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Familienaufstellung??

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von mrshamilton, 12. November 2007.

  1. mrshamilton

    mrshamilton Mitglied

    Registriert seit:
    12. November 2007
    Beiträge:
    114
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    Bin ganz neu hier im Forum und auch das Thema Familienaufstellung interessiert mich sehr. Ich habe sehr schwierige Jahre hinter mir und weiss eigentlich gar nicht ob ich wirklich wissen moechte warum es so ist. Ich war fast 23 Jahre in einer ungluecklichen Ehe und als ich dann meinen jetzigen Mann traf, welcher nicht ihrem Idealbild entsprach, zwar Akademiker ist, aber eben eine andere Hautfarbe hat, begann mein ganzes Desaster mit meiner Familie. Meine Mutter konnte nicht verstehen warum ich mich von meinem Ex trennte, hat meinen jetzigen Mann nie akzeptiert, hat mich aufs tiefste beschimpft, jediglicher Versuch unserereseits Frieden zu schliessen misslang. Es wurde nur schlimmer, sie spielte Intrigen gegen mich wo sie nur konnte, wollte meine erwachsenen Soehne gegen uns aufhetzen etc.etc. was ihr nicht gelang. Da wir gemeinsam in einem Zweifamilienhaus lebten, hat sie es vorgezogen meinen Ex im Haus zu behalten, welcher kurz darauf auch eine neue Beziehung hatte. Ich hatte 40 Jahre ein auesserst gutes Verhaeltniss zu meinem Vater, aber seit diesem Tag wo ich die fuer mich richtige Entscheidung traf, (das ganze war vor ueber 6 Jahren) hat diese Frau es verhindert das er mit mir weiterhin Kontakt hatte. Er hatte neben dieser Frau nie etwas zu sagen, also konnte er auch dazu nichts sagen.....,ich weiss mein Vater wollte nicht das alles so kam, aber er kaempfte auch nicht fuer mich, er sah dem hilflos zu und wurde dabei krank, er erkrankte an Alzheimer und verstarb vor 2 Wochen nachdem er die letzten paar Wochen pflegebeduerftig war. Diese Frau hat ihn ,wie ich weiss nicht liebevoll behandelt, sie war boshaft und grausam zu ihm und es war fast unertraeglich fuer mich wenn ich nur daran dachte wie es ihm wohl gerade in dem Moment ergehen wuerde. Ich habe auch noch einen Bruder, welcher sehr frueh aus dem Haus weg geheiratet hat und sich eigentlich nie um uns gekuemmert hat. Aber als mein Vater krank wurde, haben Sie mir sehr schnell wissen lassen das alles meine Schuld sei und was ich angerichtet haette. Als ich die Nachricht vom Tode meines Vaters erfuhr war ich nicht wirklich traurig, sondern war irgendwie erleichtert das er jetzt endlich seinen Frieden hat....und ich unter dem ganzen einen Schlussstrich ziehen kann. Aufgrund der tausenden Kilometer Entfernung bin ich auch nicht zum Begraebniss geflogen, aber vor allem weil man lies mir ausrichten sollte ich erscheinen, dieser ........ sei nicht erwuenscht.
    Ich bin soweit zufrieden mit meinem Leben, mit meinem liebevollen Schokoladenmann, wir haben ein aussergewoehnlich gutes Verhaeltnis mit meinen Soehnen, welche ihn lieben und achten, gute Freunde die zu uns stehen, und ich moechte weder zu meiner Mutter noch zu meinem Bruder jemals wieder Kontakt haben, also weiss ich nicht ob es sinnvoll ist in der Vergangenheit zu wuehlen, obwohl mich natuerlich doch sehr interessieren wuerde woher dieser abgruendige Hass meiner Mutter stammt. Koennte ich das durch eine Familienaufstellung erfahren? Muss noch anmerken das meine Mutter auch mit ihrem eigenen Bruder seit ueber 20 Jahren mehr als verfeindet ist!!! Liebe Gruesse
     
  2. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
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    dort, wo es schön ist
    Hallo mrshamilton,

    eine Familienaufstellung könnte sich lohnen, aber nur bei einem Aufsteller, der sich mit Trauma auskennt, und da gibt es nur sehr wenige. Denn was zwischen dir und deinen Eltern abgelaufen ist, wird bei einer normalen Aufstellung nicht angeschaut. Dort geht es mehr darum, ausgeschlossene oder vergessene wieder hereinzunehmen (was ich mir nach dem, wie du auch ausgeschlossen wirst, gut vorstellen kann, dass dies auch bei dir so ist). Und es geht darum, die Liebe zwischen Kind und Vater/Mutter wieder zum fließen zu bringen. Und da hakt es stark bei normalen Aufstellern.

    Meist kann die Liebe nicht so schnell wieder fließen, weil die Wunden, die während des eigenen Lebens entstanden sind einfach zu tief sind. Hinzu kommt noch die Bindungsstörung zwischen Kind und Mutter/Vater. Diese sind auch anzuschauen und wichtig und ernst zu nehmen. Dies zeigt sich darin, dass das Kind nicht zu seinen Eltern hinkann, selbst auf gutes Zureden des Aufstellers nicht. (was es dann meist trotzdem tut. Entsprechend fühlt es sich dann auch an.)

    Liebe Grüße Pluto
     
  3. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Hallo mrshamilton,

    eine außergewöhnliche Geschichte, die du da schreibst.

    Aus dem Wissen um die persönliche Vergangenheit deiner Mutter - gibt es da Hinweise/Ereignisse, die ihr Verhalten erklären könnten?

    Die räumliche Distanz und der Kontaktabbruch mögen zwar erleichternd wirken, aber tief in dir drinnen wirst du Antworten haben wollen, weil es dir sonst keine Ruhe lässt.

    Eine Familienaufstellung wäre sicher hilfreich.

    LG
    Lucille
     
  4. mrshamilton

    mrshamilton Mitglied

    Registriert seit:
    12. November 2007
    Beiträge:
    114
    Ort:
    mal hier und mal dort
    Hallo pluto, hallo lucille,
    danke fuer euren lieben Rat. Werde mir das Ganze mal durch den Kopf gehen lassen, wenn ich mal wieder in Oesterreich bin, im Moment ist es ohnehin nicht moeglich, aber ich hoffe das so eine Familienaufstellung nicht dazu fuehrt das ich dann wieder mit ihr reden muss, das moechte ich unter keinen Umstaenden, weder mit ihr noch mit meinem Bruder. Ich wollte immer nur wegen meinem Vater Frieden, nachdem dieser jetzt von uns gegangen ist, habe ich kein Verlangen mehr danach, vor allem sobald sie meinen Mann sieht schlaegt sie die Haende vors Gesicht und schreit hysterisch : tut's den weg, der soll verschwinden ich kann den nicht anschauen.
    Warum und weshalb sich speziell meine Mutter so verhaelt weiss ich nicht. Schon als Kind hoerte ich immer den Satz" du haettest meinen Vater gebraucht", ich konnte ihr nie etwas recht machen, sie hat immer genoergelt, wollte sich permanent bei der Erziehung meiner Jungs einmischen, alle sollten immer nach ihrer Pfeife tanzen und wenn moeglich sofort, ausser bei meinem Bruder was er machte auch wenn es Fehler waren, das war immer alles o.k. Sie hat auch keinerlei Freunde da sie kein Gesellschaftsmensch ist. Ich habe auch keinerlei Erinnerung mehr was Sie oder meinen Bruder betrifft von der Kindheit, ausser schlechte z.Bspl. hatte ich mal zu Weihnachten eine Puppe bekommen, ich durfte nie spielen mit der, die wurde sofort nach Weihnachten wieder in den Kasten gegeben. Das ist doch auch nicht normal oder??? Dann hat sie mir auch immer gedroht : warte nur wenn dein Vater von der Arbeit nachhause kommt, wenn ich wieder mal was falschgemacht habe, aber nur mein Vater hat mir nie was getan, er war immer gut zu mir. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, sind gemeinsam spazieren gegangen, haben viel geredet dabei. Ein Erlebniss ist mir auch noch sehr gut in Erinnerung, als ich mit fast 18 schwanger wurde, hat sie einen Aufstand gemacht und mich beschimpft und dann gesagt mein Vater moechte das ich eine Abtreibung vornehme. Nur das hat gar nicht gestimmt, der hat kein Wort gesagt gehabt. Ich hab natuerlich nicht abgetrieben, ich hab meinen Sohn bekommen....na ja und so ging das die ganzen Jahre bis eben vor 6 Jahren......also bitte sagts mir ob ich nach so einer Familienaufstellung dann womoeglich Kontakt mit denen haben muss, das ist mir sehr wichtig zu wissen........im Sommer hat mein juengerer Sohn geheiratet, sie ist der Hochzeit ferngeblieben weil er sich entscheiden musste ob sie geht oder ich mit meinem Schokomann und so geht das weiter und weiter, jetzt wo mein Vater nicht mehr ist, bin ich schon gespannt wenn sie als naechstes Opfer sucht um ihr Gift zu verspruehen, danke und nochmals liebe Gruesse
    mrshamilton
     
  5. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo mrshamilton,

    in den FA´s, bei denen ich dabei war, ging es während der Aufstellung darum, den Kontakt zu den Eltern herzustellen, unabhängig davon, was während des Lebens passiert war. Darum auch mein Hinweis. So wie ich dein posting lese, wäre eine therapeutische Behandlung erst einmal sinnvoller, dass du all das, was dir angetan wurde, verarbeiten kannst. Ich denke mal, dass du derzeit mit einer FA völlig überfordert wärest.

    In einer FA wird nach einer guten Lösung für dich geschaut und nicht, warum deine Mutter so oder so zu dir reagiert hat. Mit diesem Anliegen würdest du dort nicht weit kommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es einfacher ist zu sehen, was bei einem anderen los ist, nur nützt dir persönlich das recht wenig. Da es nichts zu deinem Wohlergehen beiträgt. Das einzige wäre, dass du verstehen könntest, warum deine Mutter oder dein Vater so gehandelt hat, was aber deine seelischen Verletzungen nicht ungeschehen macht. Und die stehen für den Therapeuten an erster Stelle.

    Liebe Grüße Pluto
     
  6. Lucille

    Lucille Mitglied

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    734
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    Das Verstehen erleichtert aber das Verzeihen ungemein. Es ist ein wichtiger Schritt im Heilungs-Prozess.

    LG
    Lucille
     
  7. Harry55

    Harry55 Mitglied

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    18. August 2004
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    300
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    Nähe Graz / Österreich
    Liebe Mrs. Hamilton,

    Warum willst du dann eine FA machen ?
    Was gut ist, darf so sein, wie es ist. Ohne Therapie oder sonst was :move1:

    Für reine Neugierde ist eine FA nichts.
    In einer FA wird nach einer LÖSUNG gesucht, und manchmal ist auch ein VERSTEHEN dabei, aber eben nur manchmal.

    Bist du nun nur neugierig, oder willst du was lösen ?

    Alle Liebe
    Harry
     
  8. mrshamilton

    mrshamilton Mitglied

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    hallo harry55, du hast wahrscheinlich recht, ich lasse alles so wie es ist... ich bin zufrieden in der Gegenwart und schau nach vorne in die Zukunft. Ich habe fuer mich andere Werte entdeckt, fuer die es sich lohnt zu leben, warum sollte ich dann in der Vergangenheit wuehlen. In diesem Sinne nochmals Danke an alle die sich Gedanken um mich gemacht haben, liebe Gruesse
     
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