Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Zugänge zum Sein - Der andere Ich-Bin thread ;-)))

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von ParaDoxa, 8. November 2016.

  1. ParaDoxa

    ParaDoxa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2014
    Beiträge:
    2.113
    Ort:
    Jetzt
    Werbung:
    Hallo liebe Foris,

    ich habe mir gedacht, ich eröffne einfach selber mal einen thread über die Zugänge zum Sein, weil mir der Vorhandene zu konzeptbeladen ist. Dazu habe ich einfach einen alten Beitrag von mir hierher kopiert, und ihn ein wenig umformuliert und ergänzt.

    Es gibt für mich also verschiedene Zugänge zum Sein, zu unserem nondualen Bewusstsein, das wir letzlich sind.

    Allen voraus das Ich-Bin, aber auch das Jetzt, die unmittelbare Gegenwärtigkeit, formloses Sein, Präsenz, Stille, reines Bewusstsein/Gewahrsein/Anwesenheit, Leere, der grenzenlose Raum.... (nein hier bitte keine Aufmerksamkeit ;-))) )
    Diese Begriffe und womöglich noch einige mehr, sind Bezeichnungen für den natürlichen/nondualen Zustand des Menschen, jenseits seiner Formen.

    Das ICH BIN , ist Tatsache.
    Es reicht also vollkommen aus, um meine Existenz auszusagen; ja, ich bin :) ,
    es braucht keinerlei weiterer Attribute, die aus dieser formlosen Anwesenheit, eine Erscheinung und Form kreieren.
    Die Form bin ich natürlich auch, aber wenn ich mich mit ihr statt mit meiner Existenz identifiziere,
    dann sitze ich folglich einer Täuschung auf.

    Dennoch -und das ist mir wichtig zu betonen, weil nach meinen Beobachtungen an dieser Stelle häufig das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird- ist es nicht wahr, dass das persönliche Ich, das sich aus Eigenschaften, Geschichten, Meinungen, Rollen, Muster, Prägungen etc. zusammensetzt, unwirklich oder nicht existent ist, sondern ist allein die Verwechslung mich selbst für dieses Bündel von Persönlichkeit und Gedankenkonstruktionen zu halten, anstatt für die reine Existenz (reines Bewusstsein/Anwesenheit s.o.) die Illusion oder die Täuschung, die es zu erkennen gilt, wenn man denn möchte.

    Damit nimmt das ganze natürlich kein Ende, sondern könnte dies der Anfang eines Umwandlungsprozesses werden, der die Identifikation mit der Persona zukzessive löst, und über die Identifikation mit der wahren Natur zu einem Gegründetsein in Dieser verschiebt. Das gleiche geschieht auch nach einem Erwachensmoment.

    Mehr darüber im ersten Beitrag dieses threads. Diesmal ein kopierter Originalbeitrag von eben. :)

    So, nun habe ich zwar selbst keine klare Intention für diesen Post, bis auf den Wunsch einen Raum zu eröffnen, in dem ich nicht mehr gegen hartnäckige Konzepte und Hirnwi.... ankämpfen muss, um über dieses Thema bei Bedarf zu schreiben. Jo, und dafür habe ich nun schon mal die Weichen gelegt. :)

    Ich mags auch nicht so spannend machen, drum, die Frage, was es einem nützt, erfolgt also sogleich über den ersten Beitrag -diesmal ein kopiertes Original, vom Nachbarthread gg ;-)) , und ansonsten dürfte sich die Frage imgrunde auch erübrigen, denn entweder zieht es jemanden in diese Art der Selbsterforschung oder eben nicht. Und natürlich soll und darf auch über den Weg und seine Früchte hier diskutiert werden.

    Die Wege sind ja schließlich so individuelle wie es Menschen gibt, und oft habe ich das Gefühl, wir suchen sie uns nicht wirklich selber aus, sondern finden uns in dem was wir wollen und wohin es uns zieht, einfach nur vor. :)
    Naja, wie auch immer.......Namaste
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. November 2016
    huibuhhuh, Inti, the_pilgrim und 2 anderen gefällt das.
  2. ParaDoxa

    ParaDoxa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2014
    Beiträge:
    2.113
    Ort:
    Jetzt
    Für mich ist das Kennenlernen des Ich-Bin etwas völlig anderes, und es hat sehr wohl seine Wirkung und Konsequenzen, wenn man nicht nur darüber redet, sondern sich wirklich darauf einlässt.

    Zunächst mal zur Aufmerksamkeit in diesem Zusammenhang:

    Aufmerksamkeit liegt auf den Objekten, Gedanken und Geschehnissen die wir im Alltäglichen erleben und bewältigen oder mit denen wir uns beschäftigen.

    Das heißt, diese Aufmerksamkeit hat oder ist so etwas wie ein Punkt in unserem Innern, von dem aus alles betrachtet, gedacht, fixiert wird, begleitet von einem Empfinden inmitten in der Welt dieser Geschehnisse, der Gedanken und Befindlichkeiten zu sein.
    (Ich würde sagen, es ist (fast!) der selbe Punkt mit dem wir uns selbst als Ich bezeichnen, als identifiziertes Ich mit seinen Attributen, Rollen etc., in der restlosen Überzeugung ausschließlich dieses Ich zu sein. Von diesem Punkt aus wird also gesagt, "ich bin....dies, das jenes" . Es handelt sich also und den ganz normalen Zustand den die meisten Menschen erleben.)

    Beim Ich-Bin jedoch, verschiebt sich dieser Punkt der Aufmerksamkeit von den Objekten, Geschehnissen, Gedanken weg, (auch Gedanken sind beobachtbare Objekte) hin zu seiner Quelle.

    Das meint eigentlich die Realisierung und/oder das Verweilen im Ich-Bin.

    Dabei geht es darum, dass dieser besagte Punkt der Aufmerksamkeit, der sich zuvor auf Geschehnisse und Objekte richtete, und sich innerhalb diesen befindet (und sich mit ihnen identifiziert), sich zur Quelle hin verlagert, und über einen relativ langen Prozess der Desidentifizierung mit z.B. Objekte und Gedanken, dort anfängt seine Wurzeln zu schlagen. ;-)

    Wenn dann jemand "Ich" sagt meint er nicht mehr das identifizierte Ich(-Erleben) , das Meikel hier mit seiner Aufmerksamkeit postuliert, sondern seine wahre Natur, die Quelle in der er sich zunehmend gegründet findet, und von dortaus er die Geschehnis nun erlebt, betrachtet und wahrnehmen kann.
    Das nennt man u.a. GewahrSein.
    Das geschieht sicher nicht von jetzt auf gleich, sondern bedarf es eines radikalen Umwandlunsgprozesses, der zwar in Phasen Parallelen aufweist, aber ansonsten so individuell verläuft wie es die Menschen selbst sind.

    So, und das ist überhaupt nichts Außergewöhnliches oder Besonderes, ganz im Gegenteil ist das unser natürlicher Zustand, der, je gefestigter er wird, immer mehr Frieden, Gleichmut, Gelassenheit, Freude und Liebe zur Folge hat.

    Und, es ist auch deshalb nichts Besonderes, weil auf diesem "Weg" zu einem konstanteren Erleben aus unserer wahren Natur heraus, der Betroffene durch mächtig viel Dickicht, ungelösten Themen, Traumen und Verletzungen, eben durch persönlichen und kollektiven Schmerz hindurch muss, um dauerhaft und mühelos in diesem Ich-Bin überhaupt ruhen zu können, weil das genau die unerlösten Anteile sind, die immer wieder eine Identifizierung, und so das vorläufige Hinauskatapultieren aus diesem Zustand zur Folge haben.
    (Darum sehe ich hier auch große Parallelen zum Individuationsprozess.)

    Nun ist es auch so, dass je mehr wir in diesem offenen, entspannten Zustand des Ich-Bin verweilen, desto mehr fühlen sich genau jene Anteile eingeladen ins Licht des Bewusstseins aufzusteigen, um erlöst zu werden. (Das muss wohl die höhere Intelligenz in allen Lebewesen sein, die in der Quelle liegt, dass in der Berührung mit ihr, sogleich die Homöoestase des Systems eingeleitet wird- bzw. wieder in Fluß kommt, so dass Heilung und Ganzwerdung geschehen kann)

    Ja, und das nennt man dann eben Erwachen zu sich selbst. Das ist nichts was mit einem mal Erkennen des Ich-Schleiers erledigt wäre, (und schon gar nicht mit der Annahme ich sei Aufmerksamkeit;-) ) auch wenn das einige meinen, bei denen genau das mal stattgefunden hat. Ganz im Gegenteil ist das der Anfang eines jahrelangen oder jahrzehntelangen, teils sehr unangenehmen Prozesses. Der streckenweise sehr verstörend und irritierend sein kann, ja, es hebt den Menschen aus seinen festen Angeln und löst seine bisherigen Bezugssysteme auf. Orientierungslosigkeit gehört imgrunde schon fast mit dazu.
    Das muss man dazu sagen. Und das will bestimmt nicht jeder. Aber diejenigen die es dort hinzieht, die zieht es halt dort hin. So wie es andere zur Therapie oder zum Schamanismus oder sonst wo hin zieht. Ich denke das bestimmt eh der Lebensplan. ;-)
     
    Inti, the_pilgrim, MichaelBlume und 3 anderen gefällt das.
  3. Lincoln

    Lincoln Guest

    Wäre denn ein BLOG nicht eher geeignet, das hinzubekommen, was du möchtest?
     
  4. ParaDoxa

    ParaDoxa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2014
    Beiträge:
    2.113
    Ort:
    Jetzt
    Ja, aber da kann ich ja nicht mit anderen darüber schreiben, oder?

    Ich möchte mich über das Thema austauschen, vorallem über das Erleben, und nicht bloß über Konzepte.
     
    Scirocco88 gefällt das.
  5. Lincoln

    Lincoln Guest

    Doch. Als Kommentar und Gegenkommentar (Und der Haupttext geht dabei nicht unter)
     
  6. ParaDoxa

    ParaDoxa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2014
    Beiträge:
    2.113
    Ort:
    Jetzt
    Werbung:
    Ich glaube das funktioniert nicht so gut wie ein thread, oder? Und nun steht er ja bereits.
     
  7. Lincoln

    Lincoln Guest

    Wenn ich so lese, was du alles hier NICHT haben willst, wäre mir eine "Unterhaltung mit ausgewählten Schreibern" oder ein "Blog" dennoch lieber. Statt mich hinterher zu ärgern, dass es wieder nichts wurde.

    Mein erster Gedanke war: Nihilismus. Als ich das hier las. Mein zweiter Gedanke: Das will sie hier nicht haben. Der dritte Gedanke: Blog & Co:D
     
  8. ParaDoxa

    ParaDoxa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2014
    Beiträge:
    2.113
    Ort:
    Jetzt
    Hm, mag sein, es ist mein erster thread. Es gibt doch nicht viel was ich hier nicht haben will.
    Wenn jemand ein Thema eröffnet, dann möchte er sich genau darüber austauschen, alles andere wäre dann OT. Und mit meiner Bedingung definiere ich lediglich das Thema, finde ich.
    Für das was ich nicht hier haben will, gibt es bereits zwei, drei andere threads.
    Und ich sage auch nicht, dass hier gar keine Konzepte eingebracht werden sollen, aber eben keine Konzeptreiterei. :D

    Ok, zu deinem ersten Gedanke, Nihilismus, wieso? Ich bin ganz sicher kein Nihilist! :)
     
  9. Lincoln

    Lincoln Guest

    "Nichts" Alles weg und "Nichts" bleibt übrig bei solch einem Sein.

     
  10. ParaDoxa

    ParaDoxa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2014
    Beiträge:
    2.113
    Ort:
    Jetzt
    Werbung:
    Ja, das weiß ich wohl, aber genau das ist hier ja nicht der Fall. ;-) Nihilismus ist ebenfalls eine Konzeptfalle. Die Persönlichkeit wie auch alle sonstigen Erscheinungen verschwinden ja nicht, und werden gewürdigt.
     
    Scirocco88 und NuzuBesuch gefällt das.
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden