Zugänge zum Sein - Der andere Ich-Bin thread ;-)))

Wenn du eine Korrektur hierzu erlaubst: Es hat nichts mit einem Menschsein zu tun.

Wissen erlangt man in jeder Daseinsform dadurch, in dem man seinen Aufmerksamkeitsfokus auf eine Situation richtet, die dann zu Wissen wird, sobald man den Fokus davon abzieht, ihn erneut auf die nunmehr vorhandene Erinnerung richtet und deswegen sagen kann "Ich weiß etwas."

Anders gesagt:

Wissen sind Sinneserfahrungen bzw. kognitive Denkprozesse, von denen man seinen Fokus vorübergehend abgezogen hat und ihn erneut darauf richtet.

Ja, aber sicher darfst du. ;-)
Aber ich denke das ist nicht die einzige Form wie Wissen entsteht oder zugänglich wird. Wissen entfaltet sich auch ohne Sinneserfahrungen die aber dann natürlich über kognitive Prozesse zum Ausdruck kommen.
Man sagt z.B., dass es hilfreich ist, wenn man sich mit einem Thema beschäftigt, dass man zwischen Denken und Nicht-Denken hin und her switchen soll. So hat auch das universelle oder intuitive Wissen eher die Möglichkeit aufzusteigen und sich mit in die Denkprozesse zu integrieren. Und das ist auch meine Erfahrung.

Künstler wie Musiker und Schriftsteller etc. sagen ja häufig, dass ihnen die besten Einfälle kamen, als sie nicht daran dachten, als sie sich nicht damit beschäftigten, nach dem sie sich zuvor intensiv damit beschäftigt hatten. Diese Lücke der Ruhe ist offenbar sehr segensreich. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
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Wissen erlangt man in jeder Daseinsform dadurch, in dem man seinen Aufmerksamkeitsfokus auf eine Situation richtet, die dann zu Wissen wird, sobald man den Fokus davon abzieht, ihn erneut auf die nunmehr vorhandene Erinnerung richtet und deswegen sagen kann "Ich weiß etwas."
Sehe ich nicht so. Das einzige, was du da weißt, ist, etwas beobachtet zu haben und mehr nicht.
Erfahrbares kann man nur glauben, Wissen braucht keinen Fokus, weil es im Sein existiert und nicht irgendwann entsteht, sondern immer da ist, ob sichtbar oder nicht.
 
Ja, aber sicher darfst du. ;-)
Aber ich glaube das ist nicht die einzige Form wie Wissen entsteht oder zugänglich wird. Wissen entfaltet sich auch ohne Sinneserfahrungen die aber dann natürlich über kognitive Prozesse zum Ausdruck kommen.
Man sagt z.B., dass es hilfreich ist, wenn man sich mit einem Thema beschäftigt, dass man zwischen Denken und Nicht-Denken hin und her switchen soll. So hat auch das universelle oder intuitive Wissen eher die Möglichkeit aufzusteigen und sich mit in die Denkprozesse zu integrieren. Und das ist auch meine Erfahrung.

Künstler wie Musiker und Schriftsteller etc. sagen ja häufig, dass ihnen die besten Einfälle kamen, als sie nicht daran dachte, als sie sich nicht damit beschäftigt hatten, nach dem sie sich zuvor intensiv damit beschäftigt hatten. Diese Lücke der Ruhe ist offenbar sehr segensreich. :)
Da stimme ich dir zu. Es gibt linear erworbenes Wissen und auch nicht linear erworbenenes Wissen.
 
Sehe ich nicht so. Das einzige, was du da weißt, ist, etwas beobachtet zu haben und mehr nicht.
Erfahrbares kann man nur glauben, Wissen braucht keinen Fokus, weil es im Sein existiert und nicht irgendwann entsteht, sondern immer da ist, ob sichtbar oder nicht.
Wenn ich meinen Fokus nicht auf etwas zu Wissendes richte, erfahre ich gar nichts. Absolut nichts.
 
Wenn ich meinen Fokus nicht auf etwas zu Wissendes richte, erfahre ich gar nichts. Absolut nichts.
Richtig, aber vorher schriebst du noch davon, den Fokus auf eine Situation zu richten.

Situation ≠ zu Wissendes

Erfahrung ist das, was zum Glauben führt, und Wissen wirkt dabei mit, aber dadurch weißt du noch nicht.
 
Richtig, aber vorher schriebst du noch davon, den Fokus auf eine Situation zu richten.

Situation ≠ zu Wissendes

Erfahrung ist das, was zum Glauben führt, und Wissen wirkt dabei mit, aber dadurch weißt du noch nicht.
Sinneserfahrung ist etwas anderes als Glauben.

Jeder Glaube entsteht, indem ich eine vorhandene Erinnerung benutze, sie verändere und als Ergebnis etwas Neues erhalte, was es zuvor noch nicht gab, eben, den Glauben, dass etwas so oder anders sein könnte.

Dagegen sind Sinneserfahrungen nichts Geglaubtes. Sie sind der Empfangsprozess innerhalb eines Kommunikationsvorganges.
 
Oder, wieder einmal Zeit für einen Abstecher, in den Bereich der Religionen und Sekten.


Frage:

„Weißt Du warum die Glaubensgemeinschaften so sehr daran interessiert sind,
stets eine große Zahl an Mitliedern zu erreichen;
steht die Ausbeutung des Menschen im Mittelpunkt?“


Antwort:

„Nein, es ist das Wir-Sind“.


(Also bei mir ist das ganz anders, wenn ich Reichtum haben möchte spiele ich Lotto,
und wenn ich wissen möchte ob ich mir um mein Befinden in einem eventuellen Jenseits Sorgen machen sollte,
dann sehe ich mir das an. Ich darf gar nichts müssen.)




und drei :waesche1:

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Sinneserfahrung ist etwas anderes als Glauben.
Klar ist es das, ich schrieb, das es zum Glauben führt.
Jeder Glaube entsteht, indem ich eine vorhandene Erinnerung benutze, sie verändere und als Ergebnis etwas Neues erhalte, was es zuvor noch nicht gab, eben, den Glauben, dass etwas so oder anders sein könnte.
Ein Prozess, der unweigerlich nach der Sinneserfahrung eintritt. Es wird versucht herauszufinden, was es sein könnte, das erfahren wurde.
Dagegen sind Sinneserfahrungen nichts Geglaubtes. Sie sind der Empfangsprozess innerhalb eines Kommunikationsvorganges.
Und Glauben ist das Resultat der Kommunikation, nicht Wissen. ;):D
 
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