Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

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  • Umfrageteilnehmer
    3
Es hängt wohl mit einem Werken zusammen.
Ohne Zweifel ...
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Was wirkt und werkelt denn eigentlich da?
Wenn wir das nun wieder zur Eingangsfrage zurückführen: "Wie wirklich ist die Wirklichkeit"
und dazu fragen wo dieses Werkeln denn stattfindet. Wäre eine, in das Gehirn vorsätzlich
einespeiste Simulation des Lebens, als solche erkennbar?

... oder anders gefragt: Was machen unsere Sinne anderes als vorsätzlich einspeisen?


Wirk-Same Grüße - Ischariot​
 
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Wenn wir das nun wieder zur Eingangsfrage zurückführen: "Wie wirklich ist die Wirklichkeit"
und dazu fragen wo dieses Werkeln denn stattfindet. Wäre eine, in das Gehirn vorsätzlich
einespeiste Simulation des Lebens, als solche erkennbar?

... oder anders gefragt: Was machen unsere Sinne anderes als vorsätzlich einspeisen?
Das klingt so, als ob entsprechende Wissenschafts-TV-Sendungen fleißig gesehen worden sind, die uns erklären wollen, dass Gehirn und Sinne uns nur eine Welt vorgaukeln würden. In dem von mir erstellten Thread "Spiritualität und Wissenschaft?" unter der Rubrik "Wissenschaft und Spiritualität", den es auch als einen meiner Blogs gibt, habe ich ein anderes Bild darzustellen versucht. Es lässt sich als Resümee kurz sagen, dass nicht Gaukelei, sondern unser an das Gehirn gebundene Denken sowie unsere Wahrnehmung in Beziehung zur Außenwelt stehen.

Es ergibt sich meines Erachtens die Notwendigkeit, dieses Wissenschaftsdenken wegzulassen und stattdessen Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt zu erkennen. Dann erst ist der Weg frei, in gewisser Weise ein Werkeln und Wirken spiritueller Art im Leben erkennen zu können. So führt mein jetziges Lebens eine Beziehung zu einem vorherigen usw., was als Karma oder als Schicksal bezeichnet wird; es wirkt und werkelt in meinem derzeitigen Leben. Und das aktuelle Leben wirkt und werkelt an dem nächsten usw.

Daher ergibt sich nicht die Frage, die nur auf einem Wortspiel beruht, wie wirklich die Wirklichkeit sei, sondern es ergibt sich die Notwendigkeit, das Wirklichkeit aus spiritueller Sicht - ganz gleich, was auch immer passiert - demgemäß also immer wirklich ist.
 
@Heidi Marley

Und wer hat den Wecker gestellt und sich für die Aufstehuhrzeit entschieden? :)
Die Vergangenheit. Die Ereignisse der Vergangenheit
und die Umstände die auf dich treffen.

Nicht du erschaffst die Welt. Die Objekte erschaffen/bestimmen dich. zb wenn du etwas als 'Tisch' vom Hintergrund zu isolieren gelernt hast => denkst du Tisch.
So läuft das :)
und das schmeichelt dem Ego zwar nicht so
und drum wirds gern verleugnet
 
Grüß Dich Ischariot
Allein auf die äußeren Einflüsse reagierend, bräuchten wir kein Bildungsystem mehr das uns zu Robotern formt ...
dort lernst du so zu leben, dass du gefälligst den StatusQuo aufrecht erhältst
und das tust du
Natürlich ist da was dran Heidi, das wir wesentlich stärker in die uns umspielenden
Kausalitäten verstrickt sind, als wir das in den meisten Fällen selber wahrnehmen.
:barefoot:wir denken doch in Jedem Moment, ICH habs entschieden!
oder Ischariot?​
was wäre Kreativität
gute Frage: Was w ä r e Kreativität?

Dahingehend mag ich Deinem Statement nicht ganz zustimmen:
kann ich verstehen :)


&never forget:
vernünftigerweise
=angelernt

Bewusstsein
Instinkt
...
du (und freilich :) nicht nur du) wirfst mit Worten herum,
von denen ich/du nicht wirklich wissen was das sein könnte. Esoterische Worte. Leere Worte wenn wir mal so ehrlich sind.

Und das ein Käfig voller Affen mit einer
Schreibmaschine über lange Zeit hindurch einen Roman schreiben würde
haben wir getan.

Und würde jede Horde mit Supermarkt und Tagesfreizeit (und Olivetti:D) bald anfangen.
 
wie wirklich ist sie nun
was immer du darüber glauben gelernt hast. (das ist die Antwort :) Waldweg)
zb:
für den der an reinkarnation glaubt (glauben gelernt hat) gibt es reinkarnation. für den der nicht an r. glaubt gibt es sie nicht

wenn dir 'die wirklichkeit' (was immer das sein könnte) zb sehr wirklich vorkommt und du das magst - kommts dir real vor und du magst das

wenn dir 'die wirklichkeit' (was immer das sein könnte) sehr wirklich vorkommt und du magst das nicht - kommt dir die w. w. vor aber magst das gefühl (erlerntermaßen) nicht

wenn du ein sehr irreales gefühl zur dich umgebenden wirklichkeit hast und du magst das - ...

wenn dir die wirklichkeit nicht real vorkommt und du magst das nicht - ...

und so weiter
 
was immer du darüber glauben gelernt hast. (das ist die Antwort :) Waldweg)
zb:
für den der an reinkarnation glaubt (glauben gelernt hat) gibt es reinkarnation. für den der nicht an r. glaubt gibt es sie nicht
und so weiter

ja und wenn der Reinkarnation egal ist was man/frau von ihr denkt und sie ist was sie ist...?
 

Grüß Gott, Heidi - die Grüße artig erwidernd, so wie wir es gelernt haben ... :)
Grüß Dich Ischariot
dort lernst du so zu leben, dass du gefälligst den StatusQuo aufrecht erhältst
und das tust du
Stimmt! Ausnahmsweise keine Widerworte
gigglesmile.gif



wir denken doch in Jedem Moment, ICH habs entschieden!
Oh, ja - latürnich! Das ist auch ein äußerst essentieller Punkt.
Die Frage die Du stellst, zielt auf die bewusste/unbewusste Zusammensetzung
des "Ichs" ab. Ob uns die Mechanismen die das "Ich" zu dem machen, was
wir als solches anerkennen nun in allen Bereichen klärbar ist, verändert
die Identifikation mit dem eigenen "Selbst" nicht. Was sich aber durch
Erkenntnis verändert ist das "Ich" mit seinen "Sichten". Damit eben
auch die Perspektive auf die "Wirklichkeit" und somit hätten wir
zwei verschiedene Welten, wenn wir unsere "Ichs" tauschen würden ...



gute Frage: Was w ä r e Kreativität?
*lol* Nein! ich ziehe die rhetorische Frage zurück und erlaube mir
diese in ihrer Formulierung, Deiner Sicht in diesem Faden anzupassen ...

Was ist Kreativität?


&never forget: =angelernt
Jepp!


du (und freilich :) nicht nur du) wirfst mit Worten herum,
von denen ich/du nicht wirklich wissen was das sein könnte. Esoterische Worte. Leere Worte wenn wir mal so ehrlich sind.
Schon klar ... und so liegt es an uns selber, diese Worte zu füllen.
Wenn wir "Bewusstsein" oder "Instinkt" als Worthülsen ansehen, wie
sehr müssten wir dann ein Wort wie "Wirklichkeit" als leer betrachten?



Quod sit demonstrandum
Da sehe ich mich nun gezwungen die "Kreativität" nicht nur
als rhetorisches Stilmittel in den Diskurs einzubringen ...
Worthülsen hin, Worthülsen her ... die Kommunikation,
auch in schriftlicher Form können wir nicht einfach
einem instinktiven Verhalten zuschreiben ...



Und würde jede Horde mit Supermarkt und Tagesfreizeit (und Olivetti:D) bald anfangen.
Diese Form der Gesellschaftskritik zum Beispiel mag die
Sicht auf Wazlawicks "Wirklichkeit" klar verändern ...
... das Außen verändert sich dadurch aber nicht.

Das "Ich" ist es, das die Wirklichkeit nach gutdünken
modifiziert ... und das, wie Du treffend bemerkt hast,
ohne sich in jedem Moment über die zugrundeliegenden
Mechanismen im Klaren sein zu müssen.



schönes Wochenende noch - Ischariot
 
HeyU :D (ich brauchs nicht so mit floskeln - kannst dir ja vorstellen - aber in aggressiven gefielden deut ich gern an, dass ich nicht fighten, catchen oder smalltalk will)
Oh, ja - latürnich! Das ist auch ein äußerst essentieller Punkt.
Die Frage die Du stellst, zielt auf die bewusste/unbewusste Zusammensetzung
des "Ichs" ab.
die Unterscheidung (bewusst/unbewusst) erarbeite ich nicht mit - weil das bewusste ist eh da, und das unbewusste eben NICHT.

(...lass dich nicht veräppeln Ischariot - 'das uuunbewusste' (das du gefälligst erarbeiten solllllst!!) soll dir suggerieren, dass du da noch was (eigentlich völlig unmögliches) abszuleisten hättest: nämlich das unbewusste ins bewusste rüberzuzerren, rüberschleifen, dich durchbohren... whatever
die übliche Falle, uns klein und schwach zu halten. = und setzt alles beim tunlichst reingesetzten Basisgefühl unserer Schuld an.
...da kann man ja jede Leine gut einhaken.)

Ob uns die Mechanismen die das "Ich" zu dem machen, was
wir als solches anerkennen nun in allen Bereichen klärbar ist, verändert
die Identifikation mit dem eigenen "Selbst" nicht.
Ischariot, erklär mit mal den 'Unterschied zwischen ich und selbst, OHNE DEIN WERTES ANGELESENES, ERLERNTES WISSEN ZU WIEDERHOLEN.

du wirst vielleicht zugeben müssen... o_O auch da in die Falle getappt

Was sich aber durch Erkenntnis verändert ist das "Ich" mit seinen "Sichten".
jede sekunde verändert sich alles. unsere empfundene Kontinuität/Lebensgeschichte ist ausgedacht. interpretiert


Was ist Kreativität?
=Nicht auf Basis des Bestehenden. Neu.


Vielleicht macht die Natur das (und das wäre etwas anderes als die Entwicklungslehre, die Evolutionstheorie).

Schon klar ... und so liegt es an uns selber, diese Worte zu füllen.
ja :) füll mal leere Worte. Mein Ding ist das nicht so

sehr müssten wir dann ein Wort wie "Wirklichkeit" als leer betrachten?
du brauchst es nicht leer betrachten. Wenn du darüber reden anfängst ist alles philosophie
und leer. Erzähl mal
über 'die Wirklichkeit'.

Das kann nur ein akademischer Vortrag werden.

Worthülsen hin, Worthülsen her ... die Kommunikation,
auch in schriftlicher Form können wir nicht einfach
einem instinktiven Verhalten zuschreiben ...
es ist die folge einer erkrankung. gesellschaftskrankheit.
was ist denn noch gesund? siehst was?
schau dich um, Ischariot.
Du hoffst noch immer, dass du das Problem semantisch löst?
Das ist verrückt.

Das "Ich" ist es, das die Wirklichkeit nach gutdünken
modifiziert ...
die Umgebung erschafft dich. (die objekte erschaffen das subjekt
nicht umgekehrt)

schönes Wochenende noch - Ischariot
dankesehr - und ich hab die schönen formatierungen schon bemerkt :D:)
 
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Hallöchen meine liebe, die Dinge völlig anders sehende, Heidi! ;)
... deut ich gern an, dass ich nicht fighten, catchen oder smalltalk will
Okay, kein Fight, kein Smalltalk, aber was willst Du denn eigentlich?
Was erwartest Du denn von der Unterhaltung?


die Unterscheidung (bewusst/unbewusst) erarbeite ich nicht mit - weil das bewusste ist eh da, und das unbewusste eben NICHT.
Das würde meinen, das wir uns aller Einflüsse die täglich auf uns einwirken völlig bewusst wären?
Das wage ich stark zu bezweifeln, was aber im Grunde kein Problem darstellt. Weder für das Bild
das Du zeichnest, noch für jenes das ich zeichne. Bewusstheit ist für äußeres Einwirken nicht nötig.


Auch wenn das Prinzip der Kausalität unbestreitbar tragend ist für
uns, erklärt es doch nicht, wie Beethoven die Eroica komponieren
konnte. Welche Einflüsse waren da beteiligt, die ihn etwas Neues,
bisher nicht dagewesenes, erschaffen ließen?

Selbst Pulsare haben ihren individuellen Klang. Haben diese Körper
aber deswegen auch Rhytmusgefühl, oder melodisches Verständnis?


(...lass dich nicht veräppeln Ischariot - 'das uuunbewusste' (das du gefälligst erarbeiten solllllst!!) soll dir suggerieren, dass du da noch was (eigentlich völlig unmögliches) abszuleisten hättest: nämlich das unbewusste ins bewusste rüberzuzerren, rüberschleifen, dich durchbohren... whatever
die übliche Falle, uns klein und schwach zu halten. = und setzt alles beim tunlichst reingesetzten Basisgefühl unserer Schuld an.
...da kann man ja jede Leine gut einhaken.)
... hab zwar keine Silbe von "erarbeiten müssen" erwähnt, aber in
die Richtung muß ich erst mal nachfühlen, bevor ich was zu sage.


Ischariot, erklär mit mal den 'Unterschied zwischen ich und selbst, OHNE DEIN WERTES ANGELESENES, ERLERNTES WISSEN ZU WIEDERHOLEN.
Da muß "ich" passen, das würde "selbst" meine Möglichkeiten überschreiten ... :ROFLMAO:

Keine Unterscheidung von meiner Seite, hab bloß zwei Worte für eine Entität benutzt.
Da ich aber Deinem Gedankengang hier nicht ganz folgen kann, gebe ich die Frage zurück!


jede sekunde verändert sich alles. unsere empfundene Kontinuität/Lebensgeschichte ist ausgedacht. interpretiert
Genau, davon rede ich ja die ganze Zeit! (y)


Vielleicht macht die Natur das (und das wäre etwas anderes als die Entwicklungslehre, die Evolutionstheorie).
Vielleicht aber auch nicht ... (und Evolution arbeitet mit Funktionen ...
... freie Assoziation ist etwas völlig anderes)


Erzähl mal über 'die Wirklichkeit'.
Das kann nur ein akademischer Vortrag werden.
Sieh mal, ich könnte dazu nichts sagen, was Du nicht als akademischen Vortrag empfinden würdest.
Allerdings ist DIR das sehrwohl bewusst, womit meine Reaktion für Dich absehbar war ... Kausal!
Anderereseits, könnte ich ja, einfach nur um dem Prinzip zu widersprechen ..... :sneaky:


es ist die folge einer erkrankung. gesellschaftskrankheit.
was ist denn noch gesund? siehst was?
schau dich um, Ischariot.
Du hoffst noch immer, dass du das Problem semantisch löst?
Das ist verrückt.
Verrückt, Heidi? Ja und? Was könnte ich dafür verrückt zu sein, wenn ich doch schlicht ein Produkt
meiner Umwelt wäre? Wie könnte ich da anders sein als verrückt? Wir leben in ein und der selben
Welt, Du und ich, und doch betrachten wir diese ganz offenbar sehr verschieden.
Würden wir Probleme lösen wollen, dann müssten wir erstmal Gegebenheiten zu Problemen erheben.

Jetzt zu behaupten die Gesellschaft wäre durch und durch Krank erfordert das Wissen, was
denn Gesund wäre, welches wir aber logischerweise nicht haben können, wenn wir nur ein
Produkt dieser kranken Gesellschaft sind. Diese imaginäre "Gesundheit" wäre somit eine
Idealisierung die auf die Wirklichkeit wie wir sie leben nicht zutrifft ...


die Umgebung erschafft dich. (die objekte erschaffen das subjekt
nicht umgekehrt)
Wollen wir uns in einem dunklen, schallisolierten Raum weiter unterhalten?
Da wäre Deine Umwelt nämlich ausschließlich ich, und meine Umwelt wärest Du ...
... deiner Sichtweise nach müssten wir uns dann gegenseitig erschaffen.

(Hmm, aus soziologischer Sicht ist das nichtmal so abwegig *grübel*)

... und nein! Objekte erschaffen per Definition nichts ... bestenfalls Subjekte!
Also scheinbar ist es mir nicht möglich Dich auf jene Weise zu erfassen,
wie Dein Empfinden an die "Wirklichkeit/Umwelt" gerichtet ist.

Schade eigentlich ...

Mir ist dieses Weltbild einfach zu mechanisch, als das ich damit was anfangen könnte.
Ich kann Deine Sicht beinahe greifen, aber ich will sie gar nicht anfassen müssen.

Das klingt jetzt zwar recht hart und abwertend, so ist es aber nicht gemeint!
Aber ich bin zuversichtlich, das Du verstehst warum ich das so formuliert habe ...
... es spiegelt meine Empfindung wider, ohne Floskeln verwenden zu müssen.


... um so herzlichere Grüße - Ischariot :)
 
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