Wenn Frauen die Norm sind ...

Zu diesem Thema fällt mir gerade ein schönes Zitat von Frank Zappa ein:

"Wenn man sich mit einem langweiligen, unglücklichen Leben abfindet, weil man auf seine Mutter, seinen Vater, seinen Priester, irgendeinen Burschen im Fernsehen oder irgendeinen anderen Kerl gehört hat, der einem vorschreibt, wie man leben soll, dann hat man es verdient.“

Damit wäre m.E. alles gesagt. :sneaky:

Lg
Urajup

das kann ja auf jedes Leben angewendet werden.

Und ich sehe auch die Unterscheidung, ob jemand
zufrieden mit dem ist was er macht
oder, wie du sagst,
es einem langweilig/unglücklich ist .

Ich kenne viele die sind mit ihren Jobs nicht zufrieden oder mit ihren Partnern nicht, oder mit sich selbst nicht , und bleiben dabei.....usw.
 
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Ich will dein Weltbild nicht zerstören, aber Frauen können auch Maschinen bauen . :rolleyes:

Same Same !

Hm ... wo sind sie dann, die großen Erfinderinnen? In Relation zu den Männern? Selbst heute, wo die Industrie aus Schutzgründen jeden Mist patentieren lässt, halten sich die Patente von Frauen sehr in Grenzen. Selbst in einem sehr frauenfreudlichen Artikel wie z.B. hier

http://www.deutschlandradiokultur.d...geschichte.950.de.html?dram:article_id=134007

werden weltweit gerade mal 500 Erfindungen von Frauen zitiert (was mir relativ wenig erscheint).
Als Relation dazu: alleine in Österreich wurden 2014 laut Statistik 2.363 Patente angemeldet.
Leider gibt's in den Statistiken keine Aufteilung nach Geschlecht.

Wo ist es da, das technische Verständnis gepaart mit Kreativität? :cool:
 
das kann ja auf jedes Leben angewendet werden.

Korrekt.

Und ich sehe auch die Unterscheidung, ob jemand
zufrieden mit dem ist was er macht
oder, wie du sagst,
es einem langweilig/unglücklich ist .

Es war Regentropf die jene gelangweilte Dame beschrieb, nicht ich.

Und ja, ich kenne auch eine Frau, die ist höchst zufrieden, sich nicht im Berufsleben zu befinden. Sie genießt wirklich ihre Situation. Ihr Mann ackert und sie lässt den lieben Gott einen guten Mann sein. Nun denn, wenn BEIDEN diese Arbeitsaufteilung gefällt, warum nicht? Allerdings besteht auf beiden Seiten Ausnutzungsgefahr. Einmal bei dem Mann, der als „Wirt“ missbraucht werden könnte, um jemand anderen ein geruhsames Leben zu finanzieren, andererseits bei der Frau, dass sie in eine gefährliche Abhängigkeit hineinrutscht und– abgeschnitten durch jegliches eigenes Einkommen – dominierbar und erpressbar wird. Letztendlich muss das deshalb jeder für sich entscheiden, welches Risiko er eingehen will.

Ich kenne viele die sind mit ihren Jobs nicht zufrieden oder mit ihren Partnern nicht, oder mit sich selbst nicht , und bleiben dabei.....usw.


Es ist m.E. nie zu spät, sich aus einer unguten Situation zu befreien. Man muss es nur TUN! Viele verharren allerdings aus purer Angst in ihrer jetzigen Situation, anstatt sich einfach mal in ein neues Leben zu stürzen und etwas zu wagen. Fast immer ist nämlich das neue Leben besser als das, was zurückgelassen wurde.

Lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast es immer noch nicht verstanden, dass ich von Berufswegen Bäume fälle und selbst auch mein Haus ausschließlich mit Holzenergie versorge ? Heizung und Warmwasser?

Na denn, Kulli, säg weiter mit der Kreissäge.

Du bist der absolute Holzfällerkönig.
Ich hab noch nie im Leben einen Baum gefällt.
Deswegen hat mich Idefix lieb und dich nicht ...


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Zippe
 
Nö, die Frau wählt sich entsprechend den passenden Partner - dann gibt es eben weniger Kinder. Ich finde das unproblematisch.

Na ja, wenn zu viele den passenden Partner wählen, der keine Kinder will - weil keine Verantwortung, wiel die Karriere nicht gestört wird etc., dann stirbt ein Land aus. Wie wir ja alle wissen, sind mindestens 2 Kinder / Paar notwendizg zum Erhalt der Gruppe. In Österreich liegen wir derzeit so um die 1,5 (trotz aller "Neubürger" mit mindestens 3-4 Kindern).

Natürlich möchten Frauen ebenso selbstbestimmt und gleichberechtigt leben wie Männer auch. Die Verpflichtung zum Unterhalt, Taschengeld zahlen, wenn der Mann der Alleinverdiener ist, bleiben davon unberührt, das hat sich nicht verändert. Aber aus der Pflicht ergibt sich keine Pflicht der Frau sich diesem Diktat unterwerfen zu müssen. Deshalb ist die Emanzipation zwingend erforderlich.

Ja, aber bitte wo ist denn das Dikatat? Das Dikatat gibt es dann, wenn sich die Frau ihm freiwillig unterwirft, denn schließlich kennt sie ja ihren Partner, und weiss wie er ist. Das kann man dem Mann also nicht zum Vorwurf machen.
Allerdings - wenn natürlich die Feedback-Schleife fehlt, dass Männer die sich unpassend verhalten alleine bleiben, weil es halt immer wieder Frauen gibt, die sich in dieser Form missbrauchen lassen ....
Jede Frau kann ihre eigene Emazipation so weit treiben, wie sie es gerne möchte. Ist doch überhaupt kein Problem mehr. Es muss niemand eine Partnerschaft eingehen, die er (sie) nicht will. Also wo ist das Problem, dass man heute noch Krieg führen muss gegen die Männer?

Du hast ja geschrieben, dass du es gut findest, haben Männer ggü. Frauen mehr Rechte, was ja bedeutet, Frauen sprichst Du Recht ab, nimmst sie ihnen weg. Genau das ist das Problem, so funktioniert es nicht, 50% der Menschen zu entrechten, damit sich die anderen 50% machtvoller fühlen dürfen. ;)

Ok, anscheinend war das wirklich zu unverständlich geschrieben. Ich habe nie irgendetwas davon geschrieben, es "gut" zu finden, dass Männer mehr Rechte haben. Ich hatte geschrieben, dass Männer es in gewissem Umfang BRAUCHEN, etwas mehr Rechte (?, hm, in dem Zusammenhang eventuell sogar der falsche Begriff, fällt mir aber grade nichts besseres ein *)) zu haben, um in ihrer Männlichkeit bleiben zu können. Dabei ging es um die Männlichkeit, und nicht um das Werten, was besser oder schlechter ist! Gell :). (da sieht man, welche Kampf-Automatismen da verankert wurden, durch die Parolen der Emanzipation)
*) Es ist auch eigentlich nicht notwendig, dass der Mann mehr Rechte hat, das ist ein schwieriges Thema, das man näher anschauen müsste, was konkret Dinge sind, die den Mann/das heranwachsende Kind in seiner Männlichkeit tatsächlich beeinträchtigen und was nicht. Wird die Männlichkeit nämlich verweigert, dann bekommt man die Kampf-Auswirkungen die man heute schon bei der Jugend sieht ... Männergruppen die Komasaufen (und Frauengruppen die es nachmachen), und Frauen geringschätzig behandeln, nicht wertschätzen und daher als Sexobjekte missbrauchen. Aggression die sich gegen "die Frau" richtet.

Das bedeutet aber in keiner Weise zwingend eine Entrechtung der Frauen (auch hier eider geschürte Ängste). Ich muss es nur richtig machen. Und nachdem wir halt über die Geburten ein einseitiges Verhältnis haben, das halt für die Frauen Nachteile bringt, ist hier einfach der Gesetzgeber gefordert, korrigierend einzugreifen.

Aber bitte, liebe Frauen, dann tragt doch diesen Kampf mit dem Gesetzgeber aus, und nicht mit euren Partnern oder "den Männern".
 
Ich heize mein Haus auch seit 30 Jahren ausschließlich mit Holz und hab auch viel Holz verbaut, ich hab mehrere Lokale eingerichtet, Holz war mein Part.
Wenn du jeden Tag Bäume fällst, hast du vermutlich mehr Holz geschnitten, wenn das aber nur ein Teil deiner Arbeit ist, bin ich mir da nicht so sicher.

Denn wenn du immerzu Bäume fällst, wirst du zu kaum einer Frau sagen, sie kann das auch, denn dann weisst du, dass das gefährlich ist.


Öhmmm - jetzt fängst du auch schon an.

Auch Frauen können Dinge tun, die gefährlich sind ...

:rolleyes:
Zippe
 
Öhmmm - jetzt fängst du auch schon an.

Auch Frauen können Dinge tun, die gefährlich sind ...

:rolleyes:
Zippe

Also irgendwie kommt mir die Diskussion grad so vor, wie ich es von jungen Studierten kenne.

Erfahrener: wir hätten da eine Terminarbeit für in 14 Tagen
Studerter: ich kann alles
Erfahrener: ok, dann mach das
Studierter: das kann ich aber nicht
Erfahrener: wieso nicht, ich denke du kannst alles
Studierter: ja, ich kann mir alles beibringen
Erfahrener: und wie lange dauert das
Studierter: na ja, 2 Jahre ....

In der Regel fängt halt bei dem was die meisten Frauen als "Können" bezeichnen echtes Können und Erfahrung erst an.
 
Hm ... wo sind sie dann, die großen Erfinderinnen? In Relation zu den Männern? Selbst heute, wo die Industrie aus Schutzgründen jeden Mist patentieren lässt, halten sich die Patente von Frauen sehr in Grenzen. Selbst in einem sehr frauenfreudlichen Artikel wie z.B. hier

http://www.deutschlandradiokultur.d...geschichte.950.de.html?dram:article_id=134007

werden weltweit gerade mal 500 Erfindungen von Frauen zitiert (was mir relativ wenig erscheint).
Als Relation dazu: alleine in Österreich wurden 2014 laut Statistik 2.363 Patente angemeldet.
Leider gibt's in den Statistiken keine Aufteilung nach Geschlecht.

Wo ist es da, das technische Verständnis gepaart mit Kreativität? :cool:

*räusper* es handelt sich bei den 500 Erfindungen um Patente die zwischen 1637 und 1914 angemeldet worden sind. Zu studieren z.B. war Frauen erst seit 1900 gestattet. Trotzdem war ihnen das Gespött der Allgemeinheit, auch ihrer Geschlechtsgenossin sicher.
Der Begriff "Blaustrumpf" ist erst in den 60iger Jahren aus dem Schimpfwortvokabular verschwunden.

»Man hat die gelehrten Weiber lächerlich gemacht, und man wollte auch die unterrichteten nicht leiden, wahrscheinlich, weil man für unhöflich hielt, so viel unwissende Männer zu beschämen.«Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre (Bekenntnisse einer schönen Seele)

http://www.vernetzungsstelle.de/ind...C9D&and_uuid=BA20B15BC2975CC8A9F47B1D4F74AECE

 
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