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Das Ziel

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Sugar_Nightrose, 9. Juni 2004.

  1. Sugar_Nightrose

    Sugar_Nightrose Mitglied

    Registriert seit:
    10. Dezember 2003
    Beiträge:
    302
    Ort:
    bei Kassel
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    Nehmen wir mal an, wir wissen jetzt zu 100%, dass wir wirklich wiedergeburen werden um weitere Erfahrungen zu sammeln, bis unsere Seele ausgereift ist, wir haben schon mal gelebt u.s.w Wir sind uns also sicher, dass es eine Seele gibt und ein Leben nach dem Tod. Es soll ja so sein, dass die ausgereifte Seele sich letztendlich mit dem Licht, von dem gesprochen wird, vereinigt (Gott). Aber woher kommen überhaupt die Seelen? Wie sollen sie entstanden sein? Was sind sie genau? Was hat das "Licht" für ein Ziel??? Was ist das Ziel von all dem überhaupt?
    Würde mich sehr interessieren was ihr darüber denkt! ;)
     
  2. Lars

    Lars Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    137
    Ort:
    in de Palz
    Ich kann dir zwar nicht viel über das Leben nach dem Tod sagen, doch das Ziel von allem ist zu Leben und Erfahrungen sammeln, somit glücklich werden!
     
  3. Hora

    Hora Mitglied

    Registriert seit:
    4. Juni 2004
    Beiträge:
    74
    Ort:
    Bayern
    Oder anders ausgedrückt : Der Weg ist das Ziel
     
  4. Sugar_Nightrose

    Sugar_Nightrose Mitglied

    Registriert seit:
    10. Dezember 2003
    Beiträge:
    302
    Ort:
    bei Kassel
    Ja, dass ist ja wieder auf das Leben hier bezogen, mit den Erfahrungen zu sammeln, glücklich zu sein u.s.w Aber was ist wenn wir alle unsere Erfahrungen gesammelt haben, nicht mehr wiedergeboren werden müssen, uns mit dem Licht vereinigen? Wie geht es dann weiter? Sind wir dann einfach glücklich und nichts weiter passiert mehr? Aus irgendeinem Grund muss das ja alles entstanden sein, "Gott", die Seelen...
     
  5. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis

    Die Annahme, das wir zurueckehren impliziert, dass wir von dort gekommen sind, wohin wie wieder zurueckkehren. Wir sind Teil eines grossen numinosen Schoepfungszykluses. Wir sind in die Abspaltung gefallen, in die Dunkelheit der Materie. Der Weg geht zurueck zum Licht, wie man so schoen sagt. Wir sind also Traeger. Wenn das Licht Symbol fuer Bewusstsein ist, so sind wir die Traeger dieses Bewusstseins, die durch Bewusstsein in die dunkle, unbewusste Schoepfung bringen, sie transformieren und somit zur Einheit von Licht und Dunkel beitragen. Irgendwie so halt. Es sprengt unsere poalre Wahrnehmungsfaehigkeit, dies wirklich zu erfassen. Ich sage immer: wir ahnen mehr, als wir wissen. Da ist etwas, was fuer den begrenzten Verstand irgendwie nicht wirklich fassbar ist.



    lg
    Chris
     
  6. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
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    Liebe Sugar_Nightrose.

    Bahá'u'lláh sagt, daß, genau wie das Leben im Mutterleibe uns auf das Leben vorbereitet, an dem wir jetzt teilhaben, ist dieses Leben dazu da, uns auf das ewige, das geistige Leben vorzubereiten.
    Im Mutterleibe erwerben wir die Organe, um hier körperlich zu "funktionieren", in diesem Leben erwerben wie die geistigen Eigenschaften, um im geistigen Leben wirken zu können.
    Genausowenig, wie wir von unserem jetzigen Leben in den Mutterleib zurückkönnen, können wir vom geistigen Leben in das jetzige Leben zurück, geschweige denn in den Mutterleib.
    Bahá'u'lláh erklärt auch, daß die Eindrücke, die bei manchen Menschen dazu geführt haben, zu glauben, sie würden stets wiedergeboren, daher rühren, daß die Eigenschaften wiederkehren. Die individuelle Seele indes kann nicht zurückkehren. Außerdem; warum sollten wir ein zweites Mal in den Mutterleib? Welchem Zweck würde es dienen, ein zweites Mal Arme und Beine, Augen und Ohren zu entwickeln? Welcher Grad weiterer Vervollkommnung würde dadurch erreicht?
    In diesem Leben erwerben wir demnach geistige Eigenschaften, wie Geduld, Erbarmen, Mitleid und Güte zu allen Wesen, Standhaftigkeit und so weiter. Diese Eigenschaften finden wir dann im nächsten Leben vor und sie werden dort weiter vervollkommnet, genauso wie wir im Mutterleib zwar Beine bekommen aber hier erst gehen lernen. Die wirkliche Bedeutung und Tragweite dieser geistigen Eigenschaften wird uns folglich erst im nächsten Leben bekannt.
    Die Seele, so lehrt Bahá'u'lláh weiter, entsteht im Moment der Empfängnis. Sie hat also einen Anfang und kein Ende, lebt wesensmäßig ewig.
    Im Moment, wo die Seele entsteht, bekommt sie ein Pfand von Gott, ich nenne dieses Pfand den Edelstein der Tugend. Dieser ist in den Menschen unterschiedlich. Er bestimmt das Leben, die Haupttugend des jeweiligen Menschen, und seine Aufgabe. Diese Edelsteine der Tugend haben eine ewige Vorgeschichte und werden "wiederverwendet". Dieses Pfand wird von Gott beim Verlassen des Körpers "eingefordert". Es beinhaltet ein überaus kostbares Erbe: Die gesamte Schöpfung zu erben ist das Geburtsrecht eines jeden Menschen; doch er muß dieses Recht wahrnehmen, und "geistig wiedergeboren werden", "erleuchtet werden", oder wie immer wir dies nennen mögen. Lebt der Mensch nur nach sinnlichen Genüssen, kann er unter Umständen dieses Geburtsrechtes der Erbschaft verlustig gehen.
    Der Sinn des Lebens ist also ein ganz einfacher:
    Der Sinn des Lebens ist es, Gott zu erkennen, und anzubeten. Das ist alles.
    "Ich bezeuge, o mein Gott, daß Du mich erschaffen hast, Dich zu erkennen und anzubeten" (Gebet von Bahá'u'lláh).
    In anderen Worten:
    "Der Anfang aller Dinge ist die Erkenntnis Gottes, und das Ziel aller Dinge die genaue Befolgung alles dessen, was der Herr verordnet hat".
    Aus diesem Grunde finden wir alles in so wunderbarer Ordnung vor; weil alles Erschaffene treu die Anordnungen Gottes wiederspiegelt und sich daran hält. Wir können uns auf den Stein verlassen, mit dem wir das Haus bauen. Er hält. Weil er dem Gebot Gottes, welches für das Mineralreich erlassen wurde, treu ist.
    Und genauso muß auf uns Menschenkinder Verlaß sein, damit wir "aufeinander bauen" können. Das Ziel ist unendlich:
    "Alle Menschen wurden erschaffen, eine ständig voranschreitende Kultur voranzutragen" (Bahá'u'lláh).
    Und das allerwichtigste Licht überhaupt, die Erleuchtung schlechthin, ist die allumfassende Liebe:
    "Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. Verkehrt miteinander in inniger Liebe und Eintracht, Freundschaft und Verbundenheit. So mächtig ist das Licht der Einheit, daß es die gesamte Erde erleuchten kann." (Bahá'u'lláh)

    Wohin führt das Licht? Ganz recht, Du sagst es selbst: zurück zu Gott. "Wahrlich, wir kommen von Gott und zu Ihm kehren wir zurück".

    "O Sohn des Seins!
    Deine Liebe zu Mir ist deine Glückseligkeit, und deine Vereinigung mit Mir ist dein Paradiesgarten: Komm ohne Zagen! So wurde es für dich bestimmmt in der überirdischen Welt und im himmlischen Königreich." (Bahá'u'lláh)

    Alles Liebe von Yojo
     
  7. mason5681

    mason5681 Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2003
    Beiträge:
    259
    Ort:
    Berlin
    Aber warum gibt es dann Missgeburten und totgeburten?!...welchen Sinn haben Sie?!
     
  8. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis
    Das kann verschieden Gruende haben.
    Vielleicht geht es um das Erlebnis fuer beide Seiten, Eltern und Kind. Eine Erfahrung, die beide Teile machen muessen, um etwas bestimmtes daraus zu lernen.


    lg
    Chris
     
  9. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
    Hallo Mason5681,

    zum einen können wir uns sicherlich der Ausführung von Seelenflügel anschließen, daß es daraus etwas zu lernen gibt.

    zum anderen erklärt Bahá'u'lláh die Sichtweise Gottes: Es kommt nicht darauf an, wieviel der eine oder der andere wo leistet, sondern daß jeder dasjenige Potential, was Gott ihm mit auf den Weg gegeben hat, voll ausschöpft.
    Wenn also ein kleines Kind, gar ein Embryo oder Fötus, in seiner Entwicklung Schaden nimmt, so daß er an diesem unserem jetzigen Leben hier nicht teilhaben kann oder nur sehr eingeschränkt, dann wird er von Gott an der Schwelle des geistigen Lebens (wenn die Seele den Körper verläßt und dieser zum Staube zurückkehrt), als jemand betrachtet, der sein Potential voll ausgeschöpft hat.
    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Feststellung von Jesus: "So ihr nicht werdet wie die kleinen Kinder, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen". Der Strahlenglanz im Kindlichen Herzen, Wiederspiegelung des Edelsteines der Tugend, verblaßt (leider) im Laufe der Zeit heutzutage, und der Erwachsene muß unter Einsatz all seiner Kräfte sein Herz wieder in der kindlich reinen Form zum leuchten und strahlen bringen. Und dennoch, man kann sich nichts strahlenderes vorstellen als das vollkommen unbefleckte Herz eines so kleinen Weschens, dessen Körper sich nie richtig entwickeln konnte. Diese Kompensation ist vollkommen, und aus diesen Kindern werden leuchtende Sterne am Himmel, glühend vor Dankbarkeit und Glück.
    Problematischer wäre es, wenn wir in diesem unserem Leben das geistige völlig außer Acht lassen würden.....

    Alles Liebe von Yojo
     
  10. Sugar_Nightrose

    Sugar_Nightrose Mitglied

    Registriert seit:
    10. Dezember 2003
    Beiträge:
    302
    Ort:
    bei Kassel
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    Vielen Dank schon mal für eure interessanten Antworten!!!:)
    Was ist aber, wenn wir nun das alles geklärt haben? Warum wir hier Leben! Was der Sinn und Zweck des Lebens hier ist! Warum wir wiedergeburen werden! Was wir mit unserem Geist erreichen sollen! Wenn wir wissen wohin wir nach dem Tod kommen! Wenn wir wissen das es dieses "Licht" gibt! Wir haben uns also mit dem ewigen Licht vereinigt. Wie geht es dann weiter? Das ist meine eigentliche Frage! Was tun wir dann? Sind wir dann einfach nur glücklich und schweben herum? Wie geht es dann weiter? Wie ist "Gott" eigentlich entstanden? Was ist sein bzw. unser Ziel, wenn wir uns dann glücklich vereinigt haben?
     
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