Nö, die Frau wählt sich entsprechend den passenden Partner - dann gibt es eben weniger Kinder. Ich finde das unproblematisch.
Na ja, wenn zu viele den passenden Partner wählen, der keine Kinder will - weil keine Verantwortung, wiel die Karriere nicht gestört wird etc., dann stirbt ein Land aus. Wie wir ja alle wissen, sind mindestens 2 Kinder / Paar notwendizg zum Erhalt der Gruppe. In Österreich liegen wir derzeit so um die 1,5 (trotz aller "Neubürger" mit mindestens 3-4 Kindern).
Natürlich möchten Frauen ebenso selbstbestimmt und gleichberechtigt leben wie Männer auch. Die Verpflichtung zum Unterhalt, Taschengeld zahlen, wenn der Mann der Alleinverdiener ist, bleiben davon unberührt, das hat sich nicht verändert. Aber aus der Pflicht ergibt sich keine Pflicht der Frau sich diesem Diktat unterwerfen zu müssen. Deshalb ist die Emanzipation zwingend erforderlich.
Ja, aber bitte wo ist denn das Dikatat? Das Dikatat gibt es dann, wenn sich die Frau ihm freiwillig unterwirft, denn schließlich kennt sie ja ihren Partner, und weiss wie er ist. Das kann man dem Mann also nicht zum Vorwurf machen.
Allerdings - wenn natürlich die Feedback-Schleife fehlt, dass Männer die sich unpassend verhalten alleine bleiben, weil es halt immer wieder Frauen gibt, die sich in dieser Form missbrauchen lassen ....
Jede Frau kann ihre eigene Emazipation so weit treiben, wie sie es gerne möchte. Ist doch überhaupt kein Problem mehr. Es muss niemand eine Partnerschaft eingehen, die er (sie) nicht will. Also wo ist das Problem, dass man heute noch Krieg führen muss gegen die Männer?
Du hast ja geschrieben, dass du es gut findest, haben Männer ggü. Frauen mehr Rechte, was ja bedeutet, Frauen sprichst Du Recht ab, nimmst sie ihnen weg. Genau das ist das Problem, so funktioniert es nicht, 50% der Menschen zu entrechten, damit sich die anderen 50% machtvoller fühlen dürfen.
Ok, anscheinend war das wirklich zu unverständlich geschrieben. Ich habe nie irgendetwas davon geschrieben, es "gut" zu finden, dass Männer mehr Rechte haben. Ich hatte geschrieben, dass Männer es in gewissem Umfang BRAUCHEN, etwas mehr Rechte (?, hm, in dem Zusammenhang eventuell sogar der falsche Begriff, fällt mir aber grade nichts besseres ein *)) zu haben, um in ihrer Männlichkeit bleiben zu können. Dabei ging es um die Männlichkeit, und nicht um das Werten, was besser oder schlechter ist! Gell

. (da sieht man, welche Kampf-Automatismen da verankert wurden, durch die Parolen der Emanzipation)
*) Es ist auch eigentlich nicht notwendig, dass der Mann mehr Rechte hat, das ist ein schwieriges Thema, das man näher anschauen müsste, was konkret Dinge sind, die den Mann/das heranwachsende Kind in seiner Männlichkeit tatsächlich beeinträchtigen und was nicht. Wird die Männlichkeit nämlich verweigert, dann bekommt man die Kampf-Auswirkungen die man heute schon bei der Jugend sieht ... Männergruppen die Komasaufen (und Frauengruppen die es nachmachen), und Frauen geringschätzig behandeln, nicht wertschätzen und daher als Sexobjekte missbrauchen. Aggression die sich gegen "die Frau" richtet.
Das bedeutet aber in keiner Weise zwingend eine Entrechtung der Frauen (auch hier eider geschürte Ängste). Ich muss es nur richtig machen. Und nachdem wir halt über die Geburten ein einseitiges Verhältnis haben, das halt für die Frauen Nachteile bringt, ist hier einfach der Gesetzgeber gefordert, korrigierend einzugreifen.
Aber bitte, liebe Frauen, dann tragt doch diesen Kampf mit dem Gesetzgeber aus, und nicht mit euren Partnern oder "den Männern".