Was war das alles?

Nun, dass ist klar, dass du dies von dir weißt. Es könnte dir ein schlechtes Gewissen machen.

Wir sprachen auch von dir und nicht von @Löwenherz.

So entschuldigen alle die ihr Opfer-tum nicht erkennen.

Solch ein Satz wie: Es gehören zwei dazu ist die übliche Floskel.

Es gehören auch zwei dazu die aus einer Beziehung in eine neue Beziehung gehen.

Wenn ich von Anfang an an meiner Partnerschaft arbeite, dann lassen sich solche Dinge vermeiden.

Ich frag mich jetzt was dieses oft geschriebene Arbeiten an der Beziehung ist?
 
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Und was macht ihr sonst noch?

dem partner wieder mehr Aufmerksamkeit schenken, über bedürfnisse und über das was stört reden,
dann natürlich auch gemeinsam sich neue Wege vorstellen
und neue Ziele definieren,
wieder mehr Nähe und Gefühl zulassen,

wenn das beide machen kann es durchaus gelingen wieder Vertrauen und neue >Liebe hervorzubringen.

ist natürlich klar, das es beide wollen sollten.
 
Meine Eltern haben nicht zusammen gepasst, mein Vater hatte eine Affäre und ist dann abgehauen. Wir Kinder haben das nicht schlimm gefunden, nur das plötzliche war ein Schock, aber für alle, auch unsere Mutter. Ich hab sie oft gefragt, warum sie so lange bei ihm geblieben ist, obwohl von Anfang an klar war, daß sie zu unterschiedlich sind und kaum echte Liebe da war, sie hat gesagt, wir Kinder waren zu klein. Das hat mich getroffen, das Gefühl, daß wir Schuld waren, daß beide in einer unglücklichen Ehe steckten nur wegen uns.

Natürlich gibt es verschiedene Formen der Liebe, aber wenn ein anderer Mann da so dazwischen passt, ist es zu wenig. Den anderen konntest Du lieben mit Deinem ganzen Herzen, wenn Du bei einem Mann bleibst, den Du mit halbem Herzen liebst, bleibt die andere Hälfte unglücklich.
Vielleicht kommt die Liebe wieder, ich wünsche es Dir sehr.
Wobei du natürlich auch nicht weißt, wie es gewesen wäre, wenn sich deine Eltern wirklich viel früher getrennt hätten.
 
Es gibt keine Opfer oder gar Täter @Hatari
Das ist doch kein Spiel bei dem einer verliert oder gewinnt.
Manchmal ist auch gar nichts davon der Fall. Manchmal gewinnt oder verliert niemand etwas, weil das Leben weiter geht.

Und ich glaube, das versucht @Löwenherz gerade. Um sich über Dinge klar zu werden, gehört es eben auch, darüber nachzudenken.

Sie ist ehrlich zu ihrem Mann. Ich auch. Von Anfang an. Und das ist einzig wichtig. Offenheit und Ehrlichkeit! Wie sich die Ehepartner mit der neuen Gefühlslage arrangieren können, müssen, hängt von den Gesprächen ab und von der Bereitschaft, trotzdem gute Eltern und damit Partner zu bleiben. Dafür gehört für mich, trotz allem für die Kinder eine gute Einheit und Stabilität zu bilden. Freunde zu bleiben, trotz veränderter Gefühlslage.

Innerhalb meiner Situation, habe ich das gut geschafft. Mit Ehrlichkeit und Reden. Das versuche ich ihr zu vermitteln. Denn sie ist genauso wenig ein Opfer, wie ihr Mann. Es gehören immer zwei dazu. Nie einer alleine. Und das tut sie ja auch gerade?

Nur meine ich, braucht sie etwas Zeit für sich. Um sich über alles klar zu werden. Das sie mit Kindern nicht einfach in den Urlaub abhauen kann ist klar. Aber sie sollte sich kleine Momente für den Rückzug nehmen.

Für mich ist es die Kirche und der abgeschiedene Platz, den ich gefunden habe. Da kann sie meditieren und nachdenken, zu sich kommen. Wenn sie auch so etwas findet.

Wie gesagt... Verwechsel das Opfertum nicht mit Traurigkeit oder der Suche nach virtueller Hilfe. Opfer sind wir Menschen erst, wenn es Täter gibt. Die gibt es aber nicht. Nur Menschen, die ihren Weg suchen und hoffentlich auch finden. Allein oder gemeinsam.

Ich wünsche ihr das jedenfalls, von Herzen.
Danke für den Beitrag. Das hast du gut geschrieben.

ich fühle mich auch nicht als Opfer: weder in Bezug auf meinen Ex noch in Bezug auf meinen Mann, der mich vernachlässigt hat (auch dazu gehören zwei).
Ich sehe mich auch nicht als Täter, indem ich mich verliebt habe. Durch das Eingehen der Nebenbeziehung bin ich das vermutlich geworden. Das stimmt.
Aber generell würde ich sagen, dass man im Leben so manche Krise durchmachen muss. Ich mache gerade eine durch. Es ist nicht die erste und es wird nicht die letzte sein. Aber ich werde gestärkt daraus hervorgehen.
 
Interessant: im heutigen Gespräch mit meinem Mann ist rausgekommen, dass er seit Januar auch eine -rein sexuelle -Affäre hat.
Sagt er mir jetzt, nachdem wir seit Juni, also seit dem Geständnis meiner Affäre, eine Ehekrise haben.
Tja, wer ist jetzt Bär und wer Herr?
 
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Interessant: im heutigen Gespräch mit meinem Mann ist rausgekommen, dass er seit Januar auch eine -rein sexuelle -Affäre hat.
Sagt er mir jetzt, nachdem wir seit Juni, also seit dem Geständnis meiner Affäre, eine Ehekrise haben.
Tja, wer ist jetzt Bär und wer Herr?

Auweia, schlimmer geht immer ^^
Aber siehs so, jetzt habt ihr eine neue Gesprächsgrundlage.......ihr habt euch beide nicht mehr in der Beziehung wohl gefühlt und was anderes angefangen.
Jetzt müsst ihr entscheiden was ihr wollt bzw du musst dir erstmal Klarwerden was du möchtest.
Alles Gute :)
 
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