Habt ihr Hemmungen, den Namen
Adolf Hitler auszusprechen?
Und wieso geht es überhaupt um Hitler und den Nazionalsozialismus?
Was hat das für die
Gegenwart für eine Bedeutung?
Mal abgesehen von einigen Privilegien (für die ja auch was getan wird, das muß man gerechterweise auch dazu sagen) - ich kann mir auch nicht vorstellen daß die Bischöfe immer noch zum Gebet für's Land verpflichtet sind

- wo liegt nun das wahre Problem?
Wer hat sich denn überhaupt gegen die Nazis gestellt? Die Mehrheit der Bevölkerung?
Nana der Mensch bleibt eben Mensch, da trachtet jeder danach, das eigene Fell zu retten, und die Kirchen das ihrer Schäfchen. Schon mal bedacht?
So wie es aussieht, wird man froh sein müssen, wenn sich in Europa noch rechtzeitig eine Autorität findet, die dem Islamismus (vom wer der wohl finanziert wird??) Paroli bieten wird können, da die Politik nichts gutes verspricht z.Z.
Gegenüber dieser Problematik nehmen sich die channelsoßen über die pöhsen Amis und Illuminati und Reptiloiden aus wie Zuckerwatte. Sowas können nur Ignoranten absondern!
Aufwachen Leute! Es ist 5 vor 12. Die Bombe tickt.
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Zum Namen
Schicklgruber - jetzt hab' ich bei der Hitlerbiographie von Alice Miller noch mal nachgesehen. Das ist nämlich etwas kompliziert (und die Lektüre lange her).
(Sie zitiert häufig u.a. den Biographen Joachim Fest)
Die
Großmutter Hitlers
väterlicherseits hieß Maria Anna
Schicklgruber.
Sie brachte 1837 einen unehelichen Sohn zur Welt: Alois Schicklgruber. Der spätere Vater von Adolf Hitler.
5 Jahre später heiratete sie einen
Johann Georg Hiedler, den Sohn gab sie aber zu dessen Bruder,
Johann Nepomuk Hüttler, der für die Geschichtsschreibung neben Hiedler selbst und einem Grazer Juden als Vater in Betracht kam.
Der jüdische Grazer Kaufmann Frankenberger (bei dem Maria als Köchin arbeitete als sie schwanger wurde) soll 14 Jahre lang Alimente an Maria Schicklgruber überwiesen haben (sein Sohn soll sie geschwängert haben).
Johann Nepomuk Hüttler nun begab sich ca. 40 Jahre später zum Pfarrer in Döllersheim, und beantragte vor drei Zeugen die Legitimierung Alois Schicklgrubers als Sohn seines in der Zwischenzeit verstorbenen Bruders
Johann Georg Hiedler.
Der Pfarrer vermerkte (fälschlicherweise): "Daß der als Vater eingetragene
Georg Hitler, welcher den gefertigten Zeugen...". Die drei Zeugen unterzeichneten - als Analphabeten - mit drei Kreuzen. Ab Januar 1877 nannte Alois Schicklgruber sich also Alois Hitler.
Der Grund für die Legitimierung war u.a. die erfolgreiche Karriere dieses Alois Schicklgruber, der es in die höchsten Ränge der Zollbeamten schaffte.
Alice Miller denkt, es lastete eine mehrfache Schmach (aus damaliger Sicht) auf ihm:
- der Armut
- der unehelichen Geburt
- der Trennung von der leiblichen Mutter
- das Gerücht seiner jüdischen Abstammung.
Er soll streitsüchtig und äußerst reizbar gewesen, er verlangte von seinen Söhnen absoluten Gehorsam. Alois jr. beklagte sich später darüber daß sein Vater ihn häufig "umbarmherzig mit der Nilpferdpeitsche geschlagen" habe. Damit teilte er das Schicksal vieler Kinder.
Die Schläge gingen auch so weit daß er das Bewusstsein verlor.
Er hatte sich eine kleine Diktatur aufgebaut,
"die Frau sah zu ihm auf, für die Kinder hatte er eine harte Hand. Besonders Adolf verstand er nicht. Er tyrannisierte ihn. Sollte der Junge kommen, so pfiff der alte Unteroffizier auf zwei Fingern". (Rudolf Olden 1935)
Hitler selbst soll sich vor seinen Sekretärin damit gebrüstet haben, daß er auch dreißig Schläge auf das verlängerte Rückgrat ertragen hätte ohne einen Laut von sich zu geben.
Wir sprechen immerhin von Zeiten, in denen eine
"Schwarze Pädagogik" (Dr. Schreber)
die Züchtigung des Säuglings (sic!) eindringlich empfahl, und behauptete daß man
das Böse nie früh genug austreiben könne, damit das "Gute ungestört wachse".
1938 soll Hitler (auf selbst veranlaßte Nachforschugen hin) direkt mit der angeblichen jüdischen Abstammung seines Vaters konfrontiert worden sein. Schon im Mai desselben Jahres
"ließ er die Ortschaft Döllersheim und deren weitere Umgebung in einen Truppenübungsplatz umwandeln.
Dei Geburtsstätte seines Vaters und die Grabstelle der Großmutter wurden von den Panzern der Wehrmacht dem Erdboden gleichgemacht" (J. Fest, 1963).
Der "politische Haß" gegen die Juden soll zu dieser Zeit in einen "persönlichen" umgeschlagen sein.
Alice Miller meint:
"Adolf (...) in einer täglichen Bedrohung, ja in einer Hölle lebte, in einer ständigen Angst und im realen Trauma; zugleich gezwungen, alle diese Gefühle zu unterdrücken und sogar nur so seinen Stolz retten konnte, und er den Schmerz nicht zeigte und ihn abspalten mußte."
"Wie Hitler seinen Vater wirklich erfahren haben muß, zeigte er, indem er unbewußt dessen Verhalten übernahm und in der Weltgeschichte aktiv spielte.(...)
Diese (...) verinnerlichten Aspekte seines Vaters lassen sich in Adolfs späteren Inszenierungen an vielen Stellen so deutlich finden, daß man den Eindruck bekommt, seine künstlerische Begabung hätte ihn mit ungeheurer Wucht dazu gedrängt, im ganzen späteren Leben die ersten, unbewußt gebliebenen, aber tief eingeprägten Eindrücke vom tyrannischen Vater in Szene zu setzen und darzustellen."
Karma...
DAS ist Karma. Das Wirken und die Wirkung.
Und hier wird über die Kirche gejammert.
Eure Sorgen müsste man haben ...