Ich habe kein Problem mit ernsthaft gemeinter Kritik...
Meine Hunde vertrauen mir/uns voll und wenn Gefahr im Verzug ist, kommen sie sofort zu uns. War schon immer so.
Das markierte sehe ich etwas anders. Um so Kleinkram wie Wache schieben kümmern sich nicht unbedingt die Leit-/Elterntiere, das wird delegiert. Ich erziehe meine Hunde so wolfsnah wie möglich und dazu gehört auch, daß sie, bis zu einem gewissen Grad natürlich nur, selbständig denken und eigene Entscheidungen treffen. Mit Hunden, die immer nur peinlich genau schauen, was ich mache oder befehle (ich mag dieses Wort im Zusammenhang mit Hunden eh nicht; Das erinnert mich fatal an die Brüll- und Prügelfraktion auf manchen Hundeplätzen), kann ich nichts anfangen.
Ich würde meine sehr intuitive Methode keinem empfehlen, der nicht sehr viel Erfahrung mit Hunden hat, aber ich resp. wir sind damit immer gut gefahren; Unsere erwachsenen Hunde wurden immer zu selbstständig denkenden, zu einem gewissen Maß eigenverantwortlich handelnden, starken Persönlichkeiten, die sich gleichwohl perfekt ins Familien-/Rudelleben einfügten. Dabei ist es z.B. egal, wo sie liegen, stehen oder sitzen, der oft von Theoretikern beschworene "strategisch wichtige Platz" zählt nicht. Kein Wolf würde da Aufhebens drum machen. Klar, diese Methode ist manchmal in den Jugendjahren a bisserl steinig, aber imho lohnt sie sich.
Wenn ich vergleichsweise sehe, wie manche Hunde fast angstvoll und extrem unterwürfig auf ihren Menschen reagieren, dann tut mir das in der Seele weh und macht mich sehr traurig. Hunde sollten unsere Freunde sein, unsere Familie und nicht unsere Untertanen.
So hat halt jeder seine eigenen Methoden.
LG
Grauer Wolf
PS.: Ach so, Unterwerfung... Ich kann auch anders... Ein 60...70 kg Leonberger wollte mir mal
richtig krumm kommen. Der lag schneller auf dem Rücken, als er "wau!" sagen konnte. Der Besitzer hat ziemlich dumm dreingeschaut. Bei meinen Hunden ist so was nicht nötig.