Was war das alles?

Jaja, schon klar, was du meinst! ;)

Es klang für mich nur so wie "Glücklichsein? Das habe ich nicht verdient nach meinem Ehebruch. Meine selbst auferlegte Strafe: das oberste Ziel, das ich mir setze, ist langweilige Zufriedenheit."
Man sollte immer nach dem Glück streben. Vielleicht kann sie mit ihrem Ehemann nochmal glücklich werden, vielleicht auch nicht. Wir wissen es nicht. Im Moment hat sie dem Ex noch nicht genug nachgetrauert - das färbt jetzt alles andere ein. Wenn das erstmal nachlässt ist, zeigt sich, was von der Beziehung noch übrig ist.
Sie möchte es versuchen, (auch) um der Kinder Willen - kann ich gut verstehen.

Vielleicht sollte man aber auch nicht ständig von einer Beziehung oder einem Mann erwarten, dass er einen glücklich macht. Das funktioniert nur die ersten paar Jahre. Diese Erwartung führt dann zur von mir schon öfter zitierten Serien-Monogamie. Wenn man das Glück in sich selbst findet, übergibt man diese Verantwortung auch nicht mehr an den Partner. Man ist einfach glücklich - und lebt mit einem Menschen zusammen, mit dem das Leben schön ist.
Das habe ich schon so oft geschrieben. Ich kann mein Leben nicht von einem einzigen Menschen abhängig machen.

Mein Glück liegt in mir, ich muss es nur zulassen und die Augen öffnen was das Leben mir alles bietet.

@MeinWolfsblut es ist jeden Tag ein Verrat an deinem Mann.

Du lebst nicht konsequent, denn dann müsstest du nicht deine Kinder vorschieben, dass alles zum besten nur für sie ist.

Du stellst dich noch als Opfer dar, nur wer ist hier das Opfer?
 
Werbung:
Das habe ich schon so oft geschrieben. Ich kann mein Leben nicht von einem einzigen Menschen abhängig machen.

Mein Glück liegt in mir, ich muss es nur zulassen und die Augen öffnen was das Leben mir alles bietet.

Das stimmt. Und ich habs jetzt auch endlich kapiert ;) (nicht zuletzt dank euch allen hier)
Ich verstehe aber sehr gut, dass man das nicht sehen kann, wenn man noch mitten in dem ganzen Gefühlschaos ist, wie es bei @Löwenherz gerade der Fall ist.
 
Es gibt keine Opfer oder gar Täter @Hatari
Das ist doch kein Spiel bei dem einer verliert oder gewinnt.
Manchmal ist auch gar nichts davon der Fall. Manchmal gewinnt oder verliert niemand etwas, weil das Leben weiter geht.

Und ich glaube, das versucht @Löwenherz gerade. Um sich über Dinge klar zu werden, gehört es eben auch, darüber nachzudenken.

Sie ist ehrlich zu ihrem Mann. Ich auch. Von Anfang an. Und das ist einzig wichtig. Offenheit und Ehrlichkeit! Wie sich die Ehepartner mit der neuen Gefühlslage arrangieren können, müssen, hängt von den Gesprächen ab und von der Bereitschaft, trotzdem gute Eltern und damit Partner zu bleiben. Dafür gehört für mich, trotz allem für die Kinder eine gute Einheit und Stabilität zu bilden. Freunde zu bleiben, trotz veränderter Gefühlslage.

Innerhalb meiner Situation, habe ich das gut geschafft. Mit Ehrlichkeit und Reden. Das versuche ich ihr zu vermitteln. Denn sie ist genauso wenig ein Opfer, wie ihr Mann. Es gehören immer zwei dazu. Nie einer alleine. Und das tut sie ja auch gerade?

Nur meine ich, braucht sie etwas Zeit für sich. Um sich über alles klar zu werden. Das sie mit Kindern nicht einfach in den Urlaub abhauen kann ist klar. Aber sie sollte sich kleine Momente für den Rückzug nehmen.

Für mich ist es die Kirche und der abgeschiedene Platz, den ich gefunden habe. Da kann sie meditieren und nachdenken, zu sich kommen. Wenn sie auch so etwas findet.

Wie gesagt... Verwechsel das Opfertum nicht mit Traurigkeit oder der Suche nach virtueller Hilfe. Opfer sind wir Menschen erst, wenn es Täter gibt. Die gibt es aber nicht. Nur Menschen, die ihren Weg suchen und hoffentlich auch finden. Allein oder gemeinsam.

Ich wünsche ihr das jedenfalls, von Herzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt keine Opfer oder gar Täter @Hatari
Das ist doch kein Spiel bei dem einer verliert oder gewinnt.
Manchmal ist auch gar nichts davon der Fall. Manchmal gewinnt oder verliert niemand etwas, weil das Leben weiter geht.

Und ich glaube, das versucht @Löwenherz gerade. Um sich über Dinge klar zu werden, gehört es eben auch, darüber nachzudenken.

Sie ist ehrlich zu ihrem Mann. Ich auch. Von Anfang an. Und das ist einzig wichtig. Offenheit und Ehrlichkeit! Wie sich die Ehepartner mit der neuen Gefühlslage arrangieren können, müssen, hängt von den Gesprächen ab und von der Bereitschaft, trotzdem gute Eltern und damit Partner zu bleiben. Dafür gehört für mich, trotz allem für die Kinder eine gute Einheit und Stabilität zu bilden. Freunde zu bleiben, trotz veränderter Gefühlslage.

Innerhalb meiner Situation, habe ich das gut geschafft. Mit Ehrlichkeit und Reden. Das versuche ich ihr zu vermitteln. Denn sie ist genauso wenig ein Opfer, wie ihr Mann. Es gehören immer zwei dazu. Nie einer alleine. Und das tut sie ja auch gerade?

Nur meine ich, braucht sie etwas Zeit für sich. Um sich über alles klar zu werden. Das sie mit Kindern nicht einfach in den Urlaub abhauen kann ist klar. Aber sie sollte sich kleine Momente für den Rückzug nehmen.

Für mich ist es die Kirche und der abgeschiedene Platz, den ich gefunden habe. Da kann sie meditieren und nachdenken, zu sich kommen. Wenn sie auch so etwas findet.

Aber wir sind weit im OT.


Wie gesagt... Verwechsel das Opfertum nicht mit Traurigkeit oder der Suche nach virtueller Hilfe. Opfer sind wir Menschen erst, wenn es Täter gibt. Die gibt es aber nicht. Nur Menschen, die ihren Weg suchen und hoffentlich auch finden. Allein oder gemeinsam.

Ich wünsche ihr das jedenfalls, von Herzen.

Nun, dass ist klar, dass du dies von dir weißt. Es könnte dir ein schlechtes Gewissen machen.

Wir sprachen auch von dir und nicht von @Löwenherz.

So entschuldigen alle die ihr Opfer-tum nicht erkennen.

Solch ein Satz wie: Es gehören zwei dazu ist die übliche Floskel.

Es gehören auch zwei dazu die aus einer Beziehung in eine neue Beziehung gehen.

Wenn ich von Anfang an an meiner Partnerschaft arbeite, dann lassen sich solche Dinge vermeiden.
 
Das ist Trotz Deinerseits. Auch hier laufen wir Konform. Es ist auch mit meiner Liebe der Ausdruck vieler Missverständnisse. Weil er mein momentanes Unverständnis immer gleich ans Köpfchen geknallt bekommt. Ich kenne diesen Trotz... Die Verzweiflung und den Wunsch, wütend zu sein.

Aber sein wir doch mal ehrlich... Bereits am nächsten Tag, wenn der Trotzkopf verraucht ist, wird dir doch auch klar, dass er letztendlich nur sich selbst schützt, nicht wahr? Dann wird dir doch auch klar, dass er mit der Situation vollkommen überfordert ist?

Verzeih ihm sein unsagbar ignorantes Verhalten. Das erleichtert dich auch. Das tut er aus Hilflosigkeit. Nicht nur du leidest. Da bin ich mir ganz, ganz sicher.

Tja wir Menschen sind eben keine makellos funktionierenden Maschinen und machen Fehler. Ständig. Obwohl wir doch eigentlich alles richtig machen wollen?
Der Ex ignoriert mich aus Hilflosigkeit? Na, ich weiß nicht....
 
Kinder spüren, wenn die Mutter nicht glücklich in der Beziehung ist, da ist immer eine Ferne in Dir, das tut ihnen nicht gut. Irgendwann wird ihnen bewusst, daß Du nur wegen ihnen noch beim Vater bist und dann haben sie Schuldgefühle, möglicherweise für den Rest ihres Lebens.
Ach, ich weiß nicht, Loop.
Ich schrieb, dass zufrieden sein reicht. Ich meinte das in Bezug auf die Beziehung. Und wieso reicht das nicht? Wenn ich sonst ja in Bezug auf andere Dinge glücklich bin: Kinder, Freunde, Hobbys.
Muss mein Partner mich denn wirklich glücklich machen? Kann das überhaupt ein anderer Mensch über viele Jahre hinweg?
 
Bei einem Mann bleiben, den man nicht mehr liebt und der sich auch nicht mehr für einen interessiert, das ist Verrat an sich selbst. Klar kann man zusammenbleiben, wie diese alten Ehepaare, die fast jeder kennt, die sich nie getrennt haben und dafür immer unglücklich waren. Die erwachsenen Kinder besuchen die Eltern aus Schuldgefühlen, die jede Liebe erstickt haben, und trauen sich selber nicht, frei zu sein, weil sie es nie gelernt haben, und wieder eine Generation unglücklicher Menschen in toten Beziehungen.
Gibt es nicht verschiedene Formen der Liebe? Kann man nach Jahren noch innige Zweierbeziehung erwarten? Ich weiß es nicht.
reicht es nicht, wenn man harmoniert? Mein Mann hat verstanden, welche Fehler auch er gemacht hat, und er verändert sich. Ebenso wie ich ah mir arbeite.
Sind Kinder unglücklich, wenn die Eltern sich mögen und harmonieren, aber eben kein Liebespaar mehr sind?
 
Gibt es nicht verschiedene Formen der Liebe? Kann man nach Jahren noch innige Zweierbeziehung erwarten? Ich weiß es nicht.
reicht es nicht, wenn man harmoniert? Mein Mann hat verstanden, welche Fehler auch er gemacht hat, und er verändert sich. Ebenso wie ich ah mir arbeite.
Sind Kinder unglücklich, wenn die Eltern sich mögen und harmonieren, aber eben kein Liebespaar mehr sind?

Meine Eltern haben nicht zusammen gepasst, mein Vater hatte eine Affäre und ist dann abgehauen. Wir Kinder haben das nicht schlimm gefunden, nur das plötzliche war ein Schock, aber für alle, auch unsere Mutter. Ich hab sie oft gefragt, warum sie so lange bei ihm geblieben ist, obwohl von Anfang an klar war, daß sie zu unterschiedlich sind und kaum echte Liebe da war, sie hat gesagt, wir Kinder waren zu klein. Das hat mich getroffen, das Gefühl, daß wir Schuld waren, daß beide in einer unglücklichen Ehe steckten nur wegen uns.

Natürlich gibt es verschiedene Formen der Liebe, aber wenn ein anderer Mann da so dazwischen passt, ist es zu wenig. Den anderen konntest Du lieben mit Deinem ganzen Herzen, wenn Du bei einem Mann bleibst, den Du mit halbem Herzen liebst, bleibt die andere Hälfte unglücklich.
Vielleicht kommt die Liebe wieder, ich wünsche es Dir sehr.
 
Werbung:
Das hat mich getroffen, das Gefühl, daß wir Schuld waren, daß beide in einer unglücklichen Ehe steckten nur wegen uns.
Es war ihre Wahl, ihre Entscheidung, ihre Formulierung.

Kinder haben oft das Gefühl, Schuld an etwas zu sein, was nicht in ihrer Macht steht oder stand.

Und wenn es tausendmal ihr Grund war, so war es Ihrer!!!

Scheiß-Schuldgefühle
und ich sag nicht sorry für das Wort!

.
 
Zurück
Oben