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Auf der einen Seite Krieg auf der anderen Terror?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Ilvi, 8. September 2008.

  1. Ilvi

    Ilvi Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2008
    Beiträge:
    67
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    Wenn zum Beispiel Amerika gegen ein Land im nahen Osten in den Krieg zieht und dort sämtliche Dinge zerbomt heißt dies Krieg. Kommt jetzt jemand aus diesem Land und schlägt in irgend einer Art und Weise (z.b. 11. Sept.)
    zurück so nennt man dies Terror. Das selbe sehen wir in Russland, England und natürlich in anderen gehobenen Gegenden.

    Kann mir mal bitte jemand erklären warum das so ist!
    Ich denk über dieses schon lange nach, komm aber auf keinen Nenner.

    Auch verstehe ich nicht warum einige Länder Atomboben besitzen dürfen und andere nicht?
    Ich mein es gibt diese Dinger und man wird sie früher oder später auch zum Einsatz bringen. Der Mensch hat doch noch nichts erfunden ohne es anzuwenden. Und wenn diese Dingens angewendet werden, ists doch denk ich egal aus welcher Richtung die kommen.
    Das man allerdings annehmen könnte, dass wenn das eine oder andere Land keine Atombombe besitzt, diese nicht zum Einsatz kommen werden ist zwar ein schöner Gedanke jedoch ein wenig naiv....oder?

    Ich will mit der zweiten Frage um Himmelswillen nicht sagen das ich diese Boben als toll oder so betrachte. Nein, nein ich fürchte sie genauso wie jeder andere auch. Nur versteh ich eben nicht warum man nicht Weltweit ein Verbot solcher Waffen fordert.
    Oder ist das eh der Fall?


    Ich hoff halt irgendwer hier versteht was ich mit meiner Fragerei meine:)
     
  2. Karv

    Karv Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2008
    Beiträge:
    785
    Ort:
    Wien
    Macht
     
  3. Ilvi

    Ilvi Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2008
    Beiträge:
    67
    Ja aber wenn es nur an Macht liegt, warum meinen auch die Leute die nicht wirklich Macht besitzen (also das Volk) das es sich bei diversen Anschlägen um Terror handelt.
    Denke mal wenn das Volk meint das auf beiden Seiten Krieg ist, hat doch die Regierung des jeweiligen Landes keine Macht sich das so hin zu biegen.
    Oder denkst du sie würden dies trotzdem so aus legen?
     
  4. Karv

    Karv Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2008
    Beiträge:
    785
    Ort:
    Wien
    Macht... ^^

    Wer Geld hat, hat Macht... Wer die Volksmeinung hat, hat Macht... Was denkst du haben Banken, was haben Zeitungen? Was haben religiöse Gruppen, illegale Gruppen, Politiker, sonstige Gruppen, auch diverse Einzelpersonen? Der Glaube an das Geld, an eine Person, an eine Religion - Glaube ist eine Art Vertrauen - und dieses kann man missbrauchen und gelangt so zu "Macht"...

    Das Problem an Macht ist, dass es auch Neider gibt... sie wollen das Vertrauen in den Anderen, auch wenn es gerechtfertigt wäre, untergraben, oder haben genug eigene Macht, um die Macht des Anderen zu stürzen... Lässt jemand mitten in Wien in der Nacht einen Feuerwerkskörper platzen und die Zeitung schreibt am nächsten Tag von einem Selbstmordattentat - oder ein Zug entgleist, da die Schienen nicht ordentlich gewartet wurden, und die Zeitung (oder irgendjemand, egal wer) schreibt/redet von einem Anschlag - wieviele würden es glauben, wieviele hinterfragen?
     
  5. Crowley

    Crowley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2005
    Beiträge:
    4.106
    Ort:
    Abyss
    Da hast du dir die Antwort doch schon selbst gegeben.
    Krieg ist ein bewaffneter Konflikt zwischen zwei (oder auch mehreren) Ländern.
    Wenn jemand, also keine legitime Armee des angegriffenen Landes, willkürlich Zivilpersonen im angreifenden Land tötet ist dies ein Terroranschlag.

    So einfach kann das sein. ;)
     
  6. Ilvi

    Ilvi Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2008
    Beiträge:
    67
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    @Crowley

    Ja aber man sollte auch bedenken wenn so Länder wie zum Beispiel der Irak mit einer Armee nach Amerika ziehen würde, wäre das der ausbruch des 3 Weltkrieges.
    Also denke ich zumindest!

    Stell dir mal vor du liest das ein Land im nahen Osten Amerika angreift.
    Wenn ich mich an den besagten 11.Sept. zurück erinnere, fällt mir auf das es mir im ersen Moment den magen verdreht hat.
    Denke mal so wird es mehr Leuten auf dieser Welt gegangen sein.

    Ich kann mir auch gut und gerne Vorstellen das dies so manchen Staatsherren bewusst ist.
    Vielleicht aber lieg ich ja falsch und die betreiben tatsächlich nur Terror.
    Deshalb ja auch meine Fragen.

    Irgendwann allerdings habe ich gehört das Krieg die Hölle ist. Und echter Krieg hat doch nicht wirklich was mit Regeln am Hut. So ists doch egal ob ein Millitär oder ein paar übermütige leute in den krieg ziehen.
    Oder?
     
  7. Crowley

    Crowley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2005
    Beiträge:
    4.106
    Ort:
    Abyss
    Eher nicht.
    Wenn Onkel Saddam die Möglichkeit gehabt hätte, hätte er auch zurückgeschlagen und sein Land nicht bombardieren und sich selbst hinrichten lassen - dass das im Endeffekt so kommen musste war ihm ganz sicher klar.

    Wie heisst es doch: In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt.

    Aber zwischen Militär und ein "paar übermütigen Leuten" ist doch noch ein grosser Unterschied - mal davon abgesehen dass man bei Anschlägen gegen Zivilisten kaum verharmlosend von "Übermut" reden kann.
     
  8. Ilvi

    Ilvi Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2008
    Beiträge:
    67
    @Crowley

    Du hast recht Übermut war tatsächlich ein verharmlosendes Wort.
    Jedoch sollte betont werden das auch wenn ein Militär im Kriegfall einschreitet Zivilisten sterben und teils sogar schlimmere Sachen als den Tod erleben.

    Und dies ist aber auch nicht richtig.
    Ich kann mir schon gut und gerne Vorstellen wenn jemand in mein Land kommt und Krieg führt, das ich diesen auch nicht gerade einen Schlecker schenke.
    Und wenn ich nicht weiß wie ich mich währen soll, weil neben mir meine Familie und meine Freunde sterben. Und auch mein Staatchef nicht fähig ist sich ausreichend um Frieden zu kümmern. das auch ich sehr einfallsreich wäre.

    Ich erinnere mich noch als Amerika das erste mal den Irak Bombardiert hat.
    Man konnte sich um Mitternacht das Spektakel im Fernsehen ansehen.
    So viel wie dort los war glaube ich nicht das Zivilisten sehr verschont wurden.

    Denkst du das wenn sich die Terroristen nicht gezeigt hätten, irgendwem interessiert hätte, was dort unten wirklich los ist?
    Also nicht der Schaulustigkeit wegen sondern eben wirklich interessiert.

    Ich will um Himmels willen keine Terroristen schützen, mir ist sehr wohl bewusst das das Töten von Menschen mit nichts zu Entschuldigen ist.
    Ich will lediglich wissen warum *dort Krieg und dort Terror*
    Und vor allem will ich sämtliche aufkommende Fragen dies bezüglich so weit als möglich beantwortet haben.
     
  9. eva07

    eva07 Neues Mitglied

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    WIEN
    Mord ist Mord, egal ob von Kriegsherren oder von Terroristen.

    Wohl aber ist doch ein Unterschied. Die Kriegsherren haben die Macht, ein Heer zu unterhalten, während die Terroristen, denen die Kriegsherren, d.h. die Mächtigen im Land, etwas angetan haben, zur Durchsetzung ihrer Interessen, kein Heer, bzw. nur ihr eigenes Leben zur Verteidigung ihrer Interessen zur Verfügung haben.

    Demnach wird mE Krieg von den Mächtigen, denen eine Soltadeska zur Verfügung steht, geführt, während die Ohnmächtigen, die auf kein Kriegsheer zurückgreifen können, als Terroristen bezeichnet werden.

    Terroristen stellen sich wegen von ihnen aus gesehenen Ungerechtigkeiten dem Volk gegenüber gegen die Staatsmacht.

    Somit wird die Staatsmacht reingewaschen und den Terroristen der schwarze Peter zugeschoben.

    Somit hält man das weniger gebildete Volk in dem Glauben, dass die Staatsmacht auf der guten und die Terroristen auf der schlechten Seite stehen. Der Terrorist wird als der aufmüpfige und unmoralische Verbrecher hingestellt.

    So ist es in der Regel, doch gibt es bestimmt auch Ausnahmen, die ich nicht kenne. Doch jeder kann ja seine Meinung hier deponieren und wir sind dann aufgefordert, diese auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

    eva07
     
  10. Bulldackel

    Bulldackel Aktives Mitglied

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    Der Terrorist, jedenfalls der zur Zeit omnipräsente und meist religiös fanatisierte wird nicht einfach so hingestellt. Er ist unmoralisch. Er kämpft gegen Gleichberechtigung, gegen Menschenrechte, gegen Demokratie, gegen religiöse Toleranz, gegen Freiheit, gegen technischen Fortschritt, gegen wissenschaftliche Erkenntnis. Und er kämpft für die Entrechtung der Frauen, für die Entrechtung der Homosexuellen, für mittelalterliche Intoleranz, für eine antihumanistische, antidemokratische, fundamentalistische Tyrannis, für seine eigenen Machtgelüste, für die Benachteiligung religiöser, politischer, weltanschaulicher Minderheiten.
     
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