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Die Henne oder das Ei?

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Syndra, 30. November 2011.

  1. Syndra

    Syndra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.263
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    Mit Willens- und Vorstellungskraft kann man äußere Umstände verändern, jedoch nicht das eigene (unbewußte) Denken, welches jene Umstände "erschaffen" hat. Wann also tut man was? Erst die Ursachen suchen und verändern und abwarten, was passiert, auch wenn die äußeren Umstände recht unangenehm sind? Oder kann man gleichzeitig für (die Persönlichkeit) angenehmere äußere Umstände sorgen, während man Ursachenforschung betreibt? Oder ist das gar nicht möglich? Ist dies überhaupt das richtige Unterforum für diese Fragen?

    Fragende Grüße,

    Syndra
     
  2. Sonnensüchtige

    Sonnensüchtige Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.358
    Ort:
    In der Nähe von Nürnberg
    Ist das unbewusste Denken denn einfach so veränderbar. Denn wie Du schon sagst ist es doch unbewusst!?
     
  3. Syndra

    Syndra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.263
    Man kann es verändern, die unbewußten GS erkennt man an den Umständen. Ich frage mich nicht, ob man etwas verändern kann, sondern in welcher Reihenfolge man handeln "sollte".
     
  4. Aratron

    Aratron Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2010
    Beiträge:
    5.053
    das kann man durchaus, z.b. mit hilfe der sigillenmagie.
    um grundsätzlich ei und henne auf den punkt zu bringen muß man achtsamkeit lernen. du bringst es nicht auf den punkt, wenn du dich auf dein denken konzentrierst, denn da ist henne und ei durch den reflektionsvorgang getrennt und durch die trennung nicht mehr zu beeinflussen. was du erschaffen hast, ist bereits schöpfung, logisch.
    achtsamkeit gelingt, indem du auf dein tun achtest und nicht auf dein denken. hier erzeugst du einen zustand, in welchem du unmittelbar erschaffen kannst.
    sigillenmagie ist ein netter zwischenschritt, ähnlich wie ein kranker zum arzt geht. achtsamkeit wäre dann die gesundheit selbst.
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.536
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Nach meiner Meinung wird hier der falsche Weg eingeschlagen. Ich kann nicht auf etwas aus einer Welt Einfluß nehmen, das sich der rationalen Ebene entzieht, indem ich meine rationale Aufmerksamkeit erhöhe. Das ist, wie wenn sich zwei Fremde in ihrer jeweiligen Landessprache verständigen wollen, indem sie lauter sprechen. Um da etwas bewegen zu können, muß ich mich also der Sprache bedienen, die in dieser Welt auch ankommt und verstanden wird.

    Veränderungen in der Innenwelt gelingen uns nur, wenn sie mit Bedacht auf subtile Weise über kleine Umwege eingeleitet werden. Die Ratio muß da also in bildhaften Allegorien und Symbolen versteckt werden. Die Kraft der Gedanken liegt nicht im Wollen, sondern in seiner Kreativität.

    Merlin
     
  6. Syndra

    Syndra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.263
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    Ich habe den falschen Begriff gewählt: ich meinte nicht "Denken" im Sinne rationaler Tätigkeit im Hirn, sondern im Sinne von Glaubenssätzen und Überzeugungen, die im Unbewußten gespeichert wurden.

    Ich sehe es so: äußere Umstände sind manifestierte Projektionen innerer Überzeugungen, deren Sinn darin liegt, dasss man sie nutzt um eben jene Überzeugungen zu erkennen. Ich frage mich nun, ob man sich die Zeit verschaffen kann, welche man benötigt, um Überzeugungen zu verwandeln, indem man die äußeren Umstände verändert? "Darf" ich sozusagen in meinem eigenen Karma herumpfuschen oder nicht? Oder ist das auch nur wieder ein Glaubenssatz?
     
  7. Mipa

    Mipa Guest

    "Tu, was du willst, soll sein das ganze Gesetz."

    A.C.
     
  8. Aratron

    Aratron Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2010
    Beiträge:
    5.053
    oh fein, dann wäre das thema "denken" bereits erledigt.

    glaubenssätze lassen sich nicht vernichten. sie sitzen in einem käfig. es ist aber möglich, den käfig zu öffnen (hm, mir fehlen grad die passenden worte einer optimalen erklärung...).
    "dürfen" ist ein wort, was du als schöpferin vernichten darfst:D. du kannst alles tun, wenn du ganz bei dir angekommen, achtsam bist. du bist dann karmafrei, weil dein wirken unmittelbar ist.
    "äußere umstände" sind für deine reflektion gedacht, wie du bereits ähnlich geschrieben hast. dein folgender ansatz ist aber falsch. vernichte die zeit, in der achtsamkeit spielt sie keine rolle. werfe deinen blick nicht auf die "äußeren umstände", fokussiere nicht diese und setze über die achtsamkeit von deinem wesenskern her an.
    du mußt wegstrecken wie zeit und äußere umstände entmachten.
    ist das verständlich?
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.536
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Syndra,

    Deine Worte habe ich schon richtig verstanden, gerade deshalb mein Widerspruch zum eingeschlagenen Weg. Die Welt der Ratio und die Seelenwelt spielen sich auf unterschiedlichen Ebenen ab. Wenn Du eine Botschaft in dieser Welt überschreiben oder verankern möchtest geling das nur über den verschlüsselten Weg, der Bildersprache oder suggestiver Formeln.

    Du siehst die Wirklichkeit auch aus einem falschen Blickwinkel, denn sie ist eine Projektion äußerer Umstände in die Seelenwelt. Im Hippocampus werden dann lediglich die Informationen gefiltert, um die eigenen Bedürfnisse bedienen und zielgerichtet handeln zu können.

    Das Ganze wird dann als Erinnerung an ein inneres Bild angehängt, um diese Erfahrung (Erkenntnisse) zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen zu können. Nicht nur in der Psychotherapie wird dieser Umstand genutzt, um bei konkreten Bildern, die damit verknüpften Werte und Gefühle zu überschreiben.

    Bei alledem solltest Du nicht vergessen, daß sich gerade die Seele sehr eigenwillig verhält und gelegentlich ihre eigenen Prioritäten setzt. Ich vergleiche Ratio und Seele gerne mit zwei ungleichen Geschwistern, die in einem ewigen Streit liegen, wer wohl das Sagen hat. Obwohl das manche nicht gerne hören wollen, aber nicht nur ich bin der festen Überzeugung, daß hier die ältere Schwester im Grunde die Hosen anhat.

    Aus all´ diesen Gründen wird dann auch klar, warum die Veränderung einer zukünftigen Entwicklung in dieser inneren Instanz entsteht. Die Ratio steht in diesem Handlungsprozeß erst am Ende und hat lediglich die Aufgabe in einem sehr engen Rahmen zwischen den vorgelegten Lösungsmöglichkeiten zu entscheiden.

    Nach meiner persönlichen Meinung widerspricht die Vorstellung vom Karma dem Wesen des Menschen, denn seine Erfolgsstrategie liegt in seiner ausgeprägten Kreativität und nicht in einer passiven Lebenseinstellung.

    Merlin
     
  10. Gitti1

    Gitti1 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. November 2011
    Beiträge:
    330
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    Hallo DruideMerlin!

    Könntest du in deinem letzten Abstatz den Umfang "Erfolgstrategie" ein bissel genauer beschreiben?


    Gitti.
     
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