Ahorn
Sehr aktives Mitglied
Nee, der Liebhaber / die Liebhaberin teilt nicht das Leben mit einem, sondern nur das Bett (klar werden sie auch mal zusammen essen - trotzdem ist das anders als eine Beziehung).Hm, okay. Verstehe. Also geht es nun um Liebe oder nur um zusätzlichen Sex oder um beides oder um alles mögliche? Denn ich glaub kaum, das der Liebhaber mit dem eigentlichen Partner zusammen am Mittagstisch sitzt, damit Frau sich um beide gleichzeitig kümmern kann. Obwohl, sowas gibts dann wohl auch? Und zum anderen ist der Liebhaber dann doch eher sowas wie ein Spielzeug nebenbei, da mit dem Partner dann ja doch mehr geteilt wird? Gut, dürfte auch kein Problem sein, wenn der Liebhaber damit kein Problem hat...
Aber es geht auch um ONS, um den Besuch bei Prostituierten oder auch eine Tantramassage. Mehr fällt mir gerade nicht ein, was sonst noch für Konstellationen möglich sind - gibt bestimmt noch ein paar...
Es muss nicht so sein, dass man neben der Beziehung noch was laufen hat - wozu auch, wenn man es nicht möchte, dann läuft da auch nichts. Aber es gibt die Möglichkeit, ausserhalb der Beziehung Dinge zu leben, die man IN der Beziehung nicht leben kann. Das ist so wie Du bis zum Ladenschluss jederzeit einkaufen gehen darfst - Du musst es nicht tun, kannst es aber machen, niemand verbietet es Dir. Niemand schreibt Dir vor, dass Du dies nur einmal am Tag tun darfst - Du kannst öfter kommen, wenn Du es möchtest.Also kann ich mir diese Praxis in etwa so vorstellen (Frage geht an alle): jeder hat seine/n Partner/in und nebenbei noch was am Laufen, für die Dinge, die Partner/in nicht machen möchte. Und da der jeweilige Liebhaber/liebhaberin ja auch einen eigentlichen Partner hat, ist es kein Problem, sich mit wem anders zu treffen, eben für all dies, was mit dem Partner nicht möglich ist. - Und alle sind dann ganz happy. Und das funktioniert auch?
Es ist einfach eine Möglichkeit und eine Freiheit, die ich gerne habe und die ich auch gerne meinem Partner zugestehe, denn ich möchte, dass er glücklich ist. Was anderes ist denn Liebe als der Wunsch, dass der andere glücklich ist?
Wenn ich ihm manche Dinge verbiete, wird er eher unglücklich als glücklich.
ich würde in so einem Fall einfach davon ausgehen, dass der Sex ANDERS ist. Ich weiss, dass ich nicht in jedem Bereich die Beste, Tollste und meinetwegen auch Erotischste Frau bin. Wenn er mit der anderen etwas anders lebt, gibt es keinen wertmässigen Vergleich. Es ist einfach ANDERS - nicht besser, nicht schlechter.Und niemand ist dann verletzt oder unglücklich, wenn sich herausstellt, der Sex mit Person XYZ macht mehr Spaß als mit dem eigenen Partner
Ich erhebe nämlich auch den Anspruch anders als andere zu sein - da haben alle anderen dasselbe Recht anders zu sein...
Mit einem Freund teile ich nicht soviel Alltag wie mit einem Partner - mit meinem Partner teile ich zusätzlich noch Sexualität (wenn es für beide passt). Und für einen Partner würde ich noch mehr einstehen als für einen Freund.Bleibt für mich aber nach wie vor die Frage: warum geht ihr eine Partnerschaft ein. Oder besser: was genau ist Partnerschaft für euch? Ich sehe da nämlich keinen Unterschied mehr zwischen Partnerschaft und Freundschaft
Meinem Partner kann ich mich noch mehr und in mehr Bereichen öffnen als meinen Freunden.
Ja, und ich hatte auch schon Beziehungen, wo es keine oder kaum Sexualität gab.