Wie Heilpraktiker mit unserer Gesundheit spielen

Das ist kein Gerichtsverfahren, auch wenn manche möchtegern-Wissenschaftler das gerne so sehen würden. Die Beweislast liegt bei dem, der etwas bewiesen haben möchte.

Es geht um unser Wissen über Naturgesetze, Zusammenhänge, Existenzen und Fähigkeiten. Behaupten und glauben kann man da viel - wahr ist nur wenig. Und, was wahr ist, übersteht auch Realitäts-Checks, die z.B. gut verblindet ablaufen.

Dass eine energetisch diangostizierbare Krankheit nicht zwangsweise im üblichen Zeitraum von etwa 2-10 Jahren (je nach Belastung) auch physisch wirksam werden muss, wenn sich dazwischen die zugrunde liegende psychische Belastung oder das persönliche Verhalten ändert.

Schön. Na und? Ich erwarte auch nicht 100% Stimmigkeit, sondern "nur" überzufällig gute Stimmigkeit. Die Diagnoseverfahren müssen nur zeigen, dass sie brauchbar besser sind als zu würfeln bzw. plausibel zu raten.
 
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Ach herrje....wir sind so oft umgezogen und überall waren die Ärzte nett.
Als wir in Bayern wohnten, war meine Mutter zu Besuch. Sie hatte sich am Arm eine Allergie zugezogen, die nässte und musste täglich verbunden werden. Der Arzt damals hat sich rührend um sie gekümmert.

Aber wie lang ist das jetzt her? Ich habe jetzt erst unlängst erfahren, dass sich das Studium in den 90er Jahren geändert wurde, und jetzt anderen Werte als früher vermittelt werden. D.h. alle heutigen selbständigen Ärzte bis etwa -45 sind von dieser Veränderung betroffen (so sehr, dass sogar Studienjahrgänge wiederholen mussten) ... und die war anscheinend für den Patienten kontraproduktiv.
Was natürlich nicht ausschließt, dass es auch Ärzte gibt, denen es um's Patientenwohl geht. Ich glaube auch von meiner Ärztin nicht, dass sie bösartig ist. Sie ist nur einfach schlecht ausgebildet und eine einfache Pillenverteilerin, und vor allem fehlt ihr die Achtung und die Empathie für den Patienten - alles wird der Wirtschaftlichkeit untergeordnet. Also eher Unsicherheit und Angst.
Und das erfahre ich auch von anderen Leuten, sehe das selber auch bei anderen Ärzten. Im Spital ist es noch am besten ... weil die Ärzte werden fix bezahlt, und müssen zur ihre Zeit entsprechend den Anforderungen aufteilen. Aber das wird halt auch immer mehr Bürokratie und weniger ärztliche Arbeit. Gerade bei den Leuten, die eigentlich auf Grund ihrer Erfahrung federführend behandeln sollten.
 
Es geht um unser Wissen über Naturgesetze, Zusammenhänge, Existenzen und Fähigkeiten. Behaupten und glauben kann man da viel - wahr ist nur wenig. Und, was wahr ist, übersteht auch Realitäts-Checks, die z.B. gut verblindet ablaufen.

Du vergisst nur eines dabei ... dass die Vorstellung der Wissenschaft von Naturgesetzen auch nur ein Ausschnitt des Gesamtbildes ist. Das Gesamtbild haben wir dann, wenn wir wissen WARUM jemand krank wird, und nicht nur, wie wir die Symptome einer Krankheit abstellen können oder sie mit dem Holzhammer niederprügeln.

Schön. Na und? Ich erwarte auch nicht 100% Stimmigkeit, sondern "nur" überzufällig gute Stimmigkeit. Die Diagnoseverfahren müssen nur zeigen, dass sie brauchbar besser sind als zu würfeln bzw. plausibel zu raten.

Ja, passt. Mach' eine Studie dazu, wenn Du sie brauchst. Es ist dein Glaubensmuster.
 
Ein Arzt, der weiß, dass er wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt werden kann, weist auch noch extra drauf hin, dass er lieber segeln geht?
Das ist schon merkwürdig...

Und ja, ich wohne auf dem Dorf. Und du meinst, unsere Ärzte sind in Wahrheit gar nicht nett, die tun nur so, weil sie drauf angewiesen sind?
:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
Bei uns ist es ähnlich. Da tun die Ärzte auch immer so als wären sie nett, oder noch schlimmer, besorgt.
Nicht nur das sie sich immer viel Zeit für mich nehmen, falls ich tatsächlich mal einen Termin benötigte.
Nein, ich hatte mich im letzten Jahr mit einer Kinderkrankheit angesteckt und es ging mir voll dreckig. Habe fast 8 Wochen gelegen. 2 x die Woche ist mein Arzt zu mir nach Hause gekommen, obwohl ich ihn nicht darum gebeten hatte. Er hatte einfach angerufen und gefragt ob er kommen darf.

Aber jetzt habe ich ihn endlich durchschaut, der wollte nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur meine Kohle.^^
 
Das muss wirklich schlimm sein, in so vielen Lebensbereichen immer nur schlechte Erfahrungen zu machen.....
ja - und dann verallgemeinernd den gesamten berufsstand in den dreck ziehen - oder auch alle männer - oder auch alle nicht inländer usw.....
ich bin mir sehr sicher, dass @Anevay so schlimme erfahrungen, wie ich sie hatte, nicht machen musste.
ich bin tatsächlich an einen absolut skrupellosen und inkompetenten gynäkologen geraten, der den tod meines ersten kindes verschuldet, und mein eigenes leben fast gekostet hat - mit sehr weit reichenden folgen, da vor 43 jahren das bewusstsein, dass ein solches erlebnis traumatisch sein kann und entsprechende behandlung nicht vorgesehen war.
dennoch würde ich deshalb niemals alle ärzte runtermachen und pauschal verurteilen -
auch nicht den mann, der mit der situation nicht umgehen konnte - und auch alle anderen nicht.
 
Ein Arzt, der weiß, dass er wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt werden kann, weist auch noch extra drauf hin, dass er lieber segeln geht?
Das ist schon merkwürdig...

Das ist ganz einfach, die Sache ist nicht lebensgefährlich, und in der Stadt ist man in 10 Minuten mit der Rettung im Spital. Mehr hätte der "Arzt" wahrscheinlich auch nicht gemacht. Waum also den Segeltörn ausfallen lassen? In dem Fall wäre eine unterlassene Hilfeleistung rechtlich nur sehr schwer durchzubringen, gegen die Sachverständigen der Ärztekammer sogar ganz sicher nicht, und das mit immensen Kosten.

Die Frage, ob es mit dem hippokratischen Eid auch vereinbar ist, hat sich mit Abschaffung desselben sowieso erledigt.
 
Das stimmt so nicht. Ich kann mich jederzeit vom Arzt zu einem anderen Arzt überweisen lassen. Ich kann nicht gezwungen werden, 3 Monate mit einem unfähigen Arzt zu vertun zu dem ich kein Vertrauen habe.
nachdem ich so einen fall hatte, weiß ich es. es muss ein sehr triftiger grund vorliegen und ein antrag bei der sv gestellt werden. in meinem fall war die einstellung auf das blutverdünnungsmittel sehr kompliziert und die ständigen kontrollen wurden dem arzt zu dumm.
ein überfülltes wartezimmer ist kein triftiger grund.
ich konnte das fehlverhalten des arztes nachweisen - daher wurde meinem antrag statt gegeben.
 
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Du vergisst nur eines dabei ... dass die Vorstellung der Wissenschaft von Naturgesetzen auch nur ein Ausschnitt des Gesamtbildes ist. Das Gesamtbild haben wir dann, wenn wir wissen WARUM jemand krank wird, und nicht nur, wie wir die Symptome einer Krankheit abstellen können oder sie mit dem Holzhammer niederprügeln.

Schon richtig. Das macht aber immernoch nicht alle Behauptungen darüber "warum wir krank werden" automatisch wahr. Die müssen immernoch Realitäts-Checks bestehen.

Wissenschaft - insbesondere hier Medizin - wissen noch nicht alles. Darum wird ja auch heute noch geforscht. Darum wiurd heute noch versucht, das Wissen zu mehren. Das ist aber immernoch kein Freibrief für alle "möglichen" Behauptungen, wie das "Unerforschte" aussieht.

Ja, passt. Mach' eine Studie dazu, wenn Du sie brauchst. Es ist dein Glaubensmuster.

Ich stelle keine Behauptungen auf. Und, wenn ich eine Studie machen würde - sofern ich die nötigen Mittel dazu hätte - würde mir vorgeworfen werden, ich hätte die behauptung falsch untersucht. U.a. DARUM sind es die Behaupter, die da in der Pflicht sind. Zum einen kennen sie ihre Behauptungen am besten - sollten also wissen, unter welchen Vorraussetzungen es wie klappen sollte - und desweiteren ist wissenschaftliche Methodik kein Geheimnis - notfalls lässt man sich von (anderen) Wissenschaftlern beraten. D.h. die Behaupter sind am besten dafür geeignet, ihre eigenen Behauptungen zu testen.
 
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