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Der 'was sind meine Schwächen' Thread

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von WithoutName, 4. November 2014.

  1. WithoutName

    WithoutName Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2014
    Beiträge:
    8.165
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    Es ergab sich gerade etwas in einem anderen Thread und ich dachte mir so, eigentlich ist es doch ein interessantes Thema. Ich bin mir sicher, viele von uns kennen die meisten ihrer Stärken, denn auf die schauen wir gern.

    Doch wie sieht es mit den vermeindlichen Schwächen aus? Kennst du deine oder versteckst du sie gern vor dir selbst und schaust eher weg, als hin?

    Ich mache gern den Anfang und schreib mal auf, was mir an mir so aufgefallen ist.

    Verantwortung für Dinge oder andere Menschen. Beim einfachen Drachensteigenlassen am Wochenende wurde es mir mal wieder deutlich vor Augen geführt. Denn es war nicht mein Drachen und wir haben ihn nur mit Mühe und viel Anstrengung in die Lüfte bekommen. Dann wurde er mir in die Hand gedrückt und ich merkte, dass ich ihn dringend wieder loswerden wollte. Ich hatte Angst, dass er abstürzt und man mir die Schuld gibt.

    Ansonsten fällt mir spontan noch Höhenangst, Platzangst und starker Ekel vor Spinnen ein.

    Wie sieht's bei dir aus? Wie gut kennst du dich?
     
  2. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.475
    Meine Finger reden zu viel. :D
     
  3. Sadivila

    Sadivila Guest

    Ich bin zu gut für diese Welt.
     
  4. WithoutName

    WithoutName Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2014
    Beiträge:
    8.165
    Erzähl uns mal etwas, was wir noch nicht wissen. :D
     
  5. ashes

    ashes Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2009
    Beiträge:
    3.272
    Ort:
    BinD
    Nougat- oder Bitterschoki ;)
     
  6. Sayalla

    Sayalla Guest

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  7. WithoutName

    WithoutName Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2014
    Beiträge:
    8.165

    Bei Nougat bin ich dabei, aber anstelle der Bitter-, nehm ich lieber Vollmilchschokolade. :)
     
  8. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.561
    Ort:
    Wien
    Schuhe, einfach nur Schuhe ...

    naja vielleicht noch Taschen, Marc o`Polo, Kanebo, Urlaub und die vorzügliche Küche vom Bärenkönig ...



    :o
    Zippe
     
  9. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    hm, ich glaube nicht an Stärken und Schwächen, sondern ich glaube an Schwächestärken. Das Eine existiert ohne das Andere nicht, daher diese Wortkreation (die nicht von mir stammt).

    Ich habe die Schwächestärke Kritik. Ich kann herrlich kritisieren, mir ist immer alles klar. Ich weiß so gut wie immer, wie man es machen müsste. Tatsächlich hat sich das schon häufig im Leben als positiv erwiesen und in der Tat war es häufiger so, daß wenn man meinen Ideen folgte, auch zu irgendeinem erwünschten Ziel kam. Aber daß ich recht gut im Kritik üben bin, das macht mich auch unendlich schwach. Denn ich kann mich mitunter wirklich nicht gegen den Kopfkasper wehren, der in mir laufend alles kritisiert. Es schwächte mich mitunter auch im sozialen Kontakt und es verunmöglicht mir eine berufliche Tätigkeit als Angestellter. Ich bin kognitiv ein Alphamännchen durch und durch und das ist sowohl Schwäche als auch Stärke. Ich hab ein Hirn wie ein Elefant, aber wozu bitte so ein Gehirn in einem Menschenkörper in der heutigen Zeit innovativ gebrauchen?!

    Ich habe auch eine Stärkeschwäche im Mitgefühl. Als Kind sagte man über mich, ich sei sehr sensibel - man meinte wohl die Schwächestärke im Mitgefühl. Ich krieg alles mit, jede Regung eines Menschen vermittelt mir auch einen Gefühlseindruck gleich mit, und zwar ebenso stark wie einen optischen oder akkustischen Input. Klar ist das nützlich. In vielerlei beruflicher Situation war und ist es unendlich nützlich. Aber privat? Wer will mit einem Partner zusammen leben, vor dem man das Gefühl nicht verbergen kann, das man hat? Das läuft auf eine ekelhafte Symbiose hinaus, und selbst wenn es jemand wollte, ich selber wollte es nicht mehr.
    Ausserdem: wenn man Mitgefühl hat, dann versteht man ohne Unterlaß und Begrenzung, warum die Dinge sind, wie sie sind. Und man entdeckt: HM. Die wesentlichen Dinge kann ich nicht verändern, nur die kleinen Dinge kann ich ändern. Das ist frustrierend, gell, denn warum hat man denn das Mitgefühl, wenn nicht um zu erkennen und dann die Ursachen zu vernichten? Um "es" zu ertragen? Manchmal scheint mir's so.

    Ja. Das sind meine beiden Hauptstärkeschwächen. Die zeichnen mich sehr aus, die charakterisieren mich und bestimmen mein Verhalten am meisten. Die beiden Folgenden liegen nicht im Charakter, sondern sind biographisch erworben:

    Eine weitere Stärkeschwäche von mir ist Angstliebe. Ich liebe aus Angst. Wie eine Mutter es können muß, aber ich bin ein Mann und ledig. Ich liebe aus Sorge um den Menschen. Wie blöd! Aber es ist so. Es ist meine Eigenart, es ist aus meiner Biographie entstanden, daß es so ist. Der Vorteil: man fühlt sich bei mir einigermassen behütet, in einer Beziehung. Ich passe ja auch auf. Aber, Nachteil: wer braucht einen Aufpasser als erwachsener Mensch? Niemand. Kein Mann will eine Frau, die auf einen aufpaßt, nehme ich an. Und ich nehme an daß auch keine Frau einen Mann haben will, der auf einen aufpaßt. Nicht aus Sorge und Angst. Sondern man will einen bestärkenden Partner oder aber wenigstens ich will diese Abhängigkeitsbeziehungen einfach nicht mehr haben.

    Ja, eine weitere Stärkeschwäche liegt im Wort Trennung. Ich bin da rigoros, ich kenn da nix. Auf der einen Seite. Auf der anderen Seite trenne man sich bitte nicht von mir, damit komme ich nur wenig klar und ich bin das auch so nicht gewohnt. Vor allem: die Kindheitstraumata, Ihr wißt schon. Wer wollte auf sie verzichten. Ich wenigstens nicht, daher nehme ich es an: Ja, ich kann überhaupt nicht mit Trennung umgehen und ich bin vielleicht auch deswegen in Esoterik verstrickt, weil ich zwanghaft versuche mir einzureden, daß der Tod nicht das Ende ist.
    Hm. Aber gerade das: zu wissen, daß der Tod nicht das Ende ist, das ist auch eine Stärke. Also auch die Trennungsschwäche: sie ist eine Stärke gleichermassen.



    :banane:

    Somit habe ich dann wohl aufgezeigt, warum mir die Trennung von Stärken und Schwächen nicht sinnvoll erscheint und ich dazu rate, Beides stets als 2 Seiten der gleichen Medaille zu betrachten. Man kommt so weiter, was das Verständnis des eigenen Selbst betrifft.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. November 2014
  10. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.061
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    die schwäche immer stark sein zu müssen, um dem helfer- und mitleidssyndrom nicht in die offene klinge zu laufen.

    diese schwäche stärkt allerdings ungemein.:)
     
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