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blockaden (oder gefangen in eigenem körper, was soll ich tun?)

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Chimaira, 30. April 2006.

  1. Chimaira

    Chimaira Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2006
    Beiträge:
    28
    Ort:
    schweiz (winterthur)
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    guten abend...

    ich habe ein problem, das mir schon länger zu schaffen macht, doch erst seit etwa einem halben jahr bin ich langsam darauf aufmerksam geworden und jetzt ist es beinahe unerträglich für mich weil alles zusammenkommt... :(

    ...ich spreche sehr ungern darüber, aber wagte mal einen ersten oder zweiten schritt, meine probleme hier zu schildern.

    mein problem sind blockaden. irgendetwas blockiert, bzw. versperrt mir den weg zur freiheit, mit andern worten, ich kann nicht aus mir heraus und fühle mich gefangen in meinem körper, wie eine schnecke die sich nicht aus dem haus traut, und so nicht vorwärts kommt, komme ich so in meiner persönlichen entwicklung nicht weiter...

    ich kann nicht mehr tanzen, weil ich mich dann wie gelähmt fühle. oft kann ich auch nicht mehr sprechen (da ich eine sprech-blockade habe). wenn mich jemand anspricht geht es einigermassen okay aber wenn ich in einer gruppe menschen bin - auch wenn ich die leute kenne, hindert mich etwas in mir, dass ich etwas nicht aussprechen kann, auch wenn es mir auf der zunge liegt und ich eigendlich nur noch den mund aufmachen müsste. ich habe auch mühe mit dem lachen, also so herzhaft herauslachen habe ich, glaube ich, verlernt. das gleiche mit dem schreien. nicht dass etwas mit meinen stimmbänder nicht in ordnung ist, sondern etwas anderes mit mir nicht ganz stimmt. dazu kommen viele andere blockaden, ich kann zb mit meinem freund, den ich sehr liebe und der mit mir überalles geduldig ist, kein sex haben, weil es mir verdammt weh tut. musste auch schon in das kissen beissen vor schmerz, auch wenn ich mich nicht verkrampfte. aber diese blockade ist nicht mehr so schlimm wie auch schon. dazu kommt noch alltägliches zeugs hin, wo ich nicht aus mir heraus kann...

    oder kann es sein dass ich autist bin? hmm... manche von euch haben sicher auch schon was von indigo kindern gehört, kann es auch mit dem einen zusammenhang haben? ich denke auch, dass ich mich nicht akzeptiere, könnte einen wesentlichen beitrag dazufügen, oder auch er ursprung des problems sein. ich habe auch eine wirklich extrem (!) kritische einstellung gegenüber der heutigen gesellschaft, dem "idealbild" der frau und pornographie.

    eine weitere blockade ist - es kommen alle blockaden zusammen und bilden ein gefängnis - dass mein kopf und verstand mich nicht auf das herz hören lässt. ich fühle dies in letzter zeit auch mit einem stechen an der stelle wo sich das herz befindet...
    was soll ich tun?...

    danke fürs durchlesen...
    alles liebe und kraft, chimaira
     
  2. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
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    6.014
    Ort:
    im Wald
    Da würde ich mich mal dafür interessieren, wie du aufgewachsen bist und wie wohl du dich in deinem Elternhaus gefühlt hast (oder noch fühlst. Mit 18 ist man ja oft noch im Elternhaus.)

    Blockaden kommen nicht von nichts, sondern sie werden geschaffen.

    Hat man dir den Mund verboten? Andere bevorzugt? Bist du vielleicht streng religiös erzogen? Durftest du dich entfalten und wurdest in deiner Kreativität und der Entwicklung deiner Persönlichkeit unterstützt oder musstest du einfach nur funktionieren? Durftest du überhaupt dich selbst sein oder hast du einfach die Rolle der guten Tochter auszufüllen?
    etc. etc. etc.

    Wie gesagt: von nichts kommt nichts.

    Grüsse
    Elli :)
     
  3. Chimaira

    Chimaira Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2006
    Beiträge:
    28
    Ort:
    schweiz (winterthur)
    liebe elli

    vielen dank für deinen eintrag. deiner meinung bin ich auch, alles hat einen grund. und den würde ich gerne finden um das problem an den wurzeln anzupacken...

    ich wohne seit etwa einem halben jahr bei meinem freund. ich war schon immer sehr freiheitsliebend und kam öfters nicht nach hause sondern blieb über nacht irgendwo auf der strasse. ich wollte nicht nach hause, weil ich es nicht wirklich gut mit den eltern hatte. vorallem mit meinem vater, mit dem stritt ich rund um die uhr (wenn ich mal zuhause war) und aus einer kleiner diskussion wurde einen riesenstreit. aber jetzt durch den abstand seit ich nicht mehr zuhause wohne klappts ziemlich gut. ich gehe einmal pro woche im durchschnitt nach hause. habe auch eine liebe schwester und seit ich nicht mehr zuhause bin, muss sie den platz des sündenbocks in der familie übernehmen (hab ich das gefühl). sie ist 4 jahre jünger wie ich. meine mutter macht sich sehr schnell sorgen um mich und hat das gefühl ich sei ein drogenabsturz. sie bildet sich auch ein ich wolle meine schwester da reinziehen (ich nehme keine chemischen drogen sondern rauche nur grüne kräutchen^^ meine energie die nicht raus kann muss ich irgendwie ja zum verschwinden bringen und einen anderen weg fand ich bisher nicht wirklich.) doch ich bin ehrlich zu meinen eltern und sagte ihnen bescheid. religiös erzogen bin ich nicht und ich setzte von anfang an meine meinung durch, zog mich so an wie ich will und das war einst eher (gesellschafts-) provokativ (da war ich etwa 15).

    einen weg zum aus mir herauskommen gehe ich bereits. ich besuche eine gestaltungsschule, ich bin viel kreativ tätig. am liebsten male ich. ich malte früher auch viel, da hatte ich noch keine blockaden (oder es war mir noch nicht bewusst). ein bild ist für mich wie eine katharsis, ich fühle mich nach dem malen immer so zufrieden und während dem malen noch besser, nämlich frei... musik höre ich auch sehr gern und spiele e-gitarre. in eine band wagte ich mich noch nicht (auch wenn ich durch vitamin B viele möglichkeiten gehabt hätte, ich habe sie nicht erkannt, ich hab die chancen nicht gepackt sondern schob es hinaus (was bei mir leider viel vorkommt da ich an entscheidungs-phobie leide^^) weil ich angst hatte da nicht aus mir heraus zu kommen können und das gefühls des gefangen seins mich wieder hinunterzieht...
     
  4. Hippie

    Hippie Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2006
    Beiträge:
    34
    Ort:
    Wien
    Hallo!
    Ich kann das einigermaßen nachvollziehen, wenn auch dieses nicht-ausmirherauskönnen- nicht ganz so extrem war wie bei dir! Bei mir half eine Lebensumstellung! Es hing auch mit meiner Beziehung zusammen, ich glaubte meinen Freun noch genausozulieben wie früher, aber dem war nicht mehr so, und irgendwann hab ich das eingesehn (mit dem sex wars bei mir genauso wie du s beschrieben hast). Was die Kräuter die du rauchst angeht! Versuch sie zu unterlassen. Ich hab nie und nix geraucht odersonst was zumirgenommen, nur Kaffee in massen:)

    Was Sprechblockaden usw. angeht, da würde ich dir raten zu einem Psychologen zu gehn, vielleicht kannst du dich dem/der eher öffnen. Bz. hab ich gehört dass Huna sehr gut sein soll, mein kleiner Bruder geht jetz zu so einer "Huna.Therapie" und sie scheint ihm sehr zu helfen....

    Frische Luft und sonne sind sehr energetisierend! UInd grüner Tee...

    Viel Kraft und Lebensfreude für dich...
     
  5. Katarina

    Katarina Guest

    Liebe Chimaira,

    Wir alle haben Blockaden und das ist gut so, - auch wenn es sich nicht gut anfühlt. Unsere Blockaden sind unsere eigene Wahl, die wir aus Gründen getroffen haben, die uns meist nicht bewußt sind. Aber ohne unsere Blockaden könnten wir uns nicht erfahren. Wir wären einfach nur, wir würden existieren in der grenzenlosen Leichtigkeit des Seins und hätten keine Vorstellung davon, wie sich z.B. Freiheit anfühlt. Die Erfahrung der Freiheit kann man nur machen, wenn man weiß, wie sich Unfreiheit anfühlt. Und so brauchen wir unsere Blockaden und hegen und pflegen sie.
    Speziell das Gefühl, in meinem eigenen Körper eingesperrt zu sein, kenne ich sehr sehr gut. Freiheit ist auch mein großes Thema. Und ich bin immer wieder wie ein kleines Böckchen gegen diese Wand angerannt so nach dem Motto "weg mit dieser blöden Blockade". Dabei habe ich viele interessante Erfahrungen gemacht, die sich aber nicht gut anfühlten. Ins Rollen gekommen ist die Sache aber erst seit ich meine Blockaden nicht mehr los werden möchte.

    Es gibt so viele Wege, mich sich selbst umzugehen und Du wirst den Dir gemäßen Weg schon finden. Ich bin heute der Überzeugung, dass es bei unserem Entwicklungsweg im Kern überhaupt nicht um Veränderung geht, sondern ausschließlich um Bewußtheit. Ein praktischer Tip: gibt Deinen jeweiligen Blockaden Namen und unterhalte dich mit ihnen. Versuche nicht, sie loszuwerden, sondern sie kennenzulernen. Wenn Du aufmerksam hinspürst und mit ihnen sprichst, verschwinden sie von selber.

    Liebe Grüße

    Katarina :)
     
  6. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

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    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
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    im Wald
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    Eine glänzende Idee :)
     
  7. Chimaira

    Chimaira Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2006
    Beiträge:
    28
    Ort:
    schweiz (winterthur)
    danke für eure antworten :)
    ich werde es mal versuchen. einen freund von mir sagte mir einst, als ich eine blockade hatte: "es gibt gar keine blockaden..." dieser satz ist, in der letzten zeit, daran, sich in mein hirn zu brennen...
    aber die idee mit den namen ist interessant, ich werde es mal versuchen.
    vielen dank :)
    alles liebe und euch auch viel kraft
    chimaira
     
  8. M.Love

    M.Love Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    45
    Hallo liebe Chimaira,

    Das kommt mir alles sehr bekannt vor...

    Ich hatte die gleichen Probleme. Ich habe mich in einer Gruppe von Leuten immer zurückgezogen, nichts gesagt - bis dann irgendwann die sehr hilfreichen Sprüche kamen wie "Nun sag doch auch mal was", oder "Warum redest du denn nichts", "Hälst du dich für was besseres?" usw... In der Disko saß ich irgendwo verklemmt in der Ecke während die anderen am tanzen waren. Hängt zum Teil auch mit meinen Eltern zusammen, besonders meiner Mutter, die ein mörderisches Talent hat, immer nur das negative zu sehen und darauf rumzureiten. Lob und wirkliche Anerkennung habe ich selten erlebt. Sowas zieht, über Jahre hinweg, das Selbstbewußtsein enorm in den Keller.

    Mein Rat wäre, fange an, zu meditieren. Durch Meditation wirst du "deiner Selbst_bewußt", löst Blockaden auf dem Weg zum wahren Selbst. Ich bin, seitdem ich das mache (ca. 1/2 Jahr) - weitaus offener, toleranter, liebevoller, selbstbewußter, gelassener. Einige, die mich etwas länger nicht gesehen haben, sagten "Was ist denn mit dir passiert?". Ich kann wie jeder "normale" Mensch Smalltalk führen, klopf jetzt in der Gruppe auch mal Sprüche und durch die tausend Mal bessere Ausstrahlung klappt es auch endlich mit den Mädels. Mein Freundeskreis hat sich enorm geweitet.

    Ein Versuch ist es wert - Meditation kostet dich keinen Cent, nur 1 bis 2 mal 20 Min. pro Tag! Lese dich vorher ein bisschen in die Philosophie dahinter ein (wichtig!) und dann geh ganz ohne Erwartungen ran und mache es mal ein paar Monate. Bin mir sicher, es wird dir helfen. Wenn du Buchtips brauchst, schreib mich einfach an.

    Hast du eigentlich einen Menschen, dem du alles anvertrauen könntest?
     
  9. Chimaira

    Chimaira Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2006
    Beiträge:
    28
    Ort:
    schweiz (winterthur)
    hallo m. love

    danke für deinen eintrag, hat mich sehr gefreut :) und ich freue mich auch für dich, dass du es geschafft hast, denn es ist wirklich nicht schön im eigenen körper gefangen zu sein. wenn ich eine blockade habe, nehme ich mich selber zu fest wahr. zum beispiel, wenn ich versuche etwas während einer "blockadentrance" zu sagen, höre ich MICH selber irgendwie von aussen, was mich sehr verwirrt während dem sprechen, so dass ich den satz wieder abbreche und verstumme. oft überlege ich sätze schon im voraus, wenn ich etwas mitzuteilen habe. wenn man sich frei fühlt, nimmt man sich selber nicht wahr, ich meine das in dem sinne, dass man auch selber nicht (während dem sprechen) noch über SICH nachdenkt und von aussen hört. hört sich vielleicht ein bisschen verwirrend an, sorry... also nochmals: während einer blockade spricht mein kopf und nicht mein herz. schon besser :)

    meditiert habe ich schon einige male (noch nicht wirklich sehr viel) aber ich empfinde es sehr entspannend und "reinigend". meine kalte, angestaute energie hat sich dadurch abgebaut. selber fand ich mich dadurch nicht wirklich, auch wenn das wort "meditation" übersetzt selbstfindung heisst. ich möchte jetzt auch beginnen mit selbsthypnose, das könne mir anscheinend auch helfen...

    aber wer weiss, ob ich das jetzt noch brauche. seit den letzten zwei tagen fühle ich mich richtig wohl (hatte auch nicht so kalt wie sonst). ich hatte bis jetzt keine blockaden und fühlte mich frei und nicht mehr so eingesperrt und gefangen. ich hatte auch keine gedanken während dem sprechen, die mir ins wort vielen (wortwörtlich gesehen). aber vielleicht bilde ich mir eine besserung nur ein. als ich heute in den spiegel schaute, fand ich mich gar nicht mehr so hässlich und bekam komplimente, dass ich hübsch bin, was mein selbstwertgefühl auch sehr aufbaute. meiner meinung nach verliert man an selbstbewusstsein, wenn einem was weggenommen wird. (selbstbewusstsein => "selbst" = ich... also wird einem bei jedem rückschlag ein stück des eigenen ich's weggenommen, was irgendwann zum tod des egos führen kann, man wird gefangen im körper und kommt nicht mehr frei => das "ich" wird gefangen und der "kopf" spricht...)

    ja, zum glück kenne ich sehr liebe menschen, denen ich alles anvertrauen und über alles sprechen kann und die mich auch verstehen. war das bei dir auch so?

    liebe grüsse
    chimaira
     
  10. Willow

    Willow Aktives Mitglied

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    Es gibt ein nettes Buch ....nennt sich:

    Die inneren Fesseln sprengen - von Phyllis Krystal

    Vielleicht hilft das weiter.


    Willow
     
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