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Der Einsame Krieger

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Skippy, 24. März 2008.

  1. Skippy

    Skippy Mitglied

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
    68
    Ort:
    Göppingen, nähe Stuttgart
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    Hallo liebes Forum,

    bitte entschuldigt, falls in diesem etwas längerem Text von mir Rechtschreibfehler drin sind, ich habe ihn eben so ausm Gefühl heraus geschrieben und kein Word auf dem PC für ne Prüfung, aber es sollte dennoch lesbar sein.
    Würde mich sehr sehr freuen wenn den langen text dennoch jemand liest und mir sagt wie er ihn findet.




    Ich bin ein einsamer Krieger.
    Hier in dieser Existenz beschreite ich nun einen weiteren Weg unter vielen
    der dennoch so Eigenartig ist, wie jeder andere es war, weshalb ich meine
    ganze Kraft in diesen Weg stecke, denn etwas anderes gibt es für mich noch nicht,
    sonst wäre ich dort...

    Ich schritt durch die Welt, und entwickelte mich weiter.
    Wie einst ein Neugeborenes Kind, keine Narbe hatte,
    wurde ich mit der Zeit gezeichnet, wie eine Jede Existenz auf dieser Erde.

    Welche Bilder zeichnet sich ein Mensch, in seinem Leben?
    Was zeichnet ein Mensch, in der Zeit seines Lebens?
    was behält er, von den Zeichnungen wärend seines Lebens?

    Ich bin ein jugens Kind und laufe über einen schmalen festen Weg aus Erde
    links und rechts sehe ich Bäume, denn ich mag Bäume
    links und rechts des Weges ist viel Gras, den ich mag gras
    der Himmel ist blau, wenige Wolken und der helle Himmel teilen sich eine Farbe

    Ich lief meinem Weg.
    Ich stehe hier an einem breiteren Stelle des Weges und mache einen halt...
    mein Kopf ist leicht gesenkt, ich schaue zurück.
    meine Haare hängen schwer und locker über meine Augen nach vorne hinunter,
    wie ein Käfig, der mich schüzt, wie es der Vater für sein Kind tun würde.
    Meine Augen sind durchtränkt, doch nicht von Tränen.
    Sie sind durchtränkt von Hass, von Liebe, von Wut, von Treue,
    von Angst, von Freunde, von Hoffnung, und von Hoffnungslosigkeit....
    das Blut des Kampfes, brennt noch ein wenig in meinem Augenwinkel.
    Eine unbeschreibbare Emotion prägt meinen Gesichtsausdruck
    Ein nicht in Worte zu fassender Satz bestimmt meine Ausstrahlung.
    Ich schaue immernoch mit gesenktem Kopf den Weg zurück,
    halte mein Schwert in der rechten Hand, das zur hälfte in der Scheide steckt.
    Ich schließe die Augen und Stecke das mit Blut durchtränkte Schwert hinein.
    Blutdurchtränkt, wie meine Kämpfer Kleidung, vollbespritz mit Blut,
    schützen sie meine Haut... und auch meinen Körper schützen Sie.

    Ich werde zum Zeitpunkt meines Todes tief durchatmen.

    Ich schaue auf meinen Weg zurück, und sehe mich wieder am Anfang des Weges,
    der aus dem Nichts aufgetaucht zu sein scheint.
    Ich sehe meine kleinen Füße und Hände, und mein sauberes Gesicht,
    ich muss lachen...

    Ich erinnere mich...
    Ich laufe meinen Weg
    links und rechts sehe ich Bäume, denn ich mag Bäume
    links und rechts des Weges ist viel Gras, den ich mag gras
    der Himmel ist blau, wenige Wolken und der helle Himmel teilen sich eine Farbe.
    meine Füße bewegen sich langsam und kurz, dennoch sind die Schritte groß
    auf dieser zeichnung der Vergangenheit.
    Ich bewege mich sehr schnell vorwärts, sehe wie ich größer und reifer werde.
    es wird immer schneller, und die Zeit zieht, sie zieht schnell vorbei!
    Mein Vater! er hält mein Hand!
    Meine Mutter! Sie hält meine linke Hand! Mein Vater! er hält meine rechte Hand!
    Wir bewegen uns alle sehr schnell vor, der Himmel verliert seine einzige Farbe
    Nun sehe ich Himmel und Wolken,
    Es werden immer mehr Bäume, doch sie seher nichtmehr so weiß aus
    sie werden immer grüner!
    Macnhe werden schöner!
    Manche verbrennen!
    Manche verändern sich!
    Soviel Baum!
    Ich sehe Häuser!
    Es kommen immer mehr Menschen!
    Mein Vater und meine Mutter halten mich immernoch an der Hand!
    Meine Tante hält mich an der Hand! Jetzt nichtmehr! jetzt wieder!
    Auch mein Bruder! und andere Menschen!
    Sie halten mich abwechselnd an der Hand!
    Dann laufen Sie neben mir her!
    Manche laufen und halten!
    Manche laufen! Sind ganz weg! und kommen wieder!
    Die Menschen verändern sich!
    Die Bäume verändern sich!
    Der Weg wird Grau und aus Stein! Er wird breiter!
    Ich bin nun größer und kann mich anschauen.
    Ich sehe Narben, aber ich verstehe es!
    Der Weg verändert sich!
    Die Menschen! Der Himmel! Die Häuser! Die Bäume!
    Ich sehe viele Dinge der Erde!
    Alles kommt und geht!
    Es kommt etwas! es verletzt mich...
    Ich schaue mir die Wunde an, es tut weh!
    Die Narbe bleibt!
    Da... ein Wunderschöner Baum, oh nein, er ist tot...
    Schau! Ein netter Mensch.
    Wo ist das Licht? es ist Dunkel?
    Da ist es wieder, und eine Narbe...
    Ich habe Narben.
    Schau! noch ein Mensch.
    Wo ist das Licht? es ist Dunkel?
    Da ist es wieder, und eine Narbe...
    Ich habe noch eine Narbe.

    Warum.... stelle ich Fragen? War das nicht logisch? Sollte das nicht so sein? Wie soll es sein?

    Der Weg, wird er schwieriger?
    Warum stelle ich Fragen?
    Was sind das für Narben? Wo kommen sie her, warum sind dies Narben?
    Waren die anderen Bäume nicht schöner?
    Warum gibt es jetzt soviele davon?
    Was sind das für Menschen?
    Ich schaue mir die Welt an...
    Was ist das? Wer bist du, und du?
    Was ist das für ein Baum, was ist das für ein Haus?
    Es regnet...
    Es Blitzt.
    Die Sonne geht wieder auf.
    Ich habe noch mehr Narben, es werden immer mehr?
    Narben sind nicht gut! Narben sind gut! und nicht gut!
    Ich brauche einen dickeren Umhang
    Ich habe einen dickeren Umhang
    Ich sehe soviel
    Zeichnungen über Zeichnungen schichten sich über meinen Körper
    seit ich ein kleines Kind bin
    Ich werde größer und größer
    mein Augen sind schärfer geworden
    mein Blut dicker
    meine Fragen mehr
    und ich fester.
    Um die Narben zu vermeiden?
    Oder um die Fragen zu verstehen?

    Tut es weh? Ist es Schmerz was ich da spüre?

    Ich bin fast wieder an der Wegverbreiterung.
    Mein Schwert ist immer schärfer geworden.
    Meine Kleidung immer dicker
    Meine Haare immer schwerer
    Meine Narben immer mehr
    Meine Augen immer schärfer

    Was ist passiert die letzten Jahre?
    Ich habe mich gewehrt.
    Ich weiss nicht was ich getan habe, doch ich hatte das Gefühl ich musste es tun
    Denn nun stehe ich hier, und fühle Hass, Liebe, Wut, Treue,
    Angst, Freunde, Hoffnung, und Hoffnungslosigkeit....
    es fühlt sich gut an... und es fühlt sich auch nicht gut an
    irgendwie richtig...
    ohne sich nicht richtig anzufühlen?
    Ich bin mir nicht sicher...
    Ich habe mich gewehrt.
    Ich habe mein Schwert gezogen und es benützt
    Für mich und Freunde, gegen den Feind
    Ich habe fremde Schwerter gespürt
    gegen mich, und Freunde, das vom Feind


    Feinde und Freunde...
    Freund und Feind.

    Sie haben mich viel gelehrt, sowie alles, was sich um meinen Weg rum befindet.
    Doch die Bäume haben nicht gesprochen, sie haben sich nicht bewegt
    meine Freunde und Feinde, sie haben sich bewegt.
    Dieser Baum ist gut
    Dieser Baum ist schlecht
    Nimm meine hand...
    Es gefällt dir!
    Tut es das?
    Es gefällt dir!
    Ich will beobachten, denken.
    Ich kann nicht, ich muss mein Schwert ziehen.
    Jetzt nimm meine Hand!
    Wer bist du?
    Ich will nur dein bestes!
    Werde ich wieder nicht denken können?
    Nimm meine Hand!
    Noch eine Narbe....
    Doch wenn ich nicht ich sein kann, dann könnte ich nicht denken, doch ich kann es.
    Dann bin ich doch ich, ich bin mein Weg!
    Mir gefallen die Bäume, ich möchte Bäume!
    Wo sind die alten Bäume, von früher...
    Ich suche Sie!
    Nein, nimm meine Hand!

    Entscheidung....

    Ich habe viel gelernt, ich verstehe es nicht, doch ich weiss wie man einen Weg
    entlang geht, es ist nicht leicht.
    Ich kann ein Schwert schärfer, ich kann schöne Bäume finden, und meine Augen sind geschärft
    mein Blick sieht, was ich möchte.
    Ich nehme ein Tuch, schaue kurz zurück, mein Blick ist fragend und entschlossen.
    Ich schaue wieder nach vorne, und wische das Blut von der Klinge.
    ich springe Weiter durch die Schlucht, wie ein Krieger, von Stein zu Stein,
    Der Weg wurde von jeher immer anders und größer.


    Ich bin an der Wegverbreiterung und schaue noch immer nach hinten.
    Ich sehe mich endlich durch den Kriegsnebel auf mich zurennen, durch die Schlucht
    Die Vergangenheit der letzten Zeit.
    Ich brauche die Zeichnung nicht zuende zeichnen, sie signieren.
    Sie liegt in meinem Herzen, den es ist meine Zeichnung.



    Ich wende meinen Blick aus der Vergangenheit wieder nach vorne
    Ich fühle mich Gut.

    Der fortwärende Weg ist aus Pflastersteinen.
    Der Weg ist breit.
    Der Himmel ist blutrot, die Bäume um mich rum brennen und sind tot.
    es regnet Asche, es blitzt und Donnert
    Das gras ist Weg, der Boden ist tot
    Alles ist grau, schwarz und rot
    Ich brauche Kraft.
    Ich schaue auf die Hand meines Vaters
    Ich schaue nach vorne
    Ich lächle...
    Ich weine vor Freude, denn es stärkt mich
    Danke Vater
    Gibt mir Kraft, für die Fragen.
    Ich ziehe mein Schwert aus der Scheide und renne....

    Denn es ist mein Weg!
    Es ist mein Weg...
     
  2. Eleutherius

    Eleutherius Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2008
    Beiträge:
    890
    Ort:
    Salzgitter Süd
    Hallo Skyppy!:)

    Gehörst du auch zu den Kriegern, dann ein Text für Dich:


    Der Krieger, auch ein Forscher?

    Als ich das über den Forscher laß kam mir der Gedanke, das dass viel mit einem Krieger zu tun hat.

    Der wahre Forscher kehrt sich nicht daran, daß er oft Spott und Hohn erntet.

    Ihm ist die Wahrheit lieber als die Gunst der Masse .

    So dringt er denn ein in unbekanntes Land, kämpft sich durch , wird von neuen Erlebnissen erfüllt und kehrt schließlich zurück, um sein geschautes den Mitmenschen mitzuteilen, damit sie aus seinen Erfahrungen lernen und gewinnen können.

    Wollen diese weiter auf den Schatten auf der Rückwand ihrer Höhle starren, so ist das ihre Sache.

    Vielleicht kann er als Beweis Gegenstände bringen, doch für Zweifler gibt es keine Sicherheit.

    Der zuverläsigste Beweis für die Richtigkeit der Aussagen eines Menschen liegt in seinem Wesen und Charakter und in seinen Leistungen. Da vermag der feinfühlige und erfahrene Beobachter Echtes zu verspüren und zu erkennen und Falsches zu durchschauen.

    LG. Eleutherius
     
  3. Eleutherius

    Eleutherius Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2008
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    890
    Ort:
    Salzgitter Süd
    Das Glaubensbekenntnis eines Kriegers:

    Dazu fällt mir folgendes ein: Der rechtzeitige Rückzug ist eine der Stärken des geistigen Kriegers!

    Ich habe keine Eltern: ich mache Himmel und Erde zu meinen Eltern.
    Ich habe kein Zuhause: ich mache gewahrsein zu meinem daheim.
    ich habe weder Leben noch Tod: Ich mache die Gezeiten des Atems zu meinem Leben und Tod:
    ich habe keine göttliche Kraft: Ich mache ehrlichkeit zu meiner Kraft
    ich bin mittellos: ich mache Verständnis zu meinem Schutz.
    ich habe keinen geheimen Zauber: Ich mache Charakter zu meinem geheimen Zauber
    ich habe keinen Leib: Ich mache Ausdauer zu meinem Leib.
    Ich habe keine Augen: ich mache den Blitz zu meinen Augen.
    ich habe keine Ohren: ich mache Sensibilität zu meinen Ohren.
    ich habe keine Glieder: ich mache Schnelligkeit zu meinen Gliedern
    ich habe keine Strategie: ich mache unterschattet von Gedanken zu meiner Strategie.
    ich habe keine Pläne: Ich mache die Gelegenheit beim Schopfe Packen, zu meinem Plan.
    ich habe keine Wunder: ich mache rechtes Tun zu meinem Wunder
    ich habe keine Prinzipien: ich mache Anpassungsfähigkeit an alle Umstände zu meinem Prinzipien.
    ich habe keine Taktik: ich mache Leere und Fülle zu meiner Taktik.
    ich habe keine Freunde: ich mache meinen Geist zu meinem Freund.
    ich habe keinen Feind: ich mache Unachtsamkeit zu meinem Feind.
    ich habe keine Rüstung: ich mache Güte und Rechtschaffenheit zu meiner Rüstung.
    ich habe keine Burg: ich mache unbewegten Geist zu meiner Burg.
    ich habe kein Schwert:ich mache Abwesenheit des Selbstes zu meinem Schwert.

    Von einem Samurei aus dem 14 Jahrhundert.

    Wir alle sind Lehrer, und was wir lehren ist das was wir lernen müßen, und so lehren wir es wieder und wieder und wieder, bis wir es lernen.


    Quelle
    Die Runenkunde

    LG. Eleu
     
  4. Skippy

    Skippy Mitglied

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
    68
    Ort:
    Göppingen, nähe Stuttgart
    Hallo Eleutherius,

    Danke für deine Beiträge und diesen Text, habe ihn schon lange nichtmehr gelesen.
    Das Gedicht dreht sich mehr oder weniger schon um mich, aber nicht unbedingt, mehr möchte ich an dieser Stelle allerdings noch nicht sagen, bevor ich noch ein paar Antworten dazu gelesen habe, falls welche kommen.

    Es ist sehr viel symbolisch, ich werde nach ein paar Antworten mehr dazu schreiben.

    LG, Dani
     
  5. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.106
    Ort:
    Land Brandenburg
    Hallo Skippy,

    Du möchtest Antworten auf Dein Gedicht? Ich versuche in Worte zu fassen, was ich fühlte als ich Deine Zeilen las.

    Du weißt, dass Du eine Reinkarnation bist, Du hast Deine Erfahrungen sammeln müssen und Dir Ziele gesteckt. Bist sehr naturverbunden.

    Es ist die Zeit des Zweifelns gekommen, alte Werte sind sie noch real? Und es beginnt der Kampf mit Dir selbst auf Deinem Weg. Alles ist beim alten, alles was Dein Leben ausmacht.

    Du erinnerst Dich an Deine Wegbegleiter, Vater, Mutter, Tante...
    Du erkennst Freund und Feind, lernst sie zu unterscheiden... Du würdest für Deine Freunde durch das Feuer gehen und Deinen Feinden fähr gegenüber treten.

    Deine Erfahrungen gleich Deine Narben, auf die Zeit hast Du sie immer besser im Griff. Es kann Dich nicht mehr jedes Schwert verletzen.

    Noch mehr Wegbegleiter, Erfahrungen mit der Liebe. Nicht die besten...dieser Art.

    Es kommen Veränderungen im Laufe der Zeit, sie sind nicht immer gut für Dich, doch für Deine Reifung schon. Du siehst es später, dann, wenn Du Gott gespürt hast und endlich Deinen Frieden finden kannst, nachdem Du den letzten Kampf mit Dir gewonnen hast. Es gibt kein Sieger aber auch kein Verlierer.

    Du hast dieses Gedicht sehr gehetzt geschrieben, komm langsam zur Ruhe, nur Du hetzt Dich sonst niemand.

    Es ist sehr schön, mach weiter so.
    Licht und Liebe für eine gehetzte Seele, Orion7
     
  6. Skippy

    Skippy Mitglied

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    8. Oktober 2004
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    Göppingen, nähe Stuttgart
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    Vielen Dank für diese Antwort Orion7
     

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