Wenn du eine Korrektur hierzu erlaubst: Es hat nichts mit einem Menschsein zu tun.
Wissen erlangt man in jeder Daseinsform dadurch, in dem man seinen Aufmerksamkeitsfokus auf eine Situation richtet, die dann zu Wissen wird, sobald man den Fokus davon abzieht, ihn erneut auf die nunmehr vorhandene Erinnerung richtet und deswegen sagen kann "Ich weiß etwas."
Anders gesagt:
Wissen sind Sinneserfahrungen bzw. kognitive Denkprozesse, von denen man seinen Fokus vorübergehend abgezogen hat und ihn erneut darauf richtet.
Ja, aber sicher darfst du. ;-)
Aber ich denke das ist nicht die einzige Form wie Wissen entsteht oder zugänglich wird. Wissen entfaltet sich auch ohne Sinneserfahrungen die aber dann natürlich über kognitive Prozesse zum Ausdruck kommen.
Man sagt z.B., dass es hilfreich ist, wenn man sich mit einem Thema beschäftigt, dass man zwischen Denken und Nicht-Denken hin und her switchen soll. So hat auch das universelle oder intuitive Wissen eher die Möglichkeit aufzusteigen und sich mit in die Denkprozesse zu integrieren. Und das ist auch meine Erfahrung.
Künstler wie Musiker und Schriftsteller etc. sagen ja häufig, dass ihnen die besten Einfälle kamen, als sie nicht daran dachten, als sie sich nicht damit beschäftigten, nach dem sie sich zuvor intensiv damit beschäftigt hatten. Diese Lücke der Ruhe ist offenbar sehr segensreich.
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