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Elend - Teufelskreis - hilflos!

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von elodie, 13. Juni 2004.

  1. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2003
    Beiträge:
    1.351
    Ort:
    Plauen/Sachsen
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    Liebe Elodie

    Bitte lass den Hass los, der Dich innerlich auffrißt. Versuche Deine Mutter zu verstehen und schließ Deinen Frieden mit ihr. Tu es Dir zuliebe.

    Ich weiß es ist ein schwerer Weg, doch er sollte gegangen werden und zwar nur von Dir. Mit Deinem Haß Deiner Mutter gegenüber zerstörst Du Dich. Du stehst Dir selbst im Weg.

    Alles Liebe für Dich und viel Kraft auf Deinen Weg.
    Romy
     
  2. Hekate

    Hekate Mitglied

    Registriert seit:
    6. Oktober 2003
    Beiträge:
    548
    Ort:
    Essen/Werlte
    Lieber christoph,

    mir scheint, dass Du mein Posting nicht richtig verstanden hast, der Sinn, der dahinter liegt, bedeutet nicht GEGEN die Mutter eine Hasstirade zu führen, sondern fordere ich Elodie auf, sich dessen zu entledigen, was sie beschwert und hemmt ihr Leben im Hier und Jetzt so zu leben, wie sie es sich wünscht.
    Ich rede nicht von einer Hetzkampagne gegen die Mutter, dessen Beweggründe hier niemand von uns verstehen wird.
    Ich spreche davon, dass Elodie sich getraut, IHRE Gefühle anzuerkennen und die aufgestaute Kraft freisetzt, die sie bisher mit dem Niederhalten benötigt hat, um sie für sich selbst gewinnbringend einzusetzen, um ihren eigenen Weg zu gehen.
    Die Wut, die Trauer, die Schmerzen, die sie sich nicht getraut hat, loszuwerden, die gespeicherten Emotionen, die sie daran hindern, zu leben, wie sie es sich wirklich wünscht, gilt es hinauszulassen, damit der Körper frei wird davon, und Energien freigesetzt werden, die es Elodie möglich machen, einen weiteren Schritt auf ihrem Weg zu gehen.
    Erst dann kann die Phase des Verzeihens beginnen.

    LG
    Hekate

    PS: im übrigen habe ich die Seite nicht gelesen, auf die Du anspielst.
     
  3. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Lieber Christoph,

    ich finde nicht, daß Elodie ihre Mutter anklagt in ihrer Internetseite. Sie schreibt, was sie erlebt hat. Sie fragt, warum hat niemand eingegriffen.

    In ihrem Anfangstext schreibt sie extra, daß sie nicht mit normalen Maßstäben gemessen werden möchte. Sie schreibt von der Sucht und der Brutalität in der Sucht. Und ich höre ein Warum heraus? Ich höre ihre Hilflosigkeit und ihre Einsamkeit. Sie sucht über andere mit ähnlichen Erfahrungen und einen Weg aus dem Schmerz.

    Ich stimme zwar mit Dir überein, daß das Anklagen ... nicht weiter bringt, sondern schadet. Meiner Meinung schadet auch die geforderte Vergebung. Es geht darum, daß Elodie ihre große Liebe und ihre nie gestillte Sehnsucht sieht. Darin liegt die Kraft.

    Doch ob dies ohne Aufstellung in dieser Situation zu begreifen ist, wage ich zu bezweifeln. Es ist nur für Menschen mit Aufstellungserfahrung zu begreifen, aber nicht ohne diese. Die Verantwortung für ihre Taten bleibt bei der Mutter. Ob sie es wirklich für die Mutter getan hat, weiß iich nicht. Das müßte meiner Meinung erst in einer Familien - Aufstellung geklärt werden. Und es ist noch möglich aus dem Leben, daß Elodie von ihrer Mutter und ihrem Vater bekommen hat, etwas positives zu machen.

    Liebe Elodie,

    ich hoffe, daß die Untersuchung heute Dir weitergeholfen hat. Ich würde mich freuen, wenn Du Dich wieder hier an der Diskussion teilnimmst.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  4. Purelander

    Purelander Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2004
    Beiträge:
    90
    Ort:
    Steyr / Oberösterreich
    Du analysiert deine Situation schon perfekt. Eigentlich stehst du schon unmittelbar vor der Lösung all deiner Probleme. Es ist dir nur noch nicht klar weil du (1) deine Emotionen den klaren Geist vernebeln, und (2) es dir Angst bereitet daran zu denken was ist wenn der Hass und die Verzweiflung nicht mehr dein Leben dominieren.

    Die Lösung ist: Akzeptieren. - Sag dir: "OK, es ist passiert. Es ist Vergangenheit und ein Teil meines Lebens. Es ist unabänderlich."

    Du leidest unter dem Hass, der Verzweiflung, der Wut. - Sag dir selbst: "Ich will nicht mehr unter Hass, Verzweiflung, Wut leiden! Ab jetzt will ich wieder glücklich sein!"

    Du leidest unter einem Ungerechtigkeitsgefühl. Sag dir selbst: "Derjenige der die heisse Kohle aufhebt um sie nach anderen zu werfen, verbrennt sich selbst. - Ich will nicht mehr verletzt werden. Ich hebe die Kohle nicht mehr auf, ich verzichte auf negative Gefühle. In jedem Moment meines Lebens bin ich Meister über meine gefühle. Ab jetzt wähle ich den Weg der Glücklichkeit und des Friedens."
     
  5. roli

    roli Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2004
    Beiträge:
    377
    Liebe Elodie
    Als Deine Eltern noch lebten, hatten sie die Macht über Dich. Nun, da sie nicht mehr leben, gibst Du ihnen immer noch die Macht über Dich? Mit jedem negativen Urteil schlagen sie dich immer noch ! Dies ist der erste Gedanke den mir in den Sinn kam, als ich Deine Zeilen gelesen habe. Ich habe auch keine einfache Kindheit erlebt, aber es ist kein Vergleich zu Deiner. Meine Erfahrung ist aber, dass man trotz allem sein Leben dann selber in die Hand nehmen muss. Es ist ein langer Weg, das Negative zu verarbeiten aber letzdenendlich um unseren Weg friedvoll zu gehen muss man dem Täter zu verzeihen suchen, dass er es aus Unwissenheit gemacht hat, denn jetzt nach dem Tode wird er es einsehen, dass es falsch war. Die Reue und Scham wird sehr gross sein. Glaube mir. Gerade dadurch zereissen wir aber das Band zu ihm, das durch die Schläge etc. entstand, zu lösen. Auch ich musst es lernen und anwenden, um meinen Frieden mit der Vergangenheit zu schliessen.
    Ich hoffe, dass ich Dir einige Denkanregungen geben konnte, und wünsche Dir ganz ganz viel Kraft und Mut nun Deinen Weg Tag für Tag in eine neue lichtere Welt zu gehen.
    Gruss Roland
     
  6. Fussel

    Fussel Guest

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    Mißhandlungen in jeder Form sind schlimm, vor allem wenn sie ( ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt) von den Personen kommen, denen wir am meisten vertrauen sollten.

    Meine Mutter war auch schwere Alkoholikerin und ich habe mit ihr seit ich 7 Jahre alt war allein gelebt.
    Meine Erinnerungen an die Zeit sind bestenfalls dunkel und haben mich auch sehr sehr belastet, das Geräusch zum Beispiel, wenn eine Bierdose geöffnet wird, konnte ich nicht ertragen.

    Als ich 18 war bekam ich Depressionen und habe mich deswegen in Behandlung begeben...naja, so halb *g*

    war 4 mal da bei dem Psychologen, bis ich erkannt habe das nichts und niemand mir helfen kann, außer mir selbst und das man die DInge nicht ungeschehen machen kann, nur akzeptieren.

    Ich habe das Ganze hinter mir gelassen, indem ich meiner Mutter vergeben habe, aus tiefstem Herzen, was nicht von jetzt auf nachher ging und teilweise sehr schmerzhaft war.

    Und ab dem Moment hab ich erkannt, das sie selber gelitten hat, unter dem Zustand, ihrer Sucht, und auch unter dem, wyas sie mir angetan hat, aber sie war einfach mit ihrem Leben, mit der Arbeitslosigkeit, Trostlosigkeit und dem Alleinsein überfordert, kurzum, sie kam mit ihrem Leben nicht klar und ihc, da ich bei ihr war mußte darunter leiden.

    Das ganze klärt sich von ihrer Seite erst so langsam seit zwei Jahren, und obwohl ich selber schon lange damit abgeschlossen habe, tut es mir doch gut, ihr jetzt damit zu helfen, das ich es ihr nicht mehr zum Vorwurf mache.

    Aber letztendlich hat mir dieses Vergeben sehr geholfen, so konnte ich mich endlich von ihr lösen und was passiert ist, hing nciht dauernd wie ein Damoklesschwert über meinem Leben.
    Ich habe abgeschlossen , es akzeptiert und bin von da an weitergegangen...mein Leben, meinen Weg.

    Ich weiß nicht ob es dir hilft, aber ich hoffe es sehr.
    DU bist jeden Falls nicht alleine und es ist auf keinen Fall hoffnungslos.

    *drück dich*
    Fussel
     
  7. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Liebe Elodie,

    wenn du es schaffst, das jetzt hinter dir lassen zu können und in Einklang zu kommen mit dem was war und wieder die Liebe fühlen zu können, dann kann man wirklich sagen:Du hast du wirklich Kraft!

    Alles Gute dir!
    Christoph
     
  8. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2004
    Beiträge:
    1.032
    Alles was Kinder suchen ist Mutters Liebe,

    hinter all den Vorwürfen, Anklagen ist die Sehnsucht nach der Mutter, nach ihrer mütterlichen Wärme und Liebe, aufgehoben sein bei ihr.

    Man spürt die Liebe der Mütter nicht, wenn man ihr Richter und Henker ist. Ma spürt sie, wenn man klein ist, Kind ist.

    Vorwürfe helfen nur dazu, dass die Mauern weiter aufrecht gehalten werden. Die Mama, die du hattest, ist die einzig richtige für dich :o).

    Mit allem !

    Ein Kind das alles hatte, das gute Eltern hatte, ein feines zuhause, wie sehr kann dieses Kind wachsen im vergleich zu einem Kind, das es nicht so gut hatte ? Ein Kind, dass es nicht so gut hatte, kann mehr wachsen.

    Ein Kind will Liebe und die Eltern, dort ist es aufgehoben.
    Du kannst mit deinen eltern im Herzen deinen weg gehen, dann hast du Kraft, du kannst mit ihnen gehen.

    Du bist ein Teil von ihnen, du bist deine Eltern. Sie sind mit dir.
    Nimm es an, verleugne deine Eltern/Mutter nicht, verleugne dich nicht. Nimm es an, mit allem was war, ein solche Mensch hat eine besondere Würde und spezifisches Gewicht.

    Liebe Grüsse DagoBert
     
  9. H.D.T.

    H.D.T. Guest

    Deine URL ist ja inzwischen entfernt und ich kann nicht lesen, was du dort noch schreibst. (während bei anderen hier die URL nicht gelöscht wurde???)

    Ich denke, man kann schon "da raus kommen". Nur wird es nicht leicht sein, das hast du ja längst erfahren. Und es ist auch nicht gesagt, daß es geht, ohne vorher viele andere Erfahrungsschritte gemacht zu haben. Es ist denkbar, daß es derzeit keine Möglichkeit gibt, diese Knoten aufzulösen, weil du von den Zentren der Knoten zu weit entfernt bist. Das zu akzeptieren würde bedeuten, diesen Druck ("ich muß") abzubauen. Du kannst, irgendwann, aber du mußt nicht sofort. Das wäre ein Unterschied zu der jetzigen Situation.

    Im übrigen denke ich nicht, daß es nötig ist, daß du deiner Mutter nun alles verzeihen mußt, "nur" weil sie nun tot ist. Das mit dem Ärger ist so wie mit Glocken, die in einem Turm hängen und wie wild angestoßen wurden und nun hin- und herschwingen. Jetzt von einer zur anderen zu springen und überall versuchen, sie zu dämpfen und zur Ruhe zu bringen, bedeutet vielleicht, nur eine andere Art von Unruhe hinein zu bringen. Laß die Glocken des Ärgers schwingen, bis sie von alleine verstummen.

    Sei bescheiden. Gebe dich damit zufrieden, daß es vielleicht Jahre, vielleicht dein ganzes Leben dauern wird, bis du Frieden findest. Das ist ja keine beschlossene Sache, aber die Bereitschaft dazu wird dir schon etwas Frieden geben.

    Wie sieht es mit deinem Weltbild aus? (ich kann ja nicht auf deine Webseite) Ist "Reinkarnation" und "Karma" für dich denkbar? Damit könntest du viele Gedankenbrücken bauen, ohne einen Anspruch auf "absolute Wahrheit" zu stellen. Im Reinkarnationszyklus ist es vorstellbar, daß du und deine Mutter diesesmal nur die Rollen getauscht habt. Oder daß du die Rolle der grausamen Mutter mit einem anderen Kind bereits in einem früheren Leben gespielt hast. Und das Karma führt dich nun hierher, in die Rolle des mißhandelten Kindes.

    Das alles führt zu keiner absoluten Wahrheit. Aber auch die "Abrechnung" mit deiner Mutter führt nicht zu einer solchen Wahrheit. Du weißt nicht, wie du gehandelt hättest, wärest du mit den gleichen Anlagen und den gleichen Umständen als Mutter an der gleichen Position gewesen.

    Damit soll keine Wort der Entschuldigung gesagt werden. Nur mußt du irgendwie "mit neuen Gedanken" an die Sache rangehen, wenn "die alten Gedanken" nicht mehr weiterführen.

    Ich wünsche dir alles Gute und viel Mut

    H.D.T.
     
  10. Roha

    Roha Guest

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    Liebe Elodie,
    auch wenn sich letztlich niemand vorstellen kann, was du durchgemacht hast und wie schwer es ist, aber auch ich denke, dass es nur einen Weg gibt: den des Verzeihens.
    Einen kenne ich, der dir helfen könnte: Pater James Manjackal aus Indien (www.jmanjackal.net), er ist auch öfter in Deutschland.

    Liebe Grüße
    Roha
     

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