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Entscheidungshilfe

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Hundefutter, 8. November 2010.

  1. Hundefutter

    Hundefutter Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2008
    Beiträge:
    108
    Ort:
    Österreich
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    hi leute
    ich steh vor der entscheidung ob ich mein studium aufgeben soll oder nicht.
    "innerlich" bin ich zu beidem gleichwertig hingezogen. nachdem ich die letzten 5 wochen unetnschieden vergehen hab lassen, bitte ich nun euch um eine meinung dazu.

    wenn ich weiter mache, kann ich es mit meinem starken willen durchziehen, aber ich weiß, dass es extrem schmerzhaft wird. ich hab meine prüfungsängste nämlich noch immer nicht überwinden können..

    wenn ich aufhöre stehe ich vor einer unbekannten zukunft, aber was auch passiert, ich werde verdammt viel verlieren.

    danke und grüße :)
     
  2. Palimm

    Palimm Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Juli 2010
    Beiträge:
    1.294
    Ort:
    Erde, D, HL
    gROß UnD kLEinschreibung lernt man beim Studieren offenbar nichtmehr, dann kannste das Studium auch abbrechen, bevor der Schlund des Systems dich verschluckt...
     
  3. Bussardin

    Bussardin Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2010
    Beiträge:
    538
    Egal ob Du das Studium weiterführst oder nicht, es werden immer wieder Prüfungsituationen auf Dich zukommen. Daher glaube ich, dass es gut wäre, wenn Du dieses Thema angehst und dann eine Entscheidung in Bezug auf das Studium fällst.

    LG
    Bussardin
     
  4. Federhalter

    Federhalter Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2010
    Beiträge:
    156
    Ich denke, du solltest es selbst entscheiden. Es ist dein Leben.

    Frag dich selbst - was möchtest du wirklich? - sei ehrlich zu dir - und entscheide dann.

    Du weißt es selbst am besten, was für dich gut und richtig ist, welcher Weg der deine ist.

    Alles Gute.
     
  5. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.204
    was verlierst du, wenn du die Prüfung nicht machst ?
    Etwas worauf du in Zukunft etwas aufbauen könntest.
    Was verlierst du, wenn du die Prüfung machst ?
    Vielleicht einen Teil deiner Prüfungsangst und auch wenns nur ein minimaler Anteil wäre, wärs doch eher ein Erfolgserlebnis als ein Verlust.
    Also für mich sieht das so aus, dass du bei Abschluß der Prüfung eigentlich nur gewinnen kannst, ein Standbein und mehr Zuversicht in dich selbst und nur etwas verlierst, wenn du die Prüfung nicht machst.

    Aber entscheiden musst du das natürlich selber. Was aus mir hier gerade spricht ist Vernunft. Für dich fühlen kann ich nicht.
     
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    Wenn das Problem wirklich Prüfungsangst sein sollte, würde ich dir auch dazu raten, diese anzugehen, da du, wie oben schon erwähnt wurde, immer mal wieder Prüfungen im Leben begegnen wirst. Zudem würde das Studium da noch so eine Art Moratorium bieten, also eine Zeit, in der du es üben und diese Prüfungsangst vielleicht sogar überwinden könntest.

    Unabhängig davon würde ich danach entscheiden, ob das Studienfach wirklich den Interessen und Fähigkeiten entspricht und ob es in dem Bereich angesiedelt ist, in dem du später arbeiten möchtest.
     
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.219
    Ort:
    Saarland
    Ok...

    Interessiert dich das Studium noch?

    Meinst du du ernsthaft, du kannst es noch hinkriegen (nicht wenn alles optimal läuft, sondern realistisch, so wie die jetztige Situation ist)?

    Macht dich die Situation im Studium (in welchem Zusammenhang auch immer) depressiv oder meinst du, du drehst durch?

    Willst du den/die Berufe ergreifen, die sich dadurch ergeben?

    Gibt es gute Berufschancen (auch für dich persönlich)?

    Gibt es was anderes, was du lieber machen würdest?

    Wie weit bist du schon?


    Ich selbst habe übrigens schon zwei mal ein Studium abgebrochen.
    Das erste nach 2 1/2 Semestern, weil ich zumindest teilweise zu schlecht war, und ich mir den Beruf auch nicht mehr vorstellen konnte (Biologiestudium), beim zweiten mal (da war ich 6 Semester) vor allem weil ich teilweise nur noch leere Blätter vor mir hatte, schwere Depressionen (die hatte ich weniger schlimm allerdings auch vorher schon), und die Berufschancen schlecht sind (Philosophie), obwohl ich teilweise 1er hatte (auch wenn ich nicht allzuviel pro Semester gemacht habe, aber das wurde halt auch noch immer weniger). Aber das größte Problem ist eigentlich jeweils immer gewesen, dass ich mit meinem kompletten Leben nicht zurecht komme und sozialphobisch bin (beides ist seit mehr als 20 jahren schon so). Das Studium selbst war nie wirklich das Hauptproblem. Aber egal was man mir sagt, ich konnte eben wirklich nicht mehr .Philosophie habe ich schon ein Semester praktisch Pause gemacht, und es dann nochmal versucht, aber gegen Ende des Semesters und dann vor allen Dingen während der Ferien ging dann nichts mehr, Null. Aufgeben war die einzige (Er)lösung.

    Seitdem hänge ich in unterschiedlich starken Depressionen hier rum, und sowohl die Vorstellung weiter nichts zu machen, als auch der Gedanke irgendwas anzufangen fühlt sich grausam an.

    Nur ein paar meiner Erfahrungen (ich bin aber schon "speziell")

    LG PsiSnake

    P.S: ich habe mehr Prüfungsdruck als Prüfungsängste. Wenn ich wusste, dass ich gut gelernt habe, dann war der Tag davor nicht so furchtbar (auch wenn er nicht angenehm war), aber mich da wochenlang vor schwierigen Themen abzuquälen hat mich teilweise verrückt gemacht, vor allem dann wenn die Depressionen wieder heftig waren (wenn ich gute Stimmung hatte, habe ich öfter sogar gerne gelernt). Schlimm ist auch, wenn nach Stunden immer noch kein Satz da steht. In solchen Fällen will man sich am liebsten auflösen, und nicht denken, grübeln, etc. Und dazu kam dann irgendwann noch, dass man immer mehr unter Druck stand, weil man bereits etwas ewig hinausgezögert hat. Ja, da hatte ich auch Selbstmordgedanken, und irgendwann weiß man dann, dass man sich das nicht mehr zumuten kann.
     
  8. Hundefutter

    Hundefutter Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2008
    Beiträge:
    108
    Ort:
    Österreich
    :blume:


    pro:
    -bin einfach von der technik total fasziniert
    -kann es jetzt noch durch alimente finanzieren

    contra: seit ich die matura in der hand hab zerreist mich die "fremde" im studium
    fühle mich finanziell abhängig und verletzlich
    prüfungsangst...

    ob ich das studium schaffe? ich weiß nicht, bin im ersten semester und mir fällt gerade alles auf den kopf. (kann nicht mal programmieren...)
    nachdem ich kein guter lerner bin, wär nebenbei jobben wahrscheinlich nicht zu schaffen
    und wenn die familienbeihilfe mit 24 wegfallen sollte...
    kann man mit nem halben studium was anfangen?

    und deswegen brauch ich rat, weil ich die situation nicht einschätzen kann und keine erfahrung habe...

    naja, hab mit niemandem mehr als flüchtig kontakt und bin irgendwie immer noch abhängig


    danke psi, viel kraft :umarmen:
     
  9. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    23.378
    Ort:
    home sweet home
    Angenommen ich wäre an deiner Stelle... im 1. Semester und jetzt schon kein gutes Gefühl dabei... ich würds lassen. Stattdessen evtl. ne Ausbildung in dem Bereich machen, wenns dich wirklich so interessiert und fasziniert, da verdienst du auch noch was dabei. Wie lange dauert das Studium? Bachelor, 6 Semester?
     
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    Hm, wie steht es denn mit anderweitigen Finanzierungsmöglichkeiten?
    Ich würde dir deshalb mal den Weg zur Studienberatung empfehlen. Die können dir vielleicht ein paar Wege der Finanzierung aufzeigen bzw. dir bei der Entscheidungsfindung helfen.

    Ich entnehme deinen Aussagen, dass dich das Studium zu interessieren scheint und dir die Inhalte liegen. Okay, nicht alle sind die großen Lerner und machne haben Prüfungsangst, aber auch dagegen kann bis zu einem gewissen Grad etwas tun.

    Für mich hört es sich so an, dass du dich im Studium generell unwohl fühlst, es aber eher weniger mit dem Studium zu tun hat, sondern mit dem Umfeld. Wenn du ein soziales Netz dort hättest, wäre vermutlich alles ein wenig einfacher. Wenn du das Studium deshalb abbrechen würdest, wäre es sicherlich schade. Ich würde mir deshalb die Alternativen sehr gut überlegen. Und eine Alternative wäre sicherlich auch Ausbildung. Würdest du denn lieber eine Ausbildung machen?
     

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