Was ist Wahrheit?

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Du verstehst nicht, dass er es versteht?
hmmm...

nun ja, wir können uns wohl alle nicht erinnern daran. Aber gerade wenn wir solche Neugeborenen betrachten, ist da dieses ganz Besondere, Heilige, das vielleicht sogar mehr bedeuten kann als eine Erinnerung...:)

Unglaublich, welche Missverständnisse entstehen. :D

Ich muß nochmal das Zitat suchen - Moment.

so ist das wohl:umarmen:
das verstehe ich ...auch wenn ich selbst keine kinder habe

Ich habe nicht verstanden, dass für das Verständnis eigene Kinder nötig sein müßten, auf die sich Sternenatemzug bezog. Ich muß doch keine eigenen Kinder haben, um mich an mich selbst als Neugeborenes und mein Vorbewusstsein erinnern zu können.
 
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was wollen mir diese worte sagen?:D
lass die menschen doch einfach mal da wo sie sind und tritt sie nicht mit deiner weisheit ...zutode
licht geht nicht ohne finsternis...doch warum nicht auch mal aufs licht schauen
vielleicht verstärkt man es dadurch ja sogar:)

Häh :confused:

Fühlst Du Dich überschattet?

Ich wollte nur das Missverständnis erklären. Ist das verboten?
 
Individualität gleichzusetzen mit Trennung ist nur eine Perspektive. Eine andere wäre z.B. diesen Begriff wörtlich als "Unteilbarkeit" zu verstehen.

Dadurch könnten wir auch erfahren, dass wir beständiger als ein Atom sind, denn ein Atom ist teilbar, das In-dividuum nicht.
Ja, da geh' ich mit. Das ist die Ich-bin-Gott Perspektive. Eine Person, deren Körper die ganze Welt umfasst, ist Gott. Sie kann jeden Gedanken mitdenken, jedes Gefühl mitfühlen als wäre es das eigene. Eine solche Person hält sich zwar immer noch fälschlicherweise für eine Wesenheit, sieht sich aber in allem. Die Person ist allumfassend geworden, sie hat sich vollkommen erweitert und schaut geeint durch das 3. Auge. Dies ist ein weit fortgeschrittener Entwicklungsstand, aber nicht das Ziel.

Origenes schrieb:
Die Funktion des oft gering geschätzen Egos kann die Sicht erweitern, indem es sich sukzessive, unter Beibehaltung der Individualität und unter stärkerer Festigung derselben, erweitert in die Welt, anstatt sich selbst zu zerstören und abzulehnen.
Meine Rede! :)

Origenes schrieb:
Klar gesehen werden kann nicht ohne einen Sehenden. Der Sehende wird vom Gesehenen liebevoll aufgenommen, nicht zurückgestossen von einer unbarmherzigen, kalten, so genannten Objektivität.
Hier irrst du, Origenes. Objektivität ist weder kalt noch unbarmherzig, im Gegenteil- sie schenkt dir Frieden. Es ist so: solange der Mensch glaubt, er sei eine eigenständige Wesenheit, ein Ich, solange steht ihm eine andere Wesenheit gegenüber: ein Du. Dualität = Spaltung = Zwei. Nix: Einheit. Das Ziel, Verwirklung oder Einheitsbewusstsein oder wie auch immer du das nennen magst, bedeutet Nicht-Zweiheit. Es gibt nur dich. Wer bist du? <-- das ist die Frage.

Wenn du dich selbst als Person siehst, als einzigartiges Individuum, dann siehst du dich als Mensch mit Wünschen und Vorstellungen, der anderen Menschen mit anderen Wünschen und Vorstellungen gegenübersteht. Ich vs Du. Egal, wie freundlich eingestellt du bist, es wird immer Zwist und Hader geben, wenn nicht Kampf und Krieg. Das liegt an der Unterschiedlichkeit der Wünsche und Vorstellungen. Das EINE, dem all dies entspringt, will nur eins: sich selbst in unendlicher Form und Zahl ausdrücken. Welche Form ist dabei vollkommen egal, da das EINE SEIN vom Ausdruck selbst unberührt ist und bleibt. Es verändert sich nicht, ist ewig form- und gestaltlos. Als DAS EINE geschehen die Dinge, wie sie geschehen- alles ist gut, es dient dem Erwachen zu sich selbst in der Form. Der Witz ist: geschieht das Erwachsen, endet die Identifikation mit der Form. Ereignisse, die Name und Form betreffen, also die Person, für die man sich vormalig hielt, sind Teil des Films- sie geschehen, ohne dass die Person noch länger Stolz oder Schuld empfindet. Sie ist in Frieden mit sich und der Welt.

Origenes schrieb:
Die wahre Objektivität nimmt den Sehenden liebevoll auf und schliesst ihn mitein.
Die allereinfachste Liebesgeste eines Individuums an ein anderes kann mich eines Besseren belehren denn sämtliche Thesen von der Illusion und Eingebildetheit und womöglich Überflüssigkeit des Individuums.
Ja schon. Allerdings ist eine Liebesgeste eben nur eine Geste- es ist nicht wirkliche Liebe und daher nicht von Bestand.

Origenes schrieb:
Gerade das "Aus der Figur heraus zur Selbstständigkeit erwachen" ist menschlich.
Ja, unbedingt. Dann braucht es auch keine Liebesgesten mehr.
 
Ja, da geh' ich mit. Das ist die Ich-bin-Gott Perspektive. Eine Person, deren Körper die ganze Welt umfasst, ist Gott. Sie kann jeden Gedanken mitdenken, jedes Gefühl mitfühlen als wäre es das eigene. Eine solche Person hält sich zwar immer noch fälschlicherweise für eine Wesenheit, sieht sich aber in allem. Die Person ist allumfassend geworden, sie hat sich vollkommen erweitert und schaut geeint durch das 3. Auge. Dies ist ein weit fortgeschrittener Entwicklungsstand, aber nicht das Ziel.


Meine Rede! :)


Hier irrst du, Origenes. Objektivität ist weder kalt noch unbarmherzig, im Gegenteil- sie schenkt dir Frieden. Es ist so: solange der Mensch glaubt, er sei eine eigenständige Wesenheit, ein Ich, solange steht ihm eine andere Wesenheit gegenüber: ein Du. Dualität = Spaltung = Zwei. Nix: Einheit. Das Ziel, Verwirklung oder Einheitsbewusstsein oder wie auch immer du das nennen magst, bedeutet Nicht-Zweiheit. Es gibt nur dich. Wer bist du? <-- das ist die Frage.

Wenn du dich selbst als Person siehst, als einzigartiges Individuum, dann siehst du dich als Mensch mit Wünschen und Vorstellungen, der anderen Menschen mit anderen Wünschen und Vorstellungen gegenübersteht. Ich vs Du. Egal, wie freundlich eingestellt du bist, es wird immer Zwist und Hader geben, wenn nicht Kampf und Krieg. Das liegt an der Unterschiedlichkeit der Wünsche und Vorstellungen. Das EINE, dem all dies entspringt, will nur eins: sich selbst in unendlicher Form und Zahl ausdrücken. Welche Form ist dabei vollkommen egal, da das EINE SEIN vom Ausdruck selbst unberührt ist und bleibt. Es verändert sich nicht, ist ewig form- und gestaltlos. Als DAS EINE geschehen die Dinge, wie sie geschehen- alles ist gut, es dient dem Erwachen zu sich selbst in der Form. Der Witz ist: geschieht das Erwachsen, endet die Identifikation mit der Form. Ereignisse, die Name und Form betreffen, also die Person, für die man sich vormalig hielt, sind Teil des Films- sie geschehen, ohne dass die Person noch länger Stolz oder Schuld empfindet. Sie ist in Frieden mit sich und der Welt.


Ja schon. Allerdings ist eine Liebesgeste eben nur eine Geste- es ist nicht wirkliche Liebe und daher nicht von Bestand.


Ja, unbedingt. Dann braucht es auch keines Liebesgesten mehr.


^^
Auweia.

Deswegen zeigen wir dann Kindern und unserer Zukunft die kalte Schulter, Simi?

Weil Liebe kein großes Thema ist?

Was Du schreibst, ist bereits Realität: Die Leute sind Nichts für sich!
 
^^
Auweia.

Deswegen zeigen wir dann Kindern und unserer Zukunft die kalte Schulter, Simi?

Weil Liebe kein großes Thema ist?

Was Du schreibst, ist bereits Realität: Die Leute sind Nichts für sich!

und schon wieder - piff paff puff alle über einen Kamm :lachen:

Mädel...das ist zwanghaft und findet nur in deinem Köpfchen statt !
 
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Ja, da geh' ich mit. Das ist die Ich-bin-Gott Perspektive. Eine Person, deren Körper die ganze Welt umfasst, ist Gott. Sie kann jeden Gedanken mitdenken, jedes Gefühl mitfühlen als wäre es das eigene. Eine solche Person hält sich zwar immer noch fälschlicherweise für eine Wesenheit, sieht sich aber in allem. Die Person ist allumfassend geworden, sie hat sich vollkommen erweitert und schaut geeint durch das 3. Auge. Dies ist ein weit fortgeschrittener Entwicklungsstand, aber nicht das Ziel.


Meine Rede! :)


Hier irrst du, Origenes. Objektivität ist weder kalt noch unbarmherzig, im Gegenteil- sie schenkt dir Frieden. Es ist so: solange der Mensch glaubt, er sei eine eigenständige Wesenheit, ein Ich, solange steht ihm eine andere Wesenheit gegenüber: ein Du. Dualität = Spaltung = Zwei. Nix: Einheit. Das Ziel, Verwirklung oder Einheitsbewusstsein oder wie auch immer du das nennen magst, bedeutet Nicht-Zweiheit. Es gibt nur dich. Wer bist du? <-- das ist die Frage.

Wenn du dich selbst als Person siehst, als einzigartiges Individuum, dann siehst du dich als Mensch mit Wünschen und Vorstellungen, der anderen Menschen mit anderen Wünschen und Vorstellungen gegenübersteht. Ich vs Du. Egal, wie freundlich eingestellt du bist, es wird immer Zwist und Hader geben, wenn nicht Kampf und Krieg. Das liegt an der Unterschiedlichkeit der Wünsche und Vorstellungen. Das EINE, dem all dies entspringt, will nur eins: sich selbst in unendlicher Form und Zahl ausdrücken. Welche Form ist dabei vollkommen egal, da das EINE SEIN vom Ausdruck selbst unberührt ist und bleibt. Es verändert sich nicht, ist ewig form- und gestaltlos. Als DAS EINE geschehen die Dinge, wie sie geschehen- alles ist gut, es dient dem Erwachen zu sich selbst in der Form. Der Witz ist: geschieht das Erwachsen, endet die Identifikation mit der Form. Ereignisse, die Name und Form betreffen, also die Person, für die man sich vormalig hielt, sind Teil des Films- sie geschehen, ohne dass die Person noch länger Stolz oder Schuld empfindet. Sie ist in Frieden mit sich und der Welt.


Ja schon. Allerdings ist eine Liebesgeste eben nur eine Geste- es ist nicht wirkliche Liebe und daher nicht von Bestand.


Ja, unbedingt. Dann braucht es auch keine Liebesgesten mehr.

Ich vermute du siehst hier zum Teil nur Worte wo für mich Begriffe sind.
Ich schrieb ja "sogenannte Objektivität" im Zusammenhang mit kalt und unbarmherzig. Damit wollte ich ja gerade sagen, dass es auch eine ANDERE Objektivität gibt, als nur diejenige die heute so oft propagiert wird, nämlich eine Objektivität im Herzen.

Desweiteren bedeutet für mich noch lange nicht Individuum sein=Gott sein. Das ist eine völlig unzulässige Annahme und es erstaunt mich immer wieder aufs höchste wenn mir Menschen das vorhalten, wenn ich zur Verteidigung oder Bestärkung des Individuums ermutigen will.
 
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