Zugänge zum Sein - Der andere Ich-Bin thread ;-)))

Jedenfalls mein Beitrag # 377 war rhetorisch zu verstehen.

(Jetzt weiß ich immer noch nicht von welchem Maler das Bild ist,
war es van Gogh oder war es doch Picasso?) Egal.

und ein :whistle:

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Meine Signatur gehört zu dem Wahrsten, was es überhaupt nur geben kann. Sie ist keine Meinung oder Ansichtssache, die ich oder jemand anderer sich hat einfallen lasssen.
Wo kommt sie denn dann her? Sie schrieb sich ja nicht von selbst - vermute ich. :cautious:
Also nur rhetorisch, Deine Signatur, widerspricht sich selbst. Ja?!

und ein :rolleyes:
Keine Ahnung, inwiefern sie sich widerspricht und warum du meine Signatur hier überhaupt miteinbeziehst ?

und ein :dontknow:
 
Ich kenne keine Subjektivität als Pendant zur Objektivität.
Ich erlebe das als Kräfte die in unterschiedliche Richtungen gehen - zentripetal oder zentrifugal.
Denn ich habe verstanden: Es bedarf einer Objektivierung (von jemandem), damit es jemanden gibt, der subjektiv sein kann.
=Ein Subjekt ist nur dann existent, wenn es seine Berechtigung von "Außen" erhält? Das sehe ich anders.

Denn ohne das Vorhandensein von jemandem (verstanden als Objektivierung), gäbe es niemanden, der subjektiv sein könnte.
Merkmal des Subjektes sind Erfahrungen, Erlebnisse, Erkenntnisse - sobald Erfahrung passiert ist Subjekt aktiv - ohne dass es von außen erst "objektiviert" werden müsste.

Daher ist Subjektivität in Wahrheit eine Objektqualität.
Von außen betrachtet ja, von innen erlebt nein.

LGInti
 
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Erfahrungen und Erlebnisse sind Folgen eines Ich-Bin.
Hört sich erst mal logisch an - kausale Ursache-Wirkung - muss das so sein?
Das Ich-Bin selbst ist keine Erfahrung oder ein Erlebnis, sondern damit ist nichts anderes als das eigene Vorhandensein gemeint.
Auch wieder eher das Ergebnis eines logischen Denkprozesses.

Ich erlebe das "ICHBIN" nicht als "etwas" sondern ich erfahre es als einen Zustand des Seins und der Prozess der "Erfahrung/Erkenntnis" ist lediglich eine "Bewusstwerdung".

LGInti
 
:D
Bei solchen Erfahrungen kommt es nunmal zum Ausstoß von DMT im Körper, welches eben diese Zustände oder Einsichten... nenns wie Du willst, verursacht.
Es gibt Korrelationen und von mir auch Ursache und Wirkung. Physis hat sich so entwickelt, dass sie geistiges darstellen kann .
Es geht nicht darum, irgendwelche "Ebenen" zu betrachten, sondern darum auch zu verstehen, WARUM, WAS, WIE passiert.
Nenn es Karman, im eigentlichen Sinne: Ursache-Wirkung.
Das von einem physischen Standpunkt aus zu betrachten ist die Aufgabe der Naturwissenschaft. Sie ist halt objektiv und schaut sich von außen an, was so wie passiert. Die Naturwissenschaft geht halt (deren Axiom) davon aus, dass die Physis den Geist gebiert. Ich sehe es andersherum. Somit ist in meinem Weltbild die Physis nur Ausdrucksmittel der geistigen Welt.

LGInti
 
Was ist das, ein aufgelegter Elfmeter? Also gut!
Und du stehst im Tor?
Wenn Wir-Sind ein Konzept wäre, dann ist ein Ich-Bin erst recht ein solches.
Für mich nicht - "ICHBIN" ist ein von mir erlebter Zustand - WIR-Sind erlebe ich als ein soziales Konzept. Das eine findet auf einer seelisch-geistigen individell geprägten Ebene statt, das andere ist Ausdruck physisch-menschlichen Miteinanders.

Beim "Wir-sind" gibt es kein Ich mehr was erlebt wird, es geht auf im "Wir-sind" - es beschreibt eine soziale Strukter des Miteinanders und hat somit nichts mit dem erlebten Zustand des "ICHBIN" gemein.

Beim Fragen nach dem woher, genauso beim Erkundigen nach dem wohin!?
"ICHBIN" kommt nicht irgendwoher und geht auch nicht irgendwohin. Ich erlebe es als einen Seinszustand, der ewig IST.

Natürlich betrachtet sieht es so aus, am Anfang stehen 2 menschliche Systeme, damit ein weiteres entstehen kann, und wenn man meine Darstellungen in Erwägung zieht, dann ist am Ende zumindest ein weiteres solches menschliche System erforderlich, damit ein stark reduzierter länger existierender Teil von mir (menschliches System) die erforderlichen Existenzbedingungen zur Verfügung hat.
Hier geht es um Soziologie, das ist aber nicht mein Thema wenn ich von "ICHBIN" spreche.

Es ist also nicht nur so ein fallweises Begegnen von dem einem und dem anderen Ich-Bin gemeint,
sondern das Wir-sind sollte schon existenziell verstanden werden, genauso wie das Ich-Bin.
wie cih schon sagte, das sind für mich zwei völlig unterschiedliche Ebenen.
Ich bin Teigabid, ich sage die Philosophie kann Dir dafür keine Lösungsansätze liefern,
Erfahrung hat nichts mit Philosophie zu tun.
Aber wir haben heute bessere Möglichkeiten in Vergleichen und Analysen als viele klassische Vorbilder der Vergangenheit, das steht außer Zweifel.
Nimm zum Beispiel Buddha und Freud, der eine kannte die NTE nicht bis zu seinem Tode, und der andere hatte keinen Zugriff zum EEG.
Und die Generationen nach uns werden die heutigen Werte noch weit übertreffen.
Ist das jetzt ein neues Thema? Ich sehe da keinen Bezug zu unserem Thema "ICHBIN" und deinem "WIR-Sind"

LGInti
 
Inti hat folgendes geschrieben:

"ICHBIN" kommt nicht irgendwoher und geht auch nicht irgendwohin.
Ich erlebe es als einen Seinszustand, der ewig IST.



Dann bist Du ein Gefühlsmensch, der sich an 1. Stelle von Gefühlen leiten lässt.
Ich „empfinde“ mich eher als Rationalist und will auch so gesehen werden.

In solchen Fällen wie diesem hole ich mir für gewöhnlich eine 3. Meinung ein.

Zum Beispiel sagte Nostradamus sinngemäß:

„Im Menschen gibt es nichts, gar nichts, das einen ewigen Bestand hat.“

Und das stammt aus einer Zeit (16. Jhdt) als die Hugenotten und die Katholiken sich spinne Feind waren,
und jeweils auch ihr Verhältnis mit dem Glauben an die Ewigkeit hatten.

Lediglich ein sehr langandauernder, und in seiner Gestaltung aus unserer Sicht sehr schnelllebige Abschnitt, ist denkbar
könnte ich Dir dazu ergänzen.

Das ist ohnehin bereits eine goldene Brücke zur Formulierung „Ewigkeit“ …
… sagen wir einmal 2.500 Jahre.

Deine Unabhängigkeitserklärung ist zwar sehr nett formuliert, aber da klirrt bei mir gewissermaßen Metall auf Metall,
(ob flüssig oder fest, ich kann es nicht sagen …) und das ist gar nicht gut für Dich.

Auf den einzelnen Menschen angewendet bedeutet das, bestimmt wird es Formeln geben, denen man eine Ewigkeit oder Unbegrenztheit nachsagt.
Aber wenn es einmal keine Menschen (Materie) geben sollte, die diese Formeln verwenden, dann ist es mit der Ewigkeit praktisch vorbei.

Oder gibt es irgendwo ein Dir vergleichbares praktiziertes Ich-Bin,
das sich nicht in einem Menschen befindet?

Meinst Du mit Deinen Beschreibungen jedoch eine Unermesslichkeit, die Du spürbar erfahren hast,
dann muss ich Dir leider mitteilen, dabei handelt es sich "nur" um den Weltraum.
Denn kann man "fühlen", wie den Raum in einer großen Kirche, oder in einem Tempel.

und ein :kugel:

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=Ein Subjekt ist nur dann existent, wenn es seine Berechtigung von "Außen" erhält? Das sehe ich anders.
Das kannst du gerne anders sehen. Doch du wirst nicht subjektiv sein können, wenn es dich als Objektivierung nicht gibt. Und mit Objektivierung ist gemeint, dass man dich eindeutig von jemand anderen unterscheiden kann. Und das kann man offensichtlich. Denn würdest du keine objektivierten Unterscheidungsmerkmale zu anderen besitzen, dann gibt´s auch keine Subjektivität für dich, weil du dann keine Eigenständigkeit hättest, mit der du subjektiv sein könntest.

Von außen betrachtet ja, von innen erlebt nein.
Was meinst du im Zusammenhang mit subjektiv/objektiv eigentlich immer mit diesem außen und innen? Du hast doch in deinem ganzen Leben noch niemals etwas im Außen gesehen, weil alles, was du zu sehen bekommst, erst mit Hilfe deines Gehirns in deinem Aufmerksamkeitsfokus erschaffen wird. Wenn du am Fenster stehst und hinaussiehst, dann siehst du etwas in deinem Gehirn, in deinem Fokus, und nicht die Aussicht außerhalb des Fensters.

Hört sich erst mal logisch an - kausale Ursache-Wirkung - muss das so sein?
Die Idee vom Ursache-Wirkungs-Prinzip wurde 1964 von John Bell mit seinem berühmten Bell´schen Theorem, oder auch Bell´sche Ungleichung genannt, abgeschafft und beerdigt. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip hat nur noch nostalgischen Charakter in unserem Alltagsleben, damit wir uns besser zurechtfinden.

Wir sagen zum Beispiel: Die Ursache für den Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge auf der Kreuzung war die defekte Bremsanlage des einen Fahrzeugs. Genauso gut gilt aber als Ursache die Mutter des Fahrers mit dem defekten Auto. Denn wenn sie ihren Sohn nicht geboren hätte, wäre es auch nicht zu dem Unfall gekommen. Diese Erklärung ist weder falsch noch unwahr noch gelogen, sie ist genauso gut wie die Erklärung, dass unsere Sonne an dem Unfall Schuld ist. Denn ohne Sonne, keine Erde, keine Lebewesen, keine Autos, keine Unfälle.

Was wir tatsächlich tun, um etwas als ”Ursache“ zu bezeichnen ist, dass wir uns ein beliebiges Ereignis aus einem ständig und kontinuierlich ablaufenden Gesamtprozess herauspicken, den wir Natur bzw. Universum nennen, und sämtliche Ereignisse und Wirkungen davor ignorieren, die erst dazu geführt haben. Wir müssen das tun, damit wir uns überhaupt zurechtfinden. Aber tatsächlich gibt es diese Unterteilung in Ursache und Wirkung nicht.

Wo kommt sie denn dann her? Sie schrieb sich ja nicht von selbst - vermute ich.
Da vermutest du richtig. Meine Signatur stammt von mir.
 
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