Wieso lässt Gott derlei zu?

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Dann hast Du einen falschen Eindruck.

Es wird hier aber dennoch von manchen ein Drama veranstaltet, weil sie sich bei Beiträgen lieber an einzelnen Worten und Formulierungen festbeißen und sie kritisieren, anstatt die jeweilige Gesamtaussage zu betrachten.
Fünfe grade sein lassen, ist offenbar für manche nicht möglich.

Du meinst wegschauen, wenn es unangenehm wird. Damit man keine hässlichen Bilder anschauen muss.

Mich würde interessieren, was für dich, beispielsweise in @amaria Beitrag, die Gesamtaussage war.
 
Mich würde interessieren, was für dich, beispielsweise in @amaria Beitrag, die Gesamtaussage war.
Das:
Wie im Kleinen so im Grossen.
Es ist dann wichtig, wie man sich entwickelt, ob Mensch gewillt ist das Gut des anderen zu belassen,
und sich anstrengt für sich selber etwas zu erreichen.
Und da wir uns hier in Mitteleuropa in einer eigentlich privilegierten Gesellschaft befinden, stimmt das auch.
(Ausnahmen bestätigen die Regel.)
 
Die Frage „Wieso lässt Gott derlei zu?“ ist keine theoretische Frage. Sie entsteht dort, wo etwas zerbricht – ein Leben, eine Hoffnung, ein Gefühl von Gerechtigkeit.

Es gibt darauf keine Antwort, die das Leid ungeschehen macht. Aber es gibt Denkwege:

Begrenzte Perspektive.
Wir sehen Ausschnitte. Ob es einen größeren Zusammenhang gibt oder nicht – wir erleben nur Fragmente. Das macht die Spannung schwer aushaltbar.

Und trotzdem bleibt der Schmerz real.
Vielleicht ist die ehrlichste Antwort:
Ich weiß nicht, warum Gott es zulässt.

Aber die eigentliche Gegenfrage lautet oft:
Wäre eine Welt ohne Leid überhaupt eine Welt mit Freiheit, Beziehung, Entwicklung – oder nur eine sterile Simulation?

Die Frage bleibt offen. Und vielleicht ist gerade dieses Offenbleiben der Raum, in dem Glaube oder Zweifel überhaupt erst möglich sind.
Daher, das kann ja jeder bei sich selbst feststellen, erscheint so manch' Schmerzhaftes im Nachgang plötzlich als schlüssig und wird mit einem Ausruf "ah jetzt verstehe ich, warum das damals passiert ist" in der eigenen Reflexion vor sich selbst kommentiert.
"Es hat mir den Weg zum Hier und Jetzt geebnet. Ohne dem wäre ich nicht hier."

Bzgl. der Diskussion über den Gott gegebenen "freien Willen" halte ich es gerne mit Kant:

"Ich kann, weil ich will, was ich muss."
 
Das:

Und da wir uns hier in Mitteleuropa in einer eigentlich privilegierten Gesellschaft befinden, stimmt das auch.
(Ausnahmen bestätigen die Regel.)

Nein, selbst in der mitteleuropäischen Gesellschaft stimmt diese Aussage nicht. Auch nicht, wenn man Ausnahmen einräumt. Es ist nicht mehr, als ein allgemeines Dahingeplapper.

Es ging um den freien Willen, den wir angeblich von Gott bekommen haben. In diesem Kontext hat auch @amaria geantwortet.
 
Und da wir uns hier in Mitteleuropa in einer eigentlich privilegierten Gesellschaft befinden, stimmt das auch.
(Ausnahmen bestätigen die Regel.)
Dass "wir in Mitteleuropa privilegiert“ seien, ist die eine Art zu sagen: Wenn du Probleme siehst, bist du wohl einfach zu empfindlich. Strukturen? Macht? Ungleichheit?

In Mitteleuropa ist alles gut, außer für die paar "Ausnahmen“, die man bequem unter den Teppich schiebt kann, damit die Theorie nicht bröckelt.

Klassische Selbstentlastung...
 
Es ging um den freien Willen ...
Und dahingehend verstehe ich hier die Aussagen.
Auch wenn wir in einer ganz bestimmten Art und Weise sozialisiert sind, wir hier in Mitteleuropa haben durchaus die Möglichkeit, neue Wege zu gehen, alte Pfade hinter uns zu lassen, und uns Hilfe dafür zu suchen.

Und unter den Teppich wird dabei gar nichts gekehrt oder geschoben.
 
Es gibt durchaus ein Social-Credit-System im Universum, das nennt sich Karma.
Social-Credit-System wie in China oder in der EU geplant, ist ein Weg der Macht-Ausübung und Kontrolle über alle Menschen und damit zur Erzeugung von Willfährigkeit, Unterordnung.

Meine Erkenntnis ist:
  • Die Spirituelle Gemeinschaft des Lichts freut sich über Gefolgschaft, jedoch auch über eine kritische Auseinandersetzung. Oft genug hatte ich spirituelle Krisen und habe mit der Spirituellen Gemeinschaft des Lichts gehadert.
  • Die Dunkle Seite hat die Aufgabe, uns zu prüfen, ob wir auch in Krisen standhaft bleiben in unserer Entscheidung für die Spirituelle Gemeinschaft des Lichts.
  • Wenn wir schwanken und letztlich der Dunklen Seite folgen: Die Satanische Seite fordert dann Unterwerfung. Nix mehr mit Hingabe oder der Möglichkeit, auch mal zu diskutieren, zu hadern oder gar wieder auszutreten ... Dann folgt Bestrafung.
  • Im Gegensatz dazu eben die lichtvolle Seite. Hier darf ich den freien Willen leben, darf hadern, mit ihnen diskutieren, mich im Stich-gelassen fühlen etc.. Dennoch darf ich immer wieder zurückkehren.
Karma ist somit kein Weg, damit Gott über uns Macht ausübt, sondern ein Weg für jenen Menschen, der sich dessen bewusst wird, die Ursachen und Wirkungen seines Denkens, Fühlens, Sprechen und insbesondere Handelns zu erkennen,
- verbunden mit der unausgesprochenen Einladung "Gottes" zur Reflexion bis hin zur Einsicht, wo entgegen dem 5-fachen Sinn gedacht, gefühlt, gesprochen und letztlich gehandelt wurde,
- daraus folgend des Erkennens einer ehrlichen angebrachten Entschuldigung und wiederum
- daraus folgend des Einleitens von Veränderung hin zum Geglückteren/"Besseren" (im 5-fachen Sinn).

Leider haben die meisten Menschen überhaupt noch kein Bewusstsein, dass jede Wirkung eine Ursache hat, dass diese Ursache auch in uns liegen kann, und dass die Ursache schon länger oder sogar lange (oder sogar in einem/mehreren anderen Vor-Leben) zurückliegen kann.

Die Gefahr dabei ist auf der emotionalen/psychologischen Ebene, dass es zu Selbst-Re-Traumatisierungen kommt, weil noch im kindlichen Denken verhaftet geblieben wurde. Gemeint ist: Kleine Kinder bis ca. 10 Jahren (+/-) beziehen vieles (oder das Meiste oder sogar alles), das sich zwischen den Eltern emotional abspielt, auf sich.

Damit können Kinder damit beginnen, sich selbst für alle Streitereien zwischen Mama+Papa oder Mama+Stiefpapa/Stiefmama+Papa verantwortlich zu fühlen, zu machen. Und weil meist von den Eltern keine Differenzierung erfolgt, niemand mit dem Kind spricht und erst recht das Kind ganz ganz viel zuwenig gebondet wird, das Kind mit seinen Gefühlen von Angst (wenn die Eltern sich lautstark streiten, kann dies beim Kind zu Überlebensangst führen) alleine gelassen wird.

Das kann zum Einen zu einer Allmachtsphantasie führen, die wiederum entweder zu Größenwahn mit viel Macht und Geld führt oder zu einem esoterischen Größenwahn oder zu einem super-kleinen Selbstwert, bei dem alles im Umfeld dieses Menschen auf sich bezogen wird (z.B. jemand denkt an irgendwas, blickt deshalb vielleicht ernst oder gar wütend und der Mensch, der alles auf sich bezieht, meint, dass dies auf ihn bezogen ist und reagiert mit Aggressivität (kennen wir von genug Teenies oder auch Erwachsenen, die dann "grundlos" zuschlagen/zustechen ...) oder mit Zudröhnen mit Substanzen/Alkohol oder einem Denken "alle sind gegen mich", "niemand mag mich", dem Gefühl von "ich bin an allem Schuld" oder ... .

Was es daher stets braucht und auch in Esoterik-Kreisen viel zuwenig erfolgt: Differenzieren lernen.
Logos/Hirn + Gefühle + Körper + Psyche + Prägungen aus Kindheit oder sogar Mutterbrauch traumaseitig zu betrachten ... und alles miteinander in Beziehung bringen.

Hinweis: Wenn ich von Trauma aus der Kindheit (oder gar vorgeburtlich/im Mutterbauch) schreibe, meine ich Traumatisierungen aus der Sicht des Kindes.

Wer dazu mehr erfahren will, lese bitte bei der grandiosen Trauma-Expertin Verena König nach oder höre ihre Podcasts, die dort in den Shownotes verlinkten Quer-Verweise oder melde sich kostenfrei für den internen Bereich, um die allesamt transkribierten Podcast-Folgen nach zu lesen - und reflektiere (gegebenenfalls mit der nötigen/angebrachten Distanz) sein Erleben/seine Erfahrungen ... und hole sich gegebenenfalls profesionelle Hilfe durch eine/n psychologisch gebildeten Menschen mit einem trauma-sensiblen Zugang an die Seite (bitte da keine Psychoanalytiker oder Psychiater und keine Pillen (außer in aktuell hochbelastenden Situationen, in der die Gefahr von Selbst- oder Fremdverletzung gegeben ist - dann vorübergehend selbstverständlich, jedoch keine Psychopharmaka als Dauermedikamentation - was hier im Forum möglicherweise eh klar ist)).

Ich wünsche uns allen und allen Menschen "da draußen",
  • dass wir sehr rasch in der Masse der Menschen ein Bewusstsein über diese Zusammenhänge entwickeln und damit
  • uns selbst in der Masse der Menschen/Bevölkerung weltweit (zumindest mal in Europa) klar werden, dass alles, das "da draußen" (auf politischer Ebene) passiert und dem 5-fachen Sinn widerspricht,
  • die Folge von disbalancierter Psyche, disbalancierten Emotionen und unerkannten bzw. unbearbeiteten Ursachen (aus diesem Leben = Traumata oder aus Vorleben)
ist und wir in die emotionale Balance als auch spirituelle Transformation zu unserer lichtvollen Quelle kommen.
 
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