Tugendengel
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So, jetzt hat sich rausgestellt, dass er sich bei der Affäre eine Geschlechtskrankheit eingefangen hat. Wir waren dennoch -wenn auch nur kurz- intim.
Dir bleibt aber auch nichts erspart, @Löwenherz.
Und falls Du Dich jetzt fragen solltest, ob diese Geschlechtskrankheit Deines Mannes auch in Deinem zuletzt ausgelegten Kartenblatt erkennbar ist:
Ja, ist sie, und noch dazu sogar sehr deutlich.
In Deinem zuletzt ausgelegten, vorstehenden Kartenblatt hat meines Erachtens wieder ein männlicher Personenkartentausch stattgefunden.
Im obigen Kartenblatt erblicke in Deinen Mann jetzt wieder in dem Herrn (28), mit dem Du als die Dame (29) über das Haus (4) verbunden bist => Ihr wohnt also z. B. unter demselben Dach (Haus), führt einen gemeinsamen Haushalt (Haus), seid familiär (Haus) verbunden, usw.
In der 9x4-Legevariante grenzen nun unmittelbar an diesen Herrn (28) die beiden Karten des Baumes (5) und der Lilien (30) an.
Der Baum (5) fungiert im Lenormand u. a. als die Themenkarte für den Gesundheitszustand einer Person, welcher, wenn der Baum (5) so nahe an einer Personenkarte liegt, häufig bereits beeinträchtigt sein kann.
Die Lilien (30) lassen sich demgegenüber, wie ich Dir bereits in einem meiner Vorbeiträge näher begründet hatte, und zwar hier:
u. a. mit dem Thema Sex und körperliche Intimitäten assoziieren.Wenn es um das Thema Sex geht, wird hierfür als Signifikatorkarte im deutschsprachigen Lenormandraum ja üblicherweise die Lilie (30) herangezogen.
Wie ich in diesem Forum ja schon mehrfach erklärt habe, liegt ein Grund dafür, dass die Lilien (30) u. a. auch die körperliche Intimität und Sexualität symbolisieren können, in der Optik einer Lilienblüte, in derem ausladenden Blütenkelch sich lange schmale Blütenstempel befinden, die im bildlich-übertragenen Sinne an das Phallussymbol des Mannes erinnern, während der ausladende Blütenkelch als solches im bildlich-übertragenen Sinne an den weiblichen Schoß erinnert.
Darüber hinaus gibt es allerdings auch noch weitere Erklärungsansätze für den Zusammenhang zwischen den Lilien (30) und dem Sex:
So fasst z. B. die Buchautorin Carol Grayson den vielfältigen Symbolgehalt der Lilie auf ihrer Homepage:
http://carolgrayson-darkromance.blogspot.de/2011/05/fleurs-de-lis-die-verraterlilie.html
in folgende Worte:
“Später wurde es zum Brandmal von Ehebrecherinnen, Verrätern und Sträflingen, die damit als „Unberührbare“ gekennzeichnet und teilweise deportiert wurden. Somit findet sich dieses Zeichen in den damaligen französischen Kolonien wieder. So eroberte sie auch den amerikanischen Kontinent, wie zum Beispiel in New Orleans. Man denke nur an das berühmte French Quarter.“
In einem ebenfalls vergleichbaren Sinne heißt es im Originalwortlaut noch etwas ausführlicher in der Wochenzeitung namens “der Freitag“ unter dem folgenden Link
https://www.freitag.de/autoren/die3lustigen4/abgestempelt-1:
“Vor über 100 Jahren war das gesellschaftlich geprägte Menschenbild ein Anderes. Gestochene Symbole auf der Haut gaben Hinweis auf die Zuordnung einer bestimmten Gesellschaftsgruppe. Zum Beispiel Verbrecher, Prostituierte, aus der Gesellschaft Ausgestoßene. Das Motiv war keinesfalls selbst gewählt, sondern war eine von der Exekutiven aufgebrachte Brandmarkung. In Frankreich war die stilisierten Lilienblüte (fleur de Lys) das Wappenzeichen des Königreichs (1376 - 1789). Die Fleur de Lys stand also für König und Staat. Wer gegen die Gesetze dieser verstieß wurde mit dem Symbol der Lilie auf der Schulter gut sichtbar gebrandmarkt. Dieses Schandmal war praktisch wie ein Eintrag, ein Stempel im Strafregister und kennzeichnete den Gebrandmarkten oder die Gebrandmarkte für alle sichtbar als Verbrecher. Die Fleur de Lys als Wappen des König, doch als Tattoo ein unfreiwilliges Zeichen der Vogelfreien.“
Damit lässt sich die in der 9x4-Legevariante unmittelbar an den Herrn (28) angrenzende Baum-Lilien-Kombination also zusammengefasst übersetzen als eine sexuelle (Lilien) Gesundheitsthematik (Baum), die in gesundheitlicher Hinsicht (Baum) demnach die Geschlechtsorgane (Lilien) betrifft.
Für die Geschlechtskrankheit Deines Mannes gab es also auch kartentechnische Anhaltspunkte, @Löwenherz.