Wenn Frauen die Norm sind ...

Auch hat ein Junge bereits vor und in der Pubertät selber den Antrieb, sich seine Stärke zu beweisen (Aufbau des Selbstbewusstseins und Selbstwertes). Initiationsriten dienen nur als Abschluss bzw. als kontrollierte Ausführung dieser Funktion. (Daher haben typischerweise Frauen auch mehr Probleme im Selbstwert, weil sie diese Funktion nicht haben)

Das hat jeder Mensch, das Bedürfnis sich auszutesten und zu erproben. :rolleyes:
 
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Und gerade Frau braucht von Pazifismus gar nichts reden ... wenn ich mir die vielen Scheidungen anschaue, bei denen Männer aus purer Lust am Hass ausgenommen werden, nur wegen beleidigtem Ego. Frau arbeitet nur mit anderen Mitteln ....
Männer auch, denn bei Scheidungsprozessen ist es auch dem Mann nicht erlaubt, zur Frau zu gehen und ordentlich hinzulangen. Dann geht das Sorgerecht schnell flöten, zu Recht, wenn er sich als Gewalttäter entpuppt.

Und "ausgenommen" wird kein Mann, der Richter legt dann den Unterhalt fest, wenn er freiwillig nicht zu zahlen bereit ist. Die Ergebisse sind dann Urteile rechtsstaatlicher Natur. Und gehen zum Glück nicht danach, was ein Mann freiwillig zu zahlen bereit wäre oder auch Bedingungen formulieren dürfte, nach denen er dann eine Art Geschäft aushandelt.

Gerade der Bereich zeigt ja die narzisstische Kränkung, wenn ein Mann merkt, dass er im Fall einer Trennung kein Oberboss ist, sodnern gleichberechtigter Partner rechtlich auch weiterhin bleibt. Und die Familiengerichte achten auf das Kindswohl und die Rechte, die ein Kind hat, durchzusetzen, nicht auf das Elternwohl. Und das ist auch gut so.
 
Und die Familiengerichte achten auf das Kindswohl und die Rechte, die ein Kind hat, durchzusetzen, nicht auf das Elternwohl. Und das ist auch gut so.

und deswegen finde ich die Entwicklung die gerade stattfindet gut, das immer mehr Männern das Sorgerecht oder auch Bleiberecht zugesprochen wird.
Das ist richtig.
Für ein Kind sind beide Seiten unheimlich wichtig. Welche seelischen Traumatas da entstehen wenn es heißt du darfst dein Vater nicht sehen, er ist ein ganz Böser, daran will ich garnicht denken.
 
und deswegen finde ich die Entwicklung die gerade stattfindet gut, das immer mehr Männern das Sorgerecht oder auch Bleiberecht zugesprochen wird.
Das ist richtig.
Für ein Kind sind beide Seiten unheimlich wichtig. Welche seelischen Traumatas da entstehen wenn es heißt du darfst dein Vater nicht sehen, er ist ein ganz Böser, daran will ich garnicht denken.
Bei uns geht der Trend in Richtung 50:50. Auch was die Betreuungspflichten betrifft.

Ein gemeinsames Sorgerrecht macht am meisten Sinn, wenn dann auch beide Elternteile die Entwicklung der gemeinsamen Kinder wirklich im Alltag mitbekommen und wirklich Interesse am Kind haben.

Wochenendbesucher zu sein reicht dafür nicht aus.
 
Hast Du Angst davor, wenn Frauen zu Männern gleichberchtigt leben, dass Männer dann Neutros werden? Wenn Mann und Frau gleichebrechtigt leben können, kann dochein Mann auch weiterhin seinem Wettbewerb fröhnen. Sportarten gibt es viele und die müssen auch keine reinen Männersportarten sein, wozu auch? Jeder nimmt sich das heraus, was er mag. Mann und Frau.

Genau davon rede ich ja die ganze Zeit. Es ist ein Unterschied zwischen Gleichberechtigung, und dem Mann seine Männlichkeit zu nehmen. Gleichberechtigung hat nichts damit zu tun, nicht männlich sein zu können oder zu dürfen.
Und nein, wie gesagt, ich habe keine Angst davor, denn für mich ist Gleichberechtigung normal. Aber eben nicht in kindlicher Form "ich will auch mit deinem Spielzeug spielen", sondern in der erwachsenen Form, Mensch einfach so sein zu lassen wie er sein möchte oder kann.
 
Genau davon rede ich ja die ganze Zeit. Es ist ein Unterschied zwischen Gleichberechtigung, und dem Mann seine Männlichkeit zu nehmen. Gleichberechtigung hat nichts damit zu tun, nicht männlich sein zu können oder zu dürfen.
Und nein, wie gesagt, ich habe keine Angst davor, denn für mich ist Gleichberechtigung normal. Aber eben nicht in kindlicher Form "ich will auch mit deinem Spielzeug spielen", sondern in der erwachsenen Form, Mensch einfach so sein zu lassen wie er sein möchte oder kann.
Bei der Gleichberechtigung wird keinem Mann seine Männlichkeit und keiner Frau ihre Weiblichkeit genommen.

Allerdings muss jeder Mensch slebst zusehen, wie er leben will. Die Normen verschwinden, das, was die Gesellschaft vorgibt und anstatt sich an fremden Rollenbildern zu orientieren, gilt es in diesem Zeitalter, in sich selbst zu entdecken, wer man ist und wie man leben will.

So ähnlich beschrieb Juppi das auch bereits. :)
 
Bei der Gleichberechtigung wird keinem Mann seine Männlichkeit und keiner Frau ihre Weiblichkeit genommen.

Allerdings muss jeder Mensch slebst zusehen, wie er leben will. Die Normen verschwinden, das, was die Gesellschaft vorgibt und anstatt sich an fremden Rollenbildern zu orientieren, gilt es in diesem Zeitalter, in sich selbst zu entdecken, wer man ist und wie man leben will.

So ähnlich beschrieb Juppi das auch bereits. :)

Es wird immer das geben, was die Gesellschaft vorgibt (nicht vorschreibt). Weil es das "normale" ist, das was 90% der Menschen leben. Und wenn's daneben andere Vorlieben gibt ... who cares?

DIe Kinder werden sich immer am Rollenbild der Eltern orientieren.
 
DIe Kinder werden sich immer am Rollenbild der Eltern orientieren.

Es wird sicherlich prägen, im Sinne von anerzogenen Mustern (bevor wieder wer meckert :rolleyes:) und sich daraus zu befreien macht ja die Reife der Persönlichkeit aus, unabhängig davon zu werden, selbst herauszufinden, wer man ist und wie man leben möchte. Wer anerzogen wurde muss wieder auserzogen werden, um danach frei wählen zu können. Sonst bleiben wir Menschen ein Leben lang Kleinkinder, die sich an äußeren Maßstäben orientieren müssen, und innerlich hilflos bleiben.
 
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DIe Kinder werden sich immer am Rollenbild der Eltern orientieren.

Kann ich für mich nicht bestätigen. Also ab dem Moment, wo ich erwachsen war, als Kind orientiert man sich klarerweise stets nur an dem was man vorgelebt bekommt, hat aber mitunter schon seine eigene Meinung dazu.

Ich wusste schon sehr früh sehr genau wie ich leben und was ich keinesfalls für mein Beziehungsleben möchte und an gewissen Eckpunkten hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert. Für mich DER Beweis, dass Kinder oft schon eine sehr weitreichende Vorstellung von sich und der zu einem passenden Zukunft haben, sie sollten sich nicht davon abbringen lassen.
 
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