würdet ihr euren partner oder partnerin teilen?

*gg* Das ist lustig. Denn Dein Gebot wäre vermutlich "Laß mich machen was ich will, sonst wird es nichts mit uns..." Du wirfst den anderen Besitzgier vor, Dir könnte ich vorwerfen: Angst vor Kompromissen, Angst davor, eigenen Spaß zu verlieren. - Man kann es drehen wie man möchte, vermutlich haben beide Ansichten ihre Vor- und Nachteile und Schattenseiten, die erlöst werden können.
Mein einziges Gebot in einer Beziehung ist Ehrlichkeit. Alles andere ist gemeinsame Absprache. Da gibts Kompromisse genug *g*
 
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Vielleicht ist es auch ganz was anderes, und wahllos durch die Betten zu springen ist Egoismus, Gier, Unreife ...
Wer sagt denn was von wahllos durch die Betten springen? Muss immer gleich so heftig polarisiert werden? Eingangs ging es darum, dass man eine gut funktionierende Beziehung nicht gleich auflösen soll, wenn einer von beiden mal auswärts war. Nix von wahllosen Betten.


Ich bin weder für noch gegen Treue. Stattdessen bin ich dafür, dass das in jeder Beziehung von allen Beteiligten gemeinsam abgesprochen wird.

Ist das schon zuviel verlangt von euch demokratischen Bürgern? :rolleyes: Ich spreche davon, dass in einer Beziehung BEIDE Seiten etwas zu sagen haben und nicht einer dem anderen seine Sicht der Dinge aufdrängen darf.


:zauberer1
 
Könnte es daran liegen, das es eben doch "langweilig" wurde, mit stets immer nur ein und demselben Partner? Das ein gewisser Kick fehlt? Das Kribbeln im Bauch? - Ist dies dann aber gleich Liebe?




Jepp, und die neue Prägung ist jetzt: "ich gehe ins Bett mit wem ich will"... Was anderes ist das nicht. Wenn ich mir dies nun lange genug einrede oder eingeredet bekomme, werde ich sicher auch irgendwann daran glauben. Und diese Umprogrammierung ist doch schon in vollem Gange. Erst das Verbot, jetzt die vollkommene Freiheit. Ich glaube wahr/echt ist beides nicht.




Vielleicht. Interessant ist allerdings, das meist nur die Leute es akzeptieren können, die selbst wonanders ihren Spaß haben wollen. Gibt sicher wenig Menschen, die selbst treu sind und dem Partner jeglichen Freigang "erlauben". Es sei denn, Mann oder Frau hat kein Interesse am Sex und ist froh, wenn der eigene Partner sie/ihn damit verschont.

Im Prinzip sind das alles nur Tricks des Egos (oder des Triebes). Denn mal ganz ehrlich... Mir geht es so, wenn ich sagen würde: Ja, Freiheit für alle, dann liebe ich die anderen nicht. Dann bin ich einfach nur geil auf sie, möchte mal wieder was erleben. Das gebe ich ganz ehrlich zu. Je nachdem wie nahe ich dem Eisprung bin, treten solche Gedanken verschärft auf, und schwächen dann wieder ab. Und darum rede ich mir ganz sicher nicht ein, daß ich sie alle so unendlich liebe. Mit Liebe hat das gar nichts zu tun, es ist der Trieb (in meinem Fall). Und meintewegen, ja. Für mich aber bisher noch kein Grund, das Bett mit anderen zu teilen. Vielleicht ändert sich das ja auch, je länger ich mit jemanden zusammen bin oder je weniger ich meinen Trieb unter Kontrolle habe. Das kann durchaus vielleicht passieren. Andererseits gibt es genügend andere Dinge, die mich erfüllen und befriedigen, daß ich keinen Nerv dazu hätte, nach ständig anderen Partnern Ausschau zu halten und gewisse Risiken in Kauf zu nehmen für ein paar Sekunden "Glück".

Ich ging nicht von sexuellen Seitensprüngen aus ... Sondern davon, dass es vielleicht mehr als einen Menschen geben kann, der einem im Leben sehr wichtig sein kann. Ich rede von Liebe - ncht von Sex.
 
Es geht nicht um Verweigerung, sondern um zusätzlichen Sex.

Und das Beispiel ist übrigens sehr gut gewählt. Eine Mutter kann mehrere Kinder haben und lieben. Manche bevorzugen das eine oder andere, aber normalerweise sollte sie ihre Kinder alle gleich lieben.
Insofern ist das Beispiel natürlich wieder schlecht gewählt. Denn mit dem Partner teilt man mehr als mit dem Liebhaber. Das heisst: wenn die Nichte oder der Neffe der Mutter zu Besuch kommt, wird sie sich selbstverständlich auch um dieses Kind kümmern, solange wie es da ist genauso wie um ihre eigenen, doch wenn sie wieder weg sind, stehen ihre eigenen Kinder wieder an erster Stelle.

Hm, okay. Verstehe. Also geht es nun um Liebe oder nur um zusätzlichen Sex oder um beides oder um alles mögliche? Denn ich glaub kaum, das der Liebhaber mit dem eigentlichen Partner zusammen am Mittagstisch sitzt, damit Frau sich um beide gleichzeitig kümmern kann. Obwohl, sowas gibts dann wohl auch? Und zum anderen ist der Liebhaber dann doch eher sowas wie ein Spielzeug nebenbei, da mit dem Partner dann ja doch mehr geteilt wird? Gut, dürfte auch kein Problem sein, wenn der Liebhaber damit kein Problem hat...

Also kann ich mir diese Praxis in etwa so vorstellen (Frage geht an alle): jeder hat seine/n Partner/in und nebenbei noch was am Laufen, für die Dinge, die Partner/in nicht machen möchte. Und da der jeweilige Liebhaber/liebhaberin ja auch einen eigentlichen Partner hat, ist es kein Problem, sich mit wem anders zu treffen, eben für all dies, was mit dem Partner nicht möglich ist. - Und alle sind dann ganz happy. Und das funktioniert auch? Und niemand ist dann verletzt oder unglücklich, wenn sich herausstellt, der Sex mit Person XYZ macht mehr Spaß als mit dem eigenen Partner . Dürfte ja an sich auch kein Problem sein, da dieser ja auch seine extra-Betthüpferl hat. Also im Extrem-Fall hat das eigentliche Hauptpaar vielleicht keinen Sex mehr, teilt aber alles mögliche andere miteinander. Und gewisse Dinge erfüllen dann eben die anderen. Ähnlich wie im Harem, wo der Mann seine Lieblingsfrauen hat, die er oft besucht - und die anderen müssen eben sehen, wo sie bleiben. Da wir aber nicht im Harem leben, haben die Frauen hier das Recht, sich dann auch anderweitig umzusehen.

Bleibt für mich aber nach wie vor die Frage: warum geht ihr eine Partnerschaft ein. Oder besser: was genau ist Partnerschaft für euch? Ich sehe da nämlich keinen Unterschied mehr zwischen Partnerschaft und Freundschaft. Sex ist ja mit jedem möglich, und andere Dinge sind auch mit jedem möglich. Inwieweit gibt es dann eine Hauptperson, und was erfüllt diese und wie unterscheidet sich von anderen? Ist doch dann eigentlich egal, oder? (mal abgesehen davon, wenn vielleicht Kinder im Spiel sind. Dann gibt es zumindest sowas wie biologische Eltern und immerhin einen Grund, warum man sowas wie "Partnerschaft" spielen kann/sollte).
 
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Mal sehen, ob ich das demnächst packe. Wenn sich allerdings der Hoden des Mannes ändert und es bedeutet..., woran liegt das? Sind es letztendlich vielleicht doch Moralvorstellungen, Lebensumstände die etwas verändern? D.h. so und so viele Jahre Kirchenmoral führt dazu, daß der Hoden sich verkleinert... Würde sich das wieder ändern, wenn jetzt die Menschen anfangen alle untereinander ins Bett zu hüpfen? Was beeinflußt dann was?
 
nur so mal ne frage - würdet ihr euren partner oder partnerin teilen? hängt es vom selbstwert und der selbstachtung ab, ob man das tut oder wovon ist es abhängig. ist es wahre liebe wenn man es tut oder ist es nur ganz simple ein verhaltensmuster dass man sich dadurch besser spürt, wenn man verletzt wird. diese frage beschäftigt mich grade mal und ich wäre neugierig wie ihr das seht. alles liebe mystic

Hallo:)

Nein, würde ich auf keinen Fall - entweder Beziehung oder nicht - wozu sonst bräuchte ich eine Beziehung, wenn ich fallweise meinen Partner "verleihe" .... finde sowas oberflächlich

Wenn ich wechselnde Partner haben möchte, gehe ich keine Beziehung ein .... dann bin ich nicht bereit, mich auf mehr als Sex einzulassen ....
 
nur so mal ne frage - würdet ihr euren partner oder partnerin teilen? hängt es vom selbstwert und der selbstachtung ab, ob man das tut oder wovon ist es abhängig. ist es wahre liebe wenn man es tut oder ist es nur ganz simple ein verhaltensmuster dass man sich dadurch besser spürt, wenn man verletzt wird. diese frage beschäftigt mich grade mal und ich wäre neugierig wie ihr das seht. alles liebe mystic

Wahre Liebe wäre, wenn die Partnerin sich von Dir trennt um mit einem anderen zusammen zu sein und Du gönnst ihr das von Herzen und freust Dich über ihr Glück. Wahre Liebe wäre auch, wenn sie sowohl mit Dir als auch mit einem anderen zusammen sein will und Du unterstützt das und findest es sogar gut. Da kannst Du Dich jetzt natürlich fragen, ob Du für Deine Partnerin wirklich wahre Liebe empfindest, oder ob es doch nur eine egozentrische Liebe ist, die Du nur für Deinen Selbstwert benutzt.
 
Wer sagt denn was von wahllos durch die Betten springen? Muss immer gleich so heftig polarisiert werden? Eingangs ging es darum, dass man eine gut funktionierende Beziehung nicht gleich auflösen soll, wenn einer von beiden mal auswärts war. Nix von wahllosen Betten.


Anfangs mag von mal die Rede gewesen sein. Hat sich dann aber doch etwas gewandelt, oder? mag auch Projektion von mir sein, wo ich mal wieder lese, was ich lesen möchte.
Also anders gefragt: wahllos durch die betten nicht, aber wenn sich eine günstige Gelegenheit bietet, dann wohl schon recht "oft", oder? Oder wenn die eigene Beziehung einschläft, oder eben dies und jenes nicht erfüllt wird - dann ja scheinbar auch. Denn wie hieß es hier: niemand kann all das erfüllen, was ein anderer sich wünscht. Diese Aussage bedeutet für mich: also reicht eine Person zur Befriedigung nicht, es müßte mindestens eine weitere Person beteiligt sein. Und wenn die auch nicht alles machen mag, was ich mir ersehne, müßte ich theoretisch noch eine dritte hinzuziehen. Oder eben verzichten.


Ich bin weder für noch gegen Treue. Stattdessen bin ich dafür, dass das in jeder Beziehung von allen Beteiligten gemeinsam abgesprochen wird.

Ist das schon zuviel verlangt von euch demokratischen Bürgern? :rolleyes: Ich spreche davon, dass in einer Beziehung BEIDE Seiten etwas zu sagen haben und nicht einer dem anderen seine Sicht der Dinge aufdrängen darf.

Dachte eigentlich, ich hätte mich auch ähnlich ausgedrückt.
 
Wahre Liebe ist, wenn die Partnerin sich von Dir trennt um mit einem anderen zusammen zu sein und Du gönnst ihr das und freust Dich über ihr Glück. Wahre Liebe wäre auch, wenn sie sowohl mit Dir als auch mit einem anderen zusammen sein will und Du unterstützt das und findest es sogar gut. Da kannst Du Dich jetzt natürlich fragen, ob Du für Deine Partnerin wirklich wahre Liebe empfindest, oder ob es doch nur eine kleine, schäbige, besitzergreifende und egozentrische Liebe ist.

Darf ich Dich fragen, warum Du sie Partnerin nennst? Ist alleine diese Wort nicht schon irgendwie besitzergreifend?
 
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