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* Die Sehnsucht nach einem authentischen Leben *

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von papahali, 2. Juli 2008.

  1. papahali

    papahali Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2007
    Beiträge:
    592
    Ort:
    in der Nähe von Fürstenfeldbruck
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    Hallo Foris, :)

    habe mir die Mühe gemacht ein Referat welches für einen oder den anderen von euch interessant seien könnte hier einzustellen.



    Die Sehnsucht nach einem authentischen Leben . . .

    Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten bei seiner eigenen Identitätssuche,
    wie z.B. Meditation, Tarot, second life etc.

    Zitat Focus . . .
    Ein authentischer Mensch ist in der landläufigen Vorstellung nicht nur jemand der seine Eigenart auslebt. Sondern einer der darüber hinaus auch ganz ich ist „ ganz bei sich “, der in sich selber ruht eine runde Persönlichkeit ist. Ein gelassener, vielleicht sogar glücklicher Zeitgenosse.

    Eine authentische Persönlichkeit ist, wer . . .
    Ungekünstelt, entschlussfreudig, glaubwürdig, selbstsicher und durchsetzungsfähig ist.

    Eine Person ohne Selbstkontakt ist, wer . . .
    Unausgeglichen, entscheidungsunfähig, unzufrieden, misstrauisch und innerlich leer ist.

    Mittlerweile die akademische Psychologie mit diesem Thema. Sozial und Motivationspsychologen entwickelten, gestützt auf Erkenntnisse von Hirnforschern die Theorie von Selbstkongruenz. Einer ihrer Befunde bestätigt das Alltagswissen. Ein Mensch mit „ Selbstkontakt “ habe sich in seinem seelischen Wohlbefinden positiv von einem Individuum ab,
    dem diese Fähigkeit fehle.

    Neurowissenschaftler hätten herausgefunden, das es gar keinen
    „ Ich Kern “ im Menschen gäbe und das wir alle frei wären, uns neue Identitäten zu erfinden. Dieses Persönlichkeitszentrum das dem Menschen Schranken auferlegt, ihm aber auch halt und Orientierung geben kann, schaltet und waltet weitgehend unbemerkt in den Tiefenschichten des Gehirns. Die Forscher nennen es „ unbewusstes, impliziertes Selbst “. In dieser Seelenregion machen sich die implizierten Motive bemerkbar, das sind Bedürfnisse die der biologischen Natur des Menschen entstammen wie z.B. Essen, Sex, Bindung, Macht und Leistung.

    Aber jeder weis doch wie stark man bindungs-, macht-, oder leistungsorientiert ist. Vorsicht sagen die Psychologen, die Meisten die ihre
    Urwüchsigen Motive zu kennen glauben, verwechseln sie mit etwas Anderem. Und da liegt das Problem! Die implizierten Motive entstehen sehr früh im Leben, sind teilweise wohl auch stark in den alleeersten Lebensjahren geprägt, an die wir keine Erinnerungen haben.
    Sie können aber noch das ganze Leben über Emotionen bei Erfolgen und Misserfolgen modifiziert werden. Daneben gibt es aber auch die bewussten Zielorientierungen, die Eltern oder andere Personen den Kindern in späteren Phasen der Kindheit verbal mit „ du sollst, du musst “ vermitteln. Auch sie beeinflussen das Verhalten.

    Komplizierte Widersprüchlichkeiten können so entstehen.
    Wer als kleines Kind Lust an Macht und Stärke empfinden durfte, dem fehlt etwas ( ohne das er sich darüber im klaren ist ), wenn er später den Mahnungen der Erzieher folgend, anderen den Vortritt lassen muss.
    Und wer als Säugling eine feste Bindung zur Mutter genoss ( und deshalb viel Freude an menschlicher Nähe hat ), wird nicht recht glücklich werden,
    wenn er sich als Erwachsener dazu drängen lässt, einen Chefposten einzunehmen, auf dem er sich öfters unbeliebt machen muss.

    Interessanter Weise gibt es Hinweise darauf, das eine Person die gemäß ihrer bewussten Werte lebt, das Leben sinnvoll erscheint sie dabei aber nicht unbedingt glücklich ist. Glück entsteht offenbar nur, wenn die implizierten Motive befriedigt sind. Ihr impliziertes Selbst fordert sie durch
    „ somatische Marker “, das sind körperlich spürbare Lust und Unlust Impulse, auf ihr Leben entsprechend zu ändern. Wie verlässlich sind aber solche inneren Stimmen? Für viele ist es wahnsinnig schwer zu unterscheiden, was ist Bauchgefühl und was ist Verstand. Eine gemischte Gefühlslage kommt häufig vor. Der Impuls der aus dem implizierten Selbst stammt, ist aber immer der erste, er taucht schon in zweihundert Millisekunden nach dem Reiz auf. Es gäbe ein markantes Zeichen dafür wenn jemand einen Moment der Selbstkongruenz erreicht habe, ein
    „ glücksseliges Grinsen “ ohne äußeren Anlass . . .

    Quelle „ Focus, Thema . . . Ganz ich, Heft 27 vom 30 Juni 2008 “

    Sehr interessantes und aufschlußreiches Thema der menschlichen Psychologie, in Verbindung zu esoterischen Gesichtspunkten.
    Diese Ausgabe ist ihr Geld wirklich wert . . . * jawollja *

    Liebe Grüße,
    Papahali
     
  2. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2005
    Beiträge:
    3.146
    Hi Papahali

    Interessanter Artikel. Ein authentisches Leben wäre wohl das, was einem am meisten entspricht. Man hat in Studien herausgefunden, dass Menschen mit zunehmendem Alter immer mehr sich selbst werden, weil sie immer mehr dazu übergehen, ihren Neigungen nachzugehen bwz. Wege zu deren Realisierung suchen und finden.
     
  3. papahali

    papahali Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2007
    Beiträge:
    592
    Ort:
    in der Nähe von Fürstenfeldbruck
    Hi Sunny,

    werden wir aber im Leben nicht ständig " sprichwörtlich " dazu aufgefordert,
    unseren Neigungen nachzugehen oder sie auszuleben ???
    Zum Bleistift über die Medien etc.

    Liebe Grüße,
    Papahali
     
  4. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2005
    Beiträge:
    3.146
    Hi Papahali

    Ja, doch werden Kinder oft daran gehindert. Erst mit zunehmender Selbstbestimmung können sie sich entfalten, wobei die Gesellschaft immer noch Grenzen setzt, welche Aussteiger vollends abzuschütteln versuchen.

    Sich selbst werden heißt aber nicht unbedingt Glück. Es kann auch bedeuten, dass man sich sich selbst "gehen lässt". Dabei wird die selbstzerstörerische Seite wirksam.

    Mir persönlich entspricht das Harmonische, doch gibt es Leute, welche Harmonie spielen und im Grunde disharmonisch sind. Für sie ist es anstrengend und ein Willensakt, fröhlich zu sein. Sie sind es nicht. Ich dagegen mag keine Disharmonie. Doch muss ich mich manchmal disharmonisch verhalten, um meine Harmonie wiederherstellen. Doch ist für mich disharmonisches Verhalten anstrengend, weil es mir entgegenläuft, wie dem anderen das harmonische Verhalten.
     
  5. papahali

    papahali Mitglied

    Registriert seit:
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    in der Nähe von Fürstenfeldbruck
    Mir persönlich entspricht das Harmonische, doch gibt es Leute, welche Harmonie spielen und im Grunde disharmonisch sind. Für sie ist es anstrengend und ein Willensakt, fröhlich zu sein. Sie sind es nicht. Ich dagegen mag keine Disharmonie. Doch muss ich mich manchmal disharmonisch verhalten, um meine Harmonie wiederherstellen. Doch ist für mich disharmonisches Verhalten anstrengend, weil es mir entgegenläuft, wie dem anderen das harmonische Verhalten.[/QUOTE]


    Hi Sunny, :umarmen:

    ich fühle mich in Harmonie auch viel wohler. Habe aber auch Jahre meines Lebens damit verschwendet, meine Harmonie in meinem Umfeld aufrecht zu erhalten. Und das um jeden Preis. Es stellte sich aber heraus, das der Preis für mich viel zu hoch war. Mit dieser Einstellung blieb ich nämlich auf der Strecke. Heute mit fast 40 Jahren habe ich erkannt, das ich eben nicht mit jedem in Frieden ( Harmonie ) leben kann. Und das habe ich für mich akzeptiert und angenommen.
    Und was soll ich noch dazu sagen . . . es wir(ürg)kt schon * lol *

    Liebe Grüße,
    Papasonnenstich
     
  6. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

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    Hi Papahali

    Ja, um jeden Preis geht nicht, da muss man sich selbst zur Disharmonie aufraffen, um eine fortwährende Disharmonie zu verhindern. Aber das ist sehr anstrengend, als müsste ich als Fisch an Land hüpfen. Ich wünschte, ich wäre ein Amphibium, das sich anpassen kann.
     
  7. papahali

    papahali Mitglied

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    Hi Sunny, :umarmen:

    und somit spürst auch du . . . die Sehnsucht nach einem authentischen Leben. * jawollja *

    Alles liebe,
    Papasonnenstich
     
  8. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

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    Hi Papahali

    Ja, ich versuche, ein Amphibium zu werden und habe auch ein schon ein paar Fortschritte gemacht. Denn: Wenn ich ein Fisch bleibe, ist mein Handlungsbereich auf das Wasser beschränkt. Nur als Amphibium kann ich auf dem Land überleben. Und das muss ich: überleben.
     
  9. papahali

    papahali Mitglied

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  10. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

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    Hi Papahali

    Unter "Überleben" verstehe ich den Selbsterhaltungs- und Beschützerinstinkt und nicht das, was viele meinen, wenn sie eigentlich nur an Selbstverwirklichung denken und dabei auch bereit sind, verantwortungslos zu handeln, tun ja viele.
     
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