1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Evangelikale

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Lobkowitz, 2. Oktober 2007.

  1. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    3.278
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    hallo
    da in den letzten beiträgen so auf die katholische kirche losgedrischen wurde, ich war ja auch dabei, möchte ich jetzt gern eure meinung zu den enavgelikalen und freikirchlichen gemeinden hören..
    nach meiner abkehr vom katholizismus hatte ich kurz kontakt zu so einer gruppe.. KURZ!! ich ahb dort mehr frömmelei und panische abwehr von allem, was nicht in den engen kontext der bibel paßt, erlebt, als in den konservativsten katholischen kreisen.
    vielleicht sind ja nicht alle so.., also würden mich eure erfahrungen und meinungen interessieren
    alles liebe
    thomas
     
  2. freeflow

    freeflow Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2007
    Beiträge:
    29
    moinsen,

    bin RK & hab zwar keine 'direkte'/innere erfahrung mit Ev,
    aber indirekt; fand es schon als kind befremdlich, dass es da noch eine andere kirche gibt... hab diese trennung nich kapiert.

    da mir die aufklärung von allen (!) seiten zu unbefriedigend war, hab ich halt selbst angefangen zu forschen.
    zur zeit glaub ich an alles und nichts - gleichzeitig;
    daher will ich auch grad nich viel texte über reli schreiben.

    ich sag's mal so, für mich ist wahrscheinlich jede sogenannte religion eine sekte im sinne von sektor;
    anders gesagt spalteten sich wohl vom einheitlichen ursprung der wahrnehmung her immer mehr untereinheiten ab, die jeweils ihre schule kultivierten.

    hmm... bin ich schon wieder im falschen thread gelandet?!
    ...meta-meta-meta...

    als ich mal nen FILM über den kirchenreformator Martin Luther sah, bekam ich einen einblick in seine Motivation, sich von der 'offiziellen' christlichen kirchenlehre zu distanzieren.

    aber nun zurück in die Gegenwart,
    berichtet mal weiter, von unzähligen zeugnissen...

    liebe grüße
    ~ff~
     
  3. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    3.278
    Ort:
    Wien
    evangelikal ist nicht evangelisch..
    das sind christliche gemeinden ohne kirchliche bindung.. an sich nicht schlecht, nur was dabei rauskommt..
    naja..
    alles liebe
    thomas
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.047
    Ort:
    burgenland.at
    aaah... ich weiss schon was du meinst!

    neben den streng gläubigen in einer altbewährten religion verankerten menschen, und doch nicht so ausgeprägt im suchen und erfassen, jene gruppe von menschen, die zwar einen reinen ritualen glauben nichts abgewinnen können, das wirkliche finden wollen, aber letztlich sich wieder in diesen ritualen zu verfangen beginnen, weil es irgenwo ihrer natur oder zumindest den vergangenen gebräuchen am ehesten entspricht, was sie sich unter glauben und religion erwarten.

    es liegt wohl auch daran, dass letztlich die energiegewinnung im seelischen bereich auf jeden einzelnen zurückgeworfen wird einmal, durch wiederholende übungen gewonnen wird, und nicht als geschenk von irgenwo her kommt. erahnt man dies, sehnt man sich nach einer übung, die dies im voraus fördernd bereithalten möchte. ohne genau zu wissen, wie es funktionieren könnte.

    macht man es nicht, geht dieses bekannte menschliche gemeinschaftliche gefühl verloren.

    anderst gesagt, läuft alles auf die begegnung mit gott hinaus und die art mensch als gemeinschaft kann mir den buckel hinunter rutschen, dann brauch ich wirklich nur diese beziehung gott und ich zu suchen.
    wäre es so, dann hätte jede menschliche glaubensgemeinschaft keinen wahren sinn, sondern alle währen nur gesellschaften von gleichen mit gleichen interessen, und der dies als erster erreicht hätte gewonnen.

    betrachten wir aber die phase der entwicklung der eigenen person als jenen teil, der als vorbedingung dazu dient, damit aus einzelteilen eine gesamte gemeinschaft gebildet werden kann, dann kommt man zwangsweise wieder in die formen der glaubensgemeinschaften zurück. das kann in der art eines mitgliedes sein, oder in der dominanten form dazu führen, in einer solchen einen vorderen rang einzunehmen, letztlich ist es aber wieder eine herkömmliche gruppe.

    in der entwicklung der person kann es aber auch zur direkten hinwendung zum jenseits selbst kommen, wo der direkte kontakt dabei die stärkste erfahrung ist. so etwas kann man dann real oder in der phantasie als bildung der gruppe im eigentlichen sinn mit den elementen des jenseits bezeichnen, worauf eigentlich jede gemeinschaft im weltlichen bereich hinaus läuft.

    für menschen die an ein jenseits nicht im geringsten glauben, geschweige denn davon wissen, ist es das natürlichste auf der welt, alle möglichen religionskonstruktionen anzubieten. getreu der formel, fische mit brot zu fangen, wo es dann am ende egal sein könnte, ob in den gefangenen fischen dann wirklich das brot enthalten ist, wenn davon gesprochen wird, die zahl der brote und der fische hätten sich erstaunlich rasch vergrössert. wichtig sein nur die menge der fische, wenn dabei auch noch das brot enthalten wäre - umso besser!

    und ein :weihna1
     
  5. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    3.278
    Ort:
    Wien
    ja die begegnung mit gott ist dort glaube ich nicht vorhanden..
    zu eng sind die schranken, die sie sich auferlegen, so wird jesus selbst zum götzen..
    gefährliche thelogische konstrukte teten dort auf, die sicher "christlich " sind, aber von einem schrecklichne ungeist zeugen.. (vollkommen sündhaftigkeit der welt; der mensch ist von grund auf sündig und schlecht, ebenso die gesamte natur etc etec) und wer nicht amn jesus glaubt, wie sie es vorschreiben, kann nicht "gerettet " werden...
    liebe grüße
    thomas
     
  6. sand

    sand Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2007
    Beiträge:
    159
    Werbung:
    Hi Lobkowitz,
    Viele denken oder haben das Vorurteil das "Evangelikale/Radikale/Fundamentale" Christen dumm, gestört, naiv oder aber auch gefährlich sind, ohne wirklich zu hinterfragen, was der Beweggrund dahinter ist ein Christ zu sein oder zu werden.
    Was ist das Christentum, was ist der Heilige Geist, was steckt dahinter?.....


    Viele Menschen wissen garnicht was Jesus Botschaft wirklich ist, und erzählen irgendwas ohne die Bibel/das Christentum wirklich zu kennen. Gottes Botschaft ist Radikaler als es scheinbar vielen Menschen lieb ist.

    Die meisten Menschen Leben hier in Deutschland doch nurnoch in den Tag hinein ohnen ein wirkliches Ziel zu haben, jeden Tag 8 Stunden Arbeiten, nach der Arbeit Fernsehen, einmahl im Jahr Urlaub..... bis man schließlich alt ist.... was dann?
    Nichts in dieser Welt macht wirklich glücklich:
    Wenn man eine Million Euro hat was will man dann? die nächste Million?
    Wenn man ein schnelles Auto hat was will man dann? ein schnelleres Auto?
    Wenn man ein schönes Haus hat was will man dann? ein schöneres Haus?
    Wenn man......

    All das "Glück, Glücksgefühle, Glücksereignisse...." dieser Welt sind temporär (vorübergehend), Nur die Wirkliche Liebe zu Gott und zu Jesus gibt dem Menschen eine Innere Zufriedenheit und Liebe.

    Wenn ich mir die Menschen ("Nicht Christen") in Deutschland so anschaue, dann sehe ich zutiefst Unglückliche Menschen.


    Gott zeigt uns durch die Bibel einen WEG auf. Mann kann diesen Weg gehen und das Licht finden, oder man irrt einfach weiter in der Dunkelheit umher.

    Christ zu sein heißt auch Radikal und Fundermental zu sein, Gott zeigt uns einen Weg, die Abgrenzungen/Leitplanken dieses Weges sind die Gebote.
    Aber scheinbar ist es in dieser Geselschaft nur erlaubt Christ zu sein wenn man das Christentum als ein Lifestyle-Produkt verkauft, und nicht als das was es ist, nämlich der Weg zurück zu Gott.

    Das Christentum was in den Staatskirchen (Evangelisch-Lutheran/Römisch Katholisch) gelehrt wird, ist teilweise (nicht überall aber teilweise) total verwässert.
    Bei den Evangelikalen Kirchen (Freikirchen) sieht das schon ein bisschen anders aus, aber auch hier gibt schwarze Schafe.
    Aber man ist kein Christ weil man in die Kirche geht, sondern weil man Jesus angenommen hat (Versiegelung mit dem Heiligen Geist).

    In die Kirche oder Kirchen Gemeinde geht man weil man dort in einer Gemeinschaft mit anderen Gläubigen leben kann, und man sich dort gegenseitig erbaut und hilft.
    Christ sein hat in erster Linie nichts mit der Kirche zu tun, sondern mit Jesus und Gott, Kirche ist "nur" ein Ort der Gemeinschaft, nicht mehr aber auch nicht weniger.
     
  7. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    3.278
    Ort:
    Wien
    grundsätzlich stimmt ja einiges, aber ihr seht nicht, daß es noch andere wege zu gott gibt, als den christlichen, und noch andere weisheit als die der bibel..
    und manche von euch machen die bibel und jesus zu götzen.. da paßt dann matthäus 23 drauf..
    es gibt ja auch mehrere spielarten des christentums.. und viele von euch verteufeln alles, was nicht in eure gemeindestuben paßt..

    darin liegt euer problem
    alles liebe
    thomas
     
  8. sand

    sand Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2007
    Beiträge:
    159
    Hi Thomas,

    In erster linie zählt nicht allein die Bibel für die Erlösung, sondern der Heilige Geist, und nur allein durch gute Taten erhält man auch keine Erlösung.
    Die erlösung ist ein Geschenk das man annehmen kann oder ablehnen kann.


    Wenn man Jesus angenommen hat und mit dem Heiligen Geist getauft ist, dann versucht man aus Liebe heraus Gottes Gebote zu halten, und erst dann sieht man den Weg.


    Aber du hast recht die Aussage der Bibel/Christentums ist Intollerant gegenüber andere Religionen/Weltanschauungen.
    Als Christ soll man nicht Tolerant gegen über anderen Religionen/Weltanschauungen sein.
    Aber als Christ soll man Tolerant gegenüber anderen Menschen sein.

    und man soll sogar noch mehr als tolerant gegenüber anderen Menschen sein.

    Allerdings sollte man als Christ nicht gegenüber anderen Religion/Weltanschauungen/Ideologien Tolerant sein.

     
  9. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    3.278
    Ort:
    Wien
    ja siehst du, du bestätigss was ich sage..
    du zitiert, wie alle anderen , die bibel..
    was nützt es dem, der nicht an die bibel glaubt:
    ich zitiere, dir gegenüber den talmud: die gerechten aller völker (i.e. aller religionen) werden teilhaben am ewigen leben..
    welche wirkung hat das für dich? keine.. da du nicht an den talmud glaubst..
    warum soll die bibel auf ungläubige wirken?
    gott ist unendlich und allgegenwärtig, stimmst du mir da überein?
    waru,m soll er in anderen religionen n icht gegenwärtig sein..
    ist es nicht so, daß er zu jedem menschen auf eine andere weise spricht, sich jedem individuell offenbart?
    ich zitere aivanhof.

    "Als Jesus gekommen ist, um zu enthüllen, dass ausnahmslos alle Menschen Söhne und Töchter Gottes sind, hat er das Bewusstsein der Menschen tiefgreifend verändert. Ja, denn bis dahin war diese Wahrheit sorgfältig verschwiegen worden, aus Angst, dass die Massen mit diesem Bewusstsein über ihre göttliche Herkunft nicht mehr den aufgezwungenen Regeln einer sie beherrschenden Minderheit gehorchen würden.
    Jesus war der größte Revolutionär und er bezahlte seine Kühnheit, zu sagen, dass nicht nur er ein Sohn Gottes ist, sondern, dass alle Menschen den gleichen göttlichen Ursprung haben – am Kreuz. Dabei steht schon im Alten Testament
    geschrieben: »Ihr seid Götter«. Diese Wahrheit wurde und wird auch noch heute absichtlich beiseite gelassen. Eine wahre spirituelle Lehre muss jedoch die Menschen zuerst dazu bringen, zu verstehen und zu spüren, dass alle Söhne und Töchter des gleichen Vaters, nämlich Gottes, des kosmischen Geistes und der gleichen Mutter, der Natur, der Universalseele sind."



    Omraam Mikhaël Aïvanhov

    also liegt die erlösung nicht in guten taten, sondern in der erkenntnis, eins und ungetrenne von gott zu sein.. dahin will uns christus führen..


    wird dir nicht gefallen, aber lies doch auch einmal andere heilge schriften damit du die größe und universalität gottes erkennen kannst..
    versuchs; nur lesen ist doch keine sünde , oder?


    alles liebe
    thomas
     
  10. La Dame

    La Dame Guest

    Werbung:

    Ohhh jaaa, lieber Thomas, ein weises Wort!!!! Man gewinnt bisweilen den Eindruck, die Schale wäre wichtiger als der Inhalt.


    Liebe Grüße
    La Dame
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen