Wie Heilpraktiker mit unserer Gesundheit spielen

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Solche Hinweise wären genau dann - und NUR dann - sinnvoll, wenn diese Hinweise überzufällig oft richtig liegen würden und nicht in etwa die gleiche Trefferquote haben wie z.B. "Mögliche spätere Krankheit (plausibel) erwürfeln".

Dazu müsste man aber den Verlauf zuerst einmal erkunden. Und nachdem sich Ärzte ja schon beim ersten Mal mindestens weigern, zu untersuchen, nur weil es der Alternatve gesagt hat, wird es kaum regelmäßige Untersuchungen geben.

Und ja, natürlich zeigt das energetische Bild nur den aktuellen Status - der sich natürlich durch äußere und innere Faktoren noch verändern kann. Mit dem Gedankengut das Du hast, wird man aber nie in die Verhinderung von Krankheiten kommen, sondern immer nur im Nachhinein reparieren. Gott sei Dank denken da viele Menschen und auch Ärzte halt anders.

Was nur dann ein Hinweis ist,. wenn da wirklich sinnvolle Aussagen draus entstehen würden. Ich sehe keinerlei validen Hinweis darauf, dass das der Fall ist.

Dazu müsste einmal die Medizin so weit sein, diese Aussage zum gegeben Zeitpunkt überprüfen zu können. Und so weit wird sie nicht kommen, so lange sie selber keine Ahnung über die Körperprozesse hat, und entsprechende diagnostische Verfahren entwickelt hat. Und so lange lässt sie - natürlich nur zum Wohle des Patienten - Menschen völlig unnötig erkranken und sterben.


Was immernoch nicht bedeutet, dass es jemand besser kann, und dass "alternative" Früherkennungsverfahren o.ä. da sinnvolle (also überzufällig oft stimmige) Ergebnisse liefern können.

Dazu gibt es bereits empirische Versuche und auch Studien (wie z.B. vom Hersteller des GDV-Geräts, ich nehme an, Du hast dir mittlerweile die Studien angeschaut ... ausser Du magst immer nur das Gleiche diskutieren ...).
Den Fachleuten die diese Geräte kaufen reicht die Studienlage in jedem Fall aus ....
 
Meine Aussage entspricht realen Erfahrungen, Loop.

Und ja, so behandelt zu werden, wenn man mit starken Schmerzen beim Arzt steht, ist menschenverachtend. Ich habe das mehrfach persönlich erlebt und dann auch mit einem Lebenspartner und einmal sogar mit meiner Tochter.

Das muss wirklich schlimm sein, in so vielen Lebensbereichen immer nur schlechte Erfahrungen zu machen.....
 
in Ö geht das gar nicht.
der kassenarzt darf nur nach quartalsende gewechselt werden.
wer eine krankschreibung braucht - und in erkältungszeiten besteht dafür nun mal erhöhter bedarf - muss das überfüllte wartezimmer in kauf nehmen. der arzt kann dafür genau absolut gar nix.
allerdings braucht ja wohl ein schnupfenpatient auch nicht unbedingt ein langes beratungsgespräch -
ich persönlich überhaupt kein gespräch - aber ich brauche auch keine krankmeldung.

Das stimmt so nicht. Ich kann mich jederzeit vom Arzt zu einem anderen Arzt überweisen lassen. Ich kann nicht gezwungen werden, 3 Monate mit einem unfähigen Arzt zu vertun zu dem ich kein Vertrauen habe. Irgendwann habe ich auch mal etwas von einer Möglichkeit gehört, die Arztzuordnung über die SV lösen zu lassen, im Falle von Beschwerden.
Das Problem am Land ist nur die Verfügbarkeit von Alternativen.

Das Problem ist eher, wenn man zur Grippezeit mit einer Erkrankung zum Arzt muss, die eine Grippe eher bedenklich macht (z.B. heruntergefahrenes Immunsystem nach Transplantationen), und dann 2-3 Stunden in einer hustenden und schnupfenden Menge sitzen muss, weil's den Arzt nicht kümmert ....
 
Das stimmt so nicht. Ich kann mich jederzeit vom Arzt zu einem anderen Arzt überweisen lassen. Ich kann nicht gezwungen werden, 3 Monate mit einem unfähigen Arzt zu vertun zu dem ich kein Vertrauen habe. Irgendwann habe ich auch mal etwas von einer Möglichkeit gehört, die Arztzuordnung über die SV lösen zu lassen, im Falle von Beschwerden.
Das Problem am Land ist nur die Verfügbarkeit von Alternativen.

Das Problem ist eher, wenn man zur Grippezeit mit einer Erkrankung zum Arzt muss, die eine Grippe eher bedenklich macht (z.B. heruntergefahrenes Immunsystem nach Transplantationen), und dann 2-3 Stunden in einer hustenden und schnupfenden Menge sitzen muss, weil's den Arzt nicht kümmert ....

Woher weißt du, dass es den Arzt nicht kümmert?
Möglicherweise kann man in so einem Fall um Hausbesuch bitten.
 
Ein Hausarzt bekommt pro Patient rund € 27,- im Quartal, egal wie oft dieser Patient / diese Patientin behandelt wird. Für eine Blutabnahme gibt es € 4,60. Für ein EKG € 21, für das Verabreichen von Spritzen € 2,60....
Die durchschnittliche Gesamt-Fallpauschale pro PatientIn und Quartal betrug ca. € 40,- brutto (siehe z.B. in der WGKK ).

Passt irgendwie nicht ganz zu meiner Aussage ....

Und wenn man davon ausgeht, dass sich ein Arzt maximal 5 Minuten pro Patient Zeit nimmt (in manchen Studien sind es nur 3 Minuten), etwa 30 Stunden Praxiszeiten hat, dann ist das ein Monatsumsatz von? 14.400€ Davon ist jetzt eine Sprechstundenhilfe mit 3000-4000€ abzurechnen, und die Praxiskosten so um die 1000-1500€ ... also sagen wir mal so ungefähr 5000€ ... bleiben rund 9000€. Sonstige Kosten und Verbrauchsmaterial, Reinigung mit 3000€ im Monat ... also netto rund 6000€ ... mit guten Abschriebungen bleiben also nur mit einem Kassenvertrag schon so um die 3000-4000€ netto über ....

Meine Ärztin hat ungefähr 25 Stunden Praxiszeiten, leistet sich 2 Sprechstundenhilfen, dafür eine kleine schlanke Praxis ... und lebt auch noch ... also so tragisch kann's nicht sein. Und vor allem ... es ist ein sicheres und wirtschaftlich planbares Geschäft ... also kaum unternehmerisches Risiko.
 
Woher weißt du, dass es den Arzt nicht kümmert?
Möglicherweise kann man in so einem Fall um Hausbesuch bitten.

Hausbesuche werden heute nicht mehr gemacht (zumindest nicht im Umkreis von Städten), und wenn, dann nur bei bettlägrigen Patienten.
Ich kenne keinen praktischen Arzt, der Patienten mit problematischen Krankheiten vorzieht bzw. terminisiert oder in Nebenzeiten einschiebt. Nö, stimmt nicht, einen alten Arzt habe ich mal gekannt, der das so gemacht hat, und die "heiklen" Patienten in Sonderterminen eingeschoben hat, aber der muss schon lange in Pension sein. Aber wäre vielleicht für Ärzte mal ein Verbesserungsvorschlag.
 
Hausbesuche werden heute nicht mehr gemacht (zumindest nicht im Umkreis von Städten), und wenn, dann nur bei bettlägrigen Patienten.
Ich kenne keinen praktischen Arzt, der Patienten mit problematischen Krankheiten vorzieht bzw. terminisiert oder in Nebenzeiten einschiebt. Nö, stimmt nicht, einen alten Arzt habe ich mal gekannt, der das so gemacht hat, und die "heiklen" Patienten in Sonderterminen eingeschoben hat, aber der muss schon lange in Pension sein. Aber wäre vielleicht für Ärzte mal ein Verbesserungsvorschlag.
Bei Hausärzten am Land ist das schon noch so....zumindest bei denen, die ich kenne.
Die machen auch noch Hausbesuche.
Mein Arzt z.b. hat 2 Ordinationsräume, und die Sprechstundenhilfe arrangiert z.b. dringende Fälle so, dass sie den Patienten ins Nebenzimmer setzt und der Arzt nimmt den dann zwischendurch dran.
Aber möglicherweise ist das eine aussterbende Spezies.
 
Dazu müsste man aber den Verlauf zuerst einmal erkunden. Und nachdem sich Ärzte ja schon beim ersten Mal mindestens weigern, zu untersuchen, nur weil es der Alternatve gesagt hat, wird es kaum regelmäßige Untersuchungen geben.

Die Beweislast liegt nach wie vor beim Behaupter.

Und ja, natürlich zeigt das energetische Bild nur den aktuellen Status - der sich natürlich durch äußere und innere Faktoren noch verändern kann.

Wofür soll das ein Argument sein? Erklär mal genauer, was daraus folgt.

Mit dem Gedankengut das Du hast, wird man aber nie in die Verhinderung von Krankheiten kommen, sondern immer nur im Nachhinein reparieren. Gott sei Dank denken da viele Menschen und auch Ärzte halt anders.

Oh, Krankheits-Prävention ist eine tolle Sache. Das ändert aber immernoch nichts dran, dass Aussagen darüber, was für eine Krankheit man später bekommen könnte, überzufällig oft stimmig sein müssen, damit sie hilfreich sind und zu sinnvollen Präventionsmaßnahmen fürhren können.

Dazu müsste einmal die Medizin so weit sein, diese Aussage zum gegeben Zeitpunkt überprüfen zu können. Und so weit wird sie nicht kommen, so lange sie selber keine Ahnung über die Körperprozesse hat, und entsprechende diagnostische Verfahren entwickelt hat. Und so lange lässt sie - natürlich nur zum Wohle des Patienten - Menschen völlig unnötig erkranken und sterben.

Die Behaupter für bislang unbekannte Naturgesetze, Zusammenhänge, Existenzen und/oder Fähigkeiten sind in der Beweislast.

Dazu gibt es bereits empirische Versuche und auch Studien (wie z.B. vom Hersteller des GDV-Geräts, ich nehme an, Du hast dir mittlerweile die Studien angeschaut ... ausser Du magst immer nur das Gleiche diskutieren ...).Den Fachleuten die diese Geräte kaufen reicht die Studienlage in jedem Fall aus ....

Tja, mir - und so einigen anderen Ärzten in meinem Umfeld - nicht.
 
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Bei Hausärzten am Land ist das schon noch so....zumindest bei denen, die ich kenne.
Die machen auch noch Hausbesuche.
Mein Arzt z.b. hat 2 Ordinationsräume, und die Sprechstundenhilfe arrangiert z.b. dringende Fälle so, dass sie den Patienten ins Nebenzimmer setzt und der Arzt nimmt den dann zwischendurch dran.
Aber möglicherweise ist das eine aussterbende Spezies.

Bei Landärzten ist es oft noch so ... aber auch denen wird ja im Studium erklärt, wie sie eine Praxis "modern" zu führen haben.

2 Ordinationsräume sind mittlerweile Standard ... um die Zeiten zum Aus- und Anziehen zu vermeiden. Allerdings ist es natürlich dann mit mehr Stress für den Arzt verbunden. Aber letztendlich geht's auch da ums Geld.
 
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