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Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Glossoli, 13. November 2007.

  1. Glossoli

    Glossoli Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2007
    Beiträge:
    1
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    Hallöchen,

    also das wird sich jetzt ein bisschen schwierig gestalten, da ich nicht weiß wo ich anfangen und wo aufhören soll.

    ch bin nun 23 Jahre alt und bis vor einem jahr war alles in bester ordnung. ich hatte mit 18 angefangen zu arbeiten (Büroangestellte), ich merkte aber sehr bald dass dies nichts für mich ist. ich legte einen radikalen wechsel ein, der wie folgt aussah:

    ich machte mit meinem freund schluss (4 jahre beziehung)
    Ich kündigte in meiner arbeit (im 4. jahr)
    ich holte meine Matura nach auf unheimlich schnelle art und weise (4x abendkurs pro woche in einem jahr während der arbeitszeit)
    ich kündigte meine wohnung und zog wieder bei meinen eltern ein

    dies machte ich alles um später studieren zu gehen.

    alles halb so schlimm wäre da nicht diese eine erfahrung.
    ich hatte eine unheimlich liebevolle arbeitskollegin, die jedoch um einiges älter war als ich, nämlich genau so alt wie meine mama. ich hatte ein sehr gutes verhältnis zu ihr. und eines morgens kam sie nicht zur arbeit, ich erfuhr bald was geschehen ist. ihr sohn (17.jahre) war gestorben. es hat mich ziemlich mitgenommen. ich konnte nicht mehr aufhören darüber nachzudenken, mein kopf war voll von gedanken wie: tod, vergänglichkeit, zeit,.. das übliche halt.
    hinzu kam das mich meine arbeit so richtig fertig gemacht hatte, ich hasste es in der früh aufzustehen, ich hasste es den weg in die arbeit zu gehen, ich hasste diese arbeit, und vorallem die leute in dieser firma. ich bemerkte bald dass sie alle verlogen und sinnlos waren. also quälte mich jeden tag aufs neue.
    bis ich eines tages (es geschah in der arbeit) ohnmachtsanfälle hatte, ich hatte das gefühl ich verliere mein bewusstsein aber dies geschah nie. dann fing alles an. ich hatte depressionen, ich bekam blasenproleme die sich so äußerten, dass ich 1 minute nach dem ich am klo war wieder aufs klo musste. manchmal gehts besser, aber zumeist hatte ich größte schwierigkeiten. das leben war für mich nicht mehr lebenswert, da ich nun die größte trauer die ein mensch nur haben kann an meiner arbeitskollegin miterlebt hatte und nie wieder aus meinem kopf entfernen konnte. ich hatte ängste jedes mal wenn ich ins auto steige, dass es mich erwischt, dass ich einen unfall haben werde, oder noch schlimmer ich verleiere jemanden der mir wichtig ist. ich bekam auch noch unglaublich viele pickel im gesicht meine haut war an den beinen total trocken und die haare fingen an mir unter die haut zu wachsen (das war vorher nie der fall) und entzündeten sich, was sehr schmerzhaft war. ich bekam immer wieder diese anfälle, wo ich das gefühl hatte den boden unter den füßen zu verlieren. wenn ich mit leuten geredet hatte, konnte ich zwar höhren was sie sagten, aber es wurde immer weniger real. ich hatte angstzustände, und wurde sogar zu weihnachten ins krankenhaus eingeliefert, weil ich fast keine luft mehr bekommen hatte. das leben hatte für mich an sinn verloren und zwar in jeder hinsicht. ich verfluchte gott und die welt.
    im februar dieses jahres hörte ich auf zu arbeiten und es ging wieder steil bergauf. ich bekam langsam aber sicher meine alte lebensfreude zurück aber ich wurde nie wieder der mensch der ich einmal war. nachdem ich sozusagen durch die hölle gewandert bin konnte ich nun auch den himmel und das paradies wahrnehmen. ich beschäftigte mich sehr viel damit was nun mit mir geschehen ist.
    ich habe es geschafft und bin nun auf der uni und der glücklichste mensch der welt, weil ich mich nun mit den dingen beschäftige die ich über alles liebe. ich habe sehr vieles für mich neu entdeckt, ich lebe um einiges bewusster, habe mich von unglaublich vielen materiellen dingen losgesagt und konzentriere mich nur aufs wesentliche. ich habe viele neue freunde dazugewonnen, die mir sehr viel bedeuten.
    ich habe das gefühl ich habe davor mein ganzes leben geschlafen und nun bin ich aufgewacht und sehe, fühle und spreche und handle ganz anders. ich war früher streitsüchtig, heute kann ich mich nicht erinnern, wann ich das letze mal jemanden böse angeshen habe oder wann ich negative gedanken habe.
    und denn noch die anfälle sind noch immer da. es passiert oft in einkaufszentren oder auf großen plätzen, oder kurz vor einem referat (egal ob ich dieses referat selber halte oder wer anderer). ich hab aber trotzdem noch nie mein bewusstsein verloren obwohl ich bei diesen anfällen immer das gefühl habe gleich umzukippen. ich habe auch manchmal das gefühl es steckt mir irgendetwas im hals und schnürt mir die kehle zu und dann spühre ich jeden pulsschlag so deutlich und stark dass sich mein ganzer körper im takt des pulsschlages bewegt, ich bin anfällig für geräusche geworden, bekomme herzrasen,...
    was ich besonders noch erwähnen will, ich sehe ununterbrochen kleine sternchen, pünktchen oder auch dunkle flecken,.... die dann verschwinden wenn ich hinschaue, oder ich hab das glück sie für eine sekunde zu sehen bevor sie verschwinden.

    der grund warum ich all dies hier reinschreibe, ist das ich ein unglaublich mitfühlender und gefühlbetonter mensch bin und das schon immer war und ich das gefühl habe jemand nimmt mir, wenn ich diese anfälle habe, all meine energie und ich bekomme richtig panik.

    ich weiß das ist jetzt verdammt viel aber ich weiß echt nicht mehr an wem ich mich sonst wenden kann, ich habs durch reden versucht, sogar mit leuten die sich darüber mehr auskannten und ich habe versucht allein damit fertig zu werden.

    letztendlich hat nichts funktioniert.
    ich hoffe jemand kann mir hier weiterhelfen, ansonsten gebe ichs auf und lebe damit.

    vielen lieben dank
     
  2. ifunanya

    ifunanya Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2007
    Beiträge:
    1.004
    Ort:
    Berlin
    Das was du beschreibst ist schlußendlich "nur" Angst. Angst vor dem Leben und vor neuen Erfahrungen.
    Dieses Gefühl des ohnmächtig werdens ist ein davonlaugfen wollen. Ich will das jetzt nicht durch. Ich will diese Erfahrung nicht machen.

    In solchen Situationen empfiehlt es sich ruhig zuatmen und mit Affirmationen zu arbeiten.
    Hier einige die dir helfen können:

    Ich bin in Sicherheit.
    Ich bin im Fluß des Lebens.
    Ich bin geführt und geschützt in Gottes Liebe.
    Ich bin in Frieden und Harmonie mit mir.
    Ich fühle mich geschützt und geliebt.


    Du kannst auch versuchen dich in solchen Situationen in einen Mantel aus tiefmagenta zu hüllen. Stelle dir einfach ein einen großen langen Mantel vor in tiefmagenta. Dort kuschelst du dich hinein. Dann spüre was mit dir passiert.

    Ich wünsche dir viel Glück
    Ih hoffe ich konnte dir helfen.

    ifunanya
     
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