Wie steht ihr zum Thema Treue?

hallo stormcrow,

ich glaube dass die loyalität nur mit dem vertrauen wachsen kann. eine beziehung, wo die loyalität überwiegt, ist auf dauer frustrierend und gefährdet.

lg winnetou:D

Ja schon. Nur um überhaupt Vertrauen zu haben brauche ich Loyalität und um überhaupt Loyalität zu haben brauche ich Vertrauen. Also das ist so die Sache für mich...

Hehe, mir ist erst jetzt aufgefallen, dass ich das vorhin "falsch" gesagt habe, bzw nicht das, was ich dachte: eigentlich dachte ich ursprünglich, dass gefühltes Vertrauen für die Beziehung wichtiger ist als rein körperliche Treue, aber eben, wie kann ich jemandem vertrauen, der mir nicht körperlich Treue ist? Deshalb, du siehst: ich dreh mich da im Kreis.

PS: Du hast vorhin mal geschrieben "das erste und wichtigste ist die Treue zu sich selbst". Stimmt natürlich ;)
 
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Gedanken über die Treue...

Was ist Treue? Wenn ich die Beiträge hier lese, scheint Treue für die meisten mit sexueller Treue gleichgesetzt zu sein. Gut die Ausgangsfrage brachte schon das Fremdgehen ein, da liegt das nahe. Einige Beiträge sprechen von Offenheit und Vertrauen und der Vorstellbarkeit sexuelle Freiheit in der Partnerschaft zu leben, für andere geht das gar nicht. Noch mal die Frage, was ist Treue?

Ich kenne Frauen, die sind eifersüchtig, wenn ihr Partner sich selbst befriedigt. Eifersucht unterstellt Untreue. Das heißt er betrügt sie in ihrer Phantasie bereits, wenn er sich sich selbst zuwendet. Was geht da?
Andere sind eifersüchtig auf den besten Freund/die beste Freundin, den Sportverein, den Hund, die Katze, das Kind. Immer da wo die gewünschte Aufmerksamkeit ausbleibt, fühlt sich das Ego gekränkt und wirft Untreue vor.

Mal anders gefragt... ist nicht der Unterschied sich jemandem emotional tief verbunden, sich zu ihm hingezogen zu fühlen und einfach nur Sex haben? Ist nicht der "mehr" untreu, der neben oder mit seinem Partner/in schläft und dabei eine(n) anderen sehnt/denkt/träumt. Was ist mit der/dem, der seine(n) Partner/in liebt und mit ner/nem anderen Sex hat, wie er auch mal mit Kollegen Mittag isst?


Hi,
ja, diese Fragen sollten wir uns mal genau durch den Kopf gehen lassen.
"Treue" ist viel umfangreicher als nur auf dei sexuelle Treue zu beschränken.
Wo hört es auf und wo fängt es an. .....
Ich denke das kann man gar nicht pauschalisieren.

lg
 
Liebe Eva-Maria,
willst du mich erschlagen, dass du gleich jeden halben Satz einzeln interpretierst? Ich will es über manches hinweg sehen. So z.B.:

Liebe Renate8,
Zitat von Renate8
du hast mehr gesagt, als dir lieb ist.

nö, wie kommst du denn darauf?
Das willst doch nicht wirklich wissen. Das wäre dann ein Herumgehacke. Führe mich nicht in Versuchung;) denn, es würde dir nicht gefallen. Ich unterstelle dir nichts. Du hast selbst über dich behauptet, mich aber dann der Unterstellung beschuldigt. Das ist ein gewaltiger Angriff auf meine Persönlichkeit. Lese noch einmal. Wir sprachen von Sünde des 10. Gebotes. Ich hatte das auch noch dann auf alle Gläubigen ausgedehnt, könnte ich genauso noch welche kriminelle Handlungen dazu schreiben und dem Krieg in Afganistan, deswegen würde ich dir trotzdem nichts unterstellen. Du hast vielleicht nur zu schnell gelesen… :)
Außerdem habe ich dir nur zwei von vielen Möglichkeiten aufgezeigt als Beispiel, wie man reagieren kann, ohne dass man anderen angreift; du musst deshalb nicht lügen oder scheinheilig sein… mir aber auch keine Scheinheiligkeit unterstellen, weil ich lüge nicht, stehle nicht, gehe nicht fremd, begehre nicht meines Nächsten – was auch immer… du entscheidest, wie du antwortest und du könntest genauso den letzten Absatz gleich sachlich angehen, ohne zuerst zickig zu werden :D

Dann versuchen wir das mal… Aber bitte, gehe nicht gleich in die Luft, wenn ich nur mehr das anspreche, wo ich anderer Meinung bin.
Treue und Glaube ist synonym.
Da, wo mangelnder Glaube ist, ist auch mangelnde Treue.
Da, wo großer Glaube ist, ist auch große Treue.
Das sehe ich nicht so. Ich bin gerne treu, aus dem Wissen heraus, dass ich sonst dem anderen weh tue. Und ich möchte auch nicht, dass mir Jemand weh tut. Wie ich schon sagte, ich bin sehr wenig gläubig, aber doch sehr treu. Ich habe auch kein Verlangen nach einem anderen Mann, weil ich meinen Partner liebe. Wenn ich noch dem Satz deines Lehrers aufgreifen darf: "Wo die Liebe ist, ist keine Sünde"; das könnte eben das Gleiche bedeuten. ... Wenn ich dann weiter lese, sprichst du von Treue zu Jesus? Aha, ich sehe, da kommt dann:

Wer die Werke Jesu tut, kann sie nur im Glauben tun.
Nun ja, Glauben heißt nicht wissen. Zu damaligen Zeiten, als noch keine schnelle Transportmittel und Medien gab, müsste man glauben, wenn da ein Wanderer kam, der viel rum gekommen ist und vieles wusste und davon erzählte. Also, er wusste; andere mussten glauben. Er konnte da mit keinen wissenschaftlichen Erkenntnissen kommen. Heute, nach dem Jahrhunderte Erfahrungen gesammelt und gebündelt worden sind und Menschen haben von den Millionen Erfahrungen gelernt, entstand daraus ein Wissen. Das Wissen von heute wiederspricht aber gar nichts dem Wissen aus den paar Geboten (5 - 10).

Deshalb hat Jakobus im Jakobusbrief diesen Ansatz, daß man den Glauben anhand der Werke sehen kann. Was also sind deine Werke? Daran sieht man, wie dein Glaube ist.
Es ist leicht zu sagen "ich glaube an Gott". Es ist nicht so leicht, die Werke Jesu zu tun. Daran wird offenbar, wer ein Lügner ist und wer in der Wahrheit ist.
Das wird schon schwieriger. Es geschehen nämlich Morde in Namen Gottes. Das sind sehr gläubige Menschen, viele glauben Falsches und interpretieren es so, wie sie das haben möchten. Das sehe ich auch hier. Auch wenn ich keine ausgesprochene Gläubige bin, ich lüge trotzdem nicht, gehe nicht fremd, stehle nicht, bin nicht neidisch und begehre nicht meines Nächsten … was auch immer… So trage ich Verantwortung für mich und sorge für mein Heil. :)
Es scheint ein Bißchen off topic, aber es war nötig um meine Sicht der Dinge, ob "Treue und Glaube ein synonym ist", zu widerlegen. Ich meine, vielleicht wirst du deine Äußerung etwas anders erklären können, so dass ein sterbender Mensch, wie ich, das verstehen kann, wie du das meinst.:)
Liebe Grüße!
 
Liebe Renate8,
Führe mich nicht in Versuchung;) denn, es würde dir nicht gefallen.
glaube ich nicht, du kannst nichts tun was mir nicht gefällt.:umarmen:

Ich unterstelle dir nichts. Du hast selbst über dich behauptet, mich aber dann der Unterstellung beschuldigt. Das ist ein gewaltiger Angriff auf meine Persönlichkeit. Lese noch einmal.
...
Du hast vielleicht nur zu schnell gelesen… :)
ok, das können wir gerne klären:

Ich schrieb: Zum Glück kann Gott aus meinen Fehlern trotzdem wunderbare Heilung schaffen.
und du:
Man sündigt bewußt... gerne... berechnend...weil man weißt, der lieber Gott macht das schon? Nach deiner Einstellung dürfen dann nur die Gläubigen sündigen :D
du nimmst eine Interpretation meiner Einstellung vor, und zwar um 180 Grad entgegen dem, was ich ausdrücke. Ich habe etwas davon geschrieben, daß Gott trotz meiner Fehler etwas Gutes daraus schaffen kann. Ich habe mein Verhaltenn als Fehler bezeichnet. Fehler sind aber die Verhaltensweisen, die einem unterlaufen, die man nicht beabsichtigte. Wenn man sie beabsichtigt, sind sie ja keine Fehler mehr, sondern bewußtes Verhalten, das genau so und nicht anders sein soll.
Außerdem habe ich geschrieben: "trotzdem". Es ist dies, daß ich trotz meiner Fehlerhaftigkeit Gutes entstehen kann, und nicht wegen ihr.

Du hingegen wertest es genau umgekehrt. Du schreibst "berechnend... gerne... bewußt". Damit unterstellst du, daß ich die Fehler, die ich mache, gerne, bewußt und berechnend mache, damit Gott daraus Gutes schaffe.

Ich hab mir schon was dabei gedacht, als ich diese Worte wählte. Vielleicht hast du ja einfach zu schnell gelesen und zu schnell interpretiert?

Du schreibst: du hast mehr gesagt, als dir lieb ist.
Deine völlige Fehlinterpretation meiner Worte offenbarte allerdings mehr von deinem Innenleben als dir wohl bewußt gewesen ist...
mir aber auch keine Scheinheiligkeit unterstellen, weil ich lüge nicht, stehle nicht, gehe nicht fremd, begehre nicht meines Nächsten – was auch immer…
1.Johannesbrief 1:8 schrieb:
Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Ich kenne dich nicht, aber das ist allgemeingültig, auch für dich (und auch für mich), auch wenn du dich für gerecht und sündlos halten solltest. Damit entsprichst du höchstens der Definition der Sadduzäer, die sich selbst auch für gerecht hielten, bloß weil sie selber meinten, daß sie die Gebote buchstäblich halten...

Wenn deine Gerechtigkeit keine bessere ist, wirst du nicht ins Königreich der Himmel eingehen...

oh wie sich die Dinge wiederholen...

Nun ja, Glauben heißt nicht wissen.
ich sehe, du bedienst dich der weltlichen Definition von "glauben". Ich verwende eine andere Definition, die der Bibel:
Hebräer 11:1 schrieb:
Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.
davon hatte ich gesprochen, von dieser Art Glaube, nicht von irgendwelchen Vermutungen. Deshalb hast du mich wohl mißverstanden und ich habe hoffentlich besser erklären können was ich meine. Und weil der Glaube für mich ein Umsetzen von Unsichtbarem in Sichtbares ist, besteht für mich auch kein Widerspruch zwischen Glauben und Treue, sondern sind sie eben synonym.

liebe Grüße,

eva-maria
 
Nein, Gott heilt die, die nicht an ihn glauben, nicht. Warum auch? Sie wollen ja nichts mit ihm zu tun haben. Wer lieber leidet, darf solange leiden bis er satt davon ist. Das ist der freie Wille.

:confused:

Liebe Maria....
Was schreibst du da ???

Wenn der Glaube an Gott BEDINGUNG für Heilung ist, dann gibt es keinen freien Willen :confused:

die *seine* Wege sind unergründlich....was verstehst du hier unter *Heilung* ?....

alle Menschen haben gesündigt. Das ist eine Tatsache. Sich als sündlos darzustellen, ist scheinheilig.

das kann ich noch nachvollziehen.

Gottes Gebote sind dazu da, um zu erkennen, daß man gesündigt hat.

Heilung geschieht nach Maß des Glaubens und des Lebensplans.

wieder lauter Bedingungen :confused: Wo doch in der Bibel oft davon erzählt wird, daß gerade *wider aller gesetzten Bedingungen...wider bewußten oder unbewußten Wollens, Wirkens* Heil ganz unerwartet geschieht....*wunderbarerweise* eben oft DA, wo jeglicher Glaube und jegliches Vertrauen fehlt....:confused:

Treue und Glaube ist synonym.
Da, wo mangelnder Glaube ist, ist auch mangelnde Treue.
Da, wo großer Glaube ist, ist auch große Treue.

Glaube an WAS ? Muß das immer *Gott* sein, damit auch *Treue* sein kann ?

Eines der Bilder, in dem sich der Bewußtseinszustand "Jesus" darstellt ist:
"Ich bin der Amen".

Amen ist hebräisch und bedeutet "ich glaube / ich bin treu".
Wer die Werke Jesu tut, kann sie nur im Glauben tun.

Deshalb hat Jakobus im Jakobusbrief diesen Ansatz, daß man den Glauben anhand der Werke sehen kann. Was also sind deine Werke? Daran sieht man, wie dein Glaube ist.

Es ist leicht zu sagen "ich glaube an Gott". Es ist nicht so leicht, die Werke Jesu zu tun. Daran wird offenbar, wer ein Lügner ist und wer in der Wahrheit ist.

:kuesse:[/QUOTE]

DIE WERKE JESU TUN und daran entscheidet sich, wer ein Lügner ist und wer nicht ???

Menno Maria, was schreibst du hier...was ist los mit Dir...??? :rolleyes:
Oder ich steh grad völlig auf dem Schlauch :-(

Dieses Idealbild des *vollkommenen Jesus* setzt du als Maßstab ???

Jesus=Ideal(Mensch) ist für mich Unsinn....ich glaube auch nicht an einen *historischen Jesus* .....das ist aber nicht so wichtig....

Jesus beschreibt doch wohl eher den Weg des Menschen mit allen Abweichungen...und Fehlern....., daß daraus (den *Fehlern*) auch Gutes entstehen kann, sagst du ja auch...das muß aber m.E. nicht immer *bewußt sein*....

ich versteh dich grad wirklich gar nicht

:confused:

lieben Gruß
Nizuz
 
Liebe Maria...

Wie sollen wir gesündig haben, wenn wir nicht einmal die Regeln kennen? (ich trete jeden Engel in den Hintern der es besser weiss aber nichts sagt)
Wie sollen wir vor unserer Geburt gesündigt haben?

DAS ist weder liebevoll, noch logisch,
Ich behandel meinen Sohn besser als SO.
Denn ich liebe ihn bedingungslos und freue mich seines Lebens...egal wie er ist.

Er ist nicht Sündig...er ist wertvoll.

Und von einem Gott...es sei den er leidet nicht hoffnungslos an Minderwertigkeitskomplexen, wie die Menschen die diese Texte verändert haben an die du immernoch glaubst, erwartet man eigentlich MEHR.

Also versuch GOTT mal als liebevoller zu sehen als DAS
Denn DAS was du da sagt,..ist eines Gottes nicht würdig.
Das kann jeder Mensch besser.

Dummer Angstmachender Glaube, Tausende von Jahren alt.

Gott ist LIEBE....
Macht Liebe Angst? oder befreit sie ohne wenn und aber?
 
Jetzt habe ich gerade Bißchen mehr Zeit, konnte auch zurück gucken und siehe da…. zuerst noch mal die Mißverständnisse auf der persönliche Ebene:
Liebe Renate8,
klar, schuldig.
Zum Glück kann Gott aus meinen Fehlern trotzdem wunderbare Heilung schaffen.
Aha, deswegen ist die Welt so, wie sie ist :schnt:
Man sündigt bewußt... gerne... berechnend...weil man weißt, der lieber Gott macht das schon? Nach deiner Einstellung dürfen dann nur die Gläubigen sündigen :D
Also ging es meinerseits vorher sogar um die gesamte Welt, und „man tut“. Ich habe dann nur einmal in Vergleich zu Deiner Einstellung Bezug genommen… Könnte ich genauso schreiben: nach dieser oder solchen Einstellung, die du eben geschreiben hast. Es ist aber deine Eistellung, dass der Gott eh aus den schuldigen wunderbare Heilung schaffen kann.
Ich verstehe nicht, dass du das andere auch so sehr auf dich beziehst, wie ich schon sagte, hätte ich auch Mörder schreiben können (wenn du mir schon das Wort „schuldig“ ins Mund legst). Das Fragezeichen hast du auch übersehen… und schon kommt die Lavine.

Na gut, dann:
…Ich kenne dich nicht, aber das ist allgemeingültig, auch für dich (und auch für mich), auch wenn du dich für gerecht und sündlos halten solltest. Damit entsprichst du höchstens der Definition der Sadduzäer, die sich selbst auch für gerecht hielten, bloß weil sie selber meinten, daß sie die Gebote buchstäblich halten...
Das ist natürlich die Frage, wie das gemeint war. Gelten alle Menschen als Sünder, auch die kleinen unschuldigen Kinder, oder wird das am Sterbebett gemeint, oder am ganzen Leben gemessen, oder in letzten 10 oder 20 Jahren, oder wie? Ich sündige jetzt nicht, aber ich sehe Leben als Entwicklung. Ich kann mich in letzten Jahrzehnten an keine Sünden erinnern, aber sicher habe ich auch mal gelogen, jemanden weh getan ohne das ich wusste, ja, als Kind hatte ich auch mal in der Küche gestohlen… früher war ich ja ganz anders, aber ich habe mich entwickelt, bin nicht mehr die, die ich war. Ich habe jetzt keine Sünden. Aber wenn das – was ich nicht mehr bin – auch zählt, dann bin ich eben auch Sünderin. Weis nicht, wie das gemeint ist; weißt du es?

Was die Sadduzäer betrifft, könnte auch ganz anders verstanden werden, sie haben das evtl. anders interpretiert. Heute interpretiert jede Sekte die Bibel anders.
Dich mal zum Lachen zu bringen: Ich finde schon, dass ich einen Seltenheitswert habe. Kann nicht glauben, dass eine ganze Gruppe (z.B. Sadduzäer) so leben würde, wie ich. Nein :D, niemals :D niemals :D nie....

…ich sehe, du bedienst dich der weltlichen Definition von "glauben". Ich verwende eine andere Definition, die der Bibel:
davon hatte ich gesprochen, von dieser Art Glaube, nicht von irgendwelchen Vermutungen. Deshalb hast du mich wohl mißverstanden und ich habe hoffentlich besser erklären können was ich meine. Und weil der Glaube für mich ein Umsetzen von Unsichtbarem in Sichtbares ist, besteht für mich auch kein Widerspruch zwischen Glauben und Treue, sondern sind sie eben synonym.
ja, ich bin auf die Erde und das meist gelesene Buch von mir sind wirklich das Lexikon und Pschyrembel. Ich denke, dass du manchmal von Glaube (Religion) und manchmal von Glauben sprichst. Ich sehe beim Glauben noch nicht die Umsetzung in sichtbare. Sobald es sichtbar ist, wird nachweisbar, dann ist es m. E. kein Glauben mehr. Klar gibt es verschiedene Interpretationen. Wenn Wissen fehlt, wenn Wissen nicht abgerufen oder nicht erzeugt werden kann, das wäre die neurowissenschaftliche Auslegung. Psychologisch wäre ein System von zusammenhängenden Überzeugungen (an etwas zu glauben, etwas anzunehmen)... Die Religionen haben da aber wieder ganz andere Sprache, sagte ich doch, die kenne ich nicht so gut. Jetzt wird mir klar, wie du das meinst. Aber trotzdem kann ich das von mir aus nicht bestätigen. Und wenn ich dann die Treue zu Jesus und Treue zu einem Mann vergleiche und die jahrhunderte Unterwerfung der Frau bedenke, dann :move1: :move1:

Ich kann aber glauben, dass morgen regnen wird und morgen werde ich erst wissen. Dann sag ich dir :)
Liebe Grüße!
 
Liebe nizuz,
Wenn der Glaube an Gott BEDINGUNG für Heilung ist, dann gibt es keinen freien Willen :confused:
öhm... meinst du nun daß ich das geschrieben hab oder ist das eine Schlußfolgerung von dir? und wenn Schlußfolgerung von dir, wie kommst du darauf???

Renate8 schrieb:
Wird der Gott auch die heilen, die nicht an ihm glauben (?)
maria45 schrieb:
Nein, Gott heilt die, die nicht an ihn glauben, nicht.
was verstehst du hier unter *Heilung*?
Heilung im Sinne von heiligen, heil, ganz werden. wer lieber getrennt ist von gott, der bleibt getrennt. es wird niemand gezwungen.

wieder lauter Bedingungen :confused: Wo doch in der Bibel oft davon erzählt wird, daß gerade *wider aller gesetzten Bedingungen...wider bewußten oder unbewußten Wollens, Wirkens* Heil ganz unerwartet geschieht....*wunderbarerweise* eben oft DA, wo jeglicher Glaube und jegliches Vertrauen fehlt....:confused:
da würde ich dich um Nennung von Bibelstellen bitten.
Ich kenne nur viele Bibelstellen, wo Glaube alle Hindernisse überwand.

Glaube an WAS ? Muß das immer *Gott* sein, damit auch *Treue* sein kann ?
in diesem Beitrag bezog ich mich auf Glauben an Gott.

hebräisch "emunah" ist übersetzbar mit "Treue, Glauben"
griechisch "pistis" ist übersetzbar mit "Treue, Glauben"

Du kannst also alle Bibelstellen, in denen das eine Wort steht, durch das andere Wort ersetzen.

DIE WERKE JESU TUN und daran entscheidet sich, wer ein Lügner ist und wer nicht ???
ja, so sagt es Jakobus. Es ist halt eine Seite der Wahrheit. Und eine wichtige. Na, es kommt bestimmt mal eine Tageslosung mit einem Wunder Jesu, dann erklär ich das vielleicht näher.

Menno Maria, was schreibst du hier...was ist los mit Dir...??? :rolleyes:
Oder ich steh grad völlig auf dem Schlauch :-(

Dieses Idealbild des *vollkommenen Jesus* setzt du als Maßstab ???

Jesus=Ideal(Mensch) ist für mich Unsinn....ich glaube auch nicht an einen *historischen Jesus* .....das ist aber nicht so wichtig....

Jesus beschreibt doch wohl eher den Weg des Menschen mit allen Abweichungen...und Fehlern....., daß daraus (den *Fehlern*) auch Gutes entstehen kann, sagst du ja auch...das muß aber m.E. nicht immer *bewußt sein*....

ich versteh dich grad wirklich gar nicht
ach ich mich auch nicht...
nimm die worte einer närrin nicht zu ernst...

:kuesse:
 
Lieber Drake,
Wie sollen wir gesündig haben, wenn wir nicht einmal die Regeln kennen? (ich trete jeden Engel in den Hintern der es besser weiss aber nichts sagt)
Wie sollen wir vor unserer Geburt gesündigt haben?
jede Seele die hier inkarniert hat sich im Bewußtsein von der Verbindung mit dem Einen gelöst. Diese Trennung ist die "Sünde", die "Sonderung", man fühlt sich getrennt von Gott, von dem Einen, und erlebt in Körper, Geist und Seele diese Trennung.
Es ist übrigens auch eine Bedingung der Inkarnation hier. Wer hier inkarniert, muß sich trennen. Ganz seltene Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ich behandel meinen Sohn besser als SO.
Denn ich liebe ihn bedingungslos und freue mich seines Lebens...egal wie er ist.

Er ist nicht Sündig...er ist wertvoll.
wer hat etwas von nicht wertvoll gesagt?

Und von einem Gott...es sei den er leidet nicht hoffnungslos an Minderwertigkeitskomplexen, wie die Menschen die diese Texte verändert haben an die du immernoch glaubst, erwartet man eigentlich MEHR.
wenn du behauptest, daß die Texte verändert wurden, hoffe ich doch, daß du das auch beweisen kannst, daß Gott sie nicht genauso haben wollte wie sie jetzt sind. Ich bin auf die Art deiner Beweisführung sehr gespannt.

Oder plapperst du nur nach was alle Unwissenden nachplappern, daß die Bibel tausendmal übersetzt wurde, tausendmal geändert wurde und eh von vorn bis hinten erlogen ist?

Also versuch GOTT mal als liebevoller zu sehen als DAS
Denn DAS was du da sagt,..ist eines Gottes nicht würdig.
Das kann jeder Mensch besser.
bitte näher erklären.

Dummer Angstmachender Glaube, Tausende von Jahren alt.

Gott ist LIEBE....
Macht Liebe Angst? oder befreit sie ohne wenn und aber?
was macht dir an der Wahrheit eines von Gott getrennten Bewußtseins Angst? Ist es nicht eine Tatsache, daß die meisten Menschen nicht erleuchtet sind? Wo ist das Verständnisproblem?

liebe Grüße,

eva-maria
 
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Liebe Renate8,

Sünde ist ein Zustand der Trennung des Bewußtseins von Gott, von dem All-Einen. Wenn du also erleuchtet bist, bist du sündlos. Und? bist du sündlos?

Was die Sadduzäer betrifft, könnte auch ganz anders verstanden werden, sie haben das evtl. anders interpretiert.
Sadduzäer kommt von "zädäq", Gerechtigkeit. Sie sind ein Bild der Selbstgerechten. Aber es steht jedem frei das zu glauben oder sich eigene Gedanken zu machen...

Ich sehe beim Glauben noch nicht die Umsetzung in sichtbare. Sobald es sichtbar ist, wird nachweisbar, dann ist es m. E. kein Glauben mehr.
da sind wir auf einer Linie.

Und wenn ich dann die Treue zu Jesus und Treue zu einem Mann vergleiche und die jahrhunderte Unterwerfung der Frau bedenke,...
ok, das ist nicht die Ebene auf der ich mich auskenne :D

liebe Grüße,

eva-maria
 
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