Wieso lässt Gott derlei zu?

In diesem Punkt muss ich leider eine Ergänzung anbringen, geschätzter Merlin. Und sie steht klar in der Bibel.
Hallo @Weiss-vielleichtWeise,

ich wollte eigentlich mit der besagten Geschichte aus der Genesis nur das reale Über-Ich in uns unterstreichen. Etwas "Göttliches", an dem wir unsere Lebensphilosophie ausrichten möchten (z.B. der Heilige Geist, Gott, Jesus usw.). So behält hat auch noch die beflügelte Redewendung ihren Sinn: "Zeig mir deine Freunde, dann sage ich dir, wer du bist!"

Gott hat 2 Arten von Menschen erschaffen.
Es hat seinen Grund, warum es in der Genesis zwei unterschiedliche Geschichten zur Erschaffung der Menschen gibt.
Zunächst waren die Heiligen Schriften keine geschlossenes Werk, sondern eine lose Sammlung. Erst im Babylonischen Exil, hatten die Schriftgelehrten die Sammlung als ein ganzes Werk geordnet und zusammengefasst.

So wurden dem Werk auch ein paar anderen Geschichten der Sumerer mit eingefügt.

Es wurde dort die Geschichte von der Göttin Inanna erzählt. Als Göttin der Fruchtbarkeit war sie die in der Einöde unterwegs, um nach Ackerland zu suchen. Als sie den rechten Ort in Eden gefunden hatte, errichtete sie dort einen Garten, in den sie den Weltenbaum pflanzte. Mit diesem Baum geht es dann auch um Schlange (Mutter Erde). Inanna bat ihren Bruder Utu, die Schlange mit seiner Axt zu erschlagen.

Auch die Geschichte von der Sintflut war ein Kind Sumers. Der der Hauptdarsteller war dort der unsterbliche Utnapischtim.
So wird auch aus Sumer die wundersame Geschichte vom dem Schöpfergott Enki erzählt. Er hatte seine Mutter und deren Schwester überredete die Menschen aus Lehm zu formen.
(Zu diesen Geschichten Sumers gibt es mit Keilschriften beschriebene Tontafeln.)

Es ist nun so, dass es den jüdischen Schriftgelehrten nicht gefiel, dass der Mensch/Adam und Eva gleichermaßen erschaffen wurden. Also musste Adam wieder in den Vordergrund gerückt werden, in dem aus dessen Rippe eine Eva zu erschaffen worden sei.

1. Moses 2
[22] Und Gott der Herr erschuf ein Weib aus der Rippe,
die er vom Menschen (Adam) nahm, und brachte sie ihm.
[23]
Da sprach der Mensch, das ist doch mein Bein von
meinem Bein und mein Fleisch von meinem Fleisch; man
wird sie Männin heißen, darum dass sie vom Manne ist.


Das Problem war wohl nun, dass die beiden Schöpfungsgeschichten schon im Umlauf waren. Deshalb hatten sie einfach beide Varianten in das Gesamtwerk eingefügt. Man sollte nicht vergessen, dass die Bibel nicht aus einem Guss geschrieben wurde.

Merlin
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Die reicht nicht unbedingt. Das kann zuwenig sein. Es kommt Miete und Strom dazu, Wasch-und Spülmittel, Strom, (auf dem Land ein Auto), Windeln, uvm......

Oder brauch mal eine Zahnbehandlung oder Medikamente/Hilfsmittel, die die Kasse nicht oder nur teilweise zahlt..

Abgesehen davon: hab mal zB eine Glutenunverträglichkeit.....

Nein, bei uns hungern Leute durchaus, auch Kinder.

Es reicht oft, wenn die Waschmaschine kaputt ist oder noch schlimmer, der alte Warmwasser- und Heizungsboiler. Ich weiß das, weil ich war mal betroffen. Man sagt nichts, weil die Scham ist groß. WorkingPoors sind keine Seltenheit, besonders bei Alleinerziehenden oder Pensionistinnen.
Hier in Österreich wird weggeschaut, wenn es um Armut geht. Es soll nicht sein, es darf nicht sein, es ist einfach nicht.
Bist du arm, bist du selber schuld - was für eine Ignoranz.
 
Danke, als ich sowas schrieb wurde ich gefragt ob ich im "Wolkenkuckucksnest" wohne.
Dabei ist das ein uraltes Gesetz seit die Menschheit besteht.
 
Die reicht nicht unbedingt. Das kann zuwenig sein. Es kommt Miete und Strom dazu, Wasch-und Spülmittel, Strom, (auf dem Land ein Auto), Windeln, uvm......

Aber auch da gibt es Zuschüsse und Härtefallregelungen. Grundsicherung ist gegeben. Problematisch ist es natürlich, wenn jemand diese nicht in Anspruch nimmt. Leider sind da einige zu stolz um Hilfe anzunehmen.

Allerdings fände ich es trotz allem wichtig, dass man im Zweifel weiß, wie man spart. Eine Bekannte von mir ist für die Auszahlung von Zuschüssen zuständig. Sie berichtet aber oft, dass das ausgezahlte Geld aufgebraucht ist, bevor der Monat so richtig begonnen hat.

Das ging so weit, dass das Geld in immer kürzeren Abständen ausgezahlt wurde, damit es auch reichte. Und viele nice-to-haves wurden als alltäglicher Bedarf betrachtet.

Gewiss ist es bitter, kein Geld für Extras zu haben. Aber hungern oder erfrieren muss man nicht.
 

Aber auch da gibt es Zuschüsse und Härtefallregelungen. Grundsicherung ist gegeben. Problematisch ist es natürlich, wenn jemand diese nicht in Anspruch nimmt. Leider sind da einige zu stolz um Hilfe anzunehmen.

Allerdings fände ich es trotz allem wichtig, dass man im Zweifel weiß, wie man spart. Eine Bekannte von mir ist für die Auszahlung von Zuschüssen zuständig. Sie berichtet aber oft, dass das ausgezahlte Geld aufgebraucht ist, bevor der Monat so richtig begonnen hat.

Das ging so weit, dass das Geld in immer kürzeren Abständen ausgezahlt wurde, damit es auch reichte. Und viele nice-to-haves wurden als alltäglicher Bedarf betrachtet.

Gewiss ist es bitter, kein Geld für Extras zu haben. Aber hungern oder erfrieren muss man nicht.
In Ö gibt ( oder gab??) es einen freiwilligen Fond,
die sogenannte " Härtefallklausel", die bei solchen Fällen einspringt:
Medizinische Produkte ( Zähne, Brille....) oder Dinge des alltäglichen Bedarfs ( Waschmaschine....) oder " außertourliche Belastung" ( Begräbniskosten usw.), die bei solchen Fällen einspringt bezuschusst oder Kosten ersetzt.
Anlaufstelle ist - glaube ich - das Sozialamt.
 
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Aber auch da gibt es Zuschüsse und Härtefallregelungen. Grundsicherung ist gegeben. Problematisch ist es natürlich, wenn jemand diese nicht in Anspruch nimmt. Leider sind da einige zu stolz um Hilfe anzunehmen.

Allerdings fände ich es trotz allem wichtig, dass man im Zweifel weiß, wie man spart. Eine Bekannte von mir ist für die Auszahlung von Zuschüssen zuständig. Sie berichtet aber oft, dass das ausgezahlte Geld aufgebraucht ist, bevor der Monat so richtig begonnen hat.

Das ging so weit, dass das Geld in immer kürzeren Abständen ausgezahlt wurde, damit es auch reichte. Und viele nice-to-haves wurden als alltäglicher Bedarf betrachtet.

Gewiss ist es bitter, kein Geld für Extras zu haben. Aber hungern oder erfrieren muss man nicht.

Wenn man arbeitet, verdient man oft "zuviel" für Zuschüsse. Wenn man dann Miete, Energie, Kindergarten und Versicherungen zahlen muss, dann bleibt nicht mehr viel zum Leben. Mein Gehalt war auch schon aufgebraucht, bevor das Monat richtig begonnen hatte. Mein Konto war ja ständig überzogen. Ich hab mir jedes Jahr meine 5 Wochen Urlaub auszahlen lassen, damit hab ich es dann einmal im Jahr wieder gegen 0 gebracht.

Klar, irgendwie geht es immer. Und erfroren sind wir nicht und verhungert auch nicht. Aber es war halt manchmal kalt in der Wohnung ...
 
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