dass er nicht „absolut“, sondern in seinen örtlich variablen Eigenschaften durch die ponderable Materie bestimmt ist."
     

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