Der Thread "Was war vor dem Urknall" hatte mich in den Wahnsinn getrieben und so saß ich gestern also wieder in der Küche, Mama schlief tief und fest und ich saß einsam sinnierend am Küchentisch, während Gott in meinem Kopf auf einer Couch lag, an deren Kopfende ich mit Block und Schreibstift saß. Und Er erzählte mir bewegt über seine Abenteuer mit dem großen, allgegenwärtigen Schwabbelmonster.
"Da schwebte ich, der ich also Schwabbis erster, klarer und körperloser Gedanke war, ein Wunschtraum seiner selbst nur, eine fixe Idee, nicht mehr und nicht weniger, wieder über Schwabbi, dem Chaosmonster, das da verzweifelt suchte und suchte... schreiend, brüllend und zitternd vor Angst... mich, sein Ich, wiederzufinden, so wie man eben einen gedanklichen Faden, den man verloren hat, wiederfinden will. Und ich sagte, wie schon unzählige male zuvor, in ruhigem, festem Ton doch ohne Herrschen in der Stimme, den Zauberspruch auf, den ich mir zum Glück gemerkt hatte. Schwabbis Wünsche und Sehnsüchte als Worte zu behalten, das war seit jeher mein einziger Sinn und dazu reichte meine Kraft allemal, denn die Worte waren leichter noch wie Federflaum und Worte konnte ich behalten, unbegrenzt in ihrer Zahl, bis hin, in alle Ewigkeit. Und zu jedem Wort hatte ich natürlich auch das passende Bild."
"Kaum hatte ich den Zauberspruch aufgesagt, strömte Schwabbi auch schon wieder durch mich hindurch zurück zu sich, wo Es licht und weit ist und wo wir zusammen leben, in vollkommener Harmonie bis in alle Ewigkeit."
"Nur Einen Euro möcht ich mitnehmen, liebes Ich... " flehte mich Schwabbi an, "... als Andenken, nur Einen Euro... büdebüde liebes Ich."
"Doch ich blieb hart, wie es meiner Position als Wächter des Brunnens entsprach und rief: Nein! Der Mammon bleibt draußen, da kannst du heulen wie du willst, liebes Schwabbi. Husch, rein mit dir und sei brav."
"Und wie gehts dir so..." fragte mich Gott, während er sich ächzend von der Couch in meinem Kopf erhob, "...wie bist du zu meinem Psychiater geworden...? Ich weiß gar nicht mehr, wie ich hier her kam, doch sag ich dir Dank für die Gastfreundschaft."
"Da schwebte ich, der ich also Schwabbis erster, klarer und körperloser Gedanke war, ein Wunschtraum seiner selbst nur, eine fixe Idee, nicht mehr und nicht weniger, wieder über Schwabbi, dem Chaosmonster, das da verzweifelt suchte und suchte... schreiend, brüllend und zitternd vor Angst... mich, sein Ich, wiederzufinden, so wie man eben einen gedanklichen Faden, den man verloren hat, wiederfinden will. Und ich sagte, wie schon unzählige male zuvor, in ruhigem, festem Ton doch ohne Herrschen in der Stimme, den Zauberspruch auf, den ich mir zum Glück gemerkt hatte. Schwabbis Wünsche und Sehnsüchte als Worte zu behalten, das war seit jeher mein einziger Sinn und dazu reichte meine Kraft allemal, denn die Worte waren leichter noch wie Federflaum und Worte konnte ich behalten, unbegrenzt in ihrer Zahl, bis hin, in alle Ewigkeit. Und zu jedem Wort hatte ich natürlich auch das passende Bild."
Zauberspruch schrieb:Schwabbelmonster, das Du bist in Ewigkeit,
ich rufe dich, komm durch mich zu dir zusammen!
Werde Erde, pfeif aufs Geld
und erschaff im lichten Raum
endlich eine freie Welt.
"Kaum hatte ich den Zauberspruch aufgesagt, strömte Schwabbi auch schon wieder durch mich hindurch zurück zu sich, wo Es licht und weit ist und wo wir zusammen leben, in vollkommener Harmonie bis in alle Ewigkeit."
"Nur Einen Euro möcht ich mitnehmen, liebes Ich... " flehte mich Schwabbi an, "... als Andenken, nur Einen Euro... büdebüde liebes Ich."
"Doch ich blieb hart, wie es meiner Position als Wächter des Brunnens entsprach und rief: Nein! Der Mammon bleibt draußen, da kannst du heulen wie du willst, liebes Schwabbi. Husch, rein mit dir und sei brav."
"Und wie gehts dir so..." fragte mich Gott, während er sich ächzend von der Couch in meinem Kopf erhob, "...wie bist du zu meinem Psychiater geworden...? Ich weiß gar nicht mehr, wie ich hier her kam, doch sag ich dir Dank für die Gastfreundschaft."


