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berührungsängste?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von mitternacht, 13. August 2012.

  1. mitternacht

    mitternacht Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2011
    Beiträge:
    118
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    hallo ihr lieben

    ich bin mir nicht sicher ob ich hier wirklich hilfe finde aber vielleicht einen austausch....

    ich hab ein ziemliches problem wenn es um Körperkontakt/Berührung geht,... mir ist es sehr unangenehm wenn mich leute anfassen die ich nicht kenne oder bei denen ich nicht angefasst werden will.... dass ist schon länger so.... und es hat sich daraus leider ein muster entwickelt das ich aufgehört habe andere menschen zu berühren wenn ich nicht zu 100% sicher bin das die das auch wollen, sogar bei menschen die ich gern berühren würde bzw wo mich gern berühren würden kann ich das oft nicht zulassen, ich rede jetzt von so alltäglichen sachen wie umarumgen, mal jemanden am arm anfassen oder so dinge einfach die normal einfach passieren....

    mir ist das heute erst wieder bewusst geworden wie sehr ich es verlernt habe oder vielleicht auch nie gelernt habe mit berührungen umzugehn automatisch zu wissen wann man sein gegenüber nur z.b. umarmen soll von sich aus und wann nicht... oder einfach nur mal die hand eines anderen zu nehmen wenns nötig ist oder wie auch immer....

    das ganze hat schon auch emotionale aspekte ich bin sehr zurückhaltend, schüchtern, oft abweisend ohne es zu wollen, tu mich im umgang mit menschen eher hart, und hab oft das gefühl mir fehlt es an sozialer kompetenz (sorry für das großkotzige wort mir fällt nur leider kein treffenderer ausdruck ein) viele die mich nicht kennen halten mich für extrem gelassen, dabei ist das nur fasade, und auch für arogant, oder was weiß ich was noch alles, ich bin aber dahinter hoch sensible und will mich auch nur schützen vor allem deshalb weil ich eben sehr oft nicht weiß wie mit meinen mitmenschen umgehn, oder mir eben die übung fehlt wenn man so will....

    kann man sowas eigentlich als erwachsener noch lernen also einfach sich im zwischenmenschlichen sozialen umgang leichter zu tun?

    ich sollte vielleicht auch erwähnen das mir das natürlich auch Probleme bereitet wenn es darum geht z.b. seinem potenziellen partner näher zu kommen, da ich auch hier oft meine mein gegenüber würde es vielleicht nicht mögen wenn ich ihn anfasse oder es automatisch gar nicht erst mache und später dann bemerke das er das aber vielleicht sogar erwartet hat....

    im normalen alltag macht mir das also noch kaum probleme aber wenn es dann um eben freundschaftliche, familiäre und auch liebestechnische nähe geht ... wobei ich sagen muss wenn ich dann mal weiß das der andere sich gern anfassen lässt und das passt dann gehts noch halbwegs... kommt natürlich auf die person und alles an.........

    vielleicht gehts ja noch wem von euch so und es mag wer berichten oder hat sogar vorschläge was man da machen könnte...........

    lg
     
  2. andr

    andr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.284
    Hmmmmmmmmmmmmm,
    vielleicht bist Du ganz normal? Und Deine eigene Weisheit gibt Dir gute Signale? Sicher, im Vergleich zu Sofortberührern scheinst Du ne alte prüde Schachtel zu sein, ok. Aber wer weiß schon, ob Du am Ende nicht die Nase vorne hast, weil Du Dich nur von denen berühren läßt wo Du es wirklich willst und als wirklich angegnehm empfindest.

    Ich selbst mag viele Menschen nicht berühren, körperlich. Und ich mag mir auch Zeit lassen in einer Beziehung wieviel Berührung ich wann will, dabei bin ich in Wirklicheit ein Kuschelmonster, aber nur einmal die Woche! D.h. an 6 Tagen und 20 Stunden: lass mich.

    Also: was ist normal?
    Ich behaupte: Du bist normal. 100%. Und die anderen auch. Aber es gibt verschiedene Wege!!!!!!!!! Jederjede hat einen eigenen Weg.
    Nochmal: Du bist bereits normal. Du musst nichts tun.

    Entspanne Dich. Lerne zu sagen, dass du keine Berührung möchtest. Punkt. Und wenn Du Berührung möchtest, lerne zu sagen: z.B. Umarme mich. Und wenn Du Angst hast, sage: Ich habe zwar Angst vor Berührung, aber jetzt möchte ich Dich berühren.

    Also: relax.
    Du bist schon normal.
    Es gibt Menschen, die mit Dir, so wie Du bist, können, umgehen können.

    Andreas
     
  3. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.158
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
    Liebe mitternacht:)

    1. Zuerst, du kommst sehr sympathisch rüber, berührungen hin oder her!
    Mir gehts mit fremden berührungen wie dir, obwohl ich gerne berühre oder berührt werde: Ich bin da zurückhaltend, weil ich keinem zu nahe treten will und wirklich auch nicht jeder berührungen mag. Ich finde also keinswegs, dass du hier ein "problem" hast. Meist stelle ich dann aber relativ schnell fest, ob jemand berührungen mag, allerdings (auch) nicht immer, womit wir bei...

    2. wären:
    Absolute sicherheit, worum auch immer es geht, gibt es nicht, sie ist eine illusion, vergiss sie, die anderen haben sie übrigens auch nicht.:) Das entspannt, denn das ist der schlüssel zum schloss.
    Was sagt dir dein gefühl, seine/ihre körperhaltung, blicke, was ergibt sich aus gesprächen usw. Du kannst einen menschen lesen, wenn der druck in dir nachlässt und du dieses manko, als welches du deine berührungsscheu siehst, als arbeitsfläche ansiehst, nicht als problem. Den ersten schritt hast du getan, du siehst hin.

    Verstehst du, was ich sagen will? Zu den weiteren punkten ev. später.

    Ein herzlicher gruss
    Mipa
     
  4. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.158
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
    Mit hilfe dieses "schlüssels" (problem nicht als solches wahrnehmen), wirst du erkennen, dass da gar kein schloss ist,
    dass man aufsperren müsste.

    Das ist der weg.:)
     
  5. tcmnerd

    tcmnerd Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2012
    Beiträge:
    163
    Ort:
    Deutschland
    Willkommen im Club! Das Leben mit Autismus/Asperger Syndrom ist schon was feines. ;)

    Klar kann man das lernen und tut es auch während des Lebens ständig! Je mehr man mit Menschen umgeht, um so größer wird der Erfahrungsschatz. Das Problem ist nur, das man es nie intuitiv, sondern immer nur über den Verstand können wird. Das kostet bei uns Kraft, die andere Menschen nicht aufwenden müssen, die können es einfach so. Deshalb sollte man es da auch nicht so sehr übertreiben und mal öfter die viel gepriesene Toleranz einfordern. Das Leben Leben besteht auch noch aus wichtigen Sachen als nur ständigem Pflegen von Sozialkontakten.

    Mein Vorschlag: Gehe nach deinen Empfindungen, denn nach meinen Beobachtungen wissen viele Menschen nicht wirklich, was sie im Innersten wollen und zeigen dann das angelernte, sozial akzeptierte, gesellschaftskonforme Verhalten, ja ist komisch, aber irgendwie kommen die mit Selbstverrat besser klar.
     
  6. Possibilities

    Possibilities Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2010
    Beiträge:
    7.293
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    Hallo,

    es muss sich nicht gleich um eine Entwicklungsstörung innerhalb des Autismusspektrums handeln, wenn man nicht jedermann umarmen mag!
    Eine Umarmung ist eine Geste, die ein gewisses Vertrauen und Sympathie bedingt - warum also sollte man jede/n umarmen müssen??
     
    McCoy gefällt das.
  7. PPMc

    PPMc Sehr aktives Mitglied

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    2.329
    Ort:
    Terra
    Huch?? Ich dachte, Berühren gilt grundsätzlich als Belästigung und ist ein absolutes no-go.
    Erst recht bei Leuten die man nichtmal kennt.
     
  8. PPMc

    PPMc Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2011
    Beiträge:
    2.329
    Ort:
    Terra
    Gehts noch????
     
  9. tcmnerd

    tcmnerd Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2012
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    163
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    Deutschland
    Stimmt prinzipiell natürlich, aber man achte mal auf die Begleitfakten des Textes! Das ist eben der Unterschied: Nichtautisten achten vor allem auf den nötigen Anstand, als Autist, will man dem Menschen helfen und das Problem lösen, bzw. wenigstens über das Problem informieren. Was nützt es einem, wenn man zusieht, wie jemand weiter mit seinen Problemen kämpft, weil man ihm aus Anstand nicht über die Realität informietren will? Bei mir haben es die netten Mitmenschen eben genau deswegen auch nicht getan, aber aus meiner sicht ist es besser, man kennt möglichst früh die Problemursache, das hilft dem Menschen mehr als der "nötige Anstand".
     
  10. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
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    3.158
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
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    Wie kannst du dir alleine aufgrund eines textes einer "problemursache" sicher sein?
    Ich weiss, dass man die eigene geschichte immer mitträgt, aber ist es sinnvoll, sie hier - zu so einem frühen zeitpunkt - mit einzubringen? Zumindest sollte einem klar sein, dass eine angenommene "(fern)diagnose" er- und auch abschreckt - ist es das, was wir der threaderstellerin gegenüber wollen?
     

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