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Das Normale

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von DUCKFACE, 5. August 2012.

  1. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Hallo!

    Was ist normal? Handelt es sich bei der Normalität tatsächlich um die Summe aller Abnormitäten, wie es manche Menschen formulieren? Ist demnach letzten Endes alles normal, ausnahmslos jede Deviation? Oder existieren definierte Grenzen? Wo endet das Normale, wo beginnt die Anomalie oder die Störung?

    Normal ist, dass der menschliche Organismus Flüssigkeit in ausreichendem Umgang benötigt. Andernfalls dehydriert er, da er zu etwa 65% aus Wasser besteht. Normal ist, dass jeder menschliche Körper regelmäßig der essenziellen Lebensstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren etc.) bedarf, um seine physiologischen Funktionen ordnungsgemäß erfüllen zu können. Normal ist, dass der Darm für die Verdauungsaktivität und das Herz für die Aufrechterhaltung des Blutkreislaufs zuständig ist. Normalerweise sieht man mit den Augen und hört mit den Ohren. Gibt es gesunde Menschen, bei denen diese biologischen Normalitäten abgewandelt sind? Mir sind keine bekannt. Niemand riecht mit der Haut oder schmeckt mit den Augen.

    Wie sieht es nun auf der psychischen Ebene aus? Gilt hier Analoges? Gibt es auch im Bereich des Seelischen Normalitäten, die alle gesunden Menschen aufweisen? Existieren psychische Strukturen, Archetypen, Mechanismen, die sich bei allen Menschen wiederfinden? Braucht zum Beispiel nicht jede menschliche Psyche Liebe, Geborgenheit, Bestätigung, Wertschätzung, Beachtung, Zuwendung, Grenzen und Kommunikation, damit es ihr gut geht? Möchte sich nicht jede Seele entwickeln, sich selbst entfalten und Zufriedenheit empfinden? Geschieht nicht jeder Psyche ein Leid, wird sie mit Degradierungen, Demütigungen, Identitätszerstörungen, emotionalem und/oder sexuellem Missbrauch konfrontiert?

    Sind wir nun tatsächlich alle absolut individuell oder gibt es eventuell doch mehr Parallelen zwischen den menschlichen Seelen, als man manchmal in Erwägung zieht?

    Viele Grüße

    Bella
     
  2. retual

    retual Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2011
    Beiträge:
    2.440
    Ort:
    Allgäu
    Normal bedeutet für mich in einem harmonischen, ausgeglichenen Zustand zu sein - Normal ist sozusagen die Mitte - keine Extreme, keine Anspannung, kein Ehrgeiz - und wenn diese doch mal auftreten, dann wieder das Gegenteil - so kann man immer die Mitte finden, und in einem harmonischen Zustand sich bewegen -

    Harmonie ist essentiell für die Gesundheit -

    die Mitte auf der physischen Ebene bedeutet z.B. nicht zu viel zu Essen

    auf der psychischen - nicht zu viel zu wollen

    Wo ist aber das neutrale Zentrum in uns ?

    Wie können wir diesen Ideal-Zustand erreichen ?

    Dort wo der Mensch frei ist von phyischen und psychischen Belastungen ?

    Tja, das ist die Kunst des Lebens
     
  3. Freinoss

    Freinoss Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2012
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Walsrode, Niedersachsen
    Das Normale existiert nicht, es ist eine Illusion. Wir kennen die alten Fragen, die den verrückten Eselsverstand sofort reseten - Wieso schlägt dein Herz, wieso atmest du, wo kommt der Gedanke her und welche Farbe hat er? Ich kann alle vier präzise beantworten, aber eben nur in meiner Wahrnehmung, also in dem, was ich in meinem Bewusstsein für wahr halte. Steigen wir noch ein wenig tiefer ein, kommen wir auf zwei einfache Sätze, an denen ihr etwas kauen dürft. Stirb, bevor du stirbst ist die Aufgabe der Wahrnehmung des Normalen und Der Beobachter ist das Beobachtete - so entsteht unsere Realität. Die Lösungen sind einfach, der durchschnittliche Esoteriker sucht aber nach groß, bunt und schön, also der Lichtjäger und erlebt seine magische Phase. Hatte ich auch, war schön aber lösungsfrei. Alle meine Bücher beinhalten genau diese Themen allerdings ganz praktisch, in einfachen Worten und in reiner Lebenerfahrung.
    Viel Spaß bei diesem Miniausschnitt!
    Frank
     
  4. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Ja, es geht ums innere Zentrum und um die Zufriedenheit. Die Kunst des Lebens besteht darin, sich selber samt seinen psychischen Anlagen zu erkennen und diese im Leben aktiv zu realisieren. Resignation ist der seelische Tod, pures Gift. Was in der Tiefe der Psyche eines Menschen schlummert, verraten die nächtlichen Träume. Sie legen von der Ich-Zensur tabuisierte Wünsche offen, zeigen ins Unbewusste verdrängte Blockaden, Traumata und Konflikte auf. Sie weisen den persönlichen Weg der Individuation. Es erfordert zuweilen Mut und Kraft, sich mit der inneren Wahrheit seiner Seele zu konfrontieren. Nicht jeder wagt es. Die Abwehr des Unbewussten erfindet allzu oft ausweichende Rationalisierungen, Scheinerklärungen, die das gehemmte Verhalten rechtfertigen. Dabei kommt es auch vor, dass offenbar Gestörtes zur Normalität deklariert wird. Grenzen werden bis zur Beliebigkeit verschoben, nur damit man sich nicht verändern, entwickeln und unangenehme Emotionen aushalten muss. Alles ist auf einmal relativ. Eigentlich negative Verhaltensmuster, die nicht mit den eigentlichen seelischen Anlagen und Bestrebungen kongruieren, werden plötzlich glorifiziert, gleichzeitig wird die Handlungsnotwendigkeit negiert...
     
  5. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.138
    könnte es um die überwindung des 'brauchens' gehen?

    ja - das ist der 'positive' motor des antriebs....

    das ist der 'neagtive' teil des antriebs, den es geben wird, solange wir 'brauchen' -

    und bewerten.

    individuell und gleich zugleich -
    wertfrei.....

    bella - :winken2:
     
  6. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Nein, sondern um die Erfüllung der psychischen Grundbedürfnisse, die analog zu den biologischen Grundbedürfnissen existieren. Jene Bedürfnisse zu negieren, käme einer puren Selbstverleugnung gleich, die zudem noch destruktive Folgen hätte. Beispiel: Tabuisiere ich beispielsweise aus religiösen Gründen die sexuelle Triebhaftigkeit, können neurotische Fehlhaltungen resultieren - der Mensch wird psychisch krank, "abnorm".

    Wir sind sicherlich alle individuell, jedoch eben nicht in allen Aspekten.

    Bella
     
  7. samo

    samo Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Mai 2012
    Beiträge:
    639
    Klingt ois so unglaublich kalt, ohne jeglichen persönlichen Bezug.

    Brrrr... aber trotzdem,

    :weihna3
     
  8. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.138
    ah ja -

    herzerl - es gibt auch andere gründe die 'sexuelle triebhaftigkeit' triebhaft nicht mehr zu leben......

    und weißt was - mensch kann sogar gesunden daran.:rolleyes:
     
  9. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Es gibt keinen Menschen, der keinen Bezug zu diesem Thema hat, denn wir alle haben eine Psyche, die z. B. Ähnliches braucht, um zufrieden und ausgeglichen zu sein.
     
  10. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.138
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    hmmm - erkennst du dich selbst als zufrieden und ausgeglichen?
     

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