Wenn Frauen die Norm sind ...

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KoL ich arbeite in einem Männerberuf. Mir kannst du keine Märchen erzählen.

Wäre jetzt natürlich interessant in welchem Beruf, und wie viele Frauen ebenfalls in diesem Beruf arbeiten, und wie schwer er tatsächlich ist.

Dein Beitrag strotzt leider von diversen Vorurteilen.

Na, dafür hast Du ja fast gar keine :ROFLMAO:. Komm, ich kenne dich intelligenter.

Übrigens, wäre es wirklich so, dass Frauen Kinderaufzucht so toll finden und sich mit Ungerechtigkeit arrangieren wollen, gäbe es keine Emanzipation. Und Männer mit rückwärts gerichteten Ansichten hätten es nicht zunehmend schwerer ein kuschendes Heimchen am Herd zu finden. Ich meine, selbst die Frauen, die es lieben Mutter und Hausfrau zu sein, suchen sich dann einen solventen Mann, der ihre wirtschaftlichen Opfer ausgleicht. Und diese Frauen lassen sich nicht vom Mann beherrschen.

Moment, Du vermischt schon wieder.

Ja, moderne Frauen finden Kinderaufzucht toll. Das zeigen die Statistiken, dass es in den jungen Generationen wieder mehr Hausfrauen gibt. Das kann man jetzt diskutieren, ob die Ursache tatsächlich die Liebe zur Kinderaufzucht oder einfach das nervige 200 Bewebungen für ein einziges Vorstellungsgespräch schreiben zu müssen.

Im Grunde und wenn du ehrlich bist, braucht es den Mann als Versorger eh nicht. Du willst ja selbst diese finanzielle Verantwortung des Mannes sozialisieren. *g*

Was möchte ich sozialisieren? Unterschieb nicht immer deine eigenen (falschen) INterpretationen. Das was ich sage ist, dass es eine Menge an Familien gibt, die bereits in der Ehe an der unteren Grenze des wirtschaftlichen Überlebens leben. Und dass dort dann eine Scheidung zu einem wirtschaftlichen Fiasko wird. Es ist also weder von einer Sozialisierung noch vom Mann als Versorger die Rede, da es ja beide trifft.

Btw bin ich auf keiner Palme. Auch das ist wieder eine Erniedrigung von Frauen, die dann nicht Klartext schreiben, sondern nicht ernst zu nehmen sind, weil angeblich emotional... ;)

Ach, dir zu sagen Du sollst herunterkommen ist für dich eine Erniedrigung? Hm, ok, ohne Kommentar.
Ich habe auch nichts davon geschrieben, dass Du irgendwie emotional wärst (obwohl das in dem zugehörigen Abssatz schon durchgeklungen ist).
Negative Emotionen sind nie ein guter Ratgeber, weder beim Mann noch bei der Frau. Sie verhindern halt zielführende Lösungen (oder in dem Fall halt verstehen). Aber wie gesagt, so zu interpretieren, das sind deine eigenen Themen ... die haben mit mir nichts zu tun.
 
"Will der Vater Papi spielen, haben Kind und Mutter zu funktionieren. Will er nicht, müssen sie seinem Leben fernbleiben. Unterhalt? Eine lästige Einschränkung seiner Freiheit, deshalb ist es gesellschaftlich keineswegs geächtet, sich so arm zu rechnen, dass Mutter und Kind nichts bekommen. Er kann sich jederzeit neu entscheiden, ob er nun Vater sein will oder nicht – eine Mutter hat diese Wahl niemals. Was Mütter erfahren, die sich dagegen entscheiden, dass das Kind bei ihnen aufwächst, spricht von dieser zweigeteilten Beurteilung Bände."
http://diestoerenfriedas.de/ich-bin-alleinerziehend/

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Na, ja, wenn du alleine wohnst weisst du ja selber, dass nach der Arbeit noch eingekauft werden sollte, geputzt, gewaschen, was auch immer...von welcher Freizeit sprichst du? :D

Also ich weiss nicht, ich hatte auch alleine jede Menge Freizeit (ausser naurlich sie war mit Dates gefüllt). Einkaufen 1x die Woche, putzen wenn ganz viel Zeit ist, waschen macht sich eh selber. Und damals habe ich sogar auch noch gebügelt. Es geht alles. Und als Mann tut man sich sogar relativ leicht, weil man eben diese weiblichen, in der Kindheit anerzogenen "muss"-Dinge nicht hat. Stress macht man sich selber ... der wächst nicht auf Bäumen :LOL:.
 
Ach komm, auch das ist Klischee, kein Mann buckelt, außer er hateinen doofen schlecht bezahlten Fließbandjob, die 8 Stunden am Tag volle Kanne durch. Da gibt es dann die Informationspause (Zeitung lesen, Mann muss ja wissen, was in seiner Branche so läuft) oder auch das Geschäftsgespräch mit dem Jens (so eine Stunde in der Kantine beim leckeren Tee oder Kaffee) und die Mittagspause kommt noch oben drauf. Und den Rest der Zeit, na ja, die Leute in absolut wichtiger Führungsposition gründen ihre Arbeitskreise, wenn mal wieder keiner weiter weiß, wo 80% der dort verbummelten Zeit gar nichts Gescheites passiert.

Also ich finde schon mal sauspannend, dass Du meinst "kein Mann buckelt". Also rastet sich Frau auch in diesen Jobs aus?
Auch hier scherst Du wieder über einen Kamm. Ja, es gibt saumäßige Jobs, wo die Leute ihre Pausen zurecht verdienen. Es gibt Jobs wo die Leute tatsächlich den ganzen Tag durcharbeiten, ohne mehr als vielleicht die 10min Bildschirmpause in der Stunde zu haben, in der sich gerade eine Kaffee und eine Zigarette ausgeht. Ja, und dann gibt's natürlich auch den Beamten ....
Also Du musst wirklich in einem komischen Unternehmen arbeiten ... klingt sehr nach Beamtenstadel ... denn so locker geht es heute in kaum einem Industrieunternehmen mehr zu.

Wenn es hoch kommt, arbeitet ein Bürohengst oder auch -stute nur die Hälfte der Arbeitszeit wirklich effektiv. Und das ist normal. Nur die unteren Stufen müssen ein wenig mehr tun.

90% der Menschen sind "untere Stufen". Aber vielleicht solltest Du deinen gemütlichen "echte Männerjob" mal mit einem Bauarbeiter tauschen, der im Sommer 10 Stunden bei 50-60 Grad asphaltiert ....

Dass ein Mann das ob seines geringen Selbstwertgefühls (so es gering ist) nicht gerne in der Öffentlichkeit ausgeplaudert wissen will ist eine andere Sache. :D

Also Du willst ja wohl nicht andeuten, dass Geschirrspüler einräumen, ein Fläschchen wärmen, Windel wechseln, mit den Kindern malen, bei den Hausaufgaben helfen echte Stressjobs sind? Das habe ich tatsächlich bei manchen Partnerinnen nebenbei neben dem Job gemacht, und habe daneben noch Zeit für Hobbys gehabt, und Zeit mich auch noch in anderer Form um die Kinder und Tiere zu kümmern.

Wenn Du so spassige Statements bringst, dann kann ich nur sagen: was macht denn Frau für ein Brimborium um das bisschen Kinderaufzucht und Haushalt?

Übrigens ist Hausarbeit auch ganz gesund: der Spaziergang zum Supermarkt, kleines Workout auf dem Rückweg mit Getränken, Stretching beim Bodenwischen oder sich tief in die badewanne beugen, um sie zu putzen, mit Wiederholungen beim Wäscheaufhängen... gerade die Büroleute können das gut gebrauchen.

Unbestritten ... trifft aber auch die Damen.

Was die Hausarbeit angeht, so kenne ich durchaus Volzeithausfrauen, die mehr als 8 Stunden werktäglich das Haus auf Hochglanz bringen. Bei uns ist das anders, da müssen mein Mann und ich im Schnelldurchgang am Sonnabend oder schon Freitag nach Feierabend einen Schlag reinhauen, damit es halbwegs vernünftig aussieht. Und zugleich auf einen Großteil an Sauberkeitsluxus wie z.B. stets geputzte blitzende Fenster verzichten. Gebügelt wird auch nicht. All das fällt weg, was eine Vollzeithausfrau so macht unter der Woche. Dazu kommt ja noch die von dir erwähnte Kinderbetreuung ab 13h nach der Schule, in den Ferien (ein Vierteljahr insgesamt) rund um die Uhr (also: welche Freizeit?)... ich möchte so einen Bürohengst mal sehen, turnen ihm noch zwei seiner Sprößlinge im Büro herum. :ROFLMAO:

Ok, na dann müssen wir doch mal schauen, wer denn das nette grosse Haus haben wollte? Wenn ich 200m2 Wohraum haben möchte, weil ja jedes der 4 Kinder ein eigenes Zimmer haben muss, weil ich ja hinter jedem Kind nachräumen muss, weil ich noch den Garten machen muss ... ja, dann muss ich. Aber das ist selber gemacht, das hat sie sich in den meisten Fällen (zumindest mit Ja sagen zum Haus) auch selber eingebrockt.

Was ist für dich "halbwegs vernünftig", und warum muss es "so" aussehen. Woher hast Du diesen Maßstab?

Na ja, der Bürohengst sollte ja andere Aufgaben haben, als tobende Kinder zu beschäftigen. Und wie nervig die Kinder sind ... nun, sie sind ein Spiegel ihrer Eltern ....
 
"Will der Vater Papi spielen, haben Kind und Mutter zu funktionieren. Will er nicht, müssen sie seinem Leben fernbleiben. Unterhalt? Eine lästige Einschränkung seiner Freiheit, deshalb ist es gesellschaftlich keineswegs geächtet, sich so arm zu rechnen, dass Mutter und Kind nichts bekommen. Er kann sich jederzeit neu entscheiden, ob er nun Vater sein will oder nicht – eine Mutter hat diese Wahl niemals. Was Mütter erfahren, die sich dagegen entscheiden, dass das Kind bei ihnen aufwächst, spricht von dieser zweigeteilten Beurteilung Bände."
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Hallo Femi-Emanze :D.

das Ganze funktioniert aber umgekehrt genauso, die Frau näht sich das Kind ein, und lässt den Vater nicht mehr an das Kind heran. Dass dann ein Vater auf die Idee kommt, nicht mehr zu zahlen, ist dann doch einsichtig, oder?

Und auch das ist gesellschaftlich nicht geächtet. Es ist auch nicht geächtet, dass Frauen dann schwarz arbeiten oder nur Gelegenheitsjobs annehmen, nur um ihre Alimente nicht zu senken bzw. ihren Unterhalt nicht zu verlieren. Um die bösen Männer zu schröpfen.

Schaut man sich das Gesamtbild an, dann agieren hier die angeblich so sanften und schwachen Frauen ihren Expartnern gegenüber wie Furien und schädigen sogar wissentlich die eigenen Kinder, nur um ihre (manchmal recht krausen) Vorstellungen durchzusetzen.
Und DAS würden nur sehr wenige Männer in dem Umfang machen, wie es sehr viele Frauen tun. Und diese Spielchen werden von den Familiengerichten dann auch noch unterstützt.

Aus dem Artikel: Du.bist.nicht.gut.genug ist ein schönes Beispiel dafür, wie Kinder von ihren Müttern schon "gebrieft" sind, wie böse ihr Vater nicht ist. Denn von alleine würden sie nicht auf diese Ideen kommen.

Er kann. Wenn er will. Und nur dann. Da stimme ich überein. Ja, es gibt auch Väter, die sich aus rein praktischen Gründen nicht das Sorgerecht für ihre Kinder beantragen bzw. das - aus altem Rollenmuster - der Frau freiwillig überlassen. Und ich finde ebenso, dass ein Kind beide Elternteile (mal raus aus dem Mann/Frau) braucht.
Aber - warum überlässt Frau dann dem Mann nicht das Sorgerecht? Warum nimmt sie es freiwillig, wenn es so störend ist? (Das Thema dem Kind schaden hatten wir schon oben, das wäre also ggf. kein Problem für Frau) Oder hat Frau hier vielleicht doch ein altes Muster, dass sie sich hier in einer gesteigerten Verantwortung sieht? Ist die doch anders als die des Mannes? Wo wir doch so gleich sind?

Artikel http://diestoerenfriedas.de/ich-bin-alleinerziehend/ schrieb:
"Diese Art der Handhabung ist tief patriarchalisch geprägt. Sie will den Umstand, dass es inzwischen kein vollständiges gesellschaftliches Todesurteil mehr für eine Frau ist, ein uneheliches Kind zu bekommen, nicht als normalen Bestandteil weiblicher Lebensführung betrachten, sondern das Kind soll selbst in diesen Konstellationen dem Willen des Vaters untertan gemacht werden"

Was für hahnebüchener Unsinn in der Qualität einer Verschwörungstheorie. Mittlerweile sind sich alle psychologisch arbeitenden Fachrichtungen einig, dass ein Kind beide Elternteile braucht. Andernfalls entstehen Störungen, die das Kind sein ganzes Leben lang belasten.
 
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Mittlerweile sind sich alle psychologisch arbeitenden Fachrichtungen einig, dass ein Kind beide Elternteile braucht. Andernfalls entstehen Störungen, die das Kind sein ganzes Leben lang belasten.

Das ist der hanebüchene Unsinn.
Kinder brauchen Bezugspersonen. Je mehr, desto besser. Und es egal, ob das Mamas und Papas sind. Drum gabs in Großfamilien bzw. Clanleben eben doch weniger gestörte, weil viel mehr Bezugspersonen.
 
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