Wieso lässt Gott derlei zu?

Ich interpretiere den Bibelvers/die Feindesliebe so, dass ich mir wünsche und bete und bei Gelegenheit es begünstige, dass die bösen Menschen weniger böse werden. Das macht dann auch im Zusammenhang mit Selbstliebe mehr Sinn.
Ich vertraue auf den Plan Gottes hier. Was soll ich beten für jemanden, dass er so und so werde, wenn der Herr ganz anderes mit ihm vor hat?

Ich bete lieber für Menschen, die in Bedrängnis sind und die Unterstützung brauchen und das auch nur, wenn das für diese Menschen in Ordnung ist. Finde ich sonst übergriffig.
 
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Feindesliebe ist für mich Heuchlerei.
Um jemanden als Feind zu sehen, braucht es zwei Personen. Die eine, die mir tatsächlich oder vermeintlich Böses will oder tut und mich selber, der/die eben diesen Menschen als Feind betrachtet.
Es gibt aber eine spirituelle Entwicklung, die bis dahin gehen kann, dass ich derartig in mir ruhe, dass ich unfähig bin, jemanden als Feind zu betrachten, egal wieviel Böses der mir will oder tut. Und dann (und nur dann), kann ich z. B. Erbarmen mit dem anderen haben, was ja auch eine Form der Liebe ist.
 
Sehe ich anders. Wenn ich das Böse segne, dann mache ich es mächtig, weil ich dann ein Stück von meinen Erbe zurücktrete.

Warum soll

Um jemanden als Feind zu sehen, braucht es zwei Personen. Die eine, die mir tatsächlich oder vermeintlich Böses will oder tut und mich selber, der/die eben diesen Menschen als Feind betrachtet.
Es gibt aber eine spirituelle Entwicklung, die bis dahin gehen kann, dass ich derartig in mir ruhe, dass ich unfähig bin, jemanden als Feind zu betrachten, egal wieviel Böses der mir will oder tut. Und dann (und nur dann), kann ich z. B. Erbarmen mit dem anderen haben, was ja auch eine Form der Liebe ist.
Genau - da schließe ich mich an - das meine ich mit der " Feindesliebe" !
Danke liebe @LalDed!
 
Ich vertraue auf den Plan Gottes hier. Was soll ich beten für jemanden, dass er so und so werde, wenn der Herr ganz anderes mit ihm vor hat?

Ich bete lieber für Menschen, die in Bedrängnis sind und die Unterstützung brauchen und das auch nur, wenn das für diese Menschen in Ordnung ist. Finde ich sonst übergriffig.
An deiner Sichtweise ist sicher nichts einzuwenden.

Ich betrachte es aus der Perspektive der Ewigkeit. Kein böser Mensch wird ewig in der Hölle schmoren, im Angesicht der Ewigkeit wird jeder zur Selbsterkenntnis und Reue kommen, weil die Wahrheit und das Gute und die Barmherzigkeit Gottes sich im Angesicht der Ewigkeit durchsetzen wird.
 
Warum soll nicht?
Um jemanden als Feind zu sehen, braucht es zwei Personen. Die eine, die mir tatsächlich oder vermeintlich Böses will oder tut und mich selber, der/die eben diesen Menschen als Feind betrachtet.
Ich find eine Person reicht.
Ein Mörder ist der Feind des Opfers. Egal, ob das Opfer ihn jetzt als Feind betrachtet oder nicht. Betrachtet das Opfer ihn nicht als Feind, finde ich das unnatürlich. Der eigentliche Feind bleibt aber der Mörder. Das Opfer bleibt der Verteidiger seines Lebens und ist damit nicht unbedingt zugleich ein Feind.
Es gibt aber eine spirituelle Entwicklung, die bis dahin gehen kann, dass ich derartig in mir ruhe, dass ich unfähig bin, jemanden als Feind zu betrachten, egal wieviel Böses der mir will oder tut. Und dann (und nur dann), kann ich z. B. Erbarmen mit dem anderen haben, was ja auch eine Form der Liebe ist.
Das ist nicht meine Baustelle durch "spirituelle Entwicklung" Wertesysteme künstlich zu verstellen. Ich bleib da lieber auf dem Teppich.
 
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Mir liegt nur eine einzige Frage auf dem Herzen und die ist aus reinem Herzen!
Wenn Gott existiert und die Menschheit so sehr liebt, wieso lässt er dann so etwas zu!
Lies hier den Faden und schau die Diskussion, die sich gegenseitig das Wasser abgraben, sich selbst als richtig und recht betrachten. Egal ob es Gott gibt, oder nicht. Wir Menschen geben genug Antwort warum es unter uns so ist.
 
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