Was ist Vertrauen?

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Romaschka schrieb:
Wunderschön formuliert!
:danke:
Aber auch wenn ich fließen lasse und durch mein Wirken (Vertrauen entgegenbringen) zumeist auch Vertrauen zurück bekomme, kann es trotzdem passieren, dass ich jemandem begegne, der das nicht zu schätzen weiß und dieses Vertrauen durch bewussten Missbrauch oder unbewusst durch unklare gegenseitige Grenzen zerstört...

Du bist für dich verantwortlich. Wenn andere in Mißbrauch gehen, ist das ihr Problem, das du nicht zu deinem machen solltest.

Ich finde, es ist nicht immer leicht, das richtige Maß an "Vorschussvertrauen" zu finden, wenn man neue Leute kennenlernt. Auch hier gilt das Maß der gesunden Dosierung, sonst wird das Urvertrauen zum Blindvertrauen.
Grundsätzlich glaube ich aber an das Gute im Menschen. Daher sind mir Menschen, die absolute Mauern um sich herum haben, die erst müüüühselig abgebaut werden müssen, um sich gegenseitig zu vertrauen, sehr anstrengend.

Vertrauen hat nichts mit wegschauen zu tun. Es zu dosieren verstellt den Blick auf die wirkungsweise des Vertrauens.

In dem ich die Empfindung des Vertrauens meines Herzens zulasse - wirken lasse - wirkt sie im sogenannten Außen und "erschafft" eine neue Realität im Sinne der Liebe (da Vertrauen Liebe ist) - einfach so.
Nichts ist mit der Energie der Liebe vergleichbar. Keine andere Energie kann sie aufhalten oder stoppen, es sei denn es ist unsere Absicht.
Alles was die Liebe berührt ist Liebe - immer den freien Willen eines jeden Wesens achtend.
Anders ausgedrückt: indem ich wirkliches Vertrauen lebe, wird sich unser Leben danach ausrichten!!!
Dieser letzte Satz dürfte wohl bei vielen Widerspruch auslösen, doch so wirkt die Liebe: von innen heraus.

LG
 
Ich habe zuletzt wieder öfter über dieses wort nachgedacht. Bedeutet es syntaktisch nicht eine übersteigerung von 'trauen'?

Wenn ich jemandem traue dann riskierte ich enttäuscht zu werden.

Wenn ich jemandem ver-traue dann traue ich dieser person jedenfalls, aber bedeutet das rein semantisch nicht auch gleichzeitig mehr als das? Ich gebe damit doch auch zu verstehen daß ich möglicherweise einverstanden bin in meinem anvertrauen enttäuscht zu werden ohne dabei ganz aufzugeben.

Ich denke, den ansatz gabs schonmal wo in fachkreisen aber ich finde ihn wieder gerade faszinierend.
 
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