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Die Macht der Familie

Dieses Thema im Forum "Lenormand" wurde erstellt von dmfmillion, 1. Dezember 2013.

  1. dmfmillion

    dmfmillion Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2003
    Beiträge:
    1.557
    Ort:
    Hamburg
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    Hallo zusammen
    Ich hätte noch ein Thema, zu dem mich "einfachich", mit ihrer Frage zu den Kriegskombis inspiriert hat. Es ist der Einfluss der leiblichen Familie, aus welcher wir hervorgegangen sind. Da wäre zum Einen unsere leiblichen Eltern - Vater und Mutter, aber deren leibliche Eltern und die Generationen die davor liegen.

    Warum betone ich das "leibliche" so? Das ist nicht immer ganz klar, ist aber wichtig um die richtigen Schlüsse für die Muster, die ich auferlegt bekomme richtig nachvolziehen zu können.

    Es wiederholen sich sehr oft Muster, die bereits ebenso schon bei unseren Vorfahren waren, teilweise im gleichen Zeitrahmen und in der gleichen Art und Weise. Das Problem dabei ist, die Familie spricht nicht gerne darüber und wenn, dann wird das "wesentliiche" ausgelassen oder sie erinnern sich nicht mehr.

    Das hat für uns Nachkommen fatale Folgen, weil wir nicht wissen wer sind und woher wir kommen. Wenn wir unsere Wurzeln nicht kennen, haben wir keinen Selbstwert. Eine gewagte These, ich weiß, aber sie hat sich in meinen Beratungen bisher in solchen Fällen immer bestätigt.

    Die Karten bieten hier eine sehr gute Möglichkeit, mehr über sich, über die Entstehung und die Lasten der Familie zu erfahren, die auch auf mich als Nachkomme wirken.

    Eine zweite These von mir: Wenn in einer Vorfahr-Generation es ein schwerwiegendes Ereignis gibt und diese Generation löst es nicht auf, wird es auf die Nachkommen übertragen. Wir werden also nicht nur gezeugt und bekommen die Eigenschaften unserer Eltern, sondern auch deren Lasten oder die Lasten der Großeltern, sei es partnerschaftlich, materiell oder gesundheitlich etc. (Mehr dazu lehrt die Epigenese)

    Ein weiterer Punkt: Kinder zwischen 0 und ca. 6 Jahren, nehmen alles bedingungslos von ihrer Umgebung - speziell natürlich den Eiltern - auf. Sie bewerten nicht und selektieren auch nicht. Wenn also die Eltern in diesem Zeitrahmen eine partnerschaftliche Krise hatten, nimmt es das Kind auf und lebt es später in seiner eigenen Partnerschaft aus (weil es dies ja so von den Eltern gelernt hat). Die "Leibspeisen", das was wir sehr erne essen, bilden sich auch in diesem Alter...

    Natürlich kann man das alles wieder auch in den Legungen sehen. Ihr könnt euch dazu die Legungen des Beitrages "Wertetabelle" anschauen. Ich gebe euch aber auch gerne die Kombis dazu, wie die Geschichte zur der Familie erfasst werden kann. Jeder kann für sich dann das einmal ausprobieren und findet dann evtl. den Grund, warum er aktuell in einer Krise steckt.

    Bitte schaut euch immer Kreuz Eule an, ob diese Karten eine Verbindung haben. Kommt der Fuchs noch dazu - ist ewas in der Familie "falsch". Eine weitere wichtige Karte ist der Park - die Verwandschaft. Denn diese ist ein Teil der Familie und hat somit auch Einfluss auf mein Leben (ob ich will oder nicht). Park Fuchs ist die falsche Verwandschaft, oder mit der Verwandschaft stimmt etwas nicht.
    Es könnte was mit einer Erbe sein (Kreuz Eulen Fische) - oder mit einem Testament (Kreuz Eulen Brief) oder die Erzieher sind nicht die leiblichen Eltern (Kind Fuchs Eule). Besonders gut sieht man es bei den Kriegsgenerationen also die Menschen die jetzt so 70 - 80 Jahre alt sind.

    Konnten die Eltern Liebe geben? Das ist eher eine Rarität und bessert sich nur sehr langsam. Die hohe Scheidungsrate ist ein Indiz dafür, aber auch die zunehmenden "Single-Existenzen". Liebe von den Eltern ist erfüllt, wenn das Kind und Herz eine positive Beziehung haben und es auch mit Dame und Herr harmoniert.

    Wir durchlaufen während unserer Kindheit eine regelrechte Schulung in Sachen Liebe, Wärme Partnerschaft. Für alles gibt es in unserer Entwicklung ein Zeitfenster, um dies zu lernen. So wie es auch ein Zeitfenster gibt um sprechen zu lernen oder das Laufen. Ist es uns in diesem Zeitfenster nicht möglich, diesen wichtigen Dinge zu lernen, bedarf es einem sehr hohen Aufwand, dies nachträglich hin zu kriegen.

    Wenn es also Probleme in der Partnerschaft gibt, dann bitte immer die Kindheit und die Eltern anschauen, aber auch Herz Lilie und Haus - da darf es keinen Makel geben.

    Dann hätten wir noch den Selbstwert (Schlüssel). Der Kern wird gebildet in den ersten drei Jahren. Aber vor allem unsere erlittenen Verletzungen (alle Karten um den Mond und Fische) formen den Selbstwert im Laufe des Lebens mit. Hier liegen auch die Keime von psycho-somatischen Störungen, die in den Körper übergehen. Jede Krankheit hat eine psychische Vorgeschichte.

    Damit sich niemand belastet fühlen muss, stelle ich meine eigene Legung rein und erkläre sie auch. Es ist allerdings eine spezielle Legetechnik, die sehr gut geeignet ist, wenn ich auf ein ganz spezielles Thema lege. Ich lege dazu die Themenkarte heraus - hier die Vorfahren (Eulen) und stelle die Frage.
    Dnach lege ich die ersten 8 Karten - im Uhrzeigersinn, beginnend bei 9 Uhr, um die Themenkarte. Die übrigen Karten legen ich frei nach meiner Intuition aus und versuche dabei ein Rechteck zu bilden (7x5, 9x4, 6x6). Bei 7x5 wird die letzte (36.) Karte der Themenkarte zugeordnet - hat auch Verbindung zum Kreuz (36)






    36. Karte: hat Verbindung mit Eule und Kreuz.

    Die erste Karte, in dieser Legung ist die Schlange - es gibt somit ein grundsätzliches weibliches Thema bei meinen Vorfahren (egal ob Vater oder Mutter) Als nächste Karte habe ich den Anker gezogen - Arbeit ist wichtig und das Geld (Fische) - Geld durch Fleiß verdienen (ich bin Schwabe...) Das sagt auch Herr und Baum - mit einem Partner (Herr) eingeordnetes Leben führen. Aber die unteren 3 Karten (Schiff Storch Sone) sagen etwas anderes - es ist das was man unter den Teppich kehrt. Wird ziemlich deutlich gezeigt und damit ist das Frauenthema auch klar.

    Kreuz und Eule liegen eigentlich nicht zusammen, aber das Kreuzliegt im Haus der Schlange (7) und ich kann das Haus auf die Schalnge rösseln - habe alo doch Kreuz Eule. Damit nicht genug - die letzte Karte ist der Fuchs (14) und damit Verbindung zur Eule, dem Kreuz und den Eulen.
    Nun möchte ich aber euch deuten lassen, was denn für eine Last in meinen Vorfahren steckt, die ich auch mit zu tragen habe? Bin gespannt was ihr sehen könnt.

    Natürlich sind auch andere Legungen gerne wilkommen, zur Familie usw.

    Wünsche euch alles Liebe!
    lg Dieter
     
  2. Konjunktion1

    Konjunktion1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2013
    Beiträge:
    11.454
    Ort:
    über den wolken
    hm Dieter wurdest du aus dem Kinderheim geholt? oben das Kind, haus, derbär
    dann würde ich sagen es geht um Gesundheit u Geld u irgednwas mit einem bruder?
     
  3. dmfmillion

    dmfmillion Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2003
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    Hallo Konjunktion

    Nein es ist niht das Kinderheim, aber die Großmutter. Meine Mutter war immer berufstätig und deshalb war ich viel bei meiner Großmutter. Die Fische sind auch die Verletzungen oder Gefühle... Bitte versuche immer eine Gegenbestätigung zu finden, die deine Vermutung festigt.

    Danke für die Deutung
    lg Dieter
     
  4. einfachich

    einfachich Mitglied

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    Wenn in einer Vorfahr-Generation es ein schwerwiegendes Ereignis gibt und diese Generation löst es nicht auf, wird es auf die Nachkommen übertragen.

    das Auflösen ist gar nicht wirklich notwendig. Manche Ereignisse kann man nicht auflösen. Aber man kann die Verantwortung dafür übernehmen. Dann geht es nicht weiter. Bsp. Hat ein Vorfahr mit seiner Firma durch Spielsucht bankrott angemeldet, und die Familie darunter Not gelitten, geht das nicht weiter, wenn die Person die Verantwortung für den Bankrott übernimmt. Was in dem Fall von Spielsucht schwierig ist, darin besteht ja gerade die Krankheit. Also, übernimmt sie die Verantwortung nicht, geht die Struktur des Problems an die Nachfahren weiter. Dies kann sich für dieses Beispeil darin zeigen, dass der Wert "Geld" und "Sicherheit" ein hoher ist. Ich würde jedoch auch einen hochen Suchtanteil (Sucht in jeglicher Hinsicht)bei den Familienangehörigen vermuten.
    Ganz wichtig ist, wie Du schon schriebst Dieter, dass nicht darüber gesprochen wird. Die "Tat" ins kollektive Vergessen geschoben wird. Da hängt sie dann rum, ärgert sich und sinnt auf Rache (um es mal ein bisschen zu karikieren)


    Wenn es also Probleme in der Partnerschaft gibt, dann bitte immer die Kindheit und die Eltern anschauen,
    ja, und die Struktur der Beziehung. Welche Spielregeln galten, sind dies frei gewählte oder aus einem Familienschicksal übenommene?

    Jetzt aber zum KB:

    Da Du von innen nach aussen gelegt hast, deute ich also auch so.
    die erste Karte neben der Themenkarte ist die Schlange. Die Hauptbelastung kommt also aus der Mutterlinie, der Familie der Mutter. Ihre Energie ist ja auch blockiert (Sonne/Sense). Die Nachrichten blockiert (Berg, Reiter) und der Schlüssel wird vom Geheimnis (Buch) gehütet. Die Schlange versucht das Materielle festzuhalten. Es gelingt ihr aber nicht. (Senkrecht: Anker, Haus / Waagrecht: Anker, Schlüssel, Mäuse)

    gut, worum geht es in der Energie. Wir spiegeln auf die Sonne: Schiff, Anker, Herr. Also hat sie versucht einen Herrn festzuhalten der sich jedoch nicht halten liess. Sehen wir uns die Karten um das Herz an, senhen wir dort das Muster bestätigt. Nach einer Liebe zu greifen die nicht real(istisch) ist. Das Unmögliche haben wollen. Ein Muster das wir auch sehen, wenn wir HM / HD ansehen. Er blickt über sie hinweg und schaut auf eine Geliebte. Dennoch ist er der HD vertraglich verbunden. Es sieht also so aus, als hätte Dieter dieses weibliche Muster übernommen. Dies tut Kinder gern - aus Lieber zur Mutter, so schräg das auch klingt (wäre wohl einen eigenen Thread wert)

    spiegeln wir die Karten des Herzes, erkennen wir wie die Verletzungen durch die unmögliche Liebe versucht wurden wett zu machen. Die Anerkennung wurde in materiellen Werten, in einer (scheinbar und vordergründig) heilen Familie und in einem (vermeintlich) starken, gesellschaftlich angesehenen Partner gesucht. Der Preis dafür war jedoch hoch. Die wirkliche innige Liebe konnte nicht gelebt werden. Es gab ständige Stiche im Herz.

    interessant ist auch, dass der Fuchs "übrig geblieben" ist und sich unter den Ring gelegt hat. Es gab also immer wieder "falsche Verbingungen". Menschen die sich für den "falschen" Partner entschieden und dann nicht weiterkamen mit ihrer LIebe, sondern nur das kurze Glück erleben durften. Heisse, brennende, lodernde Liebe. Strohfeuer - keine solide Basis für ein Leben.

    Nun sehen wir uns einmal das Kreuz an. Ganz am Rand des KB und von "netten aber unspektakulären" Karten umgeben. Spannend, vom Herz kann ich über die Dame zum Kreuz rösseln. Gespiegelt finden sich Buch, Ruten, Turm im Kreuz ein. Das Schicksal scheint eine Verwechslung in Sachen Liebe zu sein. Sich nicht im Turm einzusperren wie Rapunzel und auf die grosse Märchenliebe zu warten, sondern sich aufzumachen und mit einem guten Freund als Partner zufrieden zu sein. Jemandem mit dem man das Leben meistern kann, statt ein Märchen zu träumen.

    Dann ist da noch eine Geschichte die sich aufdrängt. Abseits von Strukturen ganz am Rand erzählen die Karten von einer Frau deren Partner (im Krieg? jedenfalls weg) war und sie sich auf einen anderen einlässt. Von ihm ein Kind bekommt. Sich nicht entscheiden kann (innerlich) für einen Mann. Den einen nicht löslässt den anderen auch nicht, dadurch beide verrät. Dadurch auch das Kind entwurzelt. Dem Kind Unrecht antut. Was genau das war, sagen die Karten nicht. Irgendwas wird verschwiegen. Vielleicht dem Kind der Vater? Ich kann das nicht erkennen.

    Sterne - Wege - Schlüssel - Brief: nimm den Spatz in der Hand und werde glücklich mit ihm. Es gibt viele Möglichkeiten glücklich zu sein, finde das Deine. Es ist unabhängig von Geld und Illusionen.

    soweit meine Darstellung
    bin gespannt auf andere Deutungen
     
  5. IbkE

    IbkE Sehr aktives Mitglied

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    15. Februar 2004
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    Nördliches Deutschland
    Hallo Dieter,

    ja, diese Aussage finde ich sehr gewagt.....d.h. doch, dass Adoptivkinder kein Selbstwertgefühl haben, oder verstehe ich jetzt was falsch :confused:

    Und was ist mit den "Kuckuckskinder" ?

    :umarmen:
     
  6. dmfmillion

    dmfmillion Sehr aktives Mitglied

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    7. Juni 2003
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    1.557
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    Hamburg
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    Hallo IbKE
    Danke für deine Frage.
    Einen Selbstwert haben wir alle, sonst könnten wir nicht leben. Bei den Adopivkindern oder auch bei den Kuckuckskindern ist er aber eher eingeschränkt, besonders was die Partnerschaft anbelangt. Diese Personen suchen sich Partner(innen), die auch ein Problem mit ihrer Herkunft haben (Stichwort: Spiegelgesetz) Man kann es auch gut in den Legungen sehen (Kreuz Eule Fuchs).
    Jede Familie hat ein Geheimnis und jede Familie hat eine "undichte Stelle", etwas was verschwiegen wird, uns Nachkommen aber belastet.

    Es gibt ja sehr viele Fälle, wo Adoptiv-Kinder als Erwachsene ihre Eltern suchen, wozu? Eben weil es um ihren Selbst - Wert geht - es geht darum etwas wert zu sein und irgendwo seine Wurzeln zu haben.
    Wenn ich meine Wurzeln kenne, bin ich in meiner Mitte. Ist das nicht der Fall, fehlt mir was, ich bin nicht vollständig.

    Ich habe neulich einen Fall gelesen, wo eine Frau, ihren leiblichenVater gesucht hat der als anonymer Samenspender aufgetreten ist - weil ein Ehepaar sich ein Kind gewünscht hat. Sie hat gerichtlich den Nachweis von der Samenbank erzwungen und auch bekommen.

    Wünsche dir alles Liebe!
    lg Dieter
     
  7. Kinara

    Kinara Guest

    Hallo Dieter,

    ich denke, es ist immer wichtig, sein eigenes individuelles Leben zu führen, gleich, wie die Eltern, Grosseltern, Vorfahren und Ahnen gelebt haben. Die Energie folgt immer der Aufmerksamkeit und wenn ich ständig eine Narbe aufkratze, kann sie nicht heilen. Es liegt also an mir, meinen Fokus auf Dinge im Leben zu richten, die gut laufen und davon gibt es viele, nur manche Menschen konzentrieren sich immer wieder auf das eine Schlagloch.
    Genau so gut könnte man sich auch in Dankbarkeit und Wertschätzung üben. Jammern und leiden ist für viele Menschen mittlerweile zum Mittelpunkt ihres Lebens geworden. Da kommen die Ahnen doch gerade Recht, wenn man denen die Schuld für unser heutiges Unwohlsein in die Schuhe schieben kann.
    Es liegt mitunter an mir, welchen Dingen ich Aufmerksamkeit schenke und somit am Leben erhalte.

    Lieben Gruss
    Kinara
     
  8. einfachich

    einfachich Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2005
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    Regensburg
    hallo Kinara

    darf ich antworten auch wenn Du eigentlich Dieter angesprochen hast?


    Du hast mir sowas von aus der Seele gesprochen!
    Ich arbeite seit 15 Jahren im therapeutischen Bereich und mag einfach aus meiner Erfahrung erzählen. Auch ich habe ein Problem mit diesen "Dauerjammerern", den "Verantwortungsabgebern" und den "ewig Undankbaren". Aber ich habe allerhöchten Respekt vor Menschen die immer wieder in dasselbe Schlagloch knallen und es dann beheben wollen. Das ist nicht immer einfach und mit viel Energie, oft schmerzhafter Aufarbeitung und auch Zeit (und Geld) verbunden. Ich habe gelernt, dass es zwei Arten von Themen in unserem Leben gibt: die die wir uns selbst "organisiert" haben und die die wir von unseren Ahnen, Vorfahren, Eltern, Familienclan "vererbt" bekommen haben. (Wobei wir sie ja nicht einfach aufgedrückt bekommen haben, sondern wir scheinen uns freiwillig zu melden und es als Liebesdienst zu sehen. Aber das ist wieder ne ganz andere Kiste)
    Ich bin absolut bei Dir, Kinara, die selbstgebauten Themen sollten wir einfach mal lockerer sehen, die Aufmerksamkeit auf das Gute im Leben lenken und dankbar sein für das was wir haben.
    Und dann sind da diese immer wiederkehrenden Gefühle die einen verfolgen. Immer wiederkehrende Muster in bestimmten Situationen. Verhaltensweisen von denen man sich geschworen hat nie wieder ... und dann.... wums... Schlagloch...
    Diese Themen sind nicht so einfach durch fokussierte Aufmerksamkeit zu beheben. Da bedarf es mehr. Hinsehen, Muster erkennen, Key-Ressource finden, Gleichgewicht herstellen. Ich mache das in meiner Praxis oft mit Aufstellen. Und auch nach all den Jahren bin ich immer wieder verwundert was sich da zeigt. Und vor allem, wie viele Generationen das Thema oft betrifft und zurückliegt. Da können schon mal 4. Generationen zurück dasselbe Schicksal tragen bis man zum "Urheber" des Themas kommt. Und glaub mir, Kinara, ich hätte das auch nicht für möglich gehalten. Würde ich es nicht immer wieder erleben. Vor allem die Lösung erleben. Wenn nämlich das Gleichgewicht wieder hergestellt ist, ist das Thema vergessen. Wirklich vergessen. Die Verhaltensweise, das Muster hört einfach auf. Einfach weg. Ohne Anstrengung und weiteres Zutun. Ich bin immer wieder zutiefst berührt und demütig so eine Verwandlung miterleben zu dürfen, daran ein kleines bisschen teilhaben zu können.

    Und: da gibt es dann noch die Aufstellungs-Touristen. Die liebe ich besonders. Das sind die Jammerer die nur zum Gucken zur Aufstellung kommen, aber nie an ihrem Thema arbeiten würden. Nicht in der Aufstellung und noch viel weniger in Einzelsitzungen. Und auch sie haben wohl ihr Thema, ihr Päckchen zu tragen...

    Ach ja, noch eins. Den Ahnen die Schuld zuzuschieben ist genau das was die ja auch schon gemacht haben. Daraus ist resultiert, dass es uns nicht gut geht. Heisst, die haben ihre Verantwortung eben nicht übernommen für etwas sondern weitergereicht. Würden wir sie nun auch einfach verantwortlich machen, kämen wir keinen Schritt weiter. Es geht darum die Ahnen so anzunehmen wie sie waren. Sie haben getan was sie konnten, es gab schon einen Grund warum sie so handelten wie sie es taten. Es gilt liebevoll hinzusehen und mittels Key-Ressource den Ausgleich zu wagen und schaffen.

    Das Tolle - um den Bogen zum Karten legen wieder zu finden, immerhin sind wir hier nicht im Aufstellungsthread - die Struktur, das Muster eines Themas, einer Familie bildet sich gut sichtbar im KB ab.

    so, nun bin ich gespannt auf Deine und auf Dieters Beitrag
    liebe Grüße
    einfachich
     
  9. Kinara

    Kinara Guest

    Guten Abend einfachich,

    herzlichen Dank für Deinen Beitrag.
    Puhhh, da haben wir ein sehr tiefgreifendes und äusserst komplexes Thema. Die Familie.
    Ich möchte Dir nicht widersprechen einfachich, ich kann Dir nur sagen, was ich „glaube“ und letztlich ist jede Sichtweise nur eine Glaubenssache, denn niemand kann wirklich und wahrhaftig wissen, was stimmt oder auch nicht.

    Wir begegnen im Aussen immer nur Menschen, die sich von ähnlichen Themen getriggert fühlen, die auch uns beschäftigen.

    Sicher, wir werden durch unsere Eltern, Geschwistern, Grosseltern, Adoptiveltern, usw. geprägt, dass steht ausser Frage. Dennoch glaube ich, dass die Gedanken, die wir tagtäglich, Jahr für Jahr denken - erwünschte, ebenso wie nicht erwünschte, sich früher oder später in unserem Leben als Manifestation zeigen werden.

    Unsicher, ängstlich, unzufrieden, launisch, wütend, … fühlen wir uns, wenn wir weit weg von unserem Innersten sind. Sind wir hingegen verbunden mit unserer Quelle oder mit Gott, fügen wir weder uns, noch anderen Menschen Schaden, Leid oder Ungerechtigkeit zu.
    Nicht immer laufen die Dinge nach Wunsch, damals nicht, heute nicht und morgen vielleicht auch nicht. Die Vorfahren haben auf ihre Art und Weise versucht, ihr Bestes zu geben, soweit es ihnen eben möglich war. Und wir versuchen das Beste aus unserem derzeitigen Leben zu machen.
    Warum soll ich heute ein Generationenschicksal von Xy abtragen? Ich kann das nicht glauben, liebe einfachich. Jeder ist selbst für die Gedanken verantwortlich, die er denkt und die Dinge, die er als Objekt seiner Aufmerksamkeit wählt.
    Triggert mich eine bestimmte Sache immer wieder, dann sollte man dieses Thema natürlich nicht unter den Teppich kehren, sondern hinschauen und es gegebenenfalls (auf)lösen, da stimme ich Dir voll zu. Ob es jedoch mit den Ahnen zu tun hat, hm, dass weiss ich nicht.

    Im Grunde genommen, sind doch alle 7, 16 Milliarden Menschen weltweit durch irgendwelche Vorfahren in irgendeiner Art und Weise vorbelastet. Jeder hat sein Thema, warum auch immer. Hätte man nicht dieses Päckchen, hätte man eben ein anderes und ob dieses dann besser oder leichter wäre, hm?! Also finde ich es persönlich sehr viel besser, die Ahnen ruhen zu lassen, sich der restlichen Verwandtschaft dann zu näheren, wenn man selbst gut drauf und nicht in Streitlaune ist. Ansonsten wäre es immer empfehlenswert, seinen Fokus bewusst auf das zu lenken, was man gerade tut. Wenn ich Geschirr spüle, spüle ich Geschirr. Wenn ich koche, koche ich mit Leidenschaft und geniesse anschliessend das Essen. Wenn ich liebe, liebe ich aus meinem Innersten heraus. Wenn ich wütend oder traurig bin, lasse ich auch diesen Gefühlen Raum.

    Das sind so meine Gedanken dazu. Und weil mir ein Zitat von Dir so aussergewöhnlich gut gefallen hat, möchte ich es hier sehr gerne anbringen.
    „*kein Anspruch auf Wahrheit, alles nur meine Sicht der Dinge.“ (einfachich)

    Lieben Gruss
    Kinara
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Dezember 2013
  10. PinkPlasticTree

    PinkPlasticTree Sehr aktives Mitglied

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    Hey Ihr!
    Toller Gedankenaustausch, denn ihr betreibt.
    Macht total Spaß mitzulesen zumal die Familie und ihr Einfluss eine unglaublich wichtige Sache ist und man da viel Ursachensuche betreiben kann.
    Daher Danke für die Inspiration : )
     
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