Wenn Frauen die Norm sind ...

Das ist der hanebüchene Unsinn.
Kinder brauchen Bezugspersonen. Je mehr, desto besser. Und es egal, ob das Mamas und Papas sind. Drum gabs in Großfamilien bzw. Clanleben eben doch weniger gestörte, weil viel mehr Bezugspersonen.

Das ist schon richtig. Nur müssen diese Personen auch in einem Naheverhältnis zum Kind stehen. Und das ist - nicht nur in unserer Gesellschaft - in der Regel doch recht schwierig. Da die Bezugspersonen ja auch mit einer gewissen Häufigkeit verfügbar sein müssen, um Referenzen beim Kind zu schaffen. Und das ist in einer normalen Famile schon mit den Großeltern schwierig, wenn sie nur zeitweise vorbeikommen, und das Kind nicht regelmäßig für längere Zeit bei ihnen ist (z.B. Nachmittagsbetreuung).
 
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Andernfalls entstehen Störungen, die das Kind sein ganzes Leben lang belasten.
Dem Muß ich widersprechen! Bin auch ohne Vater aufgewachsen (im Krieg gefallen) mich hat nichts belastet sondern ich war sogar froh ,dass ich nicht so was zu Hause hatte, vor dem meine Mitschülerinnen zitterten, wenn er am Abend heim kam und dann den "wilden Mann" spielte. Meine Bezugspersonen waren meine Mutter und meine Großeltern.
Besonders mein Goßvater der aber nie die "Vaterrolle" spielte.
Ich hab sicher keine Störungen davongetragen, sondern eine friedliche liebevolle Kindheit gehabt.
LG
 
Dem Muß ich widersprechen! Bin auch ohne Vater aufgewachsen (im Krieg gefallen) mich hat nichts belastet sondern ich war sogar froh ,dass ich nicht so was zu Hause hatte, vor dem meine Mitschülerinnen zitterten, wenn er am Abend heim kam und dann den "wilden Mann" spielte. Meine Bezugspersonen waren meine Mutter und meine Großeltern.
Besonders mein Goßvater der aber nie die "Vaterrolle" spielte.
Ich hab sicher keine Störungen davongetragen, sondern eine friedliche liebevolle Kindheit gehabt.
LG

Ja, da hast Du aber - so wie ich es ja bei Lucia geschrieben habe, deinen Großvater als Bezugsperson für die männliche Seite gehabt, und dadurch natürlich deine männlichen Eigenschaften ebenfalls entwuckeln können.

Es geht auch nicht um irgendeine oberflächliche "Vaterrolle", sondern es geht darum, dass dieser Mensch Werte vorlebt, Lösungsmöglichkeiten für Situationen aufzeigt, die von denen der Mutter abweichen und daher das Lösungsspektrum für das Kind erweitern.

Aber gerade für die heutige Generation sind halt die Großeltern auch oft schon geschieden, fehlt es da auch schon an Bezugspersonen ....
 
Es geht auch nicht um irgendeine oberflächliche "Vaterrolle", sondern es geht darum, dass dieser Mensch Werte vorlebt, Lösungsmöglichkeiten für Situationen aufzeigt, die von denen der Mutter abweichen und daher das Lösungsspektrum für das Kind erweitern.

O je, nach deiner Definition müßte dann ja eine ganze Generation "verkorkst" sein, nämlich die, die nach dem Krieg ohne Vater aufwachsen mußten - und das waren nicht wenige. Das Gegenteil war aber der Fall. Diese Generation hat maßgeblich am Aufbau der Bundesrepublik mitgeholfen: fleissig, solide, zuverlässig. Und: sie ist die Generation, die das meiste Geld angespart hat.

Lg
Urajup
 
Wäre jetzt natürlich interessant in welchem Beruf, und wie viele Frauen ebenfalls in diesem Beruf arbeiten, und wie schwer er tatsächlich ist.
:rolleyes:
Schau, du machst dasselbe wie Rückwärtsgerichtete: in Frage stellen von Arbeitsanforderungen. Warum? Weil eine Frau diesen Job macht? Würdest Du das auch tun, wenn ein schmächtiger Mann diesen Job übernimmt, oder da Gehaltsabzug fordern, weil er körperlich ja nicht so kann wie ein kräftiger Kerl? ;)

Na, dafür hast Du ja fast gar keine
Dann liest Du selektiv ;)

Also ich finde schon mal sauspannend, dass Du meinst "kein Mann buckelt".
außer er hat einen entsprechenden niedrig angesetzten Job, wie eben am Fließband.

Aber vielleicht solltest Du deinen gemütlichen "echte Männerjob" mal mit einem Bauarbeiter tauschen, der im Sommer 10 Stunden bei 50-60 Grad asphaltiert ....
Du meinst die Jungs, die erst einmal ihr Bierchen trinken und dann mal 20 Minuten asphaltieren? :D Die Maschinen fahren schon noch nur mit dem seichten Tritt auf das Gaspedal, da braucht es nicht viel für.

Also Du willst ja wohl nicht andeuten, dass Geschirrspüler einräumen, ein Fläschchen wärmen, Windel wechseln, mit den Kindern malen, bei den Hausaufgaben helfen echte Stressjobs sind? Das habe ich tatsächlich bei manchen Partnerinnen nebenbei neben dem Job gemacht, und habe daneben noch Zeit für Hobbys gehabt, und Zeit mich auch noch in anderer Form um die Kinder und Tiere zu kümmern.
Zeit für Hobbies? Glaube ich dir nciht, sich kümmern bedeutet 24/7 und nicht auf brave Kinder, die vor dem Fernseher geparkt sind, ein Stündchen ein Auge drauf zu werfen. ;)

Unbestritten ... trifft aber auch die Damen.
Drum ist es so sinnvoll diese Arbeiten fair zu teilen, besonders Bürohengsten tut ein wenig Bücken gut. :D

Und wie nervig die Kinder sind ... nun, sie sind ein Spiegel ihrer Eltern ....

Kinder sind lebendig, wenn sie gesund sind, benötigen Zuwendung und das ist sehr anstrengend. Klar, parkste die Gören nur vor der Glotze um deine Ruhe zu haben, werden sie auch so wie diese Eltern. *g*

Du kannst es drehen und wenden, wie Du willst. Deine einzige Agumentation basiert auf Fehlwissen, wie Menschen früher tatsächlich gelebt haben und der irrigen Annahme, Männer bräuchten Bevorteilung, weil sie so arme Hascherls sind, die ihr Selbstwertgefühl aufgemöbelt haben müssen, indem Frauen entrechtet werden.

Meine Argumentation ist: zwei gesunde Arme, Beine und 'nen Kopf, wenn beide Partner arbeiten, sind auch alle anderen Arbeiten 50:50 zu teilen.
 
Hallo Femi-Emanze :D.

das Ganze funktioniert aber umgekehrt genauso, die Frau näht sich das Kind ein, und lässt den Vater nicht mehr an das Kind heran. Dass dann ein Vater auf die Idee kommt, nicht mehr zu zahlen, ist dann doch einsichtig, oder?

Einsichtig? Ein Kind ist kein Besitztum, auf dessen Anwesenheit Mann Anspruch hat und auch nur dann Unterhalt zahlen braucht, wenn das Kind für ihn verfügbar ist.

Das ist genauso ein Hohn wie die Unfähigkeit nicht weniger Männer zu verhüten, weil sie denken, das ist ja nun mal nur Frauensache und ohne Gummi ist es so viel schöner. Wenn dann was schief geht, ist die Heulerei groß. DANN kommt so manch ein Mann auf die Idee, er muss in die Erziehung hineinpfuschen oder auch ins Leben der Frau, mit der er ja keine Beziehung will, aber wenn Mann schon zahlt, dann muss es ihr wenigstens schlecht damit gehen. Und dafür sorgt er dann schon.

Aber gut, da kann man nur jeder Frau raten: Prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres findet. Ein Mann mit derartigen miesen Charakterzügen sollte Frau so schnell wie möglich aussortieren. So ein Mann taugt weder als Vater noch als Partner. imho
 
Worum solls denn nun in dem Thread konkret gehen???
Im Eingangspost in dem Link wird ein (seltsames??) Thema angedacht, und im Laufe der Diskussion kommt das immerwiederaufkeimende Spiel, Männer und Frauen miteinander zu relativieren und einander auszuspielen. Das bringt doch nix!
Es gibt ein ganz tolles Zitat, was mMn hier sehr gut passt:

"Zwischen Mann und Frau gibt es Unterschiede; sie sind nicht gleich. Dies zu verstehen, bedeutet lieben zu können. Das zu missachten, heisst Leiden, für beide Geschlechter."

Hier wird wieder nur mit dem "Finanzen" , Lohn, Ausgleichszahlungen etcpp gekommen, ohne auchmal das wensentliche zu bedenken, dass es so ein Zerpflücken der Geschlechtigkeit und der Prinzipien dahinter, in der Natur selber, nicht gibt.
Sonst gäbe es kein Leben.
 
Hier wird wieder nur mit dem "Finanzen" , Lohn, Ausgleichszahlungen etcpp gekommen, ohne auchmal das wensentliche zu bedenken, dass es so ein Zerpflücken der Geschlechtigkeit und der Prinzipien dahinter, in der Natur selber, nicht gibt.
Sonst gäbe es kein Leben.
Was daran liegt, dass in der Natur bei vielen Tieren der Papa das Futter bringt, tut er es nicht, gibt es auch kein weiteres Leben. Bei Menschen ist Geld = Futter.

Die Geschlechtlichkeit braucht nicht zerpflückt werden, rein biologisch ist sie das längst.
 
Was daran liegt, dass in der Natur bei vielen Tieren der Papa das Futter bringt, tut er es nicht, gibt es auch kein weiteres Leben. Bei Menschen ist Geld = Futter.

Widerspreche ich, dass bei Menschen Geld = Futter. Aber das ist hier kein Thema.

Die Geschlechtlichkeit braucht nicht zerpflückt werden, rein biologisch ist sie das längst.
?? biologisch gibt es männlich und weiblich. Was ist da zerpflückt?
Das eine bedingt das andere und kann nur gemeinsam Leben hervorbringen. WIR zerpflücken und versuchen, da krampfhaft eine "alles gleich, nur gesellschaftlich blabla genderdings" reinzuhirnen.

Wenn "Frau" immer maskuliner wird (werden soll/muss/darf) und "Mann" immer femininer.... Geht die sexuelle Anziehungskraft flöten. Versuche dazu gibts doch en Mass.
 
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O je, nach deiner Definition müßte dann ja eine ganze Generation "verkorkst" sein, nämlich die, die nach dem Krieg ohne Vater aufwachsen mußten - und das waren nicht wenige. Das Gegenteil war aber der Fall. Diese Generation hat maßgeblich am Aufbau der Bundesrepublik mitgeholfen: fleissig, solide, zuverlässig. Und: sie ist die Generation, die das meiste Geld angespart hat.

Lg
Urajup

Ja, das sind sie. Genau diese Muster sind etabliert. Die Frauen im Krieg mussten alleine zurecht kommen. Sie waren Härte gewohnt ... denn auch vor dem 2. Weltkrieg hatten wir den 1. Weltkrieg, hatten wir Depression und Arbeitslosigkeit.

Und diese Handlungsmuster bzw. Werte wurden dann an die heutige Generation 50+ weitergegeben. Fleiß, etwas zustande bringen, etwas aufbauen und schätzen. Also in gewissem Sinne waren sie verkorkst, denn ihre Werte beziehen sich auf eine schlechte Zeit, die es im "Wirtschaftswunder" nach dem Krieg weitgehend nicht mehr gab. Heute haben wir genau in der Generation die Auswirkungen mit Burnout (Wert = Erfüllen um jeden Preis) und Depressionen (Leben nicht gelebt, weil immer falschen Werten nachgelaufen).

Die Gegenbewegung dazu haben wir jetzt in den beiden nachfolgenden Generationen. Wir haben mit Fleiß etwas erreicht, etwas aufgebaut. Konnten uns daher leisten, unseren Kindern alles zur Verfügung zu stellen, es ihnen gut gehen zu lassen. Wir haben ihnen mit einer wertelosen Erziehung keine Werte mehr gegeben ... weil unsere eigenen ererbten Werte für uns selber zu mühsam waren ....

Heute haben wir eine Generation, die im Konsum schwelgt. Die oft nur sehr wenige Werte hat, und deren Wertmaßstab in leider viel zu vielen Fällen die Inhalte doofer amerikanischer Filme sind. Weil vor lauter Arbeit keiner mehr da war, der den Kindern Werte und Lösungswege vorgelebt hätte. Vater weg, Mutter weg oder Teilzeit, den Rest mit Haushalt beschäftigt (psychische Abwesenheit). Und heute haben wir eine Jugendgeneration, wo viele Jugendliche kaum Werte, kaum Ziele haben. Das hat schon in den 90ern mit den "no future Kids" begonnen.

Was Du als "verkorkst" im negativen Sinn siehst, sind einfach Verhaltensmuster, die jeder Mensch hat. Manche sind konstruktiver als andere, manche behindern halt das Leben, manche födern es, und bringen Gutes hervor. Aber alles hat halt eine Wechselwirkung, über die Generationen hinweg, und innerhalb der Gesellschaft. Und das bestimmt halt den Weg, den eine Gruppe von Menschen (oder ein Staat) geht - das was wir in der Esoterik als Landes/Gebiets/regionales Karma kennen. Hochkomplexe psychische Prägungen aus der Geschichte.
 
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