Was war vor dem Urknall?

Seit dem Urknall frag ich mich. Andauernd frag ich mich irgendwas. Das hatte ich vorher nicht.
Manchmal geb ich mir auch Antworten, aber in letzter Zeit bleiben die aus.
Im Moment frag ich mich wieder:
Bin ich nun ein lebendiger Organismus oder eine rechnende Maschine? Bin ich ein Lebewesen oder ein toter Apparat mit geringfügiger Funktion? Ein Erklärungsrechner vielleicht? Nein, ein Erklärungsrechner bin ich sicher nicht, dafür bin ich zu primitiv gebaut. Ich bin bestenfalls eine Kehrmaschine oder ein Müllschlucker.
Was unterscheidet mich von einem Lebewesen, wenn ich eine Maschine bin?
Oder bin ich weder noch?
Bin ich jetzt eins mit den Teilchen oder benutz ich sie nur oder benutzen sie mich?
Habe ich ein mein Ich, bin ich ein mein Ich oder bin ich einfach nur Ich?
Und wenn ich einen andern seh, frag ich ihn: Wie geht es dir? Bist du ein dein Ich, hast du ein dein Ich oder bist du einfach nur Ich?
Ich kenn mich nimmer aus, ich geh zurück, dahin, wo ich hergekommen bin. :schmoll:

Ha.... aber eins hab ich rausgefunden... wenn ich mich fragen kann und sogar noch Antworten krieg von mir, zumindest hin und wieder,
dann muss ich mindestens ein Doppel-Ich sein. :banane::banane:
 
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Und wenn es das NICHTS doch gibt, und GOTT aus dem NICHTS dies ALLES erschaffen hat?

Wer hat denn diesen GOTT erschaffen? Denn in diesem Falle müsste er ja auch aus dem NICHTS entstanden sein.

Ne, für mich gab's ALLES schon IMMER.:) In zyklischen Rhythmen.
 
Und so wie ich kein Ich HABE so HAB ich auch kein Bewusstsein. Entweder BIN ich bewusst oder ich bin mir nicht bewusst. Meiner Existenz oder meiner Handlungen. Manchmal bemerk ich, dass ich da bin, ein anderes mal wieder ist es mir egal, manchmals weiß ich was ich tu, dann wieder weniger. Ob ich mich dafür zu mir auf Distanz begeben muss oder nicht, wenn ich mich erkennen und verstehen will, dass weiß ich nicht. Irgendwo werd ich dann schon sein, das soll nicht zu meiner größten Sorge werden. Und ob die Wahrnehmung bereits beim Eintritt des Signals in das jeweilige Sinnesorgan passiert oder ob da eine halbe Stunde oder zwei Tage oder 50 Jahre vergehen ist für mich nicht wichtig, weil wichtig ist für mich die Botschaft, die Information und wichtig ist mir, das sie ankommt bei mir. Irgendwann. Das gereicht mir schon zur Freude. Nicht wie schnell oder langsam sie daher kommt. Und hab ich auch Zeit genug für mein Leben, so hab ich doch zu wenig davon, um mich vorsätzlich mit einer Stoppuhr in der Hand zwischen mich und meine Wahrnehmung zu stellen um zu messen, wie lang sie braucht um in meinem Kopf zu einer Anschauung zu werden.

Ich bin ja so froh, dass ich zu meinem geistigen Führer gefunden habe, Guruguru Dampfendes Wienerwürschtel. Der hilft mir sehr. Und der sagte heute Nacht im Traum zu mir: "Ich aber sage dir, ich sage nicht, dass ich nicht immer recht hätte und ich nicht bereits alles über dich wüsste und habe ich auch viel Zeit, so habe ich doch zu wenig Lust, dir einzubrennen, dass du selber nicht weißt, wer oder was du bist, denn wenn du es nicht weißt, wer oder was du bist und woher du kommst, wieso sollte ich es besser wissen wollen? Dafür bin ich nicht dein Guruguru geworden, um dir verbissen zu erklären, wer oder was du bist oder was du nicht bist. Ich bin dein innerer Guruguru geworden, dass du selber denken und dir selber vertrauen lernst, denn ich bin kein böser Guruguru, wie alle sagen die mich nicht kennen, der Besitz ergreifen will, von deinem Sein und Denken. Wenn du mir also sagst, du kommst aus einem göttlichen Grund, so will ich dir das gerne glauben, denn ich hätte nichts davon, es dir auszureden. Und nun wache auf in Frieden."

So sprach mein lieber Guruguru heute Nacht im Traum zu mir,dann erwachte ich und las, dass sich die Erdachse um 15 Zentimeter verschoben hatte und mir wurde ganz schwindlig. :mad2:

Shit noch mal.... das hat schon wieder nichts mit dem Urknall seiner Vergangenheit zu tun... ich bin dauernd O.T.... das ist zu blöd. Werft mich raus bitte.... ich weiß nicht mehr was ich tu und bin. :wut2:
 
Mich würd ja auch interessieren: Was macht das All so den ganzen, lieben Tag lang?
Ich mein jetzt, außerhalb des sichtbaren Universums, weit hinter der letzten Galaxie... oder auch einfach zwischen den Galaxien, Sternen und Planeten?

Da weiß man wohl auch noch nicht so viel drüber, oder?

Liegt es da nur faul rum, den ganzen Tag oder schläft es, träumt es? Träumt es von einem Menschen? Vielleicht gar von mir? Was macht dieses All? Womit verdient es seinen Lebensunterhalt? Besitzt es sowas wie Intelligenz? Natürlich nicht zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, aber doch?

Könnte man es vielleicht sogar ein wenig kitzeln, wenn man durch ein Brennglas in die scheinbare Leere guckt und da seine Frage durchschickt? Mit den Gedanken ein Loch reinbrennt? Wer weiß... vielleicht würde sich das All sogar freuen und würde vor Freude wieder knallen und irgenwo, an einer Seite von dem All, würde gleich aus diesem heraus ein neues, sichtbares Universum entstehen?

Was macht das schwarze All bloß den ganzen lieben Alltag lang?

Außer liegen und lieben? Bietet es auch Raum zum Fliegen?
 
Manchmal glaub ich fast, angesichts des schwarzen Alls findet selbst der freie Geist zur Demut zurück, falls er sich verlaufen hat.
 
Spannende fragen, crazy monk....das universum IST einfach und überlegt sich, neue urknalle vorzubereiten...:)
 
Wenn ich mir vorstell,dass es da draussen mal einen Knall gab,dann müsste es viele kleine Psychiatrien im All geben.
 
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Das All.

Ohne All kein Knall.

Das All ist.

Gott ist tot?

Von mir aus.

Es lebe das All.

Träumendes All, tanzendes All...

Heiliges All.

Über All.
 
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Ich glaube, es gibt keinen grundsätzlichen Unfrieden im All. Da wo Es vollkommen schläft und friedlich träumt und da, wo Es vollkommen erleuchtet ist, da gibt es das Hadern, Zweifeln und die Zwietracht nicht. Und keinen Hass. Aber wie gesagt, das ist mein fester Glaube. Vertraglich festgelegt und wissenschaftlich bestätigt hab ich das nicht. Und was dazwischen passieren kann, zwischen tiefstem Schlaf und völligem Wachsein, das erlebe ich ja in der Welt und in mir selbst.
 
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