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Behindert und trotzdem von Gott angenommen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von boerni, 8. November 2006.

  1. boerni

    boerni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2004
    Beiträge:
    1.301
    Ort:
    Chur
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    Daniel sagte mir einmal etwas über sein Leben, dass mich sehr berührte. Er erzählte:

    Es geschah kurz vor meinem vierten Geburtstag: Ich riss mich von der Hand meiner Grosstante los, rannte über die Strasse und wurde von einem Auto erfasst. Mit schweren Knochenbrüchen, inneren Verletzungen und Quetschungen wurde ich ins Inselspital Bern eingeliefert. Dort lag ich über einen Monat im Koma - angeschlossen an eine Herz-Lungen-Maschine. Die Ärzte hatten kaum noch Hoffnungen für mich. Doch das Wunder geschah. Ich überlebte.

    Während der ganzen Zeit wachte meine Mutter bei mir am Bett, während mein Vater zu Hause meinen fünf Monate alten Bruder hütete. Das Leid, welches meine Eltern in jener Zeit durchmachte, können nur die erfassen, die ähnliches erlebt haben. Ich war ein aufgeweckter und wilder Junge, und nun lag ich völlig hilflos da. Es folgten jahrelange Behandlungen wo ich wieder sprechen und gehen lernte. Ich blieb aber auf der linken Seite, von Kopf bis Fuss (Hemeplegie links), behindert.

    Als ich zehn Jahre alt war, starb mein Grossvater. Ich hatte zu ihm nicht viel Kontakt und so kam ich relativ gut über seinen Tod hinweg. Ein Jahr später starb mein Freund an Muskelschwund. Kurz darauf starben meine anderen Grosseltern. Zu ihnen hatte ich eine sehr enge Beziehung, wie ich sie zu keinen anderen Menschen hatte. So erschütterte mich ihr Tod zutiefst. Ich fühlte mich leer und einsam.

    Nachts schlief ich sehr schlecht und hatte oft den gleichen schrecklichen Traum. Ich befand mich in einer fürchterlichen Dunkelheit. Voller Angst suchte ich nach Licht. Ich hörte hinter mir ein Geräusch und wurde plötzlich von einer kalten Hand zurückgerissen. Dieser Traum machte mir entsetzliche Angst. Ich glaubte von der Hölle zu träumen. Ich war aber auch überzeugt, dass es einen Himmel gab und dort wollte ich hinkommen.

    Ein Jahr nach dem Tod meiner Grosseltern fand mein Vater zum Glauben an Gott. Mit seiner Entscheidung für Jesus Christus erlebte er eine Befreiung aus seiner Lebenskriese. Dadurch wuchs mein Interesse an der Bibel. Ich besuchte nun mit ihm regelmässig den Gottesdienst.
    Auf der Fahrt zu einem Skilager erzählte ich einem Leiter von der Entscheidung meines Vaters. Beim Skilager, am Silvesterabend entschied auch ich mich für Jesus Christus. Im Gebet bekannte ich Jesus alle meine Sünden und nahm ihn als meinen Herrn und Heiland in mein Leben auf. Nun wusste ich, dass ich ein Kind Gottes war und das ewige Leben hatte. Ich war überglücklich und hätte die ganze Welt umarmen können.
    Seit diesem Zeitpunkt wurde mein Leben neu. Es änderte sich nicht alles schlagartig. Ich versagte noch oft, aber ich erlebte positive Veränderungen. Gott half mir, Fehler zu erkennen und mich dann auch bei meinen Mitmenschen zu entschuldigen. Auch die Probleme als Behinderter waren nicht verschwunden. Ich spürte aber, wie Jesus Christus mir in allem Kraft und Freude gab.

    Gegen Ende meiner Berufslehre als Bürohilfe ging ich eines Abends unruhig nach Hause. Die Frage, wie es nach meiner Ausbildung weitergehen soll, beschäftigt mich. Zuhause bat ich Jesus Christus um Hilfe und Wegweisung. Ich machte meine Bibel auf und las Sprüche 3, 5: “Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er Dich recht führen.“ Ich bekam einen tiefen Frieden. Es war kein Zweifel - Gott gab mir eine Antwort auf mein Gebet.

    Mein Lehrmeister machte mir wenig Mut eine Arbeitsstelle zu finden. Doch ich stützte mich auf die Zusage Gottes. Am selben Abend kam ein Mann nach der Bibelstunde auf mich zu und bot mir eine Stelle in seiner Firma an. Ich dankte und lobte Gott und konnte vor Freude in dieser Nacht fast nicht schlafen.

    Ein halbes Jahr nach dieser Büroanstellung konnte ich als Aushilfe bei einem Grafiker arbeiten. Bereits wieder nach einem halben Jahr wurde ich, trotz meiner Behinderung, als voller Mitarbeiter angestellt. Ich fand auch eine christliche Gemeinde, wo ich mich sehr wohlfühle. Hier erlebe ich, dass die Beziehung zu Jesus Christus ein ganz praktischer Glaube ist. Auch ich möchte in meinem Leben Gott dienen und anderen Menschen helfen.

    Die Gewissheit, dass ich einmal bei Jesus sein werde, macht mich jeden Tag überglücklich. Es ist wunderbar zu wissen: Meine Zeit steht in Gottes Händen. Mit dieser Zuversicht gehe ich getrost in die Zukunft. Als Behinderter denke auch ich manchmal: wie schön wäre es doch, körperlich gesund zu sein! Doch dann frage ich mich, ob ich als Gesunder glücklicher wäre? Ich glaube nicht. Auch gesunde Menschen haben Sorgen und Probleme. Gerade durch meine Behinderung habe ich vieles erlebt, was ich heute nicht mehr missen möchte. Wäre ich als gesunder Mensch auch zum Glauben gekommen? Ich weiss es nicht, aber ich weiss: Gott macht keine Fehler!

    Ich kann wirklich glücklich sein, ich habe alles, was ich zum Leben brauche. Und in Jesus Christus habe ich den grössten Reichtum, den man überhaupt haben kann: das ewige Leben bei Gott. Was bedeutet da schon dieses kurze Erdenleben verglichen mit der Ewigkeit? Bei Gott wird es auch keine Behinderung mehr geben, weder Leid noch Tod, weder Hass noch Krieg - weil es keine Sünden mehr gibt.

    Allein Jesus Christus kann uns frei machen von unseren Sünden und uns vom ewigen Verderben retten. Nur er kann unsere Sehnsucht nach Annahme und Geborgenheit stillen. Bekenne Jesus deine Sünden und bitte ihn in dein Leben zu kommen. Jesus vergibt dir gerne alle Sünden und schenkt dir das ewige Leben.
     
  2. Sitanka

    Sitanka Guest

    eine sehr berührende geschichte boerni :liebe1:
    danke
     
  3. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    lieber boerni,

    deine geschichte ist schön und berührend verfasst,
    mich stört allerdings der titel des threads

    Behindert und trotzdem von Gott angenommen

    da stört mich das wort trotzdem,
    denn gott nimmt alle menschen an.

    eine behinderung ist, dass man durch etwas körperliches oder
    geistiges be-hindert ist, alles tun zu können,
    hat aber für mich nichts mit "nicht vollwertig sein" oder
    "nicht von gott angenommen sein" zu tun !!!

    lg die lilaengel
     
  4. Danke für die wunderschöne Geschichte
    lieber boerni:liebe1:

    da war am Ende aber ein Satz der mir Ali
    be~sonders auffiel:

    Eurasiens Götter sind die erfolgreichsten aller Zeiten. Ihre Lehren haben die Welt erobert. Die fünf großen Weltreligionen kommen alle aus Eurasien. 90 Prozent der religiösen Weltbevölkerung gehören ihnen heute an.

    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=807981&postcount=19





    90% der Weltbevölkerung passen nicht durch das Nadelör, boerni?
    90% der Weltbevölkerung sind dem Untergang und dem Fegefeuer geweiht?
    90% der Weltbevölkerung sind auf dem falschen Weg?
    90% der Weltbevölkerung sind nicht mit Christus und somit in ewiger Sünde
    und Verdammnis?

    ja boerni?
    siehst du das so?
    kannst du mir das bitte genauer erklären?
    denn ich Ali bin ein einfacher Mann
    ich glaube an meinen Allah


    was wird aus mir, boerni?
    was wird aus Alis Seele?


    aber so wie ich dich einschätze
    weisst du darauf nichts zu antworten
    denn darüber steht ja nichts in deiner Bibel

    das ist halt dann so
    wie bei Sodom und Gommorrha...

    10% der Weltbevölkerung werden durch Jesus gerettet...
    und 90% haben halt Pech gehabt?


    daß der letzte offenbarte Vers des Korans folgender war:

    Und fürchtet den Tag, an dem ihr zu Allâh zurückkehren müsset; dann wird jeder den vollen Lohn erhalten nach seinem Verdienst; und es soll ihnen kein Unrecht geschehen.
    (Sure 2, Vers 281)





    "in Ihn geziemende Furcht" bedeutet: daß man Ihm der Beweis der Unterwerfung erbringt, ohne Ihm jemals ungehorsam zu sein; daß man Ihm dankbar ist so sehr, daß man Ihm nie undankbar wird; daß man Ihn so anruft, daß man Ihn nie vergißt.





    Inshallah,




    Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
     
  5. Shomani

    Shomani Mitglied

    Registriert seit:
    4. März 2006
    Beiträge:
    156
    Ort:
    Bayern
    hallo :)

    ali ich verstehe deinen thread nicht ganz. sind für dich allah und gott nicht die selbe kraft? die selbe quelle??

    will gott/allah wirklich unsere unterwerfung? hat er uns unseren freien willen gegeben um uns dann, wenn wir laut der bibel oder dem koran verfehlungen gemacht haben, zu strafen??

    gott/allah straft nicht! er ist die reine liebe, die uns auch in verfehlungen (sofern wir einsehen und bereuen) liebt.

    grüsse

    shomani
     
  6. Werbung:
    natürlch sind Gott und Allah das selbe
    aber was ist mit den 90% ?
    ohne Jesus sind die verloren

    aber nach 400 Reinkarnationen klappt das scho!
    nur boerni glaubt an so etwas nicht
    keine Bange
    ich kenne mich ein bissel aus mit
    den neuen Kirchen
    mein Bruder ist ein Baptist
    oh weiha...



    Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:


    der übrigens nur mal probehalber
    in die Rolle des Muselmanns geschlüpft ist
    und ein Christ ist, es geht um den kosmischen Christus!!!
    das Christusbewusstsein:liebe1:
    denn:
    "Ich bin bei euch bis ans Ende aller Tage"
     
  7. freelight

    freelight Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2006
    Beiträge:
    893
    Ort:
    Estland
    muss ein Mensch in jeder Inkarnation sich äußerlich Christ nennen um die Chance zu bekommen, durch Christus wirklich Christ zu werden?

    Braucht nicht vielleicht gerade ein Christ die Erfahrungen, auf der "anderen Seite" gelebt zu haben, um seine "Feinde" aus echtem Mitgefühl verstehen und lieben zu können?

    Ich denke dass sich nach und nach das eigentliche Christentum quer durch alle/viele authentischen Religionen ziehen wird. Es dauert halt seine Zeit, bis man mehrere Inkarnationen durchlebt hat und bis Christ an Christ für Christus im Christen erwacht ist.


    P.S.: ups, da waren 2 schneller wie ich;)
     

  8. So sei es!!!




    Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
     
  9. Alaana

    Alaana Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    1.249
    Sind Jesus und Gott nicht EINS?...

    Nur in verschiedener Gestalt?
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Werbung:
    Jedes Wesen hat eine eigene Funktion. da muss man nich alles gleich draus machen, oder?

    c'est tout.
     
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