K
Kinnaree
Guest
Hallo ihrs - erst einmal einen schönen Advent euch allen.
Und jetzt
- Nici, ich hab dich schon ganz richtig verstanden. Alles, was du dazu jetzt weiter erzählt hast, sagt mir dasselbe. Über diese beiden Sätze nachzudenken ist sicherlich ein guter Weg. Du hast ja schon damit begonnen, und das ist gut so.
Nici, ich les deine Beiträge durch und finde drin so ungefähr 10 - 14x "mein Dad" und all die vielen Rufzeichen. Und zwar von Anfang an. Das war der wichtigste Mensch in deinem Leben, das war immer deutlich zu sehen. Das hab ich mir von Anfang an angeschaut. Und mir war auch klar, was für eine unschließbare Wunde dieser Verlust in deinem Erleben sein muß. Wenn ein Mensch in unserem Leben und Denken und Reden einen solch immens großen Platz einnimmt - dann ist da nachher nur die große Leere, das war mir vollkommen klar.
Du schreibst:
Wenn ich nun sage, wir sollten über deine beiden Sätze von da oben nachdenken, dann mein ich das so: vielleicht könnten wir versuchen, zum Beispiel, spielerisch diesen Absatz da einmal umzudrehen. Ich weiß, es fällt schwer, die Welt durch die Augen eines Mannes (knirsch
) zu sehen - aber es wär in diesem Falle eventuell hilfreich. Vielleicht könnte uns ja da auch der narrische Eulenpapa helfen - ist doch ein Mann, und hat den Abstand dazu. Wenn es so sein soll, flattert er uns eh wieder herein in den Thread...
Es wäre deshalb hilfreich, weil im Umgang mit allen Problemen, das hab ich in meiner Therapie (die nur ganz kurz, aber sehr wirkungsvoll war) gelernt, immer ganz wichtig ist, alle Sichtweisen zu berücksichtigen. Stellen wir uns vor, wir wären ein Ehemann, irgendeiner, und stellen wir uns vor, es wäre immer der Schwiegervater da als gütiger Gott, der alles regelt und in Ordnung bringt und bereitwillig alle Aufgaben übernimmt. Wie fühlt sich das an?
Woll ma das Gedankenexperiment einmal machen? Stellen wir uns an den Platz des Ehemanns in dem Gefüge? Und nachher herschreiben, was wir herausgefunden haben?
Und jetzt
Nici, ich les deine Beiträge durch und finde drin so ungefähr 10 - 14x "mein Dad" und all die vielen Rufzeichen. Und zwar von Anfang an. Das war der wichtigste Mensch in deinem Leben, das war immer deutlich zu sehen. Das hab ich mir von Anfang an angeschaut. Und mir war auch klar, was für eine unschließbare Wunde dieser Verlust in deinem Erleben sein muß. Wenn ein Mensch in unserem Leben und Denken und Reden einen solch immens großen Platz einnimmt - dann ist da nachher nur die große Leere, das war mir vollkommen klar.
Du schreibst:
es ist aber nicht so, wie wenn mein mann nie die möglichkeit gehabt hätte, mir ein partner zu sein, oder den kindern ein vater zu sein. aber er hat gesehen, wenn er sich nicht um die kinder kümmert, dann geht mein dad mit ihnen auf den spielplatz ! wenn er mit mir nicht redet und ein problem zu lösen versucht, dann macht das mein dad ! und so hat sich das in den ganzen jahren dazu entwickelt, das mein dad alle aufgaben von meinem mann übernommen hat ! sicher mir zu liebe !
Wenn ich nun sage, wir sollten über deine beiden Sätze von da oben nachdenken, dann mein ich das so: vielleicht könnten wir versuchen, zum Beispiel, spielerisch diesen Absatz da einmal umzudrehen. Ich weiß, es fällt schwer, die Welt durch die Augen eines Mannes (knirsch
Es wäre deshalb hilfreich, weil im Umgang mit allen Problemen, das hab ich in meiner Therapie (die nur ganz kurz, aber sehr wirkungsvoll war) gelernt, immer ganz wichtig ist, alle Sichtweisen zu berücksichtigen. Stellen wir uns vor, wir wären ein Ehemann, irgendeiner, und stellen wir uns vor, es wäre immer der Schwiegervater da als gütiger Gott, der alles regelt und in Ordnung bringt und bereitwillig alle Aufgaben übernimmt. Wie fühlt sich das an?
Woll ma das Gedankenexperiment einmal machen? Stellen wir uns an den Platz des Ehemanns in dem Gefüge? Und nachher herschreiben, was wir herausgefunden haben?
und wir tappen da teilweise im Dunkeln - so wie auch du...