Liebe Eva-Maria,
willst du mich erschlagen, dass du gleich jeden halben Satz einzeln interpretierst? Ich will es über manches hinweg sehen. So z.B.:
Liebe Renate8,
Zitat von Renate8
du hast mehr gesagt, als dir lieb ist.
nö, wie kommst du denn darauf?
Das willst doch nicht wirklich wissen. Das wäre dann ein Herumgehacke. Führe mich nicht in Versuchung

denn, es würde dir nicht gefallen. Ich unterstelle dir nichts. Du hast selbst über dich behauptet, mich aber dann der Unterstellung beschuldigt. Das ist ein gewaltiger Angriff auf meine Persönlichkeit. Lese noch einmal. Wir sprachen von Sünde des 10. Gebotes. Ich hatte das auch noch dann auf alle Gläubigen ausgedehnt, könnte ich genauso noch welche kriminelle Handlungen dazu schreiben und dem Krieg in Afganistan, deswegen würde ich dir trotzdem nichts unterstellen. Du hast vielleicht nur zu schnell gelesen

Außerdem habe ich dir nur zwei von vielen Möglichkeiten aufgezeigt als Beispiel, wie man reagieren kann, ohne dass man anderen angreift; du musst deshalb nicht lügen oder scheinheilig sein
mir aber auch keine Scheinheiligkeit unterstellen, weil ich lüge nicht, stehle nicht, gehe nicht fremd, begehre nicht meines Nächsten was auch immer
du entscheidest, wie du antwortest und du könntest genauso den letzten Absatz gleich sachlich angehen, ohne zuerst zickig zu werden
Dann versuchen wir das mal
Aber bitte, gehe nicht gleich in die Luft, wenn ich nur mehr das anspreche, wo ich anderer Meinung bin.
Treue und Glaube ist synonym.
Da, wo mangelnder Glaube ist, ist auch mangelnde Treue.
Da, wo großer Glaube ist, ist auch große Treue.
Das sehe ich nicht so. Ich bin gerne treu, aus dem Wissen heraus, dass ich sonst dem anderen weh tue. Und ich möchte auch nicht, dass mir Jemand weh tut. Wie ich schon sagte, ich bin sehr wenig gläubig, aber doch sehr treu. Ich habe auch kein Verlangen nach einem anderen Mann, weil ich meinen Partner liebe. Wenn ich noch dem Satz deines Lehrers aufgreifen darf: "Wo die Liebe ist, ist keine Sünde"; das könnte eben das Gleiche bedeuten. ... Wenn ich dann weiter lese, sprichst du von Treue zu Jesus? Aha, ich sehe, da kommt dann:
Wer die Werke Jesu tut, kann sie nur im Glauben tun.
Nun ja, Glauben heißt nicht wissen. Zu damaligen Zeiten, als noch keine schnelle Transportmittel und Medien gab, müsste man glauben, wenn da ein Wanderer kam, der viel rum gekommen ist und vieles wusste und davon erzählte. Also, er wusste; andere mussten glauben. Er konnte da mit keinen wissenschaftlichen Erkenntnissen kommen. Heute, nach dem Jahrhunderte Erfahrungen gesammelt und gebündelt worden sind und Menschen haben von den Millionen Erfahrungen gelernt, entstand daraus ein Wissen. Das Wissen von heute wiederspricht aber gar nichts dem Wissen aus den paar Geboten (5 - 10).
Deshalb hat Jakobus im Jakobusbrief diesen Ansatz, daß man den Glauben anhand der Werke sehen kann. Was also sind deine Werke? Daran sieht man, wie dein Glaube ist.
Es ist leicht zu sagen "ich glaube an Gott". Es ist nicht so leicht, die Werke Jesu zu tun. Daran wird offenbar, wer ein Lügner ist und wer in der Wahrheit ist.
Das wird schon schwieriger. Es geschehen nämlich Morde in Namen Gottes. Das sind sehr gläubige Menschen, viele glauben Falsches und interpretieren es so, wie sie das haben möchten. Das sehe ich auch hier. Auch wenn ich keine ausgesprochene Gläubige bin, ich lüge trotzdem nicht, gehe nicht fremd, stehle nicht, bin nicht neidisch und begehre nicht meines Nächsten
was auch immer
So trage ich Verantwortung für mich und sorge für mein Heil.

Es scheint ein Bißchen off topic, aber es war nötig um meine Sicht der Dinge, ob "Treue und Glaube ein synonym ist", zu widerlegen. Ich meine, vielleicht wirst du deine Äußerung etwas anders erklären können, so dass ein sterbender Mensch, wie ich, das verstehen kann, wie du das meinst.

Liebe Grüße!