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Elend - Teufelskreis - hilflos!

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von elodie, 13. Juni 2004.

  1. elodie

    elodie Guest

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    Wenn einem ein Elternteil eine Unmenge Leid angetan hat - es handelt sich um Jahre von körperlicher Kindesmißhandlung und psychischer ohnehin, wen es näher interessiert, ich schrieb es auf meiner Website auf, unter dem Link "ungeschminkt" - und dieser Teil - in dem Fall die Mutter ist gestorben, aber alles ,was war, hat mich krank gemacht, körperlich, seelisch, hat Narben hinterlassen, die nie heilen, ich kann aber nun mal nicht mehr mit ihr reden (sie war auch nie zurechnungsfähig) - was kann ich tun?? Meine Hilflosigkeit, meine Wut, mein Haß, die Operationen, die ich erleiden mußte, weil viel mit den Folgen dieser Behandlung zusammenhängt - alles läßt mich nicht gesunden, zerstört mich lebensgefährlich - kann ich das irgendwie lösen? Ich kann nicht mehr....

    *** Url entfernt, bitte an die Forumsregeln halten ***
     
  2. frido

    frido Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2002
    Beiträge:
    150
    Ort:
    Steiermark
    Hi
    Ich habe mir lange überlegt, ob ich dazu einen Beitrag leisten soll. Ich weiß nicht wirklich, ob ich Dir damit helfen kann, aber Du sollst wissen, daß Du nicht wirklich allein bist, daß sich auch andere Gedanken machen und Dir helfen wollen.
    Ich habe Deine Webseite besucht und die Fotos angesehen und ich sehe eine hübsche junge Frau, der man diese Probleme nicht zutraut. Und dann lese ich diese Gedichte und Reflexionen, mutlos und verzweifelt.
    In erster Linie möchte ich Dir doch empfehlen, daß Du vielleicht professionelle Hilfe in Anspruch nimmst.
    Wenn Du dies nicht tust oder zusätzlich was tun möchtest, dann bedenke, daß diese Ereignisse in der Vergangenheit liegen, daß es Dir in diesem Moment gar nicht so schlecht geht. Sage Dir, daß diese Vergangenheit für Dich abgeschlossen ist. Versuche auch, freudvolle Momente zu erinnern. Mache Dir eine Vorstellung davon, was Du gerne hättest, stell Dir vor, wie Du erlebst. Lasse Dich nicht beirren von Deinen Ängsten. Vertraue auf Dich und auf Gott oder an was du immer glaubst.
    Glaube an Dich und fürchte Dich nicht vor Rückschlägen, denn Du wirst Sie überwinden.
    Erkenne Deine Eigenmacht und arbeite an Deiner neuen Welt. Auch Du bist ein liebenswerter Mensch, der sicher geliebt wird, wenn Du es zuläßt.
    Es grüßt Dich herzlich Frido

    P.S.:Ich bin mir sicher, daß auch die anderen Teilnehmer Dir versuchen werden zu helfen. Vielleicht lernst Du welche kennen, die Deine Freunde werden. Ich wünsch Dir alles Gute
     
  3. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Liebe Elodie,

    schlimm, was du erlebt hast. Ein schweres Schicksal.

    Vielleicht wird es dennoch helfen, dich daran zu erinnern, dass du von ihr das wertvollste bekommen hast, was es für dich gibt: den Leben. Und das hat sie dir weiter gegeben, indem sie das ihre aufs Spiel gesetzt hat.

    Wnen du an sie denkst, dann sieh hinter ihr das Leben, welches durch sie zu dir gekommen ist. Denn wenn wir unsere Eltern - ganz gleich was sie uns angetan haben - nicht achten, dann achten wir uns selbst nicht. Und wir SIND unsere Eltern. Da beißt die Maus kein' Faden ab. Wenn wir die letern ablehnen und bekämpfen, dann werden wir genau so oder noch viel schlimmer, als das was wir bekämpfen.

    Was ist mit den Großeltern und wo ist dein VATER bei all dem?

    Alles Gute dir
    Christoph
     
  4. Cerulean

    Cerulean Mitglied

    Registriert seit:
    23. Januar 2004
    Beiträge:
    101
    Du musst Deiner Mutter verzeihen.
    Ich verstehe, wenn dies sehr schwierig für Dich sein wird nach all dem was passiert ist.
    Aber es ist der einzige Weg, um unter diese Vergangenheit einen Schlußstrich zu ziehen.
    Denn das Vergeben dient eigentlich nur dem Opfer, weil der Täter hat seine Taten begangen und auch ein Vergeben kann daran nichts mehr ändern.
    Wenn dann der Täter einmal Rechenschaft ablegen muss, wird er nicht gefragt werden, ob ihm das Opfer verziehen hat oder auch nicht.
    Solange Du nachtragend bist, ist es so, wie wenn Du eine schwere Last mit Dir trägst.
    Sobald Du vergibst, lässt Du diese Last fallen und kannst unbeschwert weitergehen
    Aber das Loslassenkönnen liegt bei Dir.
     
  5. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Liebe Elodie,

    die letzten Tage habe ich über meine Kindheit nachgedacht, weil einiges echt besch... war. Jetzt habe ich heute nochmal genauer Deine Homepage angeschaut und denke, wie gut es mir ging. Als ich Deine Geschichte las, saß ich da mit einem Kloß im Hals und Tränen in den Augen. Gleichzeitig ist alles was Du schreibst, aber einfach unfaßbar.

    Dir einfach einen Rat zu geben würde von Hochmut zeugen. Ich weiß was mir geholfen hat aus diesen alten Mustern herauszukommen. Aber wie kann ich mit Deiner und meiner Geschichte, die aus Deiner Sicht dem Paradies gleichkommt, Dir irgend etwas raten.

    Wegen Deiner Gesundheit würde ich Homöopathie empfehlen. Als ich eine chronische Darmentzündung hatte, hat mir das sehr geholfen. Was mir als nächstes einfällt ist eine gute Psychotherapie, aber da gilt es jemanden zu finden, wo Du Dich aufgehoben fühlst. Sowohl für Darm als auch für die Psyche wäre eine Lockerung des Zwerchfells bestimmt sinnvoll. Während Angstphasen spannt sich das Zwerchfell an. Das beeinträchtigt die Verdauung. Da wäre es wichtig für Dich eine Methode zu finden, die Dich entspannt. Kennst Du irgend etwas in der Richtung? Aber die oben genannten Dinge kommen mir vor, wie ein Tropfen auf einen heißen Stein.

    Was vielleicht wirklich eine Verbesserung bringen kann, ist die Arbeit mit Engeln. Da ist einfach alles möglich. Bitte einfach einen Engel Dir beizustehen und Dich zu heilen.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg morgen bei Dr. N.
    Alles Liebe und viel Kraft
    Ereschkigal
     
  6. Martha

    Martha Mitglied

    Registriert seit:
    6. November 2003
    Beiträge:
    61
    Ort:
    NRW
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    Hallo!
    Natürlich ist so etwas schlimm:solche Erlebnisse sind in einem und man wird sie nicht los;ich glaube auch nicht, daß jemand bei allem Mitleid das gleiche empfinden kann.Aber wozu auch?
    Glaub`mir:ich will nichts minderbewerten-meine Kindheit war ähnlich: Mutter früh gestorben, Vater grausamer Psychopath Ich hatte auch ca. 10 Jahre das Wasser bis zum HALS STEHEN!
    Oft weiss ich nicht, woher ich die Gewissheit genommen habe, aber ich glaube fest an 1. Bestimmung-auch wenn der Weg sehr steinig ist.
    Ich möchte Dir Mut zusprechen: Schicksal ist nicht das, was einem zustösst,sondern das, was man daraus macht!
    Als Krankenschwester in der Psyvhiatrie habe ich schon viel Elend gesehen.
    Oft waren es gerade die ärmsten, die noch Liebe zum Leben zeigten:es haT JEDER NUR 1.
    Versuche Dir etwas Mut + Ablenkung zu verschaffen.Manchmal läuft es plözlich doch ganz anders als befürchtet.
    Alles Liebe für Dich!
     
  7. elodie

    elodie Guest

    "...das Leben. Und das hat sie dir weiter gegeben, indem sie das ihre aufs Spiel gesetzt hat."

    Ich verstehe nicht ganz - sie hat ihr Leben aufs Spiel gesetzt? Wohl eher meines. Meine Mutter, die Märtyrerin - trotz Kindesmißhandlung. Kannst Du mir das erklären - vielleicht verstehe ich es falsch - danke.
     
  8. Hekate

    Hekate Mitglied

    Registriert seit:
    6. Oktober 2003
    Beiträge:
    548
    Ort:
    Essen/Werlte
    Huhu Du Liebe,

    eine wirklich schwere Lebensgeschichte trägst Du mit Dir rum und ich möchte auch einmal ganz kurz darauf hinweisen, dass proffessionelle Hilfe gut wäre, doch gibt es einiges, was nur Du allein hinzutun kannst.

    Tu das, was Du zu Lebzeiten Deiner Mutter nicht getan hast: Stell Dich vor sie hin und sag ihr, was sie Dir angetan hat, schrei es hinaus, erzähle Ihr, wie Du Dich gefühlt hast, erzähl ihr alles, was Dich belastet. Sie hört Dich!
    Und dann - wenn Du alle Tränen geweint, alle Wut hinausgeschrien hast, dann dreh Dich um und lass sie stehen, lasse Deine Mutter dort, wo sie ist und gehe.
    Gehe nun einen neuen eigenen Weg OHNE Deine Mutter und lass die Vergangenheit los. Konzentriere Dich auf das, was vor Dir liegt.

    Du wirst fühlen, dass es Dir dann viel besser geht.

    Liebe Grüße
    Hekate
     
  9. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

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    Hallo Hekate,

    was du vorschlägst wird eine heftige Gegenbewegung in der Seele zeitigen. Menschen, die gegen die Eltern aufgehetzt sind von Empörten, welche die Hinbewegung zu den Eltern durch Dazwischen-Stellen ganz verhindern und meinen, sie seine die besseren Eltern erwiesen den Betroffenen einen Bärendienst.

    Offenbar ist dir nicht aufgegfallen, wie viel Liebe diese Tochter für ihre Mutter hat- hinter der Wut und dem Schmerz an der Oberfläche.

    Du erweist ihr einen schlimmen Bärendienst.

    Die Mutter - hier öffentlich an den Pranger gestellt und von vielen mit erheblicher Täterenergie und Wucht verurteilt - sie hat mein Mitgefühl. Sie, die Verteufelte, nehme ich in mein Herz, Elodie zum Heil.

    Wenn ihr sie weiter aufhetzt, dann bringt ihr sie um.

    Gruß
    Christoph
     
  10. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

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    Liebe Elodie,

    ich werde deine öffentliche Anklage nicht lesen. Ich möchte deiner Seele nicht noch mehr Grund geben, dich mit Depressionen oder schlimmerem zu strafen (wobei ich weiß: Sühne funktioniert nicht).

    Was immer geschehen ist, in der Seele ist entscheidend, dass sie deine Mutter ist und dass sie dir das Leben geschenkt hat. Vielleicht ist dir noch nicht klar, dass jede Mutter es riskiert, bei der Geburt des Kindes zu sterben. Auch deine Mutter hat dieses Risiko auf sich genommen.

    Jene, die hier vordergründiges Mitleid für dich bekunden und sich aus diesem heraus gegen deine Mutter ereifern, helfen dir nicht. Sie machen dein Problem größer. Zunächst erscheint es dir natürlich, dass sie dir Recht geben. Und dann setzt du dich auf das ganz hohe Opfer-Ross. Und sie jubeln dir zu. Das ist leicht, wenn man selbst die Folgen nicht tragen muss. Du musst das dann ausbaden.

    Du hast deine Mutter öffentlich angeklagt. Schlimme Dinge deutest du schon hier an. Und ungeachtet dessen, was tatsächlich geschehen ist: du wirst ihr ähnlich, wenn du so handelst. Du wirfst sie voller Hass dem Mob vor, der willig sie zerreißt.

    Doch auf so etwas steht der Tod (unabhängig von meiner oder deiner Einschätzung). Das Gewissen verzeiht so etwas nicht.

    Angemessener wäre, wenn du dich - statt dich zu erheben über sie - als Kind zu ihr gehst. Klein wirst. Ein kleines Kind. Ganz wehrlos. Und dann zu ihr sagst: "Es hat so weh getan. Und ich bin doch nur deine kleine Tochter. Ich hab es gern für dich ausgehalten. Und ich hab dich lieb, Mami." Zeig deinen Schmerz, deine Trauer UND deine Liebe, die dich das hat ertragen lassen. Nimm Kontakt auf, mit dem, was hinter der Mauer aus sekundärer Wut gelöst sein will. Werde endlich klein, so dass sie in dir endlich ihre kleine Tochter erkennen kann. Und dann kann sie endlich weich werden.

    Das gilt unerheblich ob sie noch lebt oder nicht übrigens.

    Eine Täterin aber, die so übel angegriffen wird und dazu noch öffentlich, die kann nicht mehr weich werden. Die bleibt hart. Und das gilt gleichermaßen für das, was von deiner Mutter in deiner Seele ist. Und du bist zur Hälfte sie.

    Indem du sie anklagst, klagst du eine Hälfte von dir an und in der Art, wie du das tust, wirst du schlimmer als sie.

    Wenn Eltern brutal mit ihren Kindern sind, dann liegt meist eine Verwechslung vor. Sie sehen das Kind nicht, weil sie es unbewusst mit einem eigenen Elternteil oder dem Partner verwechseln. Die oft mörderische Gewalt richtet sich gegen den Partner und sie trifft das Kind. Das Kind fängt sie (unbewusst natürlich!) auf und lenkt sie oft sogar auf sich, um den anderen Elternteil zu schützen. Oder der brutale Elternteil soll vom Kind geschützt werden, ehe er sich an seinem Elternteil vergeht und sich damit um das eigene Leben bringt.

    Kinder nehmen aus Liebe ALLES auf sich, wirklich alles! Das sieht man hier. Indem du sie so öffentlich bloßstellst und den Mob auf sie hetzt, trägst du ihre Last und ihre Folgen aus den Taten. Deine Seele ist es, die nun sühnt. Mit Depressionen und mit Krankheit. Es ist ganz offensichtlich, wenn man den Blick weit macht und hin schaut.

    Habe ich es dir erklärt?

    Herzliche Grüße
    Christoph
     

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