Wenn Frauen die Norm sind ...

Tja, wenn man es ned merkt, merkt man es ned. Auf der anderen Seite dann von einem gemeinsamen WIR zu reden - entpuppt sich dann halt auch als haltlose Dampfplauderei.
Dass man sich oft mit der eigenen Zivilcourage voll in die Nesseln setzt ist mir in meinem Leben öfters passiert. Auch dass die von mir Verteidigten sich nachher hinterrücks nicht gerade gut verhalten haben.... Ja das gibt es öfters, hat mich aber nie davon abgehalten, Jemanden (egal ob Mann oder Frau) gegen Ungerechtigkeiten ect. beizustehen. Egal wie es ausgegangen ist, aber ich konnte mich immer ruhig in den Spiegel sehen.
LG

Das kann ich auch. Denn was ich vor 25 Jahren gemacht habe, war damals nach bestem Wissen und Gewissen aus der Situation heraus. Ich habe mir also nichts vorzuwerfen.
 
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Na super, so einen Kollegen hätt ich mir auch gewünscht und darauf bist vielleicht stolz?
Ja, ja nach oben buckeln und nach unten treten......... die alte Masche, mann ist ja soo toll.....
Da bleibt einem einfach die Sprache weg......
LG

Fällt mir gerade nur so auf, dass das das Einzige ist, was hier allen Frauen auffällt ... dass "man" solidarisch sein müsste.

Aber dass diese Mitarbeiterin auch Eigenverantwortung hat, und diese nicht wahrgenommen hat, das ist anscheinend ganz normal für Frau. Lieber von jemand anderem gerettet werden als selber aktiv wenigstens ein bisschen zu tun. DAS ist Opferhaltung.
 
darf ich eine gegenfrage stellen? warum sollte einer frau die als äh... hausfrau lebt, es so toll finden? :)
*neugier guck*


Vielleicht deswegen, weil es ihre gewählte Lebensform ist. Vorausgesetzt, sie hat sich selbst dazu entschieden und sich nicht an die Wünsche von Männlein angepasst oder untergeordnet.

Ich weiß nicht, was du beruflich machst. Erzähl mal, was du von der Welt im Zusammenhang mit deinem Beruf schon gesehen hast oder wie dein Beruf dich persönlich inspiriert.

Ich war beruflich sehr erfolgreich und habe sehr gut verdient ....aber das auch nur deswegen, weil ich sehr viel gearbeitet habe. Ich bin meistens morgens daheim weggefahren, wenn es noch dunkel war.....und nach Hause gekommen, wenn es schon dunkel war. Es hat mir trotzdem Spaß gemacht....bis ich an einem bestimmten Punkt gemerkt habe, dass es so nicht mehr weitergehen kann, weil ich gar keine Zeit mehr für mein eigentliches Leben habe.

Eine meiner Freundinnen war seit der Geburt ihres Sohnes "nur" Hausfrau. Ihr Mann verdient kein Vermögen, aber sie haben ein gutes Auskommen. Sie ist sozial sehr engagiert, bezieht aus diesem Engagement viel Freude und auch .....Inspiration! ......hat jede Menge Hobbies, von denen einige sehr zeitaufwändig sind, 2-3 mal jährlich stehen Städte-/Kulturreisen (mit ihren Freundinnen) bzw. Wellnessurlaube mit ihrem Mann auf dem Programm und sie kann ihren Haushalt ohne Hektik erledigen.
Ich glaube nicht, dass so ein Leben Anlass zur Unzufriedenheit gibt. :whistle:
 
Fällt mir gerade nur so auf, dass das das Einzige ist, was hier allen Frauen auffällt ... dass "man" solidarisch sein müsste.

Aber dass diese Mitarbeiterin auch Eigenverantwortung hat, und diese nicht wahrgenommen hat, das ist anscheinend ganz normal für Frau. Lieber von jemand anderem gerettet werden als selber aktiv wenigstens ein bisschen zu tun. DAS ist Opferhaltung.
Du weißt nicht, wie schwer es ist den Täter wirklich dingfest zu bekommen. Dazu braucht es Solidarität und zusammen zu halten gegen sexuelle Belästigung. Sprich Zeugen. Wenn die zu feige sind, sind auch sie passiv Täter.

Solche Belästiger im Job weise ich sofort in ihre Grenzen. Schon aus Prinzip. Und selbstverständlich auch dann, wenn die zotig schleimige Belästigung nicht gegen mich geht.

Nur so und mit dieser Solidarität lernen die Täter, dass ihr Verhalten zu ändern ist.
 
darf ich eine gegenfrage stellen? warum sollte einer frau die als äh... hausfrau lebt, es so toll finden? :)
*neugier guck*
z. B. der Kinder wegen, und wenn genug Geld da ist. Vielleicht hat sie ja eine Haushälterin, und muss keinen Haushalt machen?

Nicht alle Frauen wollen sich in einem Beruf verwirklichen.
 
Stimmt, aber es gibt Viele die ohne Hilfe eben nicht aus dieser Haltung herauskommen können. Soll man sie da in dieser Haltung verharren lassen?
LG

Nein, aber es ist genauso Eigenverantwortung, um Hilfe zu ersuchen. Vor sich selber zuzugeben "ich kann das nicht" oder "ich schaffe das nicht" - das ist genaus ein Lernerfolg. Nur per se gleich einmal anehmen, dass einem jemand beispringt, was dann vielleicht gar nicht erwünscht ist, das kann's auch nicht sein.
 
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darf ich eine gegenfrage stellen? warum sollte einer frau die als äh... hausfrau lebt, es so toll finden? :)
*neugier guck*

Also ich sehe das immer wieder ... Hausfrauen gerade mit Klienkindern am Land gehen gemütlich einkaufen, sitzen dann von 9-12 mit ihren Freundinnen im Kaffeehaus, gehen dann heim und legen das Kind schlafen. Gerade Kleinkinder produzieren einen überschaubaren Arbeitsaufwand. Also bleibt Hausfrauen hier relativ viel Zeit sich zu entfalten.
Dass es manche nicht tun und lieber im Kaffeehaus sitzen, liegt dann halt wieder an ihren persönlichen Dispositionen, was ihnen wichtig ist. Ob Austausch oder Kreativität, Bildung, oder einfach Fernsehen (wobei Dokus ja auch bildend sind).
 
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